Links auf Medien und Socia Media-Texten zum Ukraine-Krieg

Links zusammengestellt von Gerold Hildebrand

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Putins Krieg 

Stand 25.3.2022

 

https://m.facebook.com/events/348740907189720?active_tab=discussion&ref=newsfeed

„Sonntag 27.03.2022 dann Brandenburger Tor, ab 14 Uhr

More info: FB event

 

 

https://m.youtube.com/watch?v=7RCzvwyD2W8&feature=youtu.be

„Zusammenleben zwischen Ukrainern und Russen

21. März 2022 in Leipzig

Nikolaikirche …

Jörg Drescher spricht danach auf Einladung des EuropaMaidan Leipzig e.V. Er ist vor wenigen Tagen auf dem Landweg aus Kiew geflohen. Dort leitet er das Büro des Deutsch-Ukrainischen-Forums e.V.“

 

https://www.zeit.de/kultur/2022-03/misha-katsurin-russland-propaganda-familie-ukraine/komplettansicht#print

„Was tun, wenn der Vater in Russland der dortigen Propaganda mehr glaubt als dem eigenen Sohn, der den Krieg in der Ukraine erlebt? Misha Katsurin ist genau das passiert. …

Seine Idee ist, dass Ukrainerinnen und Ukrainer ihre russischen Verwandten – als vertrauenswürdige Botschafter in einer entfesselten Propagandaschlacht – kontaktieren, um von den Schrecken des Krieges zu berichten. …

Herr Katsurin, auf Ihrer Website Papa, believe findet man jede Menge kommunikationspsychologisch ausgefeilte Tipps für Ukrainerinnen und Ukrainer, wie man seine Verwandten in Russland davon überzeugt, dass Wladimir Putin lügt, dass in der Ukraine Krieg ist und dass Zivilisten bombardiert werden. Wie kamen Sie auf diese Idee? …

Der US-Publizist Julian Sanchez hat dieses Phänomen der Ignoranz im Moment der Konfrontation epistemische Schließung genannt. Die entlarvende, eigentlich erschütternde Information ist da, es gibt sie. Aber sie dringt nicht durch, weil das Gegenüber längst übergeordnete Frames – "alles Propaganda", "die westlichen Medien lügen" – besitzt, um abzuwehren und zu ignorieren, was nicht gefällt. …

Ich feiere kleine Erfolge. Aber die Demontage von Propaganda, die so professionell eingesetzt wird, ist ein langer, weiter Weg. Mit ein paar Anrufen ist es nicht getan, das dauert. Und doch, es geht voran, Schritt für Schritt. Mein Vater erzählt mir heute nicht mehr, dass es sich um eine friedliche Militäroperation handelt. Er sagt zu mir jetzt Sätze wie: "Misha, der Krieg ist schrecklich, und es sterben Menschen." …

Das eigentliche Drama ist, dass derzeit viele liberal und nicht nationalistisch denkende, gut ausgebildete Menschen dabei sind, das Land zu verlassen. Weil sie schlicht keine Chance mehr sehen, weiter in Russland zu arbeiten. Putin braucht also keinen stalinistischen Gulag, er zwingt Andersdenkende einfach zur Emigration.“

 

 

http://king-zentrum.de/mlkz/

Presseerklärung vom 22. März 2022

Bis zum Waffenstillstand keine Energie mehr aus Russland kaufen!

Das Martin-Luther-King-Zentrum für Gewaltfreiheit und Zivilocourage Werdau befürwortet als Reaktion auf die Zerstörung der Stadt Mariupol und weiterer ziviler Einrichtungen in der Ukraine eine drastische Verschärfung bestehender Sanktionen gegenüber dem russischen Aggressor. Dazu gehört auch ein möglichst totaler Boykott der Energielieferungen aus Russland. Die russische Kriegsmaschine darf nicht mehr mit unserem Geld aus dem Kauf von Erdöl, Kohle und Gas finanziert werden!

Uns ist klar, dass ein solches Embargo schwerwiegende Folgen auch für die deutsche Bevölkerung haben würde. Nicht nur die Kraftstoffpreise würden weiter steigen, auch viele Konsumgüter würden knapp werden und sich verteuern, denn auch energieintensive Industriezweige wären betroffen. Und  die Heizkosten würden weiter steigen. Wir müssten dann "für die Freiheit frieren" (Joachim Gauck). Wir sind aber davon überzeugt, dass der größte Teil unserer Bevölkerung aus Solidarität mit der geschundenen Ukraine auf einige Annehmlichkeiten für eine bestimmte Zeit verzichten würde. Zum Ausgleich sozialer Härten müsste unser Staat die nötigen Mittel bereit stellen.

Trotz der zu erwartenden Einschränkungen halten wir einen totalen Boykott russischer Energie im Zeitraum bis zu einem Waffenstillstand für zumutbar. Es wäre gelebte gewaltfreie Solidarität mit unseren ukrainischen Freundinnen und Freunden.

Slawa Ukraini!

Dr. Martin Böttger, Vorsitzender

 

https://www.mdr.de/video/mdr-videos/c/video-608128.html

Frank W. Sonntag:

Der Tschekist aus Dresden: Putin und seine Seilschaften

Die Dresdner Jahre haben Putin politisch geprägt. Hier entstanden offenbar schon die ersten Seilschaften des heutigen Machtkreises um den Kremlchef. 

Exakt Mi 23.03.2022, 05:33 min

 

 

 

 

https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/liveblog-krieg-ukraine-russland-news

„Wie die Vereinten Nationen mitteilen, sind im Krieg in der Ukraine bisher mehr als 1.000 Zivilisten getötet worden. Mindestens 1.035 Männer, Frauen und Kinder seien seit dem Beginn des Angriffs durch Russland am 24. Februar getötet worden, teilte das UN-Menschenrechtsbüro mit. 1.650 Menschen seien verletzt worden. Dies sind jedoch nur die offiziell registrierten Toten und Verletzten.

In vielen schwer bombardierten Städten wie Mariupol im Osten des Landes können die Toten nicht geborgen werden, auch gibt es keine behördliche Infrastruktur mehr, welche die Opfer zählen könnte. Man muss daher von einer sehr viel höheren Anzahl an getöteten Menschen in der Ukraine ausgehen. …

1,8 Millionen der Kinder seien in Nachbarländer geflohen und 2,5 Millionen suchten innerhalb der Ukraine Schutz. Seit dem russischen Angriff vor vier Wochen registrierte Unicef 78 getötete und 105 verletzte Kinder. Die tatsächliche Zahl dürfte weit höher liegen.“

 

https://www.spiegel.de/ausland/krieg-in-der-ukraine-hoert-auf-mit-dem-kapitulationsgerede-a-e498992d-0302-4f06-a4c1-d31c5a9e575f?fbclid=IwAR1o-dyJbLj9Wl_FDxAeSAx6UwTT-8dq1pM7yfo66Huz-JOLEEemic8Srdk

„Nicht einmal Russlands brutaler Angriffskrieg bringt deutsche Putin-Versteher zur Räson: Sie glauben immer noch, man hätte mehr reden sollen – und fordern die Ukraine auf, sich zu ergeben. Das ist absurd. …

Und da landet man bei einem Hashtag, der gegenwärtig Hochkonjunktur in sozialen Medien hat: #Kapitulation.

Um dieses Wort versammeln sich alle, die die Ukraine auffordern, die weiße Fahne zu hissen oder Konzessionen an Russland zu machen. »Alle, die gegen ein Aufgeben reden, frage ich, ist das vom Ende her gedacht? Was kann da anderes stehen als ein zermürbendes, monatelanges Kämpfen & Sterben in der Ukraine?« Das schrieb letztes Wochenende Heike Hänsel, 16 Jahre lang Bundestagsabgeordnete und zuletzt stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion. …

Der so schön klingende Satz vom Frieden, den es nur ohne Waffen gibt, ist leider Blödsinn. In Deutschland hört man ihn vielleicht deswegen so oft, weil die Deutschen sich gar nicht mehr vorstellen können, dass man für Freiheit und Unabhängigkeit sein eigenes Leben in die Schanze schlägt, wie es viele Ukrainer jetzt tun. Offenbar geht kaum jemand davon aus, für europäische Werte jemals wirklich kämpfen zu müssen. Ein Großteil der Ukrainer jedoch ist bereit dazu, dafür sein Leben einzusetzen. …

Das Unrealistischste an der Kapitulationsdebatte ist jedoch die Annahme, schnelles Einlenken würde den Aggressor besänftigen. Als die Sowjetunion im September 1939 gemeinsam mit Hitler nach Polen einmarschierte, ergaben sich die Polen den Sowjets weitgehend kampflos. Geholfen hat ihnen das nicht: Hunderttausende wurden nach Sibirien deportiert, Zehntausende vom sowjetischen Geheimdienst erschossen. Auch jetzt werden Ukrainer laut zahlreichen Berichten nach Russland deportiert, die demokratisch gewählte Regierung soll »entnazifiziert« werden, die Angreifer haben Listen mit den Namen all jener, die sie internieren lassen wollen. …

Putin bombardiert europäische Städte, tötet Zivilisten, vertreibt Millionen – und einige wollen sich immer noch möglichst tief in ihn hineinversetzen. Es gibt überhaupt nichts, was darauf hindeutet, dass Putin sich auf Verhandlungen einlassen wollte, und es ging ihm ja offenkundig längst nicht nur um die Nato, sondern darum, die Staatlichkeit und Identität der Ukraine zu vernichten – und in Osteuropa die russische Vorherrschaft wiedererstehen zu lassen, damit auch EU-Staaten zu bedrohen. All das hat Putin ja sogar selbst so deutlich gesagt, wie man es nur sagen kann. Aber bei Dohnanyi und Co. ist das Feindbild Nato offenbar so groß, dass nichts, was Putin sagt oder tut, groß genug ist, damit man ihn beim Wort nimmt.“

 

https://bank.gov.ua/en/news/all/natsionalniy-bank-vidkriv-spetsrahunok-dlya-zboru-koshtiv-na-potrebi-armiyi

„Die Nationalbank der Ukraine hat beschlossen, ein spezielles Fundraising-Konto zu eröffnen, um die Streitkräfte der Ukraine zu unterstützen.

Die Entscheidung der Zentralbank kommt, nachdem die ukrainische Regierung in der gesamten Ukraine als Reaktion auf die bewaffnete Aggression Russlands und die erneute Bedrohung der Unabhängigkeit und territorialen Integrität der Ukraine das Kriegsrecht auferlegt hatte.

NBU-Gouverneur Kyrylo Shevchenko kündigte die Eröffnung dieses Sonderkontos in seiner Videoansprache vom 24. Februar an.

Die Nummer des Sonderkontos: UA843000010000000047330992708

Dieses Konto akzeptiert mehrere Währungen. …

 

Für EUR-Überweisungen:

BEGÜNSTIGTER: Nationalbank der Ukraine

IBAN DE05504000005040040066

ZAHLUNGSZWECK: für ac 47330992708

NAME DER BEGÜNSTIGTEN BANK: DEUTSCHE BUNDESBANK, Frankfurt

BEGÜNSTIGTE BANK BIC: MARKDEFF

BEGÜNSTIGTE BANKADRESSE: Wilhelm-Epstein-Straße 14, 60431 Frankfurt Am Main, Deutschland

 

https://savelife.in.ua/en/donate/

 

https://armysos.com.ua/en/help-the-army

 

https://m.tagesspiegel.de/politik/waffenlieferungen-als-demokratische-gratwanderung-von-dieser-ukraine-hilfe-sollen-die-buerger-moeglichst-nichts-wissen/28162872.html

„Die Kommunikationspannen beim Versuch, die MiGs, auf denen ukrainische Piloten ausgebildet wurden, weiterzugeben, sind eine Lehre. Öffentlichkeit ist der Tod von Waffenhilfe. Vielleicht wäre der Deal gelungen, wenn er geheim geblieben wäre. Eingeweihte brachen die Vertraulichkeit.

Spätestens da wurde es unmöglich, die Jets unbemerkt in die Ukraine zu bringen. Putin drohte, Flughäfen zu beschießen, von denen sie zur Übergabe starten. Bei den MiGs wurde das Risiko der Kriegsverwicklung zu groß gemessen am militärischen Nutzen für die Ukraine.

Andere Güter braucht sie dringender: Drohnen, Luftabwehr und panzerbrechende Waffen. Die sind bisher der Schlüssel zu den Erfolgen der Verteidiger.“

 

https://mobile.twitter.com/Klitschko/status/1506343285404712960?cxt=HHwWgIC-xZbPzecpAAAA

„Putin's Russia will not stop at Ukraine. To stop its appetite for conquest, oil and gas imports must be stopped. It’s better to pay with money rather than with lives.“

 

https://www.rnd.de/politik/krieg-in-ukraine-olaf-scholz-warnt-putin-vor-einsatz-von-bio-und-chemie-waffen-RUT4PAGXIM4IMINEFPHBWNT3NQ.html?outputType=valid_amp

„Bundeskanzler Olaf Scholz hat Wladimir Putin persönlich vor dem Einsatz von Chemie- und Bio-Waffen in der Ukraine gewarnt. Das gab der Kanzler am Mittwoch bekannt. Weiterhin verteidigte Scholz den aktuellen Kurs der Bundesregierung im Krieg in der Ukraine. …

Russische Behauptungen, die Ukraine entwickele B- und C-Waffen oder die USA wollten solche Waffen in der Ukraine einsetzen, was beides nicht stimmt, wirken auf mich wie eine implizite Drohung, dass Putin selbst überlegt, solche Waffen einzusetzen“, sagte Scholz in dem Interview. „Deshalb war es mir wichtig, ihm sehr klar und direkt zu sagen: Das wäre unakzeptabel und unverzeihlich.“ Zugleich drohte er Russland mit weiteren Sanktionen. …

Forderungen nach einer Flugverbotszone über der Ukraine wies er zurück.“

 

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_91884762/lage-im-ukrainekrieg-9-000-von-putins-soldaten-koennten-eingekesselt-sein-.html

„Gustav Gressel, Russland- und Militärexperte bei der internationalen Denkfabrik "European Council on Foreign Relations", gibt im Interview mit t-online einen Überblick zur aktuellen Lage. …

Wir sehen aktuell schon russische Säuberungen und Verhaftungswellen im Hinterland, gegen Politiker oder Nichtregierungsorganisationen. Putin hat sein Endziel – die Besetzung und Säuberung der Ukraine – noch nicht aufgegeben. …

Die Ukraine dürfte keine Chance haben, die russische Armee von ihrem gesamten Staatsgebiet zu vertreiben. Aber man könnte Russland in einen Ermattungsfrieden zwingen. Wenn auch die nächste russische offensive im Sand verlaufen sollte, bestünde außerdem die Möglichkeit, dass ukrainische Kräfte auch Gelände zurückerobern könnten.“

 

https://www.n-tv.de/politik/Die-Kriegsfuehrung-basiert-auf-Putins-Wunschdenken-article23219102.html?fbclid=IwAR22X1SNJ_shV3eyhSMnRgUFvmF6jw8lIpt9q6lG-kGbSimlEIrUjOkIOxQ

Gressel 

„Ich halte das für vergleichbar mit einem Muster bei Sexualdelikten, bei denen das Opfer ermordet wird: Dabei sieht der Vergewaltiger, dass das Opfer überhaupt keine Liebe für ihn empfindet und auch nicht zur Liebe gezwungen werden kann und bringt es aus Rache für diese Verschmähung auch noch um. …

Die Russen haben das dahingehend übernommen, dass sie den Widerstand der Gesellschaft brechen wollen, nicht den der Streitkräfte. Sie wollen die Unterstützung des Krieges durch das Volk brechen, indem sie durch eine schnelle, brutale Vorgehensweise und das demonstrative Vorzeigen von hohen Opferzahlen einen Schock auslösen. Bis das gegnerische Volk sagt: lieber einen Frieden unter Terrorherrschaft als den täglichen Terror des Krieges. Das ist natürlich eine ganz andere Lesart derselben Taktik. …

Diese Kinschal-Abschüsse sind bisher sozusagen Twitter-Behauptungen der Russen. Es kann sein, dass tatsächlich Überschallraketen eingesetzt wurden, es kann aber auch sein, dass das nicht der Fall war. …

Zudem steht der 1. April bevor. Das ist ein wichtiger Einberufungstermin in Russland, an dem neue Wehrpflichtige ihren Dienst beginnen. Frühere Wehrpflichtige scheiden dagegen aus - und es wird versucht, sie jetzt möglichst breitflächig als Vertragssoldaten anzuwerben, die dann in die Ukraine geschickt werden können. Das würde Russland Mitte April eine neue Offensive ermöglichen.“

 

https://www.deutschlandfunk.de/newsblog-russland-ukraine-konflikt-100.html

„Der ehemalige Präsident der Ukraine, Poroschenko, hat die Bedeutung von Sanktionen gegen Russland und Präsident Putin unterstrichen.

„Wir müssen ihn zum Frieden zwingen, das heißt durch Sanktionen. Und an jedem einzelnen Tag, an dem Putin weitermacht beim Töten von Ukrainern, müssen die Sanktionen härter werden“, sagte Poroschenko im ZDF. Auf die Frage, ob er Kanzler Scholz verstehen könne, der ein weiteres Mal einer von der NATO kontrollierten Flugverbotszone über der Ukraine eine Absage erteilt hatte, sagte Poroschenko: „Ich habe enttäuschende Nachrichten für einige der deutschen Politiker. Europa ist bereits im Krieg. Russische Cruise Missiles attackieren das NATO-Übungszentrum.“ Das sei nur 20 Kilometer von der Grenze entfernt. Putin greife zudem Kernkraftwerke in der Ukraine an und nukleare Verstrahlung kenne keine Grenzen.“

 

https://amp.tagesspiegel.de/politik/krieg-in-der-ukraine-usa-warnen-vor-russischen-chemiewaffen-selenskyj-ruft-zum-widerstand-auf-was-in-der-nacht-geschah/28186780.html

 

https://www.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/eine-analyse-von-ulrich-reitz-nato-rechnet-mit-putins-massenvernichtungswaffen-und-laeutet-zeitenwende-ein_id_73142311.html

„Als Antwort auf den russischen Überfall auf die Ukraine rüstet die Nato massiv auf, vor allem in deren Osten. Sie bereitet sich konkret auf einen biologischen, chemischen und auch atomaren Angriff auf die Ukraine vor, der auch Nato-Gebiet betreffen könnte. …

Die Nato bereitet sich darauf vor, dass Putin den Krieg auf eine völlig neue Ebene hebt, und zwar durch den Einsatz von Massenvernichtungswaffen. Sie rechnet jetzt damit, dass Putin die Ukraine mit biologischen, chemischen – und auch atomaren Waffen angreift. Aus diesem Grund hat sie soeben beschlossen, die Ukraine mit spezieller Schutzausrüstung zu beliefern – Gerät, mit dem man erkennen kann, ob man mit diesen Waffen, die unsichtbar sind, angegriffen wurde.

Plus Ausbildung in der „Dekontaminierung“, also der Entgiftung von Menschen, die Opfer solcher Waffen geworden sind. Diese konkreten Vorbereitungen gelten nach Aussage von Nato-Generalsekretär Jens Stoltenberg auch für das Nato-Gebiet selbst. Die entsprechenden Einheiten wurden in Bereitschaft versetzt. …

Stationiert die Nato an ihren Ostgrenzen irgendwann noch taktische Atomwaffen, wie Russland dies bereits in Königsberg (Kaliningrad) getan hat?“

 

https://t.me/informnapalm/4980

 

🔥 Russische Föderation bereitet sich auf den Einsatz chemischer Kampfstoffe gegen die Ukraine vor 🔥

 

In den letzten drei Tagen haben Freiwillige der internationalen Geheimdienstgemeinschaft InformNapalm von unseren HUMINT-Quellen Daten erhalten, deren Gesamtheit darauf hinweisen könnte, dass die Russische Föderation beabsichtigt, chemische Kampfstoffe gegen das ukrainische Militär oder die Zivilbevölkerung einzusetzen. Es ist wahrscheinlich, dass Russland den Einsatz von Sarin-Gas plant, um seine Ziele in kritischen Gebieten zu erreichen und so die ukrainischen Verteidigungsanlagen zu durchbrechen. Mariupol, Kiew oder andere ukrainische Städte, in denen es den russischen Streitkräften nicht gelingt, die ukrainischen Verteidigungsanlagen zu durchbrechen, könnten ein Feld für ein solches Experiment sein.

 

Vielleicht sind unsere Schlussfolgerungen verfrüht oder zu apokalyptisch, aber nach den Raketenangriffen und der Bombardierung friedlicher ukrainischer Städte durch die russische Armee halten wir es für notwendig, diese Erkenntnisse zu äußern und zu versuchen, die Absichten der Russischen Föderation zu verhindern. 

 

🔥 Hier sind alle drei Fakten, die InformNapalm aus unabhängigen Quellen erhalten hat:

 

🔥 17. März 2022. Quelle "A" berichtet, dass angeblich medizinisches Personal der Hauptdirektion des Generalstabs der russischen Streitkräfte Offiziere von Spezialeinheiten, die am Krieg in der Ukraine teilnehmen, mit einem Gegengift impft. Die Beamten erhalten Injektionen mit dem Qualitätsmedikament Pralidoxim (2-RAM CL).

 

🔥 20. März 2022. Quelle B berichtete, dass Angehörige der russischen Streitkräfte, die an Kampfeinsätzen in der Ukraine teilnehmen, Atropin-Ampullen erhalten. (Atropin ist bekanntlich ein wirksames Gegenmittel bei chemischen Vergiftungen).

 

🔥 23. März 2022. Quelle "B" berichtet, dass in der Region Kherson angeblich in Richtung der Stadt Nikolaev ein Lastwagen mit russischen Insassen unterwegs war, der - der Verpackung nach zu urteilen - Ätznatron (zur Neutralisierung giftiger Substanzen) transportierte.

 

Aus anderen Quellen ist bekannt, dass russische Anwerber am 20. März an einen ehemaligen Soldaten der russischen RCBZ-Truppen, der in der Region Wolgograd wohnt, herangetreten sind und für eine Belohnung von etwa 200 000 Rubel angeboten haben, an Kampfhandlungen gegen die Ukraine teilzunehmen, bei denen "die Kenntnisse und Fähigkeiten der RCBZ-Truppen gefragt sein werden". 

 

🔥 In offenen Quellen gab es auch einige Ausbrüche von Informationen. So berichteten am 17. März 2022 mehrere russische Propagandaquellen unter Berufung auf Aussagen von Generalleutnant Igor Kirillow, dem Chef der russischen RCBZ-Truppen, dass es "ein Leck mit Krankheitserregern aus einem von den USA in Auftrag gegebenen Biolabor in Cherson" geben könnte.

Die These von den "US-Biolabors auf ukrainischem Territorium" wird von der russischen Militärführung schon seit geraumer Zeit vertreten, sogar schon vor dem Einmarsch in die Ukraine, aber in den letzten Tagen haben aktivere und aggressivere Äußerungen hochrangiger Beamter der russischen Militärführung darauf hingedeutet, dass Russland den Informationsgrund für den Einsatz chemischer Kampfstoffe vorbereitet. Und die Ergebnisse von Kampfstoffen (z.B. Sarin) wollen die Russen als "Erregerlecks aus Biolaboren" darstellen.

 

🔥 Wir würden uns gerne in unseren Annahmen über einen bevorstehenden chemischen Angriff irren, aber es wäre sträflich, die Gesamtheit dieser Daten zu verschweigen. Wenn es eine Chance für die Weltgemeinschaft gibt, die Verwirklichung der beispiellosen Kriegsverbrechen Russlands zu verhindern, dann ist es diese Chance wert.  

 

@informnapalm

 

https://mobile.twitter.com/BILD/status/1501731411119665152

 

 

https://t.me/UkrainianWitness/1561

Video 

„Und so schicken Zivilisten die Russen an die Adresse ihres Kriegsschiffs.

Die Stärke des ukrainischen Volkes liegt in seiner Furchtlosigkeit, Entschlossenheit und Liebe zu seinem Land, der Ukraine.“

https://t.me/UkrainianWitness/1561

 

 

https://www.welt.de/politik/video237697041/Ukraine-Krieg-Christoph-Wanner-zu-den-Kadyrow-Truppen-aus-Tschetschenien.html?wtrid=socialmedia.socialflow....socialflow_facebook&fbclid=IwAR17AKwfEXduHz-IA6CkhlWH1qeSkKzPYVH6Ij3aaH5CSdA7GSDIVAV_57E

„Militärexperten zufolge seien die Kadyrow-Truppen Poser. „Da wird maximal Show gemacht, aber wenn es ans Kämpfen geht, werden diese Truppen eher zweifelhaft betrachtet“, sagt Russland-Korrespondent Christoph Wanner.“

 

https://www.nzz.ch/feuilleton/sergei-lawrow-vertritt-putins-regime-knallhart-nach-aussen-ld.1675605?mktcid=smch&fbclid=IwAR3Kv21PB2O-pYlP-Z6N0tAUa_Cor5HvRHEBNO4iG4sjwtILzrNVzhXgpwc&mktcval=fbpost_2022-03-22&reduced=true

„Keiner verkörpert gegen aussen Putins grossrussischen Anspruch so konsequent wie Sergei Lawrow. Er hat sein Schicksal ganz mit dem seines Dienstherrn verknüpft. Ein ukrainischer Schriftsteller schildert seine Sicht auf den russischen Aussenminister.

Severyn Korab“

 

https://www.manager-magazin.de/politik/weltwirtschaft/warum-die-nato-putin-schon-in-der-ukraine-stoppen-muss-a-686179a7-1581-44c7-956a-fe5e3ec9675e-amp?fbclid=IwAR1o-dyJbLj9Wl_FDxAeSAx6UwTT-8dq1pM7yfo66Huz-JOLEEemic8Srdk

„Ex-Oligarch Michail Chodorkowski saß in Russland 10 Jahre in Haft und lebt jetzt im Exil. In diesem Gastbeitrag warnt er den Westen: Wenn Putins Angriffskrieg nicht durch ein Flugverbot über der Ukraine gestoppt wird, dann sind bald Polen und das Baltikum in Gefahr.“

 

https://www.spiegel.de/ausland/russland-ukraine-krieg-laesst-sich-der-westen-von-wladimir-putin-einschuechtern-a-d73e8580-8e37-452d-bfda-49899c61823f-amp

„Sollte der Westen militärisch in den Ukrainekonflikt eingreifen? Die US-Sicherheitsexpertin Evelyn Farkas sagt, die Nato solle gegenüber Russland mehr Härte zeigen – zuerst mit der Einrichtung einer Flugverbotszone.“

 

Sie schlägt die Einrichtung einer Flugverbotszone 
a) in Absprache mit den Russen, 
b) bei Ablehnung notfalls dann auch ohne deren Zustimmung und 
c) nicht für die ganze Ukraine, sondern beschränkt auf einen Fluchtkorridor.
d) So abgestuft ließe sich die Eskalation im Rahmen halten, dass auch ein abgeschossener Hubschrauber nicht gleich zum Weltkrieg führen würde.

 

https://www.wienerzeitung.at/meinung/gastkommentare/2141539-Krieg-und-Frieden-im-Lichte-der-Toleranz.html

„Zoltan Peter

Toleranz bedeutet nicht, jede Handlung des Gegenübers hinzunehmen. Sondern es gilt, rechtzeitig die Notbremse zu ziehen. …

In Anknüpfung an den Politikwissenschafter und Philosophen Rainer Forst geht es in einer Toleranzhaltung um die Absicht, den zur Debatte stehenden Sachverhalt überhaupt erst verstehen zu wollen. In der Toleranzhaltung stehen wir - auf Grundlage unserer normativen oder moralischen Überzeugungen - diversen Handlungen, Personen oder Gesellschaften kopfschüttelnd und ablehnend gegenüber. Beruhen unsere Gründe der Ablehnung auf allgemeinen Normen der Gerechtigkeit, so handelt es sich dabei um eine tugendhafte Einstellung, die letztlich dazu da ist, Konflikte jeglicher Art friedlich zu lösen und Gewalt oder Krieg zu vermeiden.

Nur nützt das aktuell gar nichts: Mit Russland und der Ukraine stehen einander zwei Länder gegenüber, die einerseits (Russland) eine anti-westliche und anti-liberale sowie andererseits (Ukraine) eine liberale, pro-westliche Weltorientierung verkörpern. Bemerkenswert ist, dass es, während die Beziehungen Russlands zur EU und nicht zuletzt zu Österreich in den vergangenen Jahren aktiv betrieben und von einer durchwegs duldsamen Haltung begleitet wurden, zwischen den beiden Nachbarländern zu gar keiner Annäherung gekommen ist. Im Gegenteil.“

 

http://h-und-g.info/texte-zu-ukraine/default-title-3

„Andreas Heinemann-Grüder
10.3.2022

Kriege enden durch einen eindeutigen militärischen Sieg, die Erschöpfung der Kriegsparteien oder durch Regimezerfall. …

Die ukrainische Führung soll zur Unterzeichnung eines Waffenstillstands bewegt werden, der einer Kapitulation gleichkommt. Militärische Ziele sind weiterhin die Einnahme strategisch bedeutender Städte, die Kontrolle der gesamten Schwarzmeerküste und – in absehbarer Zeit –die Herstellung einer Landverbindung zu Transnistrien sowie dessen Einschluss in das von Russland kontrollierte Territorium. Zudem setzt Russland weiter auf das Austrocken der überlebensrelevanten Ressourcen der Ukraine, darunter des militärischen Nachschubs und der Kontrolle über die Kommunikation. …

Dass Moskau bereit ist, einen Vernichtungskrieg zu führen, hat es in Groznyj, Aleppo, Homs und Idlip bewiesen. Russlands Überlegenheit wird allerdings durch türkische Drohnen, durch Stinger-Raketen, durch panzerbrechende Waffen, durch Artillerie sowie das gesamte Arsenal des Partisanen- und Guerillakrieges erheblich verringert. …

Der westlichen Annahme eines schnellen russländischen Siegfriedens lag immer die Vorstellung zugrunde, es würde sich um einen russländisch-ukrainischen Konflikt, nicht um einen europäischen handeln. Die Konsequenz, dass nach einem militärischen Sieg Russlands eine neue gemeinsame Grenze Russlands mit den EU- und NATO-Staaten Rumänien, der Slowakei, Ungarn und Polen entstehen würde, blieb jenseits des Kalküls. Dass Russlands Ambitionen nach einem Sieg über die Ukraine nicht unbedingt befriedigt sind, sondern dass es nach einem solchen Sieg weitergehende Ansprüche auf Moldova, das Baltikum und in Polen erheben könnte, befürchten akut nur die unmittelbar betroffenen Ostmitteleuropäer. In Berlin und Brüssel dominiert nach wie vor die Vorstellung, dass sich der Krieg durch eine „Ohne mich“-Politik begrenzen lässt – eine Fortsetzung jener Politik des Appeasements, die den Krieg überhaupt erst ermöglichte. …

Die Aussicht auf den Einstieg in das Ende des Putinschen Regimes wird nur wahrscheinlich, wenn der Westen sich nicht mehr aus dem Krieg heraushält. Solange die NATO „nicht zum Handeln autorisiert“ (NATO = not authorized to operate) ist, hängt Putins Niederlage alleine von der Ukraine ab.“

 

https://m.youtube.com/watch?v=GpaSkgYSLBg

Putins Weg in den Krieg | Doku HD | ARTE

 

 

Nachfolger Putins?

https://www.n-tv.de/politik/Putin-Vertrauter-Tschubais-setzt-sich-ins-Ausland-ab-article23218526.html?fbclid=IwAR0bosTDzKebPpvVimWgD4oyHANJOZgYsJArNc5gOamny1Hsd1mqqpgOBNw

„Der frühere Reformer Anatoli Tschubais hat seinen Posten als Sonderbeauftragter von Putin für Beziehungen zu internationalen Organisationen aufgegeben, wie ein Insider sagte. Tschubais habe das Land bereits verlassen und nicht die Absicht, zurückzukehren. Bloomberg berichtet mit Verweis auf zwei informierte Personen, Auslöser sei dessen Widerstand gegen den Angriffskrieg in der Ukraine. …

Tschubais gilt als Architekt der postkommunistischen Reformen in Russland in den 1990er Jahren. Er führte einst auch eine liberale Oppositionspartei an. Auch leitete er das staatliche Technologieunternehmen Rusnano.“

 

https://www.luzernerzeitung.ch/amp/international/ukraine-krieg-ungeheuerliches-geruecht-wird-putin-vergiftet-bevor-er-selbst-zu-chemiewaffen-greift-ld.2266662

„Als Nachfolger ist kein Geringerer als der derzeitige FSB-Chef Alexander Bortnikow vorgesehen. Der 70-Jährige, der einst gemeinsam mit Putin beim KGB gedient hatte, gilt eigentlich als enger Vertrauter des russischen Präsidenten. …

Putin ist nicht der einzige, der sich vor einem möglichen Giftangriff fürchten muss. Laut dem US-Präsidenten Joe Biden plant der kriegerische Kreml-Chef seinerseits, mit biologischen oder chemischen Waffen die Ukraine anzugreifen. Man habe glaubhafte Hinweise darauf, dass Putin über den Einsatz sogenannter B-Waffen (kriegerisch eingesetzte Krankheitserreger wie Pocken oder Anthrax) oder C-Waffen (Nervengas, Giftgas oder sonstige chemische Schadstoffe) nachdenke.

Russland behauptet zwar, 2017 seine letzten Bestände der international geächteten Chemie-Waffen vernichtet zu haben. Russische Agenten haben danach aber mindestens zweimal den sowjetischen Nervenkampfstoff Nowitschok gegen unliebsame Zeitgenossen eingesetzt: 2018 im britischen Salisbury gegen den Ex-Spion Sergej Skripal und 2020 gegen den Oppositonspolitiker Alexej Nawalny.

Die Sowjetunion beschäftigte bis zu ihrer Auflösung rund 70'000 Angestellte in der Abteilung «Biopreparat», die B- und C-Waffen erforschte und herstellte. Bis heute gibt es militärische Laboratorien, die noch nie von internationalen Beobachtungsmissionen besucht werden konnten.“

 

https://mobile.scribblelive.com/Event/Ukraine-Konflikt/?Theme=13112

„Zwischen den Atommächten USA und Russland kommt nach Angaben des US-Verteidigungsministeriums derzeit keine Kommunikation auf höchster militärischer Ebene zustande. In den vergangenen sieben bis zehn Tagen hätten US-Verteidigungsminister Lloyd Austin und Generalstabschef Mark Milley mehrfach versucht, mit ihren russischen Kollegen Sergej Schoigu und Waleri Gerassimow zu telefonieren, sagte Pentagon-Sprecher John Kirby am Donnerstag dem Sender CNN am Rande des Nato-Sondergipfels zum Ukraine-Krieg in Brüssel. „Wir konnten keinen von ihnen erreichen.““

 

https://exxpress.at/putins-verteidigungsminister-shoigu-seit-12-tagen-nicht-mehr-zu-sehen/?fbclid=IwAR3dhEGWK6npcbYUJK2tKn1tVJODHrOuKeF2pZZ0lSNAQbNb3MivK2gwvFg

Shoigu

 

https://www.spiegel.de/wissenschaft/mensch/ukraine-wladimirs-putins-krieg-mit-einer-50-jahre-alten-psychologischen-theorie-erklaert-a-2098f9cb-6c92-4959-b072-5955ddfda749

„Nun braucht es bei Wladimir Putin und seinem inneren Kreis aus Militärs und ehemaligen KGB-Agenten vermutlich nicht viel, um »entmenschlichende Lösungen« für akzeptabel zu halten – immerhin haben russische Flugzeuge auch schon in Syrien gezielt Krankenhäuser bombardiert, und Putin hat offenkundig keinerlei Skrupel, politische Gegner ermorden zu lassen. Beim Einmarsch in der Ukraine aber scheint noch etwas anderes hinzugekommen zu sein: eine Serie von katastrophalen Fehleinschätzungen, wie Janis sie für solche Situationen beschrieben, ja vorhergesagt hat.

Putin scheint schon seit einiger Zeit nur noch auf den kleinen Kreis der »Silowiki« zu hören, der höchsten Vertreter des russischen Sicherheitsapparates.“

 

https://de.rbth.com/kultur/geschichte/2017/08/10/machtkampfe-im-politburo-wie-es-nach-stalins-tod-weiterging_820244

 

 

https://www.cicero.de/aussenpolitik/der-westen-und-russland-was-wenn-putin-den-krieg-gewinnt?fbclid=IwAR3lPpCG8XhFFfOAcP5xs61RNl1UyuU3Qg_GKr9UvPEhoLnfm1kfaHlrtN4

„Die ukrainische Armee und die Bürger der Ukraine leisten weiterhin tapferen Widerstand. Das hält zwar die Hoffnung auf einen günstigen Ausgang am Leben, aber die militärischen Chancen stehen nach wie vor sehr schlecht für das Land. Das wahrscheinlichste Ergebnis ist immer noch, dass Russland diesen Krieg gewinnt. Dann aber steht die Zukunft der liberalen Demokratie auf dem Spiel.

VON RUUD KOOPMANS …

Nach einem Demokratisierungsschub in den 1980er- und 1990er-Jahren ist die Zahl der Demokratien weltweit in den zurückliegenden zwei Jahrzehnten ins Stocken geraten oder sogar etwas zurückgegangen; Autokratien haben an Durchsetzungsvermögen gewonnen, und antidemokratische Kräfte haben sogar innerhalb der etablierten Demokratien Boden gutgemacht. Es ist nicht mehr selbstverständlich, dass die Welt demokratischer wird oder dass die Länder, die demokratisch sind, es auch bleiben.

Vor diesem Hintergrund wird der Ausgang eines Krieges im Herzen Europas zwischen der wahrscheinlich lautstärksten und expansivsten Autokratie der Welt und einer aufstrebenden Demokratie an den Grenzen von EU und Nato von Demokraten und Autokraten in aller Welt aufmerksam beobachtet. Es wird als ein starkes Signal dafür gesehen und interpretiert werden, was die demokratische Welt bereit ist zu tun, um ihre Lebensweise zu schützen, und umgekehrt, womit Autokratien davonkommen können, wenn sie die Regeln des Völkerrechts ignorieren und sich ihren Nachbarn mit Gewalt oder der Androhung von Gewalt aufdrängen. …

Demokraten und Demokratien weltweit schauen mit Angst und Verzweiflung zu. Natürlich können wir nur mit großer Unsicherheit vorhersagen, wie bestimmte Akteure auf den Ausgang dieses Krieges reagieren würden. Würde Putins Russland als nächstes die Republik Moldau ins Visier nehmen? Würde es sogar beginnen, die baltischen Staaten unter Druck zu setzen? Würde China auf Taiwan oder auf die umstrittenen Inseln im Südchinesischen Meer vorstoßen? Würden Iran und Nordkorea die Lehre ziehen, dass man seinen Willen durchsetzen kann, wenn man mit Atomwaffen droht? Würde die Türkei die Teile Syriens annektieren, die sie besetzt hat? …

Wenn der Westen oder die Allianz der liberalen Demokratien nicht willens und in der Lage sind, Russland hier und jetzt zu stoppen, warum sollte dann ein Autokrat anderswo davor zurückschrecken, die gleichen Einschüchterungs- und Gewaltstrategien wie Russland anzuwenden? …

Obwohl eine vollständige Flugverbotszone über der Ukraine ohne eine totale Konfrontation zwischen der Nato und Russland unmöglich wäre, sollten wir die Einführung einer solchen Zone im westlichen Teil der Ukraine, der bisher noch außerhalb der direkten Kampfzone liegt, ernsthaft in Betracht ziehen. …

Die Rettung der Westukraine vor den Schrecken, die sich jetzt im Osten und Süden des Landes abspielen, ist keine Eskalation, sondern die Verhinderung einer Eskalation und von weiterem, unumkehrbarem menschlichem Leid und der Zerstörung einer ganzen Nation.“

 

https://www.tichyseinblick.de/tichys-einblick/wo-ist-der-ausweg-aus-putins-krieg/

„Auch nach einem eventuellen Sieg Putins wird man nicht zur Tagesordnung übergehen. Schweden und Finnland erwägen, der Nato beizutreten; selbst Deutschland rüstet auf.  Über den Ukraine-Krieg kommen sich die Türkei und Griechenland näher und sprechen miteinander. Die Nato schickt Truppen an ihre Ostgrenze; Polen wird vom europäischen Außenseiter zum Vorposten; das lavierende Ungarn wird sich entscheiden müssen und sich im Zweifel den anderen Nato-Mitgliedern anschließen.

Putin wird von Westen her eingemauert. Selbst Deutschland, Putins Sparkasse, wird von seinem Gas abrücken und sich wieder auf einen Zustand vor dem unglückseligen Paar Schröder/Merkel zurückbewegen, die in der Wirkung wie Einflussagenten Putins Geschäft befördert haben. …

Lange war sich Putin sicher, dass er Deutschland und die EU informationell im Griff hat. Er hat Freunde in der Regierung; nennen wir Schröder, Merkel, Schwesig und Steinmeier als prominenteste Unterstützung seiner langfristig sehr klug angelegten Politik des Einlullens und schlimmer noch: der Instrumentalisierung. Sie haben Deutschland die Schlinge in Form diverser Pipelines um den Hals gelegt, an der er jetzt mehr als probehalber zieht. Internet-Trolle fluten jeden Putin-Kritiker mit vorgestanzten Erklärungen. Jeden Tag folgt eine neue Welle: Mit „der unverstandene Putin“ hat es angefangen, mit „er will doch nur spielen“ wurde es fortgesetzt, mit „ist doch gar kein Krieg, sondern nur Strafaktion gegen Nazis“ zur Idiotie gesteigert. …

Eine seltsame Querfront aus Alt-Linken und der AfD bildet sich; die verrostete Liebe zur Sowjetunion paart sich mit der Frustration der Rechten.“

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article237766051/Ukraine-Fluechtlinge-Putin-will-durch-Vertreibung-eine-Destabilisierung-der-EU-erreichen.html

„Paul Ziemiak wurde in Polen geboren. Der Ex-CDU-Generalsekretär hat sich ein Bild von der polnischen Hilfe für Ukraine-Flüchtlinge gemacht. Sein Urteil über das deutsche Engagement fällt eindeutig aus. Putin setze die Fluchtbewegungen als Waffe ein. …

Die fehlende Digitalisierung in vielen Bereichen in Deutschland fällt uns wieder einmal auf die Füße. Die Menschen sollten eigentlich schon bevor sie in Polen Richtung Deutschland in den Zug steigen, von Vertretern Deutschlands registriert werden, und jeder sollte bei der Abreise wissen, wohin es geht.“

 

https://www.tichyseinblick.de/meinungen/auf-spurensuche-nach-faesers-vermeintlichen-grenzkontrollen/

„"Am auffälligsten waren aus den Zügen ausgestiegene Tschetschenen, die gut gebaut waren, oftmals längere Bärte trugen und auffallend gute Laune hatten und laut lachten. Keinem Kriegsflüchtling ist zum Lachen zumute. Und wieso mussten diese Männer nicht im Land bleiben um zu verteidigen oder zu kämpfen?

Der Verdacht: Diese Männer wurden von Putin geschickt. Bereits seit 2002 werden tschetschenische Agenten von der russischen Regierung in Europa eingeschleust, die sich als Flüchtlinge ausgeben. Deren Ziel sei es, für Chaos und Destabilisierung zu sorgen. Diese Tschetschenen sind in der Regel zugleich Islamisten. Könnte das Putins neue Kriegsführung sein? Ich spreche einen Bundespolizisten an der Grenze darauf an – „ja, davon haben wir schon gehört. Der Hauptbahnhof Berlin hat uns hingewiesen, dass wir auf Tschetschenen achten sollen“. …

Ostermann erklärt, wann wir wirklich „genau wissen“ können, wer kommt: Dafür bräuchte es eine Notifizierung der Grenze. Vor Ort brauche es eine Registrierung durch die Bundespolizei und das BAMF, also das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge. Man müsse „stationäre Grenzkontrollen einführen mit einem Registrierungssystem“. …

Bei echten Grenzkontrollen geht es also nicht nur um sichere Grenzen, sondern auch um Schutz für die Geflüchteten. „Wir wollen Grenzkontrollen, um humanitäre Hilfe zu gewährleisten“, macht der stellvertretende Bundesvorsitzende deutlich. Wenn Nancy Faeser also keine echten Grenzkontrollen einführt, ist dies ein Nachteil für die Kriegsflüchtlinge. Und nicht nur für die Geflüchteten, sondern auch für die – von der bisherigen Politik überforderten – Kommunen.“

 

https://www.tichyseinblick.de/gastbeitrag/polen-ukraine-fluechtlinge/

 

https://www.stern.de/amp/politik/ausland/selenskyj-fordert-treffen-mit-putin-und-zeigt-kompromissbereitschaft--video--31720484.html

„Knapp vier Wochen dauert die russische Invasion in der Ukraine bereits an. Per Video erklärt sich der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj bereit über Kompromisse zu verhandeln – unter der Voraussetzung eines Referendums.“

 

https://m.facebook.com/groups/israel.plus.shalom/posts/4973249612768565/

„Wolodymyr Selenskyi ist mit seinem NS-Vergleich, den er in seiner Ansprache an die Knesset gezogen hat, vollkommen im Recht. Wenn die Feststellung der historische Singularität der nationalsozialistischen Verbrechen zu einem Vorwand dafür wird, Menschheitsverbrecher von heute zu schonen, wird ihr Sinn ins glatte Gegenteil verkehrt. …

Und wenn dann von einigen auch noch bemängelt wird, dass er sich in dieser Situation nicht zur Aufarbeitung der Rolle ukrainischer NS-Kollaborateure im Zweiten Weltkrieg äußert, wird es endgültig obszön. Dies umso mehr angesichts der Tatsache, dass jüdische Ukrainer ebenso Opfer von Putins Völkermordoperation sind wie ihre nichtjüdischen Landsleute. Wohlgemerkt: Ich sage das bei vollem Verständnis für die strategische Zwangslage, in der sich Israel bezüglich seines Verhältnisses zu Russland befindet. Israel braucht für seine Schläge gegen die iranische und Hisbollah-Militärpräsenz in Syrien das wegsehende Gewährenlassen durch Moskau.“

 

https://www.mena-watch.com/der-ueberlebenskampf-der-ukraine-bietet-zahlreiche-lektionen-fuer-israel/?no_cache=1647840685&fbclid=IwAR1bpNjyxy10zTBs7xqAKtBRFSQRtfU1DskYAd3CGIiFkVar5nzvouC5L5w

„Wie der israelische Analyst Emmanuel Navon meint, müsse die israelische Regierung trotz aller Sicherheitskoordination in Syrien eindeutig Stellung gegenüber Russland beziehen.“

 

https://www.welt.de/politik/ausland/article237701893/Israel-eroeffnet-Feldkrankenhaus-im-Westen-der-Ukraine.html

„Israel hat im Westen der Ukraine ein Feldkrankenhaus eröffnet. 150 Patienten können dort gleichzeitig versorgt werden – 65 Ärzte und Pflegekräfte werden dort im Einsatz sein. Neben einer Notaufnahme gibt es psychologische Betreuung, ein Labor, eine Geburtsstation und eine Apotheke.“

 

https://www.puls24.at/news/politik/segenreich-russland-ist-unmittelbar-vor-israels-haustuer/260141

„"Israel grenzt an Russland – das klingt komisch, das hat allerdings mit Syrien zu tun", führt Segenreich aus. In Syrien, einem Staat im Nahen Osten, herrscht seit 2011 ein Bürgerkrieg, welcher "noch immer nicht beendet ist". Russland hat in diesem Krieg ab 2015 in diesen Konflikt eingegriffen, erklärt der Autor, die russischen Truppen haben das "Regime des syrischen Präsidenten Assad gerettet".

"Seitdem ist Russland in Syrien der Hausherr" und das "unmittelbar vor Israels Haustür".“

 

https://www.mena-watch.com/israel-arabische-parteien-boykottieren-selenskijs-knesset-rede/?no_cache=1648016101&fbclid=IwAR21W7IT5PaX0fg2PxvgdmKRioUL57YHF5mLe_YxrLB19_o0KfGBEkC8h_A

„Alle Abgeordneten der drei in der Vereinten Liste vertretenen arabischen Fraktionen blieben der Rede des ukrainischen Präsidenten fern.“

 

https://www.mena-watch.com/stuerzt-assad-durch-putins-krieg/?no_cache=1648013495&fbclid=IwAR1Fzyn6IBTZ_ByXbzOpr0TDStHFi9HrAJP541qRZ8to_UQdxan9r6VrDJ0

„Baschar al-Assad ist ein Präsident von fremden Gnaden. Seine Macht ist von der Unterstützung Russlands und Irans abhängig.

Russland hat in Syrien ungefähr zehntausend Soldaten stationiert. Die russischen Streitkräfte in Syrien verfügen über Flugzeuge, mehrere Hubschrauberstaffeln und mächtige S300- und S400-Luftabwehrbatterien. …

Russische Militärpolizei ist in Südsyrien, nahe der Grenze zu Israel, eingesetzt, russische Militärausbilder trainieren die syrische Armee, die Söldner der Gruppe Wagner operieren unter dem Kommando der russischen Armee, ohne direkt in die russische Militärhierarchie eingegliedert zu sein.“

 

https://www.nau.ch/news/europa/ukraine-krieg-putin-lasst-eigene-soldaten-in-ukraine-hinrichten-66138117?fbclid=IwAR125n-HgSq91ppghZCUUV1tPeVzJ50oZ2hYoECdF52TtyYPR7EVuHojfFc

„Die «Daily Mail» schreibt, dass Russlands Präsident Wladimir Putin laut dem ukrainischen Sicherheitsdienst auf diese Entwicklung reagiert hat. Und lässt nun seine eigenen Leute töten, wenn sie sich den Ukrainern ergeben.

Demnach hätten Gefangene berichtet, dass sie von «Exekutionskommandos» verfolgt worden seien, die jeden Fliehenden töten sollen. Weitere Berichte sollen bestätigen, dass tschetschenische Einheiten beauftragt werden, um russische Überläufer zu verhindern.“

 

https://www.ukrinform.de/rubric-ato/3437472-streitkrafte-liquidieren-kommandeur-der-marinebrigade-scharow-der-odessa-sturmen-wollte.html?fbclid=IwAR2KqTm3KbtZ5XEpSIlr38s-5FG0bO1LjGJLrJBKQlBkjk3_1reWZhgv9QY

 

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_91879226/diese-jacht-soll-wladimir-putin-gehoeren-sofort-beschlagnahmen-.html

 

https://m.facebook.com/GrandNational/posts/10166644273915284?__cft__%5B0%5D=AZUWJU_h4xyF1D8-sGghVugkgwX0oQcNyAG-kjGRSBU0y-Sb6qWzNqArGnkZbsOxAiTyKrBRIy0YpjyQXXYJfjE87lqLeoK9gLvnVdH39xlljEtG16BD_zHQzkxeWvaSVPp5exxpbGrWdlTtP1l55iJkrA0rFc50VllE85YT_hJR0w&__tn__=%2CO%2CP-y-R

„Ich habe gehört und gelesen, dass einige Leute sagen, dass "die meisten Menschen in der Ukraine sowieso Russisch sprechen".

Ja, das tun sie.

Hier ist der Grund. …

Dies ist keineswegs eine vollständige Geschichte der Russifikation der Ukraine. Russland zerstört seit über 350 Jahren die ukrainische Sprache und Kultur.

Also ja, eine Menge Ukrainer spricht Russisch. Aber nicht freiwillig.“

 

 

🍲🇺🇦Как питается Киев во время войны?

Многие заведения, ранее принимавшие сотни посетителей, сейчас превратились в военные кухни или работают на волонтерских основах.

О том, как сегодня снабжают питанием киевлян, смотрите в нашем выпуске: 

https://youtu.be/PBMlr_Ffp9A 

 

Wie isst Kiew während des Krieges?

Viele Einrichtungen, die früher Hunderte von Besuchern beherbergten, sind heute zu Kriegsküchen geworden oder arbeiten auf freiwilliger Basis.

Wie sich die Kiewer heute ernähren, erfahren Sie in unserem Beitrag: 

https://youtu.be/PBMlr_Ffp9A 

 

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_91875724/putin-laesst-russlands-topgeneraele-an-der-front-sterben.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=eilmeldung-newsletter&fbclid=IwAR1qOtzcaRCB4ZBu7-wPqXHUUaeJ7ZWx10cvtd4D-YG-CxSbUdS4HonYe3M

„Dass hohe Offiziere und Generäle im Kampf getötet werden, gilt sonst als eher selten. Eine neue Recherche des US-Magazins "Foreign Policy" deckt nun mögliche Gründe für den gefährlichen Frontaufenthalt der Offiziere auf: mangelnde Disziplin unter den russischen Soldaten sowie Kommunikationsprobleme.

Die Befehlshaber scheiterten demnach daran, die große Truppe von fast 200.000 Soldaten – viele von ihnen junge Wehrpflichtige – dazu zu bringen, ihre Befehle zu befolgen, wie "Foreign Policy" unter Berufung auf einen anonymen EU-Diplomaten berichtet. "Sie kämpfen selbst ganz vorne an der Frontlinie, um ihre Befehle durchzusetzen", wird der europäische Regierungsvertreter in dem Bericht zitiert. "Sie müssen an die Front gehen, um Dinge in Gang zu bringen, was sie einem viel größeren Risiko aussetzt, als es normalerweise der Fall wäre."“

 

https://www.weissgerber-freiheit.de/2022/02/25/ungarn-1956-und-ukraine-2022-unterschiede-%D0%BD%D0%B5%D1%82/

 

https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus237675517/Bari-Weiss-ueber-Wolodymyr-Selenskyj-Fuer-was-es-sich-zu-kaempfen-lohnt.html?fbclid=IwAR27mnUQPnf-TejkP0x9Ob2ridxJ7uQe9gonx_ohiUODF3-0vSAI2MRYVk4

 

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/knauss-kontert/siehe-da-eine-nation/

„Wenn es bislang noch irgendeinen Zweifel daran gab und falls Putin tatsächlich am Vorabend seiner Invasion glaubte, was er in seiner bizarren historisierenden Rechtfertigungsansprache verkündete, nämlich dass die Ukraine keine eigene Nation sei, sondern ein „Brudervolk“, das zu Russland gehöre, dann haben die Ukrainer (ja, nicht einige Menschen, die zufälligerweise in der Ukraine leben, sondern die Ukrainer) dem Kremlherrn, der Welt und vor allem sich selbst bewiesen, dass sie eine sind.

Ihr Widerstand und Zusammenhalt belegt, was Ernest Renan 1882 als  Antwort auf die Frage „Was ist eine Nation?“ theoretisch formulierte: „Die Nation ist eine große Solidargemeinschaft, die durch das Gefühl für die Opfer gebildet wird, die erbracht wurden und die man noch zu erbringen bereit ist. Sie setzt eine Vergangenheit voraus und lässt sich dennoch in der Gegenwart durch ein greifbares Faktum zusammenfassen: die Zufriedenheit und den klar ausgedrückten Willen, das gemeinsame Leben fortzusetzen. Die Existenz einer Nation ist (man verzeihe mir diese Metapher) ein tägliches Plebiszit, wie die Existenz des Individuums eine ständige Bekräftigung des Lebens ist.““

 

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/herles-faellt-auf/russlands-tragoedie/

„In Krisen wie diesen hilft es, sich an ein paar fundamentale Tatsachen zu erinnern. Etwas an Karl Poppers berühmte Definition von Demokratie. Ihr entscheidender Vorteil sei es nicht, bessere Regierungen zustande zu bringen. Demokratie aber ermögliche es, Herrscher ohne Blutvergießen loszuwerden. Dies ist der Kern der Tragödie Russlands. Wäre Russland eine halbwegs funktionierende Demokratie, wäre Putin vermutlich auch Präsident geworden, nur nicht so lange. Aus Angst davor abgewählt zu werden, hätte er sein Land niemals in einen Krieg mit auch für Russland verheerenden Folgen gestürzt. Jetzt führt er den Krieg weiter aus Angst davor, gestürzt zu werden.“

 

https://www.nzz.ch/meinung/von-einem-weltkrieg-sind-wir-weit-entfernt-ld.1674457?reduced=true&fbclid=IwAR1FmVn_EGyWfgFCyVGH4LlaEHXhG81xFJtbnIg0Nwx0TsJytsR3OFWlc9E

„Nicht zuletzt die amerikanische Seite betont gegenwärtig ständig, wie wichtig die Verhinderung eines Weltkrieges sei. Aber wie wahrscheinlich ist derzeit ein solches Szenario grundsätzlich?

Joachim Krause“

 

https://m.tagesspiegel.de/politik/putins-angebliche-wunderwaffe-die-hyperschallrakete-kinschal-ist-schnell-aber-nicht-treffsicher/28186050.html?fbclid=IwAR1kFOJA89mtA79l4B77QeVXaNyAacHWFTOfvQGYXdExULkwrTiG_0aOTxc

„Der Kreml möchte mit dem Einsatz der Hyperschallrakete Überlegenheit beweisen. Es könnte aber auch ein Hinweis sein, dass der Vorrat an Raketen zur Neige geht.“

 

https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-krieg-steigende-todeszahl-russischer-soldaten-gefaehrdet-laut-us-beamten-truppenmoral-a-f1006cff-78b9-4614-977b-5e6bfe3b31e3?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE&fbclid=IwAR0K7W1xYl-_EUFT5-u5__BRkjJRI39NJrv2AfjLeGkDSFwiEYLvyT5Rq88

 

https://exxpress.at/putins-groesste-denker-video-zeigt-jetzt-die-im-aufzug-eingesperrten-russen/?fbclid=IwAR1OJpuznz3Qm3p3S5J_vueWhJ54o8z-MIX8dg6dU-dqagxMLxGlmLaoDog

„Das Foto russischer Fallschirmjäger in Kiew, die beim Einnehmen eines Hauses im Aufzug festhingen, ging viral. Nun wurde das komplette Video der Überwachungskamera veröffentlicht und ist mindestens genauso komisch – bis zu dem Augenblick, wo die Kamera von den wütenden Soldaten zertrümmert wird.“

 

https://mobile.twitter.com/visegrad24/status/1505779033405067264?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1505779033405067264%7Ctwgr%5Ehb_2_8%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fexxpress.at%2Fputins-groesste-denker-video-zeigt-jetzt-die-im-aufzug-eingesperrten-russen%2F%3Ffbclid%3DIwAR1OJpuznz3Qm3p3S5J_vueWhJ54o8z-MIX8dg6dU-dqagxMLxGlmLaoDog

 

https://www.spiegel.de/wissenschaft/technik/atomwaffen-im-kalten-krieg-was-wurde-aus-der-neutronenbombe-a-1070009.html

 

Belarus 

https://www.dekoder.org/de/gnose/belarus-diaspora-migration-geschichte

„Die politische Krise, die mit den Protesten vom Sommer 2020 begann, hat zu einer neuen Welle der Massenmigration aus Belarus beigetragen und die  Politisierung der belarusischen Diaspora gefördert. Den vorliegenden Daten zufolge haben innerhalb des ersten Jahres seit den Ereignissen schätzungsweise 100.000 bis 150.000 Menschen das Land verlassen.“

 

https://www.derstandard.at/story/2000134318528/schriftsteller-andrej-kurkow-ohne-ukraine-kein-russisches-imperium?fbclid=IwAR0uw7gVNv3MgeuWEaq2ZGH2YbSk96dvBnl7osKwJw2ITEtsr8khVcPwwDs

 

https://konfliktmag.de/der-ukrainisch-russische-krieg-interview-mit-david-engels/?fbclid=IwAR3iPTHpZ_ClRf-V080gFxEXtoWZNdCxUZkCgxbgnPptHzpCtn35uy-EjwM

„Der Westen betrachtet Russland meist als einen (wenn auch großen) europäischen Nationalstaat unter vielen, dabei handelt es sich hier doch um einen autonomen, nur der eigenen Dynamik verpflichteten, dem Abendland kulturell doch sehr fremden Zivilisationsstaat, dessen Staatsraison nicht etwa darin liegt, durch Kompromiss und Absprache ein Gleichgewicht mit den Nachbarn zu finden, sondern vielmehr die eigentliche Mission des russischen Volkes zu erfüllen, nämlich die „Sammlung der russische Erde“ und somit die Errichtung eines autarken Großraums, der an seinen Grenzen keinen Konkurrenten dulden möchte. …

Sollten Russland, Weißrussland und die Ukraine zu einem neuen großrussischen Staatenverbund verschmelzen, wären die baltischen Staaten sowie Moldawien und möglicherweise sogar Polen sicherlich in ihrer territorialen Integrität und politischen Autonomie mehr als bedroht, und man dürfte wohl eine Wiederholung der bereits aus Georgien, Kasachstan und der Ukraine bekannten Szenaren erwarten. Russland, bislang angeblicher Patron der europäischen Konservativen, würde dann zunehmend eine Politik des „divide et impera“ betreiben, welche Europa, sollte es sich von den USA abwenden, vom Regen in die Traufe geraten lassen würde.“

 

 

Hierzulande

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article237763189/Linke-Buergerkrieg-in-der-Ukraine-Aerger-um-internes-Schreiben.html

„In einem internen Papier aus Kreisen des Linke-Ältestenrates wird darüber spekuliert, ob es sich beim russischen Angriffskrieg um einen „Bürgerkrieg“ handle – an dem „faschistische Elemente“ in der Westukraine beteiligt seien. Nun herrscht in der Partei Aufruhr.“

 

https://www.spiegel.de/ausland/krieg-in-der-ukraine-hoert-auf-mit-dem-kapitulationsgerede-a-e498992d-0302-4f06-a4c1-d31c5a9e575f?fbclid=IwAR1o-dyJbLj9Wl_FDxAeSAx6UwTT-8dq1pM7yfo66Huz-JOLEEemic8Srdk

„Nicht einmal Russlands brutaler Angriffskrieg bringt deutsche Putin-Versteher zur Räson: Sie glauben immer noch, man hätte mehr reden sollen – und fordern die Ukraine auf, sich zu ergeben. Das ist absurd. …

Und da landet man bei einem Hashtag, der gegenwärtig Hochkonjunktur in sozialen Medien hat: #Kapitulation.

Um dieses Wort versammeln sich alle, die die Ukraine auffordern, die weiße Fahne zu hissen oder Konzessionen an Russland zu machen. »Alle, die gegen ein Aufgeben reden, frage ich, ist das vom Ende her gedacht? Was kann da anderes stehen als ein zermürbendes, monatelanges Kämpfen & Sterben in der Ukraine?« Das schrieb letztes Wochenende Heike Hänsel, 16 Jahre lang Bundestagsabgeordnete und zuletzt stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion. …

Der so schön klingende Satz vom Frieden, den es nur ohne Waffen gibt, ist leider Blödsinn. In Deutschland hört man ihn vielleicht deswegen so oft, weil die Deutschen sich gar nicht mehr vorstellen können, dass man für Freiheit und Unabhängigkeit sein eigenes Leben in die Schanze schlägt, wie es viele Ukrainer jetzt tun. Offenbar geht kaum jemand davon aus, für europäische Werte jemals wirklich kämpfen zu müssen. Ein Großteil der Ukrainer jedoch ist bereit dazu, dafür sein Leben einzusetzen. …

Das Unrealistischste an der Kapitulationsdebatte ist jedoch die Annahme, schnelles Einlenken würde den Aggressor besänftigen. Als die Sowjetunion im September 1939 gemeinsam mit Hitler nach Polen einmarschierte, ergaben sich die Polen den Sowjets weitgehend kampflos. Geholfen hat ihnen das nicht: Hunderttausende wurden nach Sibirien deportiert, Zehntausende vom sowjetischen Geheimdienst erschossen. Auch jetzt werden Ukrainer laut zahlreichen Berichten nach Russland deportiert, die demokratisch gewählte Regierung soll »entnazifiziert« werden, die Angreifer haben Listen mit den Namen all jener, die sie internieren lassen wollen. …

Putin bombardiert europäische Städte, tötet Zivilisten, vertreibt Millionen – und einige wollen sich immer noch möglichst tief in ihn hineinversetzen. Es gibt überhaupt nichts, was darauf hindeutet, dass Putin sich auf Verhandlungen einlassen wollte, und es ging ihm ja offenkundig längst nicht nur um die Nato, sondern darum, die Staatlichkeit und Identität der Ukraine zu vernichten – und in Osteuropa die russische Vorherrschaft wiedererstehen zu lassen, damit auch EU-Staaten zu bedrohen. All das hat Putin ja sogar selbst so deutlich gesagt, wie man es nur sagen kann. Aber bei Dohnanyi und Co. ist das Feindbild Nato offenbar so groß, dass nichts, was Putin sagt oder tut, groß genug ist, damit man ihn beim Wort nimmt.“

 

 

Warnig 

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article130829736/Dieser-Deutsche-geniesst-Putins-Vertrauen.html

„wenn Wladimir Putin in der deutschen Hauptstadt weilt, dann ist ein Abstecher an die Fuggerstraße in Berlin-Schöneberg ein Muss. Denn dort, wo sich Restaurants, Bars und Cafés aneinanderreihen und Regenbogenflaggen im Wind flattern, ist das Lieblingsrestaurant des russischen Präsidenten, das „Café des Artistes“.

„Was der Präsident bestellt, ist eher unspektakulär“, verrät eine junge Serviererin. Entweder esse er Zürcher Geschnetzeltes für 18,50 Euro oder Bœuf Stroganoff für 21 Euro. „Dazu trinkt er ,Radeberger Pils‘ aus Sachsen“, erzählt die Dame, angeblich das Lieblingsbier von Putin. „Der Präsident bestellt nie die teuersten Speisen.“

Putins Treue zum „Café des Artistes“ ist nicht zufällig, sie hat mit dem Inhaber und Chefkoch Stefan Warnig zu tun. Den hat Putin schon als kleinen Jungen mit seinen eigenen zwei Töchtern spielen sehen. Stefans Vater ist schließlich ein sehr guter Freund des russischen Präsidenten: Matthias Warnig.

Der Deutsche, dem der russische Präsident vertraut, ist 59 Jahre alt, mittelgroß, von bulliger Statur, sein Haarkranz ist silbergrau. Hierzulande glauben die meisten, dass kein Deutscher einen derart engen Draht zum russischen Präsidenten hat wie Altbundeskanzler Gerhard Schröder (SPD). Doch das ist ein Trugschluss.

Warnigs Beziehung zu Putin ist älter und schon gewachsen, bevor der Russe zu einem der mächtigsten Männer der Welt aufstieg. Warnig trifft den Staatspräsidenten weitaus häufiger als Schröder. Oder als die meisten Staats- und Regierungschefs. Während sie oft monatelang auf eine Audienz warten müssen, geht Warnig im Kreml ein und aus. Die beiden Männer sähen sich „in der Regel alle drei Wochen“, heißt es in Moskau.

Matthias Warnig und Wladimir Putin, das ist die Geschichte zweier Menschen, die viel miteinander verbindet. Beide sind sie aufgewachsen in sozialistischen Bruderstaaten, beide sind ehemalige Geheimdienst-Agenten, deren Lebenswege sich vor fast einem Vierteljahrhundert eher zufällig kreuzten. Man fand sich sympathisch, verbrachte viel Zeit miteinander, half sich. Und als Putin ins Zentrum der Macht rückte, stieg Warnig zu einem der mächtigsten Wirtschaftsmanager Russlands auf. Der Deutsche ist einer der wenigen, denen der misstrauische Mann im Kreml noch vertraut.

So einzigartig das Verhältnis zwischen Putin und Warnig ist, so hat es doch auch etwas Exemplarisches. Es verdeutlicht die enge persönliche Verflechtung zwischen der deutschen und russischen Wirtschaft und Politik. Und es steht für jahrzehntelang gewachsene Beziehungen, die es auf fast allen Ebenen gibt. Sie sind der Grund, weshalb die deutsche Wirtschaft sich so schwer mit Sanktionen gegen Russland tut. Manager vom Schlag Warnigs haben sich enge Netzwerke aufgebaut. Netzwerke, deren Arbeit nun durch den Konflikt in der Ukraine erschwert wird, ja vielleicht sogar gefährdet ist.

Auch für Warnig kommen die Einschläge immer näher. Am Donnerstag dieser Woche hat die Europäische Union die wichtigsten Eigner der Rossija Bank auf die schwarze Liste gesetzt: die Putin-Vertrauten Jury Kowaltschuk und Nikolai Schamalow. Zuvor hatten schon die USA das Vermögen der Rossija Bank einfrieren und Transaktionen mit ihr verbieten lassen.

Warnig kennt die beiden Banker gut. Denn er ist seit 2003 Aufsichtsratsmitglied des Kreditinstituts, das als „Bank der Putin-Freunde“ gilt. Von den europäisch-amerikanischen Strafmaßnahmen ist außerdem das zweitgrößte Kreditinstitut des Kreml-Staates betroffen, die VTB-Bank mit knapp 100.000 Mitarbeitern. Und auch hier ist Warnig als Kontrolleur mit von der Partie.

Es gibt aber noch wichtigere Mandate, die der Deutsche innehat – und zwar in der Rohstoffindustrie. Warnig sitzt im Aufsichtsrat von Rosneft, des größten Energiekonzerns der Welt. Auf das Unternehmen entfallen fünf Prozent der globalen Rohöl-Förderung. In Russland wird das Öl von Transneft transportiert, die über ein 70.000 Kilometer langes Leitungsnetz verfügt. Auch hier im Kontrollgremium: Warnig.

Bei Rusal, dem weltgrößten Aluminiumhersteller, ist er sogar Aufsichtsratschef. Den Job soll ihm Putin persönlich verschafft haben, um den heftigen Streit zwischen den Eigentümern, allesamt mächtige Oligarchen, zu schlichten. Beim Gasexport redet er in operativer Funktion mit, als Geschäftsführer der Nord Stream AG, der Betreibergesellschaft der Gaspipeline, die von der russischen Hafenstadt Wyborg durch die Ostsee ins deutsche Lubmin führt. Hier schließt sich der Kreis. Denn Vorsitzender des dortigen Aktionärsausschusses ist noch ein anderer Putin-Freund: Gerhard Schröder.

Die Nähe dieser drei Männer zueinander wurde erst kürzlich dokumentiert. Es war am Abend des 28. April 2014 gegen 22.30 Uhr, als der Altbundeskanzler vor den prunkvollen Jussupow-Palast in Sankt Petersburg auf die Straße trat. Dann rauschte eine schwere schwarze Mercedes-Limousine heran. Aus dem Wagen stieg Wladimir Putin, der Schröder herzlich umarmte und nachträglich zum 70. Geburtstag gratulierte.

Die Fotos dieser Szene sorgten in Deutschland für Empörung. Schließlich steuerte die Ukraine gerade auf einen Bürgerkrieg zu, maßgeblich entfacht durch Russlands Unterstützung für die Separatisten in Donezk und Lugansk. Auf den Fotos war auch ein Mann im dunklen Anzug zu sehen, den in Deutschland kaum jemand zuordnen konnte. Matthias Warnig, der zu der Gala eingeladen hatte.

Warnig und seine Rolle werfen Fragen auf. Wie konnte dieser Mann, über den so wenig bekannt ist, zu einer der Schlüsselpersonen in der russischen Wirtschaft aufsteigen? Vor allem: Wie ist diese Nähe zu Wladimir Putin entstanden? Die Suche nach den Antworten führt weit zurück.

Das Jahr 1974. Die Stasi-Offiziere, die gezielt an den Schüler aus der Niederlausitz herangetreten sind, haben leichtes Spiel. Es gehe um nichts weniger als den Sozialismus, den es zu schützen und zu verbessern gelte, erklären sie dem Pennäler. Dafür bräuchten sie talentierte Leute wie ihn. Matthias Warnig, 18 Jahre alt und FDJ-Sekretär, willigt sofort ein. Er verpflichtet sich, hauptamtlicher Mitarbeiter zu werden.

Damit ist der weitere Lebensweg des jungen Mannes vorgezeichnet. Das Ministerium entscheidet für ihn, was er werden soll und was er dafür zu tun hat. Noch kurz vor seinem Abitur stellt er einen Aufnahmeantrag für die SED. Statt Wehrdienst zu leisten, absolviert er eine halbjährige Grundausbildung beim Stasi-Wachregiment.

Am 1. April 1975 beginnt seine Karriere. Warnig wird als Agent in der Auslandsspionageabteilung HVA ausgebildet, er soll ein OibE, ein „Offizier im besonderen Einsatz“, werden. Dafür muss er zur Tarnung ein ziviles Leben führen. Er studiert an der Ostberliner Hochschule für Ökonomie, wo die Kommilitonen nicht wissen, dass sie es mit einem Geheimdienstler zu tun haben. Sein Deckname bei der Stasi: „Ökonom“.

Ein OibE bleibt Warnig auch, als er nach dem Studium vom DDR-Ministerium für Außenhandel eingestellt wird. Es ist eine perfekte Arbeitsstätte für Industriespionage. Privat verläuft das Leben ebenfalls in festen Bahnen. Warnig heiratet an seinem 24. Geburtstag, bald darauf werden sein Sohn Stefan und seine Tochter Claudia geboren.

Wenig später erfüllt sich für den jungen Vater der Traum eines jeden Spions. Er wird ins Feindesland geschickt. Mitsamt Familie siedelt Warnig nach Düsseldorf über und bezieht eine Wohnung im Stadtteil Bilk. Offiziell arbeitet der systemtreue Mann in der DDR-Handelsmission, in der Graf-Adolf-Straße, unweit des Hauptbahnhofs. Unter der Legende eines Handelsvertreters spioniert er. Sein Deckname nun: „Arthur“.

Warnig ist talentiert. Seine lockere, unkomplizierte Art macht es ihm leicht, Kontakte zu knüpfen. Der Stasi-Mann, in der brandenburgischen Provinz geboren, versteht es, sich schnell auf ein neues Umfeld einzulassen. Ob Krupp, Rheinbraun und Thyssen, ob BASF, Data Becker oder Dresdner Bank – der junge Agent gelangt mühelos an sensible Informationen.

Während andere Stasi-Spitzel nach dem Fall der Mauer wegen ihrer Vergangenheit auf Karrieren verzichten müssen, bedeutet die Agententätigkeit für Warnig genau das Gegenteil. Sie ist der erste unverzichtbare Baustein für eine große berufliche Zukunft im verachteten Kapitalismus. Warnig war schon immer in beiden Systemen unterwegs. Da ist es auch nicht mehr hinderlich, dass sein Aufenthalt in der Bundesrepublik abrupt endet.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz schöpft Verdacht und überwacht den Mann aus dem Osten. Während der Observationen sprechen die Verfassungsschützer ungeschützt über den Behördenfunk. Die Stasi hört mit. Im August 1989 holt sie Warnig zurück in die Heimat, wo er noch für einige Monate in der Ostberliner Geheimdienst-Zentrale arbeitet.

Noch einen zweiten positiven Nebeneffekt bringt Warnigs erfolgreiche Stasi-Zeit. Er ist bestens vernetzt im DDR-System, ohne allzu sichtbar gewesen zu sein. Als die Regierung von SED-Ministerpräsident Hans Modrow ihre Geschäfte aufnimmt, heuert Wirtschaftsministerin Christa Luft Warnig als Referenten an. Luft sagt, Warnig sei ihr von der Personalabteilung empfohlen worden und habe sich "tatsächlich als versierter und loyaler Fachmann" erwiesen. Kurz darauf sitzt Warnig bei Verhandlungen über die deutsch-deutsche Wirtschafts- und Währungsunion mit am Tisch.

Dort kommt es zu einer weiteren schicksalhaften Begegnung. Während einer Dienstreise nach Bonn begegnet er Wolfgang Röller, dem Vorstandschef der Dresdner Bank. Warnig versteht es sogar, den charismatischen Bankmanager für sich zu begeistern. Röller sucht händeringend Personal für die Expansion gen Osten. „Was wollen Sie machen, wenn es die DDR nicht mehr gibt?“, fragt Röller den jungen Mann. Warnig, 35 Jahre alt, ist planlos und dankbar, als der Bankchef ihm ein Angebot unterbreitet.

Am 20. Mai 1990 startet Warnig beim neuen Arbeitgeber. Aufgabenschwerpunkt: Ostdeutschland und die Treuhandanstalt. Sein Vorgesetzter ist Bernhard Walter, im Vorstand zuständig für die DDR und den Ostblock und später Röllers Nachfolger. Der schickt den neuen Schützling auch nach London, damit er das Bankgeschäft besser kennenlernt.

Warnigs Lernbereitschaft und sein Verständnis vom westlichen System, gepaart mit seiner Erfahrung und seinem Netzwerk im Osten machen ihn schnell wertvoll für die Bank. Schon ein Jahr nach seinem Start hat Walter eine außerordentlich wichtige Mission für ihn: „Sie sprechen doch Russisch?“ Nur schlechtes Schulrussisch, erwidert Warnig. Walter entgegnet: „Sie beherrschen die Sprache, es steht ja in Ihrem Lebenslauf.“

Wieder ist Warnig dabei, als Geschichte geschrieben wird: Ob Umschuldungsverhandlungen mit der Sowjetunion oder die ersten Gehversuche der Dresdner Bank im neuen Russland – sein Rat ist gefragt. Vorstand Walter vertraut ihm, beauftragt ihn damit, sich überall im Lande umzuschauen. Er soll sich um nichts anderes kümmern, als die Entwicklung genau zu verfolgen. Anschließend rät Warnig seiner Bank dazu, ein Signal zu setzen. Sein Vorschlag: die Eröffnung einer Repräsentanz in Sankt Petersburg. Die Frankfurter Zentrale willigt ein. Der Projektleiter wird: Warnig.

Sankt Petersburg, Oktober 1991. Geduldig sitzt Matthias Warnig im kargen Vorzimmer eines Büros in der Stadtverwaltung. Er hofft, dass ihn endlich der Mann hineinbittet, der hinter der Tür arbeitet: ein gewisser Wladimir Putin. Der ist noch kein Spitzenpolitiker, sondern ein aufstrebender Beamter, zuständig für Außenbeziehungen. Schon damals lässt der heutige Präsident seine Gäste warten. Acht Stunden sind es für Warnig. Der weiß, dass man in Russland „einen langen Atem braucht“, wie er 2007 der „Welt“ sagen wird. Wer etwas von jemand anderem braucht und es nicht befehlen kann, muss auch im neuen Russland warten. Und Warnig will etwas Wichtiges von Putin. Ende des Jahres soll die erste Repräsentanz der Dresdner Bank in Sankt Petersburg eröffnet werden. Es ist seine erste Begegnung mit dem Mann, der fortan eine zentrale Rolle in seinem Leben einnehmen sollte.

Weil das Russisch des Deutschen miserabel ist, hat er eine Dolmetscherin dabei. Putin hört ihr einige Minuten zu, bevor er die Geduld verliert. „Lassen Sie den Quatsch, sprechen wir Deutsch, für Übersetzungen habe ich keine Zeit“, herrscht er Warnig an. Der kann mit dem ruppigen Ton gut umgehen. Das Gespräch war jedenfalls ein Erfolg. Die Dresdner Bank kann wie geplant am 12. Dezember 1991 ihre Repräsentanz eröffnen.

Warnig lebt im Hotel, seine Familie bleibt in Deutschland. Vor allem an den Wochenenden fühlt er sich einsam. Putin lädt ihn oft zu sich auf die Datscha ein. Man spricht Deutsch, trinkt deutsches Bier, friesisch-herbes „Jever“, weil Putins Lieblingsmarke „Radeberger“ nicht verfügbar ist. Die beiden stellen fest, dass ihr Leben ganz ähnlich verlaufen ist. Beide stammen aus einer Generation, beide heirateten jung, beide haben zwei Kinder. Von Mal zu Mal werden die Gespräche vertrauter, sie wissen, dass sie in dieser neuen Welt so etwas wie Seelenverwandte sind.

Ein Schicksalsschlag schweißt die beiden noch enger zusammen. Putins Frau Ljudmila verunglückt 1993 lebensgefährlich bei einem Verkehrsunfall. Warnig handelt sofort. Ljudmila wird in Deutschland operiert, die Dresdner Bank übernimmt die Kosten. Seinem Freund Wladimir vermittelt Warnig zudem die Teilnahme an einem Seminar in Königstein nahe Frankfurt. Es geht um das für Sankt Petersburg wichtige Thema Bankenaufsicht. Putin dürfte solche Engagements als Freundschaftsbeweise gewertet und bis heute nicht vergessen haben.

Damals jedenfalls zeigt er sich erkenntlich: Die Dresdner Bank ist 1993 das erste westliche Geldinstitut in Russland, das eine Vollbank eröffnen kann. Alles „po blatu“, wie es auf Russisch heißt. Man bekommt etwas, weil man sich kennt, schätzt und mag. Putin ist Warnig dankbar, die Dresdner Bank ebenfalls. „Freundschaften schaden nicht“, soll Warnigs Credo sein, wie ein Weggefährte erzählt.

Die Verbindung zwischen den beiden Ex-Agenten hält auch, als Putin sich 1996 umorientieren muss. Sein Förderer, der Sankt Petersburger Bürgermeister Anatoli Sobtschak, verliert die Kommunalwahl. Putin, inzwischen Vizebürgermeister, geht deshalb nach Moskau und übernimmt einen Job in der Präsidialverwaltung des Kremls. Schon im folgenden Winter verbringen die Familien Putin und Warnig gemeinsam einen Winterurlaub im schweizerischen Davos. Von jetzt an dauert es noch drei Jahre, bis Warnig der Freund eines der mächtigsten Männer der Welt ist. Und Warnig allmählich einer der wichtigsten Drahtzieher in der russischen Wirtschaft. Selbst als seine Stasi-Vergangenheit 2005 öffentlich wird, kann ihm das nichts mehr anhaben. Er ist längst zu wichtig.

Heimisch ist Warnig in Russland letztendlich nicht geworden. Im deutschen Südwesten hat er Wurzeln geschlagen. Er lebt in einem stattlichen Anwesen bei Freiburg, in idyllischer Lage, mit Blick auf eine Burg. Gemeinsam mit seiner zweiten Frau Elena, einer Russin, die er Ende der 90er-Jahre in Sankt Petersburg kennenlernte. Das Paar hat noch heute am Rande von Moskau eine Eigentumswohnung in einem zwölfgeschossigen Hochhaus. Als ihr gemeinsames Kind schulpflichtig wurde, verließen sie 2006 die Stadt. Der Junge sollte in Deutschland aufwachsen. Vertraute der Familie berichten, Warnig habe zunächst mit Hamburg oder Berlin geliebäugelt, sich dann aber für ein Domizil in der Nähe der Schweizer Grenze entschieden – wegen des guten Wetters dort.

Es soll auf Dauer sein. Mit der „MW Invest GmbH & Co. KG“, der Vermögensgesellschaft der Familie, an der alle Kinder beteiligt sind, engagiert sich Warnig im Breisgau im Geschäft mit Immobilien. Den Grundstock dafür hat er in Russland gelegt. In den vergangenen zwei Jahrzehnten hat er prächtig verdient. Seine Firma soll inzwischen ein Vermögen von mehr als zehn Millionen Euro verwalten. Warnig ist im real existierenden Kapitalismus angekommen. In jener Gesellschaft, die er einst so gehasst hatte.

Über all das in der Öffentlichkeit sprechen, das will Warnig nicht. Er meidet die Medien, seine Interviews sind rar. Gefragt, ob er denn Putins Handynummer habe, sagte er einmal: „Die habe ich natürlich nicht.“ Und sowieso: Zum Verhältnis mit dem Präsidenten äußert er sich bis heute nicht. Warnig ist keiner, der aus dem Nähkästchen plaudert. Zur Freundschaft gehört eben auch, dass man darüber schweigt. Nur über Umwege ist zu hören, dass Warnig die Rolle Russlands in der Ukraine durchaus kritisch sieht. „Er ist einer der wenigen, die Putin offen die Meinung sagen.“

Dem Verhältnis der beiden Männer zueinander, ihrer Freundschaft, tut das offenbar keinen Abbruch. Längst wollte Warnig seinen Posten als Geschäftsführer von Nord Stream aufgegeben haben. Die Pipeline ist gebaut, jetzt muss sie nur noch gewartet werden. Doch die Aktionäre und wohl auch Putin haben den Manager gebeten, zu bleiben. Zu angespannt ist die Lage. In diesen schwierigen Zeiten ist der Mann aus Brandenburg für Putin noch wichtiger geworden.

Das zeigt auch ein anderer Posten, für den Putin Warnig im Visier hat. Der Staatskonzern Gazprom soll radikal umgebaut werden. Wenn Putin grünes Licht für das Projekt gibt, könnte dabei Matthias Warnig so etwas wie sein Chefberater werden. Ablehnen würde er ein solches Angebot vermutlich nicht. Es fielen ihm „keine rationalen Gründe ein“, sagte Warnig einmal, „warum man in Russland den Ast absägen sollte, auf dem man sitzt“.

 

https://www.northdata.de/MW+Invest+KG,+Staufen+i.+Breisgau/Amtsgericht+Freiburg+HRA+700672

 

https://www.stuttgarter-zeitung.de › ...US-Sanktionen gegen einen Deutschen: Wer ist Matthias Warnig?

 

https://simongerberblog.files.wordpress.com/2018/03/stasi-documents-putin-warnig1.pdf

Stasi-Akten Matthias Warnig

 

https://www.saechsische.de/putin-stasi-ausweis-dresden-ddr-entdeckt-5010210.html?fbclid=IwAR2oNRIgWZe87c21D3KzX0uDEyHc-sOcGqdhJ6dcE_fOC_H0smODV913Kn8

Putins Stasi-Klappkarte

 

https://www.aedt.de/photos/101125-putin-schroeder-dinner-politikaward/1

 

https://www.google.com/amp/s/amp.dw.com/en/who-is-nord-streams-matthias-warnig-putins-friend-from-east-germany/a-56328159

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article130829736/Dieser-Deutsche-geniesst-Putins-Vertrauen.html

 

https://m.facebook.com/Eckhard.Mackh/posts/3231342763855269?__cft__%5B0%5D=AZVz56C5rLywv1oZQGedUsiaKVozsy9QN4rR0nYCr7ZBIr59POvPF68XL04QDvsCEXyFC3ugoFdPzpeB2LHmMutwwdlaPFcIZdEfJ39fc1JshU5RU-7f0f68Ml_3amrLJwWVf3XVxP5vIoCB-hfDAvv_yg7CIxLKYw59SEVDu0o7lQ&__tn__=%2CO%2CP-y-R

Gauland 

 

https://m.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/kommentar-wir-koennen-uns-lambrecht-nicht-leisten-79525906.bildMobile.html?fbclid=IwAR3JcoxsEJsTSgwktFKWxg4jfSCtrYSgAAkWwTTPA9CxpPsWLwmbchgPIms#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Fkolumnen%2Fkolumne%2Fkommentar-wir-koennen-uns-lambrecht-nicht-leisten-79525906.bild.html%3Ffbclid%3DIwAR3JcoxsEJsTSgwktFKWxg4jfSCtrYSgAAkWwTTPA9CxpPsWLwmbchgPIms&wt_t=1648112977462

Zu Lambrecht 

„Eine Ministerin, die nichts vom Militär versteht, kann sich Deutschland nicht leisten. Nicht in solchen Zeiten.“

 

https://schmid.welt.de/?fbclid=IwAR0bosTDzKebPpvVimWgD4oyHANJOZgYsJArNc5gOamny1Hsd1mqqpgOBNw

„Es mag zur Not noch durchgehen, dass Olaf Scholz auf Interviewfragen, die ihm nicht passen oder unangenehm sind, einfach nicht antwortet und ausdrucklos durch seine Gesprächspartner hindurchsieht. Dass er aber den ukrainischen Präsidenten, der ihn persönlich angesprochen hatte, wortlos im Regen stehen ließ, war taktlos und unverschämt. Und man wundert sich, dass die Grünen, die sonst zu jeder Gelegenheit den Diskurs, die Zivilgesellschaft und Hannah Arendt hochhalten, das mit sich gefallen lassen.

Die deutschen Parlamentarierinnen und Parlamentarier hätten darüber reden müssen, was in den vergangenen Jahren und Jahrzehnten im Umgang mit Russland und den osteuropäischen Ländern womöglich falsch gemacht oder unterlassen wurde.

Wie auch darüber, ob Deutschland genug tut, um der Ukraine in ihrem Verteidigungskampf gegen den russischen Aggressor beizustehen und zu helfen. …

Selenskji hat mit seinen einfachen und eindringlichen Reden seinem Volk ein hohes Maß an Zuversicht und Widerstandsbereitschaft gegeben. Im Vergleich zu Putins aufgeblasenen Ansprachen beweisen sie die ganze Stärke zivilen Denkens und einer Politik, die für die Menschen und nicht nur für den Machtapparat da ist. Selenskjis Reden an sein Volk, aber auch an die Völker der Welt haben sehr viel dazu beigetragen, die Ukraine zu stärken und ihre Verteidigungsposition zu verbessern.“

 

https://www.achgut.com/artikel/brachte_der_krieg_die_duengemittelkrise

„Peter Grimm 

Und es zeigt sich, dass es das Problem schon gab, als man noch glaubte, dass es beim Gas nicht um Krieg und Frieden geht. Schnelle Lösungen wird es nicht geben, aber die Verantwortungsträger sollten wohl ganz schnell begreifen, wie wichtig es jetzt wäre, sich um die Bauernschaft und die landwirtschaftliche Produktion zu kümmern. Zuletzt ging es beim politischen Umgang mit dem Nährstand eher um die Schaffung neuer weltverbessernder Regelwerke. Jetzt ist plötzlich, wie in ferner Vergangenheit, die grundlegende Versorgung mit allen wichtigen Lebensmitteln das Thema.“

 

https://taz.de/Ruecktrittsforderungen-beim-PEN/!5842756/

„Einflussreiche Autoren fordern Deniz Yücel dazu auf, sofort als PEN-Präsident zurückzutreten. …

In einer anderen Mail fordern gleich fünf ehemalige Prä­si­den­t*in­nen des PEN, nämlich Gert Heidenreich, Christoph Hein, Johano Strasser, Josef Haslinger und Regula Venske, Deniz Yücel dazu auf, „sofort das Amt des Präsidenten unseres PEN nieder[zu]legen“.

Im Hintergrund stehen öffentliche Äußerungen von Yücel, der auf Podium mehrfach eine Flugverbotszone über der Ukraine und überhaupt ein stärkeres Eingreifen der Nato in dem Krieg gefordert hat. Damit habe Yücel „die Befugnisse des Dir erteilten Mandats überschritten und überdies gegen die Charta des Internationalen PEN verstoßen“, schließlich verpflichte die Charta den PEN dazu, „mit äußerster Kraft … für das Ideal einer … in Frieden lebenden Menschheit zu wirken“.

Deniz Yücel lehnt die Rücktrittsforderung ab. Und in einer Antwort der aktuellen Präsidiums-Mitglieder Ralf Nestmeyer, Joachim Helfer, Christoph Links und Konstantin Küspert wird ihm der Rücken gestärkt. Diese vier Autoren kommen zum Ergebnis, dass vom Friedens-Ideal des PEN aus tatsächlich auch über Flugverbotszonen nachgedacht werden kann, um einem „gegen die Zivilbevölkerung geführten Angriffskrieg mit aller Kraft entgegenzutreten“. …

Kommentare…

KAOSKATTE

Ich fürchte, das zukünftige Vorgehen der Russen wird die Diskussion um eine Flugverbotszone weiter am Leben erhalten. Ich empfehle das Interview bei SPON (leider hinter der Bezahlschranke) mit Evelyn Farkas.
Sie schlägt die Einrichtung einer Flugverbotszone 
a) in Absprache mit den Russen, 
b) bei Ablehnung notfalls dann auch ohne deren Zustimmung und 
c) nicht für die ganze Ukraine, sondern beschränkt auf einen Fluchtkorridor.
d) So abgestuft ließe sich die Eskalation im Rahmen halten, dass auch ein abgeschossener Hubschrauber nicht gleich zum Weltkrieg führen würde. …

@KAOSKATTE Das finde ich einen realistischen und abwägenden Vorschlag. Keineswegs wäre das „kriegsgeil“. Das Morden von Putins Schergen muss gestoppt werden.

Zurück zum PEN: Vielleicht wäre es angebracht, dass sich Gert Heidenreich, Christoph Hein, Johano Strasser, Josef Haslinger und Regula Venske mal mit ihren ukrainischen Kolleginnen und Kollegen wie Serhij Zhadan oder Tanja Maljartschuk und Katja Petrowskaja besprechen - oder sie mutig besuchen.“

 

https://ostexperte.de/zypries-sanktionen/

„Wirtschaftsministerin Brigitte Zypries nennt die neuen Russland-Sanktionen der USA „völkerrechtswidrig“. Dies berichtet FAZ unter Berufung auf die Nachrichtenagentur afp.

Die deutsche Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries kritisierte das vom US-Kongress bestätigte Sanktionsgesetz gegen Russland, Nordkorea und den Iran. Ähnlich wie EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker erwägt die Politikerin Gegenmaßnahmen.“

 

 

https://m.facebook.com/ralf.schaffer/posts/5579072962109430?__cft__%5B0%5D=AZX0e-K6iIeCUXOCCbqESod4ae5GGcwzWENFLToN0W0gqO9KQh-Qj7f3cnqgRZAS2eOB9NbvCRZUa2cCiDKXilHWJASGrMau50MrNK-WlHAFfewrDthT-I6qU_jPIqHnhBclzPVLPyvz7NZrAy339a7YrKBkAcaoDkT0ss1mjsScUA&__tn__=%2CO%2CP-y-R

„GROßARTIG!!!

Das Russische Generalkonsulat in Hamburg leuchtet blau-gelb!

Wieso?

Weil Radio Hamburg das Gebäude mittels Beamer von der anderen Straßenseite aus mit den Farben der Ukraine anstrahlt“

 

https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/liveblog-krieg-ukraine-russland-news

„Mehr Kriegsdienstverweigerer bei der Bundeswehr

 

Der Krieg Russlands gegen die Ukraine führt offenbar dazu, dass mehr deutsche Soldatinnen, Soldaten und Reservisten den Kriegsdienst verweigern möchten. Wie die Zeitung Die Welt berichtet, gingen beim zuständigen Bundesamt für Familie und zivilgesellschaftliche Aufgaben (BaFzA) bis zum Stichtag am 23. März insgesamt 179 Anträge ein. Eine genaue Auswertung zu den Personengruppen liege aktuell nicht vor, sagte eine Ministeriumssprecherin. Zum Vergleich: 2021 gab es über das ganze Jahr hinweg nur 201 Anträge. Auch das Verteidigungsministerium verzeichnete ein "erhöhtes Antragsaufkommen". 

 

Junge Leute haben Sorge, eingezogen zu werden

 

Auch die Beratungsstellen für Kriegsdienstverweigerer registrieren einen erhöhten Beratungsbedarf. Es seien vor allem Reservisten, die sich melden. Sie bekämen "Angst, dass die Nato doch eingreifen könnte und sie dann dran wären", sagte Michael Zimmermann. Er ist im Vorstand der Evangelischen Arbeitsgemeinschaft für Kriegsdienstverweigerung und Frieden. Sogar ungediente junge Leute hätten sich gemeldet. "Sie wollen verweigern, für den Fall, dass die Wehrpflicht wieder eingesetzt wird."“

 

 

Putins und hiesiger totalitärer Antifaschismus

https://www.nzz.ch/amp/feuilleton/wer-ein-faschist-ist-bestimme-ich-wladimir-putin-belebt-den-sowjetischen-antifaschismus-und-klittert-die-geschichte-damit-ist-er-jedoch-nicht-allein-ld.1673719

 

https://taz.de/Putins-Nazi-Definition/!5834132/

 

https://tapferimnirgendwo.com/2022/03/17/was-ist-faschismus/?fbclid=IwAR3udcm2nwq9kFEJB3tnn6918TJC_-Agh9fxhjD306t3MvbjnIq6l6pmDyg

„Der Faschismus erklärt jedes Individuum, das sich nicht der Ideologie unterwirft, zum Abweichler, der Millionen Menschen in Gefahr bringt. Alles Schlechte der Welt wird dem politischen Gegner vorgeworfen.“

 

 

 

Das allerletzte - bitte vorsorglich in die Zitrone beißen

 

https://m.youtube.com/watch?v=Be8oO_p1Ot0

Die Möhre boostert sich auf

 

 

https://m.facebook.com/felix.hau/posts/10158797908343177?__cft__%5B0%5D=AZXbdjlyCn3fKyxyz6dXTghkSUyXdR-Lgh7-ljB68jEZbzBVXc6e5FG1lw8KbMiN1bcwJDFQJSbBNB8TaVvR25mP3aTyqQZVAlTTaWtSfMzkTyGOQHt3GzxerV6_WyTGA6Rm4-N1KIga3MbagAIWgZ5uVe-xarypvF0o1qv_-rMzcw&__tn__=%2CO%2CP-y-R

*hahahahahaa*

Ein Witz aus Moskau:

"Laut Putin ist die Militäroperation wirklich ein Konflikt zwischen Russland und der Nato über die Weltherrschaft. "

"Und wie ist die Situation jetzt? "

"Russland hat 15000 Soldaten, 6 Generäle, 500 Panzer, 3 Schiffe, 100 Flugzeuge und 1000 Lastwagen verloren. Die Nato ist noch gar nicht angekommen. "

 

 

und nun: Musik

 

https://m.youtube.com/watch?v=nlycjJtCPuo

Marcus Paus "Slava Ukraini" for viola solo

 

https://m.youtube.com/watch?v=eakuwIg9stE

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Stand 22.3.2022

Putins Krieg (10)

 

https://m.tagesspiegel.de/politik/europa-haenge-vom-schicksal-der-ukraine-ab-osteuropa-experten-fordern-haerteren-russlandkurs/28179728.html

„96 Osteuropa-Experten kritisieren Deutschlands „kurzsichtigen Egoismus“ in Bezug auf Russland und fordern härtere Sanktionen. Lesen Sie hier den offenen Brief. …

Alle nur möglichen Maßnahmen unterhalb einer direkten militärischen Konfrontation mit Russland müssen ergriffen werden, um die russische Aggression gegen die Ukraine zu bestrafen, einzudämmen und schließlich zu beenden. Einmal verhängte Sanktionen dürfen erst nach einem vollständigen Rückzug Russlands aus dem ukrainischen Hoheitsgebiet aufgehoben werden.“

 

https://m.lvz.de/amp/news/Region/Mitteldeutschland/Leipziger-Buergerrechtler-Schwabe-Warum-ihm-Alina-aus-Kiew-Kraft-gibt

„Leipziger Bürgerrechtler Schwabe: Warum ihm Alina aus Kiew Kraft gibt

10:00, 22.03.2022

Der russische Krieg gegen die Ukraine sorgt auch bei den Leipziger Bürgerrechtlern für Entsetzen. In einem persönlichen Abrechnung geht jetzt Uwe Schwabe hart mit der Politik ins Gericht und würdigt den Freiheitswillen seiner Freunde in der Ukraine.

Der russische Krieg gegen die Ukraine sorgt auch bei den Leipziger Bürgerrechtlern für Entsetzen. In einem persönlichen Abrechnung geht jetzt Uwe Schwabe hart mit der Politik ins Gericht und würdigt den Freiheitswillen seiner Freunde in der Ukraine.

Ich bin so voller Hass, Wut, Trauer, Hilflosigkeit und Scham, dass ich das alles nicht mehr ordnen kann. Voller Hass nicht nur auf Putin, sondern auf alle, die diese Kriegsverbrechen möglich machen. Alle die davon profitieren, die davon überzeugt sind, die wegschauen und den Mund halten. Alle die, die Befehle willenlos ausführen oder mit Freude Menschen töten.

„Arroganz der westlichen Eliten“

Voller Wut auf das Lavieren unserer Regierung, die aus Angst vor wirtschaftlichen Einbrüchen wichtige Sanktionen verhindert. Voller Wut auf westliche Eliten, die davon reden, dass sie das nie für möglich gehalten haben. Nicht für möglich gehalten haben? Angesichts dessen, was in den letzten Jahren geschehen ist? Ich rede jetzt nicht von 1953, 1956 oder 1968.

Angesichts von dem, was in Georgien, Transnistrien, Tschetschenien, Kaukasus, Krim, Ostukraine, Syrien, Kasachstan geschehen ist? Angesichts der Unterstützung des Diktators in Belarus? Nur wer es nicht sehen wollte, oder wer ständig bei Putin Hof gehalten hat, wer selber von einem großen Führer träumt oder einfach nur blind ist, konnte es nicht sehen. Es war die Arroganz der westlichen Eliten, die die Angst und die Warnungen, die immer wieder aus Osteuropa gekommen sind, ignorierten und belächelten. Aber was wussten sie schon von der Ukraine, Georgien oder Belarus? Alles Länder, die für viele weit weg waren und in der Wahrnehmung irgendwo hinter dem Ural lagen.

„Viele bittere Fragen angesichts der Opfer“

Für viele brechen angesichts dieses Krieges lieb gewonnene Lebensmodelle und Gewissheiten weg. Losungen wie „Der Friede muss unbewaffnet sein“ wirken auf einmal lächerlich. Wir werden uns irgendwann, wenn dieser Krieg vorbei ist, viele Fragen gefallen lassen müssen. Fragen nach 5000 Stahlhelmen, nach verrosteten NVA-Raketen, nach Gas, das wir weiter kauften und damit den Krieg mitfinanzierten. Fragen über einen Bundeskanzler, der einmal unser Land regierte. Fragen über einen sächsischen Ministerpräsidenten, der Putin einen Orden um den Hals hängte. Die Ukrainer werden uns angesichts der vielen Opfer diese bitteren Fragen stellen. Was werden wir antworten?

„Was für eine Kraft, was für ein Freiheitswille!“

Ich habe jeden Tag Kontakt zu meiner Freundin Alina in Kiew. Sie unterstützt dort alte Menschen und junge Familien beim Überleben. Wenn wir telefonieren, bin nicht ich es, der ihr Mut macht und sie tröstet. Nein, ich wäre gar nicht in der Lage dazu. Es ist Alina, die mir Kraft gibt. Durch ihre Wärme, ihren Mut, ihren Humor und ihren unerschütterlichen Glauben, dass die Ukraine niemals besiegt werden kann. Was für eine Kraft, was für ein Freiheitswille!

„Freude über alle, die selbstlos helfen“

Ich bin so froh, diese Frau zu kennen, und ich habe so viel Achtung und Respekt vor diesen Menschen in der Ukraine und allen die unter Lebensgefahr in Russland auf die Straße gehen. Ich freue mich über alle, die in vielen Ländern ukrainischen Flüchtlingen selbstlos helfen und sie aufnehmen. Das sind die Momente, die mich angesichts der schrecklichen Bilder nicht verzweifeln lassen. Eines ist für mich sicher. Die Ukrainer werden ihr Land voller Stolz wieder aufbauen. Und wir, werden wir daraus etwas lernen? Daran habe ich meine großen Zweifel.

Von Uwe Schwabe“

 

https://www.sozdia.de/sozdia/2022-03-18_Friedenstaube.2611.0.html#c13509

 

Unterstütz unsere Petition #FriedensEuro: https://www.change.org/Friedenseuro

 

https://www.sozdia.de/sozdia/2022-03-11-Friedensflaggen.2607.0.html

 

 

https://www.nau.ch/news/europa/ukraine-krieg-bahnverbindungen-aus-belarus-unterbrochen-66135539?fbclid=IwAR2EB49kCVSZ6PrhCzZayrZJRtBRxtZbbeGKhUc0slNPql4j-78zFaigs-M

„Belarussische Bahnmitarbeiter sollen die Verbindung in die Ukraine unterbrochen haben. Damit wird der russischen Nachschub in den Ukraine-Krieg erschwert. …

Auch ein Berater der belarussischen Oppositions-Ikone Swetlana Tichanowskaja hatte über Twitter von der angeblichen Aktion berichtet. «Helden! Belarussische Bahnarbeiter haben die Bahnverbindung mit der Ukraine unterbrochen, so dass Züge mit russischer Ausrüstung nicht in den Ukraine-Krieg fahren können», schrieb Franak Viatschorka. Dies sei die bisher grösste Anti-Kriegs-Aktion bei den Bahnen.“

 

https://mobile.twitter.com/visegrad24/status/1505262979478179853

 

https://mobile.twitter.com/visegrad24/status/1505260472492347395

 

https://www.pravda.com.ua/eng/news/2022/03/19/7332827/index.amp

„Oleksandr Kamyshin, Leiter von Ukrzaliznytsia [Ukrainische Eisenbahnen], auf Nastoyaschee Vremya (TV-Kanal erstellt von Radio Svoboda und Voice of America).

"Ich habe an die belarussischen Eisenbahnen appelliert, kriminelle Befehle nicht auszuführen und russische Militärkonvois nicht in die Ukraine zu führen. Ich kann jetzt sagen, dass es keine Verbindung zwischen Belarus und der Ukraine gibt", sagte er.

Kamyshin weigerte sich zu sagen, an welchem Punkt die Eisenbahnverbindung zwischen den beiden Ländern unterbrochen wurde, um die Arbeiter der belarussischen Eisenbahn nicht zu gefährden.

"Ich kann die Details nicht klären, aber ich bin den Belarussischen Eisenbahnen dankbar für das, was sie tun... Ich glaube, dass diese Menschen in der Lage sein werden, die belarussischen Eisenbahnen daran zu hindern, Militärkonvois in die Ukraine zu transportieren", fügte Kamyshin hinzu.

"Derzeit sind die Eisenbahnen außer Betrieb", bestätigte Kamyshin, "so dass russische Ausrüstung aus Belarus nicht geliefert werden kann".

Erinnerung: Am Nachmittag des 26. Februar sprengten ukrainische Truppen die Eisenbahnknotenpunktedie die ukrainische und russische Eisenbahn verbinden.“

 

 

https://www.spiegel.de/kultur/literatur/krieg-in-der-ukraine-liebe-europaeer-machen-sie-sich-keine-illusionen-a-62d574fb-97f9-48b4-8d2d-ab763731e476?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph&fbclid=IwAR2w2A3lIpyFONCoq7_sqZpiKPYRQP8bO6Lcm0iyTQa6kxGHFSmixJlND_A

„Serhij Zhadan ist der populärste Schriftsteller der Ukraine – und noch immer im belagerten Charkiw. Hier richtet er sich an den Westen und appelliert an die Deutschen, diesen Krieg als das zu sehen, was er ist. …

Ich weiß nicht, wie dieser Krieg in Deutschland dargestellt wird, wie man ihn schildert, was man darüber sagt. Aber mehrmals habe ich schon westliche Politiker gesehen, die davon sprechen, die Nato werde sich nicht in den Ukrainekonflikt einmischen. Also nicht in den »Krieg«, oder »Krieg mit dem Aggressor«, sondern »Konflikt«. Tatsächlich überrascht mich das nicht. …

Nach allem, was die Russen in Mariupol, Charkiw, Tschernihiw und anderen ukrainischen Städten angerichtet haben, kann es meines Erachtens keinen Kompromiss mit dem heutigen Russland geben. Denn dies ist kein Krieg zwischen der russischen Armee und der ukrainischen Armee. Es ist ein Krieg zwischen der russischen Armee und dem ukrainischen Volk. Was hier geschieht, ist ein Völkermord. Die Russen dezimieren bewusst und systematisch die Zivilbevölkerung der Ukraine. Sie zerstören die Infrastruktur, bombardieren Schulen, Theater, Museen, Kirchen, Wohngebäude. …

Liebe Europäer, machen Sie sich keine Illusionen: Dies ist kein lokaler Konflikt, der morgen zu Ende sein wird. Dies ist der dritte Weltkrieg. Und die zivilisierte Welt hat kein Recht, diesen zu verlieren, wenn sie sich für zivilisiert und unabhängig hält.“

 

https://www.ukraine-journal.news/in-europa-herrscht-wieder-krieg/?fbclid=IwAR20YgSPfnx10AGldiw85n73myZmBJJlu5uoK1svlOIDBfCtvtHB4rBsqmM

„die Einsichten, dass westliche Waffenlieferungen derzeit die effektivste Hilfe sind und der Import russischer Rohstoffe als Einnahmequelle für Putins Krieg auf Dauer keine Option mehr sein darf, gehören dazu, so schmerzhaft uns dies auch erscheint.

Stehen wir der Ukraine nicht bei, wird Krieg in Europa ein weitaus häufigerer Gast werden.“

 

https://fundacjawip.wordpress.com/2022/03/19/ukraina-zwycieska/

Bitte Deeple-Übersetzer nutzen 

„Die Haltung der ukrainischen Armee schraubt den Geist der Gesellschaft und den Stolz auf sie hoch, die Armee wiederum bekommt beispiellose Unterstützung von der Gesellschaft und fühlt sich voll und ganz auf ihrem eigenen Boden ... und das baut unglaublich die Moral der Armee auf, und die Moral der Armee baut die Moral der Gesellschaft auf ... und so weiter und so fort.

Manch einer mag sich fragen, ob diese Moral nicht aufgrund der überzogenen Erwartungen und der Grausamkeit der russischen Bombenangriffe zusammenbrechen wird? Um es klar zu sagen: Ich glaube nicht. In der Ukraine macht niemand einen Hehl daraus, dass die Lage ernst ist. Auch wenn keine konkreten Zahlen vorliegen, weiß doch jeder, welche Verluste die Ukraine zu beklagen hat.

Die Grausamkeit der Bombardierung veranlasst die Ukrainer nicht dazu, ihre eigene Armee für irgendetwas zu beschuldigen oder die Behörden zur Kapitulation aufzufordern, um Verluste zu vermeiden. Stattdessen ruft sie ein Gefühl der großen Ungerechtigkeit und den Wunsch hervor, dagegen anzugehen. Dies ist eine der wichtigsten Eigenschaften der Ukrainer, die die Russen nicht erkennen können.“

 

 

Die Ukrainer kämpfen auch für unsere Freiheit.

https://m.bild.de/politik/inland/politik/medienbericht-putins-agenten-planen-sabotage-unseres-funknetzes-79491924.bildMobile.html#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Finland%2Fpolitik%2Fmedienbericht-putins-agenten-planen-sabotage-unseres-funknetzes-79491924.bild.html&wt_t=1647680238852

„Der Russen-Militärgeheimdienst GRU soll laut dem Nachrichtenmagazin „Focus“ potenzielle Angriffsziele in Deutschland ausspionieren – das Ziel: die Sabotage der Bundesnetzagentur-Einrichtungen im Kriegsfall.

Das Bundesamt für Verfassungsschutz prüft demnach Hinweise auf Anlagen in Berlin und Markersdorf (Sachsen), die im Kriegsfall von Putins Agenten attackiert werden könnten.

Brisant: Bei diesen Zielen soll es sich u. a. um Einrichtungen der Bundesnetzagentur handeln – heißt: Angriffe auf die Telekommunikation und Energieversorgung (Stom und Gas) Deutschlands. Das berichte „Focus“-Geheimdienstexperte Josef Hufelschulte unter Berufung auf Sicherheitskreise.

Auslöser der Untersuchung beim Bundesamt für Verfassungsschutz ist die Festnahme einer russischen Sabotage-Einheit, die vor zwei Wochen in der Ukraine geschnappt wurde.

Im Gepäck der Männer fand man Notizen und Koordinaten – aus Deutschland. Auf einem Zettel war die kleine Gemeinde Markersdorf im Landkreis Görlitz vermerkt, wo es einen Standort der Bonner Bundesnetzagentur gibt. Vor der Wende war hier ein wichtiger Stasi-Posten im Dreiländereck zu Polen und Tschechien. Weitere Koordinaten markieren angeblich Punkte in den Berliner Stadtteilen Tegel und Wilmersdorf.“

 

https://m.focus.de/politik/deutschland/russischer-militaergeheimdienst-spionierte-offenbar-sabotageziele-in-deutschland-aus_id_69830166.html

 

Putins KGB-RAF-Connection 

https://www.welt.de/geschichte/plus237659655/KGB-und-Terrorismus-Putin-und-der-Mord-an-Alfred-Herrhausen.html

„In ihrem Bestseller „Putins Netz“ zitiert die Britin Catherine Belton ein Ex-Mitglied der „Rote Armee Fraktion“, das Ende der 1980er eng mit dem damaligen KGB-Agenten Wladimir Putin kooperiert haben will. Es könnte die Lösung für ein Rätsel sein.“

Und auch die Ermordung Rohwedders kann nur mit „waffenbrüderlicher Hilfe“ erfolgt sein 

 

https://m.focus.de/politik/deutschland/finde-lawrow-total-gut-wo-sind-ploetzlich-all-die-putin-juenger-der-spd_id_69037552.html

„Ein Ex-Kanzler als unerwünschte Person, ein honoriger Verein in Auflösung und eine Partei, die alle Hände voll zu tun hat, ihr Bild von Russlands Führung zu korrigieren: Der Angriffskrieg von Russlands Despoten Wladimir Putin hat weitreichende Folgen, auch für die Sozialdemokraten in Deutschland. Denn Sätze wie "Ich finde den Lawrow ja total gut" sind nicht lange her. …

Aber er war nicht der einzige Genosse, der noch vor kurzem russische Positionen keineswegs rundheraus ablehnte. So hörte auch der Parteilinke Ralf Stegner, früherer SPD-Fraktionschef in Schleswig-Holstein und nun Bundestagsabgeordneter, vor dem Krieg genauso wie Schröder ein beunruhigendes „verbales Säbelrasseln" gegenüber Russland.

Und Fraktionschef Rolf Mützenich erklärte: „Gedanklich kann ich die russische Bedrohungsanalyse nachvollziehen, auch wenn ich sie nicht teile." Anders als beim grünen Koalitionspartner, gab es bei vielen in der SPD gegenüber der Pipeline Nord Stream 2 keinen einheitlichen Widerstand.

SPD hat ein Russland-Problem

Die Ministerpräsidentin von Mecklenburg-Vorpommern, Manuela Schwesig (SPD), hoffte bis zuletzt, dass die Pipeline bald in Betrieb geht. Selbst Kanzler Olaf Scholz hatte im Dezember Nord Stream 2 noch als „privatwirtschaftliches Projekt" bezeichnet. …

Tatsächlich gab es vor allem im niedersächsischen SPD-Umfeld von Schröder einige, die auf gute Beziehung zum Kreml bedacht waren. Seine ehemalige Frau und heutige Landtagsabgeordnete Doris Schröder-Köpf, die als Kanzler-Gattin noch mit der Putin-Familie eng bekannt war, ist inzwischen mit Niedersachsens Innenminister Boris Pistorius liiert. Sie ist Vorstandsmitglied im deutsch-russischen Forum, das vom ehemaligen brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck (SPD) geführt wird.

Dessen Parteikollege, der niedersächsische Ministerpräsident Stephan Weil, pflegte eigene Russland-Kontakte und galt lange als Nord Stream 2-Befürworter. Der mit Weil vertraute, frühere niedersächsische SPD-Landesgeschäftsführer und Ex-Bundestagsabgeordnete Heino Wiese war Honorarkonsul der Russischen Föderation in Hannover und betrieb mit seiner Firma Wiese Consult eine Unternehmensberatung mit dem Schwerpunkt Russland und Türkei. …

Der frühere Regierungschef von Mecklenburg-Vorpommern, Erwin Sellering, engagiert sich im auf seine Initiative gegründeten Verein Deutsch-Russische Partnerschaft. Der konzentriert sich vor allem auf die Förderung von Schüleraustauschen und Jugendkontakten. In einem Instagram-Video erklärt Sellering, die Schüler lernten so, dass auch die Menschen auf der anderen Seite keinen Krieg wollten, ganz so, als ob das deren Entscheidung und nicht die ihres autokratischen Staatschefs wäre. …

Nur der Verein für Deutsch-Russische Partnerschaft in Mecklenburg-Vorpommern sieht weiterhin seine Aufgabe darin, ein freundschaftliches Verhältnis zwischen den Menschen beider Länder zu fördern und so einen Beitrag zu guten Beziehungen zu leisten. „Auch wenn dies sicherlich im Moment nicht möglich ist, halten wir daran fest, uns langfristig weiter um gegenseitiges Verständnis und positive Partnerschaft zu bemühen", heißt es in einer Erklärung des Vereinsvorsitzenden und früheren Ministerpräsidenten Sellering.“

 

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_91850248/so-viele-waffen-lieferten-eu-laender-nach-russland-trotz-embargo.html?fbclid=IwAR06qBBFwoeH-hC8i95L0p8cdqmize7iISnHyfwSTOx0hneeGFPtEKzrIAs

 

https://www.weissgerber-freiheit.de/2022/03/22/schrottflieger-f-35/

„Der neueste Hype bezieht sich auf die Hyperschallrakete „Kinschal“, die Russland das erste Mal in der Ukraine eingesetzt hat. Diese fliegt mit zehnfacher Schallgeschwindigkeit und ist daher schwer bekämpfbar. Theoretisch ist sie auch atomar bestückbar, allerdings sollen die diesbezüglichen Tests nicht erfolgreich gewesen sein.

Hyperschallwaffen können nicht mehr als andere Raketen auch, sind in der Produktion allerdings erheblich teurer. Grund für die Entwicklung, die auch China und Nordkorea vorantreiben, ist der Raketenschirm, den die USA entwickelt haben und der im Rahmen der Nato auch landgestützt in Europa installiert wurde. Dieser Raketenschirm kann ähnlich wie der Iron Dome in Israel feindliche Raketen abfangen, so dass den geschützten Ländern insoweit kaum noch Gefahr droht. Hyperschallwaffen folgen keiner ballistischen Flugbahn, sind daher schwer zu berechnen, insbesondere weil sie während des Fluges manövrierfähig bleiben, also ausweichen können, sollen damit den Raketenschirm überlisten.

 Dies und überhaupt die generelle Leistungsfähigkeit wird jedoch häufig gerade von Militärs überschätzt. …

Derzeit wird viel über „Aufrüstung“ gesprochen. Das ist eine völlig falsche Terminologie angesichts der Tatsache, dass es ein sehr weiter und mühsamer Weg ist, überhaupt wieder eine einsatzfähige Armee zu schaffen.“

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/article237544455/Aussenpolitische-Positionen-Eine-linke-Regierung-haette-Deutschland-ins-Verderben-gestuerzt.html

„Noch vor einem Jahr propagierte die Linke-Führung, eine Regierungsbeteiligung sei möglich. Der Ukraine-Krieg aber zeigt deutlich, wie zerbrechlich eine linke Koalition gewesen wäre. Und wie haarsträubend die Konsequenzen für die Bundesrepublik.

Kurz wirkte es, als könnte sich wirklich etwas ändern bei den Linken: Wladimir Putins Angriffskrieg sei auch für die Partei eine Zäsur, beteuerten mehrere Spitzenfunktionäre. Und zwei Wochen nach der Invasion? Ist bei den Genossen alles beim Alten. Mancher fühlt sich sogar bestätigt: Waffen? Krieg? Hat die Linke doch schon immer abgelehnt!“

 

https://m.focus.de/politik/deutschland/schwarzer-kanal/die-focus-kolumne-von-jan-fleischhauer-frieren-fuer-die-freiheit_id_70008249.html?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=newsletter_SCHWARZER_KANAL

„Ein Bekannter von mir hat einen Verein gegründet, dessen Vereinszweck es ist, in Berlin die Straße Unter den Linden umzubenennen. Nicht die ganze Straße, nur einen kleinen Abschnitt, und zwar den zwischen den Hausnummern 63 und 65. Das ist der Teil, an dem die russische Botschaft liegt. Künftig soll dieser Abschnitt „Wolodymyr Selenskyj Platz“ heißen, nach dem ukrainischen Präsidenten. Die offizielle Adresse der Botschaft würde dann Wolodymyr Selenskyj Platz 1 lauten. …

Wenn man mit der angestrebten Deindustrialisierung nicht auf normalem Wege weiterkommt, dann als Antikapitalist eben über die Krise. Es ist sicher kein Zufall, dass viele von denen, die besonders vehement für einen Dauer-Lockdown oder die Sofortabkehr von fossilen Brennstoffen streiten, Berufen nachgehen, die weit weg von jeder Form der Produktion sind.“

 

 

Jens Piske mit Peter Tiede und Paul Ronzheimer.

11 Std.  ·

Ich bin erschüttert, mir sträuben sich meine Finger, das folgende zu schreiben. Es kam eben etwas im ukrainischen TV, dazu aber eine kurze Vorgeschichte. Ich schrieb in meinem Blog am 3.3. folgendes, BITTE LESEN:

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Ich möchte hier und heute noch nicht mit den Politamateuren und Verrätern unter Politikern und Medienvertretern in Deutschland und Europa abrechnen, das kommt später. Nur eines: lasst euch nicht einreden, man hätte das nicht gewusst! Wir können es beweisen. Der Angriffsplan wurde in Moskau am 18.1. abgesegnet und so auch eingehalten. Die USA haben davon Wind bekommen, es öffentlich gesagt, haben gewarnt, und sind dafür wieder als Kriegstreiber beschuldigt worden! Ab diesem Tag kamen vor allem aus Amerika und Großbritannien täglich Flugzeuge mit Waffen und Ausrüstung für die Ukraine. Deren Drohnen und Aufklärer zogen rund um die Uhr ihre Runden entlang der Grenze und klärten uns auf. Wir können ihnen nicht genug danken.

Wir wissen: Putin ging davon aus, dass dieser Feldzug nach 1-2 Tagen beendet sein würde; Kyiv unter russischer Kontrolle wäre; er seine Marionette installieren, und zum Business zurückkehren könnte. Er hat die Rechnung ohne die Ukrainer gemacht, ihren Willen, ihren Stolz, ihre Kampfbereitschaft. Sie kennen hier ihre Geschichte, sie kennen diesen brutalen, unmenschlichen Nachbarn, sie wissen, was ihnen blühen würde.

UND ERST JETZT, als die Katastrophe FÜR Russland sich abzuzeichnen begann, war der Bundeskanzler bereit, Panzerabwehrwaffen und Stinger zu liefern. Vor allem Scholz und Macron müssen es gewusst haben – und haben nichts getan! Das war schlicht und einfach Verrat und das wird alles noch ein Nachspiel haben.

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Und ukrainische Journalisten berichten jetzt von einem Interview mit dem ukrainischen Außenminister Dmytro Kuleba, der sehr diplomatisch erzählte, dass er am 24. Februar zu Beginn des Krieges mit vielen "Partnern" telefonierte und um sofortige Hilfe bat. Dabei bekam er auch die Antwort: "Warum sollen wir helfen? Der Krieg ist in 48 Stunden vorbei."

Die Journalisten sind sich ziemlich sicher, dass das jemand aus Deutschland gesagt hat. Mache sich jeder selbst seine Gedanken dazu!

 

https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/krieg-in-der-ukraine-der-deutsche-bundestag-blamiert-sich-ld.1675036

 

https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/krieg-ukraine-russland-live-nachrichten

„Ukrainischer Parlamentschef betont rote Linien für Verhandlungen

Die Souveränität und territoriale Unversehrtheit der Ukraine sowie ihre staatliche Unabhängigkeit sind und bleiben für Kiew die sogenannten roten Linien bei den aktuellen Friedensverhandlungen mit Russland. Diese seien "unverrückbar", sagte der ukrainische Parlamentspräsident Ruslan Stefantschuk in einem Beitrag auf der Webseite der Obersten Rada. Daher könne es nur ein Ergebnis geben: "Das ist unser Sieg." Stefantschuk ist in die derzeitigen Verhandlungen mit dem Kriegsgegner und den damit verbundenen Entscheidungsprozess eingebunden.

Auf dem Weg zu diesem "Sieg" gehe man "Schritt für Schritt" die wichtigen Punkte an. "Wir bewegen uns in die richtige Richtung", schrieb Stefantschuk. Aber das ukrainische Volk habe für seine Unabhängigkeit bereits mit dem Leben vieler Bürger bezahlt. "Und die Schuld daran trägt Russland."

"Es ist uns wichtig, die Sicherheit wiederherzustellen und Garantien für das sichere Funktionieren unseres Staates zu erhalten", fuhr Stefantschuk fort. Mit Blick auf die von Moskau geforderte Anerkennung der abtrünnigen Gebiete, der selbst ernannten "Volksrepubliken" Luhansk und Donezk, betonte er, diese lägen weiterhin innerhalb der international anerkannten Grenzen der Ukraine. …

 

Wolodymyr Selenskyj fordert von Moskau ehrliche Verhandlungen

Der ukrainische Präsident hat Russland nachdrücklich zu ernsthaften und ehrlichen Gesprächen über eine Friedenslösung aufgerufen. "Sinnvolle Verhandlungen über Frieden und Sicherheit für die Ukraine, ehrliche Verhandlungen und ohne Verzögerungen, sind die einzige Chance für Russland, seinen Schaden durch eigene Fehler zu verringern", sagte Selenskyj in einer Videoansprache. Sollte die territoriale Unversehrtheit der Ukraine nicht wiederhergestellt werden, so werde Russland "ernsthafte Verluste" erleiden.

"Es ist an der Zeit, die territoriale Einheit und Gerechtigkeit für die Ukraine herzustellen", sagte der ukrainische Staatschef. "Ansonsten wird Russland derartige Verluste erleiden, dass es mehrere Generationen brauchen wird, um sich wieder aufzurichten."

Selenskyj bekräftigte seine Forderung nach direkten Gesprächen mit dem russischen Präsidenten Wladimir Putin über eine Friedenslösung. "Es ist Zeit, zu reden", sagte er. Der Kreml lehnt dies bisher ab, will vorher bei den Verhandlungen mit Kiew den eigenen Vorstellungen entsprechende Inhalte für ein derartiges Treffen schaffen.

Die Kriegsparteien führen seit dem 28. Februar Verhandlungen über eine Friedenslösung, zuletzt beinahe täglich über eine Videoschalte. Während Moskau von erkennbaren Kompromissen vor allem bei der Frage eines neutralen Status der Ukraine spricht, sieht Kiew keine größeren Fortschritte. Russland strebt neben einem neutralen Status der Ukraine unter anderem eine Demilitarisierung des Landes an. Die Ukraine wiederum fordert neben einer sofortigen Waffenruhe den Abzug der russischen Truppen sowie anschließende konkrete Sicherheitsgarantien.“

 

https://www.nzz.ch/meinung/krieg-in-der-ukraine-wo-bleibt-die-deutsche-strategie-ld.1674845?reduced=true

„Marc Felix Serrao

Bundeskanzler Olaf Scholz hat sich für seine Rede über Europas «Zeitenwende» feiern lassen. Aber eine strategische Antwort auf den russischen Vernichtungsfeldzug ist er bis heute schuldig geblieben.“

 

https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/ukraine-kiew-selenskyj-morawiecki-treffen

„Mit dem Zug sind die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien nach Kiew gereist. Dort trafen sie sich mit dem ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj. …

Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj teilte auf Facebook und Telegram ein Video, das ihn während eines Treffens mit Mateusz Morawiecki, Janez Janša, Petr Fiala, und dem Vorsitzenden der polnischen Regierungspartei PiS, Jarosław Kaczyński, zeigt.“

 

https://m.tagesspiegel.de/politik/riskanter-ueberraschungsbesuch-in-kiew-fuer-unsere-und-eure-freiheit/28171260.html

„Kein westeuropäischer Staat ist mit von der Partie.

Aber es ist nicht das gewohnte Quartett der Višegradstaaten Polen, Slowakei, Tschechien, Ungarn, das hier scheele Blicke der EU auf sich zieht. …

Ungarn und die Slowakei fehlen in der Reisegruppe. Diesmal haben sich Tschechien und Slowenien den Polen angeschlossen. …

Die Länder in Ostmitteleuropa werben – mit Ausnahme Ungarns – für mehr militärische Unterstützung. Sie sagen, wegen ihrer historischen Erfahrungen könnten sie Russland generell und speziell Putin besser einschätzen. In der Ukraine müsse entschlossen Widerstand geleistet werden; Hoffnungen auf eine rasche diplomatische Lösung seien verfehlt.

Polen hat schon im russisch-georgischen Krieg 2008 ähnlich argumentiert. Lech Kaczynski war damals Präsident und besuchte die georgische Hauptstadt Tiflis wie jetzt sein Zwillingsbruder Jaroslaw Kiew. Er warnte damals: „Heute Georgien, morgen die Ukraine, übermorgen die baltischen Staaten und dann ist es vielleicht Zeit für mein Land, Polen.“ …

„Für unsere und eure Freiheit“ war bereits der Schlachtruf der polnischen Legionen, die in der Zeit der Teilungen zwischen 1772 und 1918 an vielen Fronten gegen die Monarchien Russland, Preußen und Österreich kämpften. Sie hatten Polen unter sich aufgeteilt.

Tiflis, Smolensk, Katyn, „Für unsere und eure Freiheit“: Das alles dringt sofort ins Bewusstsein vieler Polen und ihrer Nachbarn, wenn Jaroslaw Kaczynski nun in Kiew mehr militärische Standhaftigkeit gegen Russland fordert. Er verlangt eine „internationale Friedensmission der Nato“ in der Ukraine, die in der Lage sein sollte, sich zu verteidigen. Sie müsse humanitäre und andere Hilfslieferungen durchsetzen. …

Slowenien lag vor 1989 nicht im sowjetischen Machtbereich. Es war die westlichste Teilrepublik des blockfreien Jugoslawien.

Aber auch Janez Janša betont in Kiew die Wehrhaftigkeit. Die EU rede oft über europäische Werte, meist theoretisch. Nun „sind sie gefährdet. Und Europäer verteidigen sie. Mit ihrem Leben. In der Ukraine.““

 

https://m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/gastbeitrag-von-raphal-glucksmann-ueber-ukraine-krieg-haben-vergessen-dass-freih-79509472.bildMobile.html?fbclid=IwAR3Qm9jNn5AQIX_ssA8hW8D-LODd1yhLY8kBwtjormztQNObxQ14QDQJzuk#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Fausland%2Fpolitik-ausland%2Fgastbeitrag-von-raphal-glucksmann-ueber-ukraine-krieg-haben-vergessen-dass-freih-79509472.bild.html%3Ffbclid%3DIwAR3Qm9jNn5AQIX_ssA8hW8D-LODd1yhLY8kBwtjormztQNObxQ14QDQJzuk&wt_t=1647857543322

„RAPHAËL GLUCKSMANN*

veröffentlicht am

20.03.2022 - 19:33 Uhr

Meine lieben Freunde in Deutschland,

die Tatsache, dass der Bundestag nach Präsident Selenskyjs eindringlichem Appell an Eure Spitzenpolitiker und Eure Nation einfach zur Tagesordnung überging, zeigt deutlich, was mit dem Verstand und der Seele Europas nicht stimmt. …

Nach der Rede von Kanzler Scholz am 27. Februar hatten wir gehofft, dass in Berlin eine geistige Revolution eintreten würde – dass die 20 Jahre währenden Illusionen Deutschlands in Bezug auf Putin beendet seien. Doch scheinbar haben wir schon wieder geträumt.

Die Menschen haben es verstanden; die Eliten jedoch nicht. Während 55 Prozent der Deutschen ein Ende der Gasimporte aus Russland unterstützen, sperrt sich Eure Regierung dagegen. …

Von Kanzler Schröder bis hin zu Spitzenbürokratin Marion Scheller: Die für die katastrophalen energiepolitischen Entscheidungen Eures Landes Verantwortlichen arbeiten nun für die russischen Interessen, denen eben jene Entscheidungen sehr zugute kamen.“

 

https://www.achgut.com/artikel/regierungschefs_als_schutzschilde

„Peter Grimm 

Der polnische Ministerpräsident Mateusz Morawiecki, sein Vize Jaroslaw Kaczynski und der slowenische Premier Janez Jansa werden bei ihrer Erwähnung in deutschen Medien normalerweise gern mit dem beliebten Adjektiv „umstritten“ versehen. Tschechiens Ministerpräsident Petr Fiala ist vielleicht noch nicht lange genug im Amt, um sich dieses Adjektiv verdient zu haben oder die Umstrittenheits-Messlatte seines Amtsvorgängers liegt einfach zu hoch. Aber um all dieses Umstrittene in der Amtsführung dieser Herren soll es hier nicht gehen, sondern darum, dass sie in dieser Woche all ihren europäischen Kollegen vorgeführt haben, wie man auch ohne allfällige Textbaustein-Bombardements klare politische Zeichen setzen kann. …

Warum setzen sich nicht weitere Spitzenpolitiker in den Zug nach Kiew und bleiben dort ein paar Tage? Gerade in der deutschen Politik schwört man doch sonst so sehr aufs Zeichen setzen.“

 

https://www.weissgerber-freiheit.de/2022/03/17/wo-ist-scholz/

 

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/tschechien-ukraine-101.html?fbclid=IwAR3r23miNPWxCbsKut6qAvMKa8ZiMjC1pZgk2yUx-I8b2ALXJuhlBX9T_Dc

„"Ich hatte keine Angst", sagte er nach der Rückkehr aus Kiew. "Ich wusste auch, dass die Reise mit Risiken verbunden ist. Aber ich denke, das Ziel war wichtiger. Wenn es Zweifel gibt, dann sollte man die am Anfang ausräumen und dann einfach so handeln, dass es gut ausgeht."

Der tschechische Premier neigt nicht dazu, die Dinge irgendwie zu überhöhen. Die Reise habe vor allem eine symbolische Wirkung. "Wir müssen wissen und anerkennen, dass sie auch für uns kämpfen, für unsere Unabhängigkeit, für unsere Freiheit, und wir müssen sie in diesem Kampf unterstützen. Deshalb waren wir persönlich dort. Wir fuhren dorthin, um sie wissen zu lassen, dass sie nicht allein sind."

Die tschechische Regierung unterstützt die Ukraine seit Kriegsbeginn kontinuierlich mit Waffen und Geld. Gemeinsam mit der äußerst hilfsbereiten Bevölkerung kümmert sie sich um eine Viertelmillion Menschen, die sich aus der Ukraine nach Tschechien in Sicherheit gebracht haben.“

 

https://m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/putins-armee-nutzt-fake-video-was-ist-wahr-am-hyperschallraketen-einsatz-79510894.bildMobile.html#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Fausland%2Fpolitik-ausland%2Fputins-armee-nutzt-fake-video-was-ist-wahr-am-hyperschallraketen-einsatz-79510894.bild.html&wt_t=1647857862135

„Russland will im Ukraine-Krieg erstmals Hyperschallraketen eingesetzt haben. Zum Beweis sollen Videoaufnahmen eines Einschlags dienen. Doch es gibt erhebliche Zweifel. Experten gehen von einer Fälschung aus.

Am Samstag meldete das russische Verteidigungsministerium, es habe mit hochmodernen Raketen des Typs Kinschal („Dolch“) im Westen der Ukraine ein unterirdisches Waffendepot beschossen. Es sei das erste Mal überhaupt, dass diese hochmoderne Waffen jemals zum Einsatz kam. …

Bei dem vorgeblichen Einsatz am Samstag stimmt offenbar etwas nicht. Das Video, das das russische Verteidigungsministerium verbreitet, zeigt sehr wahrscheinlich nicht das behauptete Ziel.

▶︎ Das auf Militärfragen spezialisierten Portal „The War Zone“ konnte die Aufnahmen genau lokalisieren. Demnach zeigen die Bilder nicht den Beschuss eines Waffendepots in Delyatin im Westen der Ukraine. Sondern: den eines Bauernhofs im Osten des Landes, 120 Kilometer von Charkiw entfernt, der viel früher zerstört wurde. …

US-Verteidigungsminister Lloyd Austin (68) sieht im Einsatz der russischen Hyperschall-Rakete „Kinschal“ (Dolch) jedenfalls keine maßgebliche Veränderung im Krieg in der Ukraine. Austin sagte dem Sender CBS am Sonntag, er halte den Einsatz der „Kinschal“ nicht für einen entscheidenden Wendepunkt im Kriegsverlauf. Der russische Präsident Wladimir Putin greife auf solche Waffen zurück, weil er versuche, wieder Schwung in den Vormarsch seiner Truppen in der Ukraine zu bekommen. …

Westliche Geheimdienste sehen die Entwicklung dieser Waffe durchaus mit Sorge. Sie auf strategische Ziele in Europa gerichtet werden, etwa Flugplätze, Flugzeugträger oder Stellungen der US-Raketenabwehr.“

 

 

https://www.kabinett-online.de/bonn/putins-krieg-ist-ein-verbrechen/

„Wir erleben eine Zeitenwende. Und das bedeutet: Die Welt danach ist nicht mehr dieselbe wie die Welt davor. Im Kern geht es um die Frage, ob Macht das Recht brechen darf, ob wir es Putin gestatten, die Uhren zurückzudrehen, in die Zeit der Großmächte des 19. Jahrhunderts, oder ob wir die Kraft aufbringen, Kriegstreibern wie Putin in Grenzen zu setzen. …

Putin führt Krieg gegen die Ukraine. Damit das nicht jeder weiß, führt Putin auch einen Krieg gegen sein eigenes Volk. Gegen Menschen, die gegen ihn auf die Straße gehen. Fakt ist: Putins blutiger Krieg ist auch ein Informationskrieg, nicht nur gegen den Westen und andere, sondern auch gegen die eigenen Bürger. …

Das Beispiel Ukraine zeigt, dass sich niemand gutgläubig auf Vernunft und Mäßigung autoritärer Regime verlassen kann.“

 

https://m.tagesspiegel.de/politik/wie-laesst-sich-eine-atommacht-besiegen-das-derzeit-wahrscheinlichste-szenario-fuer-ein-ende-des-ukraine-krieges/28165734.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Ftraffic.outbrain.com%2F

„Zur Wahrheit von Putins Angriffskrieg gehört: Ein diplomatisches Ende der Invasion wird schmutzig und schmerzhaft sein. Auch für den Westen. …

Doch wie soll der Krieg enden? Drei Szenarien sind möglich. Erstens könnte Putin entmachtet, gestürzt, umgebracht werden. Das Ausmaß an Zorn und Frust innerhalb Russlands, auch über die stalinistischen Unterdrückungsmethoden jeglicher Art von Opposition, sollte nicht unterschätzt werden.

Große Teile der Elite verlassen das Land. Innerhalb des Militärs und in Kreisen der Oligarchie könnte die Einsicht reifen, dass die inhumanen Eskapaden des Präsidenten untragbar geworden sind. Es ist ein mögliches, aber leider nicht sehr wahrscheinliches Szenario. Putin ist KGB-geschult, er wittert Intrigen. Bislang deutet nichts auf einen machtinternen Kontrollverlust hin.

Zweitens könnte Russland militärisch den Krieg verlieren. …

Bleibt als drittes die Diplomatie. Mit Putin reden hat keinen Sinn, lautet der Einwand, er hält sich an keine Abmachung, bricht jeden Vertrag. Das stimmt. Bloß hält der russische Präsident die Zügel in der Hand. Es gibt keinen anderen, mit dem sich sinnvoll verhandeln ließe. …

Der Westen schließlich wird vor der Frage stehen, ob er nach einer Einigung zwischen Wolodymyr Selenskyj und Wladimir Putin bereit ist, Sanktionen zu lockern, obwohl Putin im Amt bleibt.“

 

https://de.nachrichten.yahoo.com/kreml-milit%c3%a4reinsatz-erlaubt-s%c3%a4uberung-russlands-160432275.html

 

https://the-germanz.de/us-general-petraeus-russland-hat-effektivitaet-der-ukrainischen-streitkraefte-unterschaetzt/?fbclid=IwAR1hX_Y4j_83aEp5jbOviYO-559epuxLdlp8HnmUI2I70gfSMaZWvkCHI7g

„Nach Petraeus‘ Beobachtung hätten die russischen Invasoren eine Reihe von Schwächen gezeigt: fehlerhafte Planung; zu optimistische Geheimdienstprognosen, Unterschätzung der ukrainischen Streitkräfte und des ukrainischen Volkes; unzureichende Wartung und Logistik des eigenen Materials und die Unfähigkeit, einen effektiven Cyberkrieg zu führen. Er sei skeptisch, dass die Russen genug Kräfte hätte, um die ukrainische Hauptstadt Kiew und anderen Großstädte einzunehmen, geschweige denn zu kontrollieren. Hinzu käme, dass ein fortgesetzter Häuserkampf im Allgemeinen die Ukrainer begünstigen werde.

Im Interview stellte der General aber auch fest, dass die Russen eine enorme Kapazität hätten, Städte, zivile Einrichtungen und kritische Infrastrukturen zu zerstören, und dass sie städtische Gebiete „zertrümmern“ würden, um die Kontrolle zu übernehmen.“

 

https://m.focus.de/politik/russlands-angriffskrieg-gegen-ukraine-westen-muss-putin-zermuerben-solange-ostgrenze-offen-ist-waffen-in-die-ukraine_id_69516015.html

„Der Politikwissenschaftler und Strategieexperte Maximilian Terhalle erwartet in der Ukraine keine Friedenslösung mit Kompromissen beider Seiten. Im Gespräch mit FOCUS Online erklärte er: „Putin wird erst stoppen, wenn er gestoppt wird!“ Die Mittel: Massive Waffenlieferungen des Westens und ein Embargo für Russen-Gas. Ansonsten könnte Putin sogar das Nato-Gebiet angreifen.“

 

https://de.nachrichten.yahoo.com/nato-generalsekret%c3%a4r-macht-brisante-vorschl%c3%a4ge-135847220.html

„Diplomaten betonen allerdings, dass Russland nicht erwarten könne, dass sich die Nato nach dem russischen Angriff gegen die Ukraine noch an alle Vereinbarungen der Nato-Russland-Grundakte aus dem Jahr 1997 halte. Diese seien vor dem Hintergrund eines ganz anderen europäischen Sicherheitsumfelds getroffen worden. Dies gehe auch klar aus der Grundakte hervor. …

Nach dem Krisengipfel der Staats- und Regierungschefs der 30 Nato-Staaten sagte der Norweger am 25. Februar: «Das ist die Realität: Die Nato-Russland-Grundakte funktioniert nicht, weil eine Seite, Russland, sie über viele Jahre hinweg verletzt hat.»“

 

https://m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/ex-russen-aussenminister-putin-ist-nicht-wahnsinnig-er-hat-keine-moral-79483702.bildMobile.html#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Fausland%2Fpolitik-ausland%2Fex-russen-aussenminister-putin-ist-nicht-wahnsinnig-er-hat-keine-moral-79483702.bild.html&wt_t=1647623648717

„Andrei Kosyrew (71) war bis Januar 1996 sechs Jahre Außenminister unter Russland-Reformversucher Boris Jelzin (†2007). Dessen Nachfolger wurde 1999 der heutige Kriegstreiber Wladimir Putin (69).  …

Und kommt zu dem Fazit: „Der Westen sollte aus Angst vor einem Atomkrieg keine einseitigen Zugeständnisse machen oder seine Unterstützung der Ukraine zu sehr einschränken.““

 

https://www.watson.ch/!588760973?utm_medium=social-team&utm_source=facebook&utm_campaign=fb_news&fbclid=IwAR2zvwZSHtiyED1VZPcybHQ7vwJ3uJC5cwWmoKXvnbdOEefUu3hIBaZp27Q

„Laut dem Militärexperten des «Stern» attackieren kleine ukrainische Einheiten entlang der Versorgungsachsen immer wieder erfolgreich nachfolgende Truppen mit Drohnen oder Abwehrraketen. «Die Ukrainer zeigen in dieser Hinsicht sehr viel Kreativität», bestätigt ein amerikanischer Beamter des Verteidigungsministeriums gegenüber der CNN diese These. …

Als Russland 1995 das wesentlich kleinere Grosny in Schutt und Asche legte, verfeuerten russische Truppen bis zu 50 Lastwagenladungen pro Tag. Doch auch diese müssen zuerst den Weg vor Kiew finden. Ein Unterfangen, das Russland aktuell weniger zugetraut wird.“

 

https://www.derstandard.at/story/2000134185113/die-festung-russland-broeckelt?fbclid=IwAR3D6JZdStUh7iTxYW_TmiDbWOpioEgojLQ28fTeegykEOyEgIXyXVAMS78

„Im Laufe eines einzigen Tages, dem 28. Februar, ist Wladimir Putins "Festung Russland" zusammengebrochen. Der Rubel stürzte um rund 30 Prozent ab, und die russischen Behörden schlossen alle Finanzmärkte. Die Russen stürzten an die Geldautomaten, um so viel Geld wie möglich abzuheben, in dem verzweifelten Bestreben, es für alles andere als Rubel einzutauschen. Wenn das nicht klappte, stürmten sie die Geschäfte, um einzukaufen, was immer sie konnten, bevor die Preise in die Höhe schossen. …

Nachdem sie lange über die Sanktionen von 2014 gespottet haben, haben Putin und Konsorten der Drohung der westlichen Regierungen mit zusätzlichen "Sanktionen aus der Hölle" schlicht nicht geglaubt. Doch ist klar, dass der Kreml die Sanktionsgewalt des Westens unterschätzt hat. Niemand kann jetzt noch behaupten, dass Sanktionen unwirksam sind. Die einzige Frage ist, ob sie durchgesetzt und aufrechterhalten werden. …

Russlands extremem Zensursystem zum Trotz gab es bereits einen großen Streik in Nischnekamsk (Tatarstan) wegen des Wertverfalls der Reallöhne. Weitere soziale Unruhen und Arbeitskämpfe sind wahrscheinlich.“

 

https://www.golem.de/news/ukrainekrieg-russland-soll-in-zwei-monaten-der-datenspeicher-ausgehen-2203-163938.html

„Viele Cloud-Storage-Anbieter und IT-Dienstleister haben ihre Geschäfte in Russland eingestellt. Nun gehen dem Land wohl die Server aus. …

Dem russischen Magazin Kommersant (via Bleeping Computer) zufolge haben russische Server noch Kapazität für etwa zwei Monate. Dann sind Server und Speicher voll. Das wollen interne Regierungsquellen erfahren haben, auf die sich Kommersant beruft.

Das Problem: Cloud-Provider, die zu großen Teilen aus den USA und anderen Nationen stammen, die Sanktionen gegen Russland verhängt haben, haben sich aus dem Land zurückgezogen. Zudem werden Storage-Hardware, Festplatten, SSDs und Rackserver nicht mehr an das Land verkauft. Deshalb denkt Russland wohl bereits etwa darüber nach, zurückgelassene Hardware von Unternehmen zu enteignen und für eigene Zwecke in das öffentliche Netz zu integrieren.“

 

https://www.juedische-allgemeine.de/juedische-welt/juedischer-student-in-charkiw-getoetet/?fbclid=IwAR2V03HAoemSliHgNrnXcK5Np_lMvesHmc5Hh0tkjZPqLUX2UtTi84OgXPY

„Nur eine Woche vor seinem Tod hatte Sabaranskiy ein Video aufgenommen, in dem er dem Vorwurf des Kremls, in Kiew regierten Nazis, entgegentrat. In dem kurzen Clip sagt er: »Meine Großmutter ist jüdisch und ich fliege oft nach Israel.« Die Ukraine sehe er als seine Heimat an, die er verteidigen müsse. Zu diesem Zeitpunkt war das Gebäude, in dem sich die Zentrale von Hillel in Charkiw befand, bereits durch den Beschuss der russischen Armee zerstört worden. …

Der Tod Sabaranskiys, die Flucht zahlreicher Juden aus der Ukraine und die Willkür, mit der auch jüdische Einrichtungen durch das russische Militär angegriffen werden, machen deutlich, in welcher Gefahr sich das jüdische Leben in der Ukraine zurzeit befindet. Diese Schrecken lassen Osik Akselrud dennoch nicht die Hoffnung verlieren: »Wir wollen überleben, wir wollen gewinnen und wir wollen die jüdische Gemeinschaft wieder aufbauen.«“

 

https://mobile.twitter.com/Buchenwald_Dora/status/1505876638076215299?cxt=HHwWhoC9gd20-eUpAAAA

 

https://reitschuster.de/post/ukraine-wirklich-ein-nazi-staat-wie-moskau-behauptet/

„Ich persönliche kenne die Ukraine sehr gut, bin dort bestens vernetzt, und konnte nie einen nennenswerten Einfluss von Rechtsextremisten – die es dort auch gibt – auf die Politik in dem Land feststellen. Patriotismus – ja. Nationalstolz – ja. Aber zumindest in meinen Augen sind das keine Verbrechen. Ich schickte der ukrainischen Journalisten Iryna Fedoriw, die mit ihren Kindern nach Polen fliehen musste, in Schlagworten die Vorwürfe, die gegen ihr Land in Deutschland erhoben werden, und bat sie darum, diese zu beurteilen. …

Bei den Kommunalwahlen 2020 hat die Partei „Rechter Sektor“ nur zwei Mandate bekommen. Zu Ihrem Verständnis: Die Gesamtzahl der Mandate betrug über 43.000, also sind zwei Mandate davon nicht einmal 0,1 Prozent. zwei Abgeordnete in den Ortsräten kann auf das ganze Land gerechnet nur das schlechteste Wahlergebnis bedeuten. Bei den Kommunalwahlen in 2015, die nach der Revolution der Würde stattfanden (Euromaidan), hat diese Partei nicht einmal kandidiert. …

Bandera war überzeugt, dass die Ukraine im Konflikt zwischen Hitler und Stalin eine Unabhängigkeit erlangen könnte und unterzeichnete 1941 den „Akt der Wiederherstellung eines unabhängigen ukrainischen Staates“. Um diesen Akt zu annullieren, verhaftete die Gestapo Bandera. Er wurde in das Gestapo-Gefängnis in der Prinzregentenstraße in Zelle Nr. 29 eingeliefert.

Die Brüder von Bandera starben in Auschwitz, nachdem sie gefoltert wurden. Den dritten Bruder erschoss die Gestapo.

In 1942 wurde Bandera in die Einzelhaft im KZ Sachsenhausen verlegt, später, als er in 1944 unter Hausarrest gestellt wurde, konnte er mit einem gefälschten Ausweis fliehen. 1959 tötete ein sowjetischer Agent Bandera.

Daher werfen in der Ukraine einzelne Denkmäler für Bandera, der eine Zeit lang im Konzentrationslager in Haft war, um die Ideen einer unabhängigen Ukraine zu verteidigen, unter geschichtskundigen Ukrainern keine Fragen auf.“

 

https://www.zeit.de/wirtschaft/2022-03/ukraine-russland-krieg-bevoelkerung-landwirt-alltag-interview?utm_campaign=ref&utm_term=facebook_zonaudev_int&utm_medium=sm&utm_referrer=facebook&utm_content=zeitde_redpost_zei_link_sf&utm_source=facebook_zonaudev_int&wt_zmc=sm.int.zonaudev.facebook.ref.zeitde.redpost_zei.link.sf&fbclid=IwAR01j5VxWXOdefGigw1A7RuADFCgRO6JnOTJRJauxfnFy1CFfsqQPfj8PnY

„Saatgut fehlt, Milch wird nicht abgeholt, der Hof war von russischen Militärs besetzt. Andrij Pastuschenko ist Landwirt in der Süd-Ukraine. Er versucht durchzuhalten. …

Unser Stall war zwei Tage lang besetzt, die Russen haben uns blockiert. Wir durften zwar melken und arbeiten, aber wenn da 15 Soldaten rumlaufen, ist das kein Vergnügen. Heute haben sie schnell zusammengepackt, unsere zwei Autos mitgenommen und sind weggefahren. …

Wir verstehen jetzt sehr genau, was das ist, wenn man in Frieden lebt. Wir haben alle geschimpft und waren unzufrieden: mit Selenskyj, mit Poroschenko früher, mit unserem Nachbarn, mit jedem und allem, leider. Aber der 24. Februar kam und hat das Leben verändert. Es gibt einfach andere Prioritäten, andere Ziele, andere Träume.“

 

https://www.rnd.de/politik/soeldner-aus-tschetschenien-im-ukraine-krieg-putins-beruechtigte-kaempfer-Y65JMIGGV5DQTIIDWMRLTCILTI.html?utm_medium=Social&utm_source=Facebook&fbclid=IwAR30zEwaxdLivxYw2qCoo0Rcq_1EubIyHmC8u5nmYoNG6mk-Ksjnt64nX3Q#Echobox=1647672665

„Russland setzt nach großen Verlusten auch Kämpfer aus Tschetschenien im Krieg gegen die Ukraine ein – Syrer könnten folgen. Das nützt nicht nur der russischen Propaganda, sondern ermöglicht Putin, die hohen Todeszahlen zu verschleiern. Auch umstrittene Sicherheitsfirmen mischen mit.“

 

https://exxpress.at/hoelle-von-mariupol-putins-tschetschenen-tyrannisieren-frauen-und-kinder/?fbclid=IwAR1R2hgAZHvBR9L-kIETlXkm7BvposC58x3sOv-snqB-7Sjl62Qk4KFh7tU

„Die Stadt ist Synonym für Putins grausamen Krieg – Mariupol. Nach furchtbaren Angriffen russischer Artillerie und Raketen sind nun tschetschenische Truppen in der Metropole am Hafen. Kadyrows Islamisten streifen von Haus zu Haus und tyrannisieren die letzten verbliebenen Frauen und Kinder.“

 

https://www.welt.de/politik/ausland/article237642297/Ukraine-Krieg-Russische-Truppen-ruecken-in-Mariupol-vor-Polizist-bittet-um-Hilfe.html?fbclid=IwAR2ro4Sn4gKaZ5Iygn_ahCgmNn3Y7wZ47gAXDZ6m1qlAyA4-upoAJyHe7YI&wtrid=socialmedia.socialflow....socialflow_facebook

„Die russische Armee macht im belagerten Mariupol Fortschritte. „Die Stadt ist vom Erdboden getilgt worden“, sagt ein Polizist in einer dramatischen Videobotschaft.“

 

https://www.welt.de/politik/ausland/plus237648043/Ukraine-Krieg-Holodomor-als-Stalin-die-Ukraine-aushungern-wollte.html

„Die Aushungerung Mariupols rührt jedoch auch an historische Traumata der Ukrainer aus der Zeit der sowjetischen Besatzung. Anfang der 30er-Jahre führte Moskau eine systematische Hungerkrise in der besetzten Ukraine herbei, den sogenannten Holodomor, der laut Schätzungen etwa vier Millionen Menschen auslöschte, ungefähr 13 Prozent der damaligen ukrainischen Bevölkerung.

Der damalige Kreml-Herrscher Stalin wollte den Widerstandswillen der Ukrainer brechen und die ukrainischen Bauern bestrafen, die sich der Zwangskollektivierung widersetzt hatten. Zugleich startete er eine Kampagne der „Russifizierung“, mit der die kulturelle Elite der Ukraine ausgeschaltet werden sollte, um die Vormacht der russischen Kultur und Sprache zu sichern.“

 

https://www.perlentaucher.de/buch/anne-applebaum/roter-hunger.html

„Etwas widersprüchlich liest sich die Rezension des Historikers Robert Kindler, der selbst ein Buch über die gleichzeitige Hungersnot in Kasachstan geschrieben hat. Er beginnt seinen Text mit einer eigenen Skizze der Ereignisse und betont, dass Stalin seine Hungerpolitik nicht nur in der Ukraine, sondern in vielen Regionen der Sowjetunion betrieben habe, mit besonderer Intensität übrigens in Kasachstan. Erst danach kommt Kindler auf Applebaums Buch zu sprechen, das er über weite Strecken lobt: Überzeugend legt sie für ihn Stalins Verantwortung für die Hungersnot dar. Er lobt auch, dass Applebaum vor dem Begriff des Genozids eher zurückscheut. Überhaupt nicht folgen mag Kindler Applebaum aber in allem, was eine ukrainische Besonderheit des "Holodomor" angeht. Eine solche Besonderheit mag er der Ukraine wie gesagt nicht zugestehen. …

Richard Herzinger lobt Anne Applebaums Studie über den Holodomor als glänzend geschrieben. Der detaillierten Darstellung und Analyse der Vorgeschichte und des Ablaufs der von Stalin befeuerten Hungersnot unter den Ukrainern folgt bei Applebaum laut Herzinger die Einordnung in die Reihe von Versuchen Stalins, die ukrainische Identität zu zerstören. Die Frage, ob es sich dabei um einen Genozid handelt, behandelt die Autorin mit Vorsicht, erklärt Herzinger. Die begriffliche Definition scheint ihr hinter der bloßen Tatsache, dass es sich um einen Akt der Barbarei einer Regierung gegen das eigene Volk handelt, an Bedeutung zu verlieren, meint der Rezensent. …

Für Jürgen Kaube taugt der Sozialismus nicht mal mehr als "diskutable Fantasie". Wie grauenvoll die sozialistische Realität sein konnte, zeigt ihm die amerikanische Historikerin Anne Applebaum in ihrem neuen Buch "Roter Hunger". Applebaum rekonstruiert darin, wie die Kollektivierung der Landwirtschaft in der Ukraine zum Tod von vier Millionen Menschen führte. Kaube zufolge erklärt die Historikerin das große Verbrechen mit einr Kombination aus Ideologie und Repression: Die Verachtung der Bolschewiki für die Ukraine, das marxistische Misstrauen gegenüber der Bauernschaft und ökonomischer Wahnsinn führten in politische und moralische Abgründe, zu Hungertod und Terror.“

 

https://www.penguinrandomhouse.de/Buch/Roter-Hunger/Anne-Applebaum/Siedler/e457638.rhd

 

https://m.youtube.com/watch?v=wCjBki16zl0&feature=youtu.be

The War in Ukraine and the Future of the World | Yuval Noah Harari , Timothy Snyder, Anne Applebaum

 

https://www.nzz.ch/meinung/krieg-in-der-ukraine-deutschland-kommt-eine-besondere-verantwortung-zu-ld.1674700?reduced=true&fbclid=IwAR2qkmr08nzfw5hjA3ThFCJEoc4W_yDlvV20GZhc61W3vBqPr9KFowfd9BM

„Zeitenwende ist das Wort des Augenblicks. Die Einmütigkeit, mit der es im Deutschen Bundestag aufgenommen wurde, deutet darauf, dass mit dem russischen Angriff auf die Ukraine die Wirklichkeit endlich angekommen ist in den Entscheidungsräumen der Politik. Jahrzehntelang war die Rede von der Modernisierungspartnerschaft mit Russland. Der Bau der Gaspipeline wurde von Schröder bis Merkel und bis vor kurzem auch noch von Scholz als privatwirtschaftliches Projekt angepriesen. Die Frage stellt sich, wie so lange kleingeredet oder gar verschwiegen werden konnte, dass die Pipeline von Anfang an Abhängigkeitsverhältnisse schuf und als energiepolitische Waffe würde eingesetzt werden können. Wie musste es um eine Regierung bestellt sein, die bis zuletzt den Dialog beschwor, während Putin längst seine Verachtung für diplomatisches Reden demonstrierte und seine Truppen in Stellung brachte?“

 

https://www.achgut.com/artikel/der_mit_den_nachtwoelfen_heulte_stephan_kramer

„Dabei hatte Kramer noch am 9. Mai 2015 gemeinsam mit Rockern vom „Wolfpack Germany“, einem Nachfolger des Deutschlandablegers der russischen „Nachtwölfe“, am Sowjetischen Ehrenmahl bei den Seelower Höhen in Brandenburg einen Kranz niedergelegt (fotografische Belege hier und hier). Die Nachtwölfe, mal als „Putin-Rocker“, mal als russische Nationalisten bezeichnet, gelten als nationalistisch, anti-westlich, christlich-orthodox und schwulenfeindlich, wie Wikipedia uns wissen lässt. Und:

„Während der Ereignisse des Euromaidan in der Ukraine 2014 stellten sich die Nachtwölfe auf die Seite der russischen Regierung. Ende Januar unterstützten sie pro-russische Demonstranten in ostukrainischen Städten wie Charkiw und Luhansk, indem sie auf den Straßen patrouillierten und Mahnwachen vor Verwaltungsgebäuden hielten, und brachten während der Krimkrise mit ihren Motorrädern humanitäre Hilfsgüter auf die Halbinsel, richteten Kontrollpunkte ein, an denen sich Passanten auf Waffen kontrollieren lassen mussten, und patrouillierten auf den Straßen.“

Im August 2014 feierten die Nachtwölfe mit einer Show in Sewastopol die russische „Rückgewinnung“ der Krim und stellten die Ukraine als ein von „Faschisten“ kontrolliertes Land dar.

Berührungsängste hatte Kramer offensichtlich nicht.“

 

https://www.nzz.ch/gesellschaft/wieso-wir-kriege-fuehren-ld.1675138?kid=nl164_2022-3-19&mktcid=nled&ga=1&mktcval=164_2022-03-19&fbclid=IwAR1qovK1JbG7B63dVZR9KiOE-sZCasPm6hS-Qf_yBNSlVrRTl0YAoIaFx80&reduced=true

„Wir im Westen verstehen Kriege falsch, sagt der Politikwissenschafter Richard Ned Lebow. Es gehe schon lange nicht mehr um Geld oder Macht.“

 

https://www.bbc.com/news/world-europe-60804949

 

Der Geschichtsunterricht in den meisten Bundesländern hat ja nicht mal den Hitler-Stalin-Pakt zum Thema - im Gegensatz zum Schulplan in der Ukraine, wie mir unlängst eine junge Ukrainerin mitteilte.

Aber das ist nicht das einzige Manko am Schulsystem hier - da ist vieles untragbar oder schlicht niveaulos für die hierher geflüchteten Kinder und Jugendlichen.

 

https://www.rbb24.de/politik/thema/Ukraine/beitraege/unterricht-schulen-gefluechtete-ukraine-berlin-.html

„ Ihre Forderung verband sie mit Kritik an den deutschen Lehrplänen. Dort fehle die ukrainische Geschichte fast völlig, es dominiere nach wie vor Russland.

Alle hofften, dass der Schrecken des Krieges nicht zu lange dauere, betonte die Generalkonsulin. Für die nach Deutschland geflüchteten Kinder gehe es nicht darum, eine vollständige Integration in die deutsche Gesellschaft herzustellen. Die nationale Identität müsse aufrechterhalten werden. Es sei wichtig, dass die Kinder weiter ihre Sprache, Geschichte und Kultur lernen könnten.

Sie forderte daher, die Schüler nicht in "Integrationsklassen", sondern ein bis drei Jahre lang in "kleineren Bildungseinheiten" zu unterrichten. Dabei verweist sie auf erfolgreiche Erfahrungen in Deutschland mit internationalen sowie bilingualen Schulen. Darin sieht sie ein Argument, "dass eine temporäre Beschulung nach dem ukrainischen Bildungssystem für einen begrenzten Zeitraum funktionieren kann". … Denn ihre Kinder würden aus der Ukraine heraus einen voll digitalisierten Unterricht erhalten, zumindest für die Klassen fünf bis elf.„

 

https://www.news4teachers.de/2022/03/ukrainische-konsulin-lehnt-integration-der-fluechtlingskinder-ins-deutsche-schulsystem-ab-zu-schlecht-zu-fremd/?amp

„«Die sogenannten Integrationsklassen würden für die ukrainischen Kinder eine Wand des Unverständnisses, das Gefühl der Minderwertigkeit und des geringen sozialen Schutzes bedeuten», erklärte sie.

Sie beklagte zudem, dass die Ukraine bisher im deutschen Geschichtsunterricht keine Rolle spiele. Sie sprach von «einem weißen Fleck im Wissen der deutschen Gesellschaft», der auch dazu führe, dass die Politiker in Deutschland bisher zu zögerlich auf Invasion Russlands reagierten.“

 

https://amp.tagesspiegel.de/wissen/flucht-nach-berlin-die-ukraine-will-keine-schulische-integration-in-deutschland/28169516.html

„ Die Ukraine sieht in den Willkommensklassen keine Lösung, sondern fordert Unterricht auf Ukrainisch nach ukrainischen Rahmenplänen.“

 

https://www.welt.de/politik/deutschland/plus237632985/Ukraine-Fluechtlinge-Angst-dass-Integration-an-Schulen-zu-weit-geht.html

 

 

 

https://www.berliner-zeitung.de/lernen-arbeiten/ukrainische-generalkonsulin-lehnt-unterricht-in-willkommensklassen-ab-li.217240?fbclid=IwAR2t5okQOcykyqLYbgjQMgnkKlrFLtt3JAlc4pgY8zSO9IGrj0JRPo8POto

 

 https://www.alexander-wallasch.de/gesellschaft/schallende-ohrfeige-aus-kiew-fuer-deutsche-integrationsbemuehungen?fbclid=IwAR1-CBP5RjULxD_7QzH_CmKsYl__VFtzd6yyxBbVsFZ05fYLWFUOeoAJIwY

 

 

https://mobile.twitter.com/ITybinka?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Eauthor

 

https://gesellschaft.uberalles.live/19441-beruehmter-russischer-musiker-andrey-makarevich-die-ukraine-ist-ein-friedliches-land-wenigstens-hat-es-russland-nie-getroffen?fbclid=IwAR3rECtxFWvQZwLHPkKZD86UKTXD4kDCNTV7AHpJp5sjAv4WNSCCtPpyxmg

„Der Frontmann der legendären russischen Band Mashina Vremeni, Andrey Makarevich, hat alle zum Nachdenken angeregt: Wenn die russischen Behörden die Ukraine als Aggressor und Feind bezeichnen, warum hat dann genau Ukraine nie Russland oder andere Länder angegriffen?

Seiner Meinung nach werden die Russen durch die TV-Propaganda einer "Gehirnwäsche unterzogen", die einige Märchen über Faschisten und Nazis in der Ukraine erzählt. …

Wenn man plötzlich die gesamte russische Propaganda ausschaltet, werden viele Menschen Entzugserscheinungen bekommen, wie Drogenabhängige", sagte Makarevich über die mächtige russische Propagandamaschine.“

 

https://www.zeit.de/2022/11/ukraine-russland-krieg-solidaritaet-wegsehen

„Diese Worte sind eine Geste der Ohnmacht, der Hilflosigkeit. Wir sind bestürzt, weil wir Zuschauer sind, die wir nicht sein wollen, die wir aber lange genug waren. "Wir haben es uns nicht vorstellen können" war die rhetorische Formel der letzten Tage. Ja, und wir können uns nicht vorstellen, was noch kommen wird.“

 

https://m.tagesspiegel.de/kultur/ueberfall-auf-die-ukraine-putins-angriff-steht-in-einer-langen-kontinuitaet-von-russischen-kriegen/28159274.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Flm.facebook.com%2F&utm_source=pocket-newtab-global-de-DE&fbclid=IwAR2A6vzG5KK32iaEIwgOXMuUTp78gZE4IDlS-RCGtRNE0iHQWeL9dlGgaAw

 

https://www.lto.de/recht/hintergruende/h/ukraine-billigung-straftaten-angriffskrieg-140stgb-z-zeichen/?fbclid=IwAR1YPWquF_iMuaL8fp0pzkSYVMQQH8-9qZAp810eHbGjKY2ZEsVJcBSOVug

„Mit dem "Z" will das russische Militär die Ukraine-Invasion populär machen. Auch in Deutschland gibt es Nachahmer. Doch wie grenzt man harmlose Zeichenverwendung von strafbarer Billigung des Angriffskriegs ab? Ulrich Stein erklärt es. …

Wer hingegen weiß, dass er einen Angriffskrieg billigt, zugleich aber überzeugt ist, dies sei wegen seines Grundrechts auf Meinungsfreiheit erlaubt, erliegt einem Verbotsirrtum, wird aber trotzdem bestraft, weil sein Irrtum vermeidbar ist. Auch derjenige macht sich strafbar, der z. B. wegen sozialen Drucks bei der Symbol-Aktion mitmacht, obwohl er die Invasion als völkerrechtswidrig einordnet und sie deshalb innerlich ablehnt. Denn strafbar ist nicht eine bestimmte innere Einstellung, sondern nur das äußere Verhalten, wenn es den Eindruck erweckt, diese Person befürworte die Invasion.  

Fazit: Wer in Deutschland das "Z"-Symbol verwendet, macht sich in der Regel wegen Billigung eines Angriffskriegs strafbar und muss mit Strafverfolgung rechnen, wenn die Verwendung den "eindeutigen" Eindruck erweckt, es solle damit eine positive Bewertung der Ukraine-Invasion zum Ausdruck gebracht werden.“

 

Jörn Riegel

„Fragen an die Z-Leute

1. Wofür ist dieser Krieg? Um die Bewohner von Donbass zu retten? Ok, holen wir es uns. Glauben Sie wirklich, dass Kiew, Kharkov, Kherson, Melitopol, Tschernihiv, um die Einwohner zweier Regionen in der Ostukraine zu retten, zusammen erschossen werden sollten? Und die ganze Ukraine einfangen? Glauben Sie, dass es notwendig war, um Zivilisten zu retten, weitere anderthalb Millionen Zivilisten in Flüchtlinge zu verwandeln?

2. Glaubt ihr wirklich, dass der Schlag auf die russische Wirtschaft, das Doppelte der Preiserhöhung und die Zerstörung ganzer Branchen (z.B. Automobil), zur Rettung von Zivilisten im Donbass beitragen?

3. Nehmen wir an, dass der Schlag auf die Wirtschaft Russlands und das Einkommen der Russen vom Westen verursacht wurde. Aber wenn eine solche Antwort nicht von der russischen Führung des Westens geplant wurde, glauben Sie nicht, dass sie auch den gesamten Kriegsverlauf und all seine Konsequenzen geplant hat?

4. Sagen wir, Russland hat Truppen in die Ukraine eingeführt, um alle Russen in der Ukraine zu retten, die, wie Putin sagt, von den Machtbesetzten Nazis unterdrückt werden. Sagt mal, habt ihr wenigstens einmal gesehen, dass die Bewohner der nazisbefreiten Städte und Dörfer den Befreier mit Brot und Salz begegnet sind? Warum werden russische Soldaten mit Granaten angetroffen und als Bewohner angesehen?

5. Wenn die Ukraine von Nazis besetzt ist und der Westen mit Nazis zusammen ist, warum rennt dann die absolute Mehrheit der Flüchtlinge aus der Ukraine in den Westen, nicht in den Osten, nach Russland?

6. Wenn die Macht in der Ukraine wirklich von den Nazis erobert wurde, warum startet Israel dann dort ein eigenes Krankenhaus, während Israelis von Freiwilligen auf der Seite der Ukraine in den Krieg ziehen? Seit wann unterstützt Israel den Nazismus?

7. Wenn die Macht in der Ukraine besetzt ist, warum sind dann seit 2014 zwei Wahlen und bereits der zweite Präsident? Warum hat Poroschenko die erlangte Macht an den neu gewählten Präsidenten Zelensky übergeben?

8. Wenn Russland einen fairen Krieg führt, bedeutet das, dass jeder seiner Soldaten ein Held ist. Warum weigert sich Russland, die Leichen gefallener Helden aus der Ukraine zu nehmen? Und habt ihr in den ersten beiden Kriegswochen wenigstens einmal gehört, dass Russland mit der Ukraine über den Gefangenenaustausch verhandelt hat?

9. Radiosender "Echo von Moskau" lud Vertreter aller Standpunkte, von Navalnys Unterstützern bis zu den soliden Unterstützern Putin zu seinen Live-Übertragungen ein. Warum hat der Staat diesen Radiosender einfach geschlossen, anstatt seine Ansichten in der Sendung zu äußern? Wenn in Wahrheit die Macht liegt, warum sind dann alle unabhängigen Medien in Russland geschlossen?

10. Sagen wir mal Russland erobert die Ukraine. Wie stellt ihr euch die Zukunft eines Landes vor, in dem alle die Besatzer wegen Krieg hassen? Wer gewinnt die Wahlen in so einem Land, wenn er frei ist? Oder glaubt ihr, dass es im Kopf der besiegten Ukraine notwendig ist, einfach eine Person aus Russland zu setzen? Aber so eine Position nennt man das Wort "Gaulyaiter", und die Gaulyaiter in der Ukraine wurden von Hitler aufgestellt.

11. Sagen wir, Kiew und andere Städte werden mit einem Kampf gefangen. Auf wessen Kosten wird die Ukraine nach dem Krieg wiederhergestellt? Wie viel Besatzungspolizei wird es brauchen, um Aufstände zu unterdrücken? Wie viele der Omonows und Rosguards, die aus Russland geschickt wurden, werden von Partisanen getötet? Und nochmal - wofür ist das alles?

12. Sagen wir, dass russische Truppen die Ukraine für einen wichtigeren Zweck eingezogen haben, als die Ukraine vor den Nazis zu retten. Lasst es uns tun, um Russland vor den Grenzen der Nato zu retten. Warum haben dann Nato-Grenzer keine Angst vor Finnland, Schweden, Kroatien, Serbien, Nordmazedonien und der komplett umzingelten Nato Österreich und

13. Sagen wir, Russland tut in der Ukraine eine heilige Sache. Aber warum unterstützt niemand auf der Welt diese heilige Sache außer Venezuela, Kuba oder Eritrea? Warum unterstützt nicht einmal China Russland?

14. Glaubt ihr wirklich, dass Anti-Kriegs-Rallyes verteilt, ihre Teilnehmer geschlagen, bestraft oder eingesperrt werden sollten? Warum überhaupt ein Plakat mit dem Schild "Nein - Krieg" ein Verbrechen ist! "Gibst du dann die Plakate "Ja - zum Krieg! "?

15. Russland kann den Krieg beenden, wenn die Ukraine die Regionen Russlands Krim, Lugansk und Donezk anerkennt. Allerdings gibt es einen Artikel 280.1. in der UC Russlands, wo Aufforderungen zu Maßnahmen zur Verletzung der Territorialen Integrität des Landes bis zu 5 Jahre Haft erhalten. Warum ist es gut, gegen die Territoriale Unversehrtheit der Ukraine zu verstoßen, und gegen die Territoriumintegrität Russlands zu verstoßen Wie erklärt man sich das?

16. Und der letzte. Wenn Putin eine Atombombe sprengt, glaubt ihr dann immer noch, dass Putin recht hat? Und bist du bereit mit deiner Familie und deinen Lieben, um der "großen russischen Idee" willen atomare Asche zu werden? Stimmen Sie zu, die Menschheit zu zerstören und selbst zu sterben, nur um als gerecht mit Putin in den Himmel zu kommen? Und wenn ja, was ist der Unterschied zwischen dir und den Attentätern von Usama bin Ladana..“

 

https://t.me/informnapalm/4649

„Warum erscheinen die Zeichen V und Z auf Putins Panzern?

In den Aufnahmen des berühmten Radyanskiy-Films sind diese Zeichen auf den Uniformen der Nazis und auf ihren Gebäuden zur Zeit des nationalsozialistischen Deutschlands zu sehen. 

Die Geschichte wiederholt sich.“

 

 

 

 

 

 

https://www.nzz.ch/feuilleton/ukraine-konflikt-der-westen-war-auf-den-krieg-nicht-vorbereitet-ld.1674687?reduced=true&fbclid=IwAR2SU0VvDHH5TkYapmfapvC5TEwmHkLCd-CRkLHTKFnGV-cAnGj5Zz-qbyo 

„Am Tag vor dem russischen Überfall auf die Ukraine erinnerte sich die ehemalige amerikanische Aussenministerin Madeleine Albright in der «New York Times» an ihre erste Begegnung mit Wladimir Putin Anfang 2000. Kalt sei er ihr vorgekommen, kalt fast wie ein Reptil. Und nun, da täglich mit dem Einmarsch russischer Truppen zu rechnen war, wies sie noch einmal darauf hin, dass nicht etwa Schach, sondern Judo Putins bevorzugte Sportart sei. Am Ende ihres Gastbeitrages bekräftigte Albright die Unantastbarkeit der ukrainischen Souveränität. Das sei die Scheidelinie «zwischen einer von der Kraft des Gesetzes regierten Welt und einer vollkommen gesetzlosen Welt».“

 

https://m.dw.com/de/ukraine-verbietet-werben-f%C3%BCr-kommunismus-und-nationalsozialismus/a-18372905

„In einem weiteren Gesetz regelte die Oberste Rada den freien Zugang zu Archiven der "sowjetischen Repressionsorgane" zwischen 1917 und 1991. Persönlichkeitsrechte gelten demnach nur für Opfer des Systems und ihre Angehörigen. Daten offizieller und inoffizieller Mitarbeiter der Geheimdienste der UdSSR in ukrainischen Beständen seien offenzulegen.“

 

 

https://uchoose.info/5-vidkryttiv-na-vijni-v-ukrayini/

 

 

 

Marc CHAGALL (1887-1985) "Ukrainische Familie" (um 1941-43)

 

 

 

 



 

 

 

 

 

Europas wahrer Motor! Der ukrainische Regierungschef Denys Schmyhal, der ukrainische Präsident Wolodimir Selenski, Polens Regierungschef Mateusz Morawiecki, Sloweniens Premier Janez Jansa, Tschechiens Premier Petr Fiala und der Chef der polnischen Regierungspartei PiS, Jaroslaw Kaczynski (v. r. n. l.) am 15. März in Kiew.

 

 

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Stand 18.3

 

 

https://m.facebook.com/events/559211275194945/?acontext=%7B%22ref%22%3A%2252%22%2C%22action_history%22%3A%22%5B%7B%5C%22surface%5C%22%3A%5C%22share_link%5C%22%2C%5C%22mechanism%5C%22%3A%5C%22share_link%5C%22%2C%5C%22extra_data%5C%22%3A%7B%5C%22invite_link_id%5C%22%3A357791032937797%7D%7D%5D%22%7D&refsrc=deprecated&_rdr

Sonntag, 20. März 2022 Kundgebung von 14:00 bis 18:00 Berlin, Brandenburger Tor

 

https://t.me/vitsche_berlin/131

Facebook event: https://fb.me/e/1DB6VFJpX

Diesen Sonntag (20/03) organisieren wir am Brandenburger Tor eine weitere Demo „Tear Down This Wall“. Wir brauchen immer noch Ihre Hilfe, bitte kommt und unterstützt die Ukraine! 

 

http://h-und-g.info/texte-zu-ukraine/ukraine-news?no_cache=1#c3023

 

http://h-und-g.info/texte-zu-ukraine/douglas-selvage

„Zur Rechtfertigung des Angriffskriegs Wladimir Putins gegen Ukraine läuft die Propaganda des Kremls zurzeit auf Hochtouren. Die Technologien dieses »Informationskrieges« (eher Desinformationskrieges) mögen mit dem Internet, Twitterbots, »Trollfabriken« usw. höchstmodern sein, aber viele der Themen dieser Propaganda sind uralt und haben ihre Wurzeln in der Desinformation Moskaus während des Kalten Krieges.“

 

https://tueftelakademie.de/wp-content/uploads/2022/03/bilderworterbuch-deutsch-ukrainisch-v7.pdf

https://www.adiuto.org/node/198/tasks

Spendenbrücke Annahmestelle für Hbf – Aufgaben

https://www.spiegel.de/kultur/literatur/krieg-in-der-ukraine-liebe-europaeer-machen-sie-sich-keine-illusionen-a-62d574fb-97f9-48b4-8d2d-ab763731e476?sara_ecid=soci_upd_KsBF0AFjflf0DZCxpPYDCQgO1dEMph&fbclid=IwAR2w2A3lIpyFONCoq7_sqZpiKPYRQP8bO6Lcm0iyTQa6kxGHFSmixJlND_A

„Serhij Zhadan ist der populärste Schriftsteller der Ukraine – und noch immer im belagerten Charkiw. Hier richtet er sich an den Westen und appelliert an die Deutschen, diesen Krieg als das zu sehen, was er ist.“

 

https://m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/die-neue-anti-putin-ikone-marina-mutig-loest-protest-welle-aus-79477540.bildMobile.html#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Fausland%2Fpolitik-ausland%2Fdie-neue-anti-putin-ikone-marina-mutig-loest-protest-welle-aus-79477540.bild.html&wt_t=1647623664508

„Marina Mutig hat mit ihrem Protest eine Kündigungswelle in den russischen Staatsmedien losgetreten. Journalisten schmeißen hin, weil sie die Lügen Putins nicht mehr verbreiten wollen. Löst Marina Mutig also jetzt eine Massen-Bewegung gegen Putin aus?“

https://m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/ukraine-krieg-russische-tv-heldin-marina-owsiannikowa-ist-frei-aber-79468290.bildMobile.html#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.de%2F&wt_t=1647523398798

„Der Prozess wegen ihres eigentlichen TV-Protestes steht noch aus. Wann er beginnt: unklar. Für ihre fünf Sekunden Wahrheit drohen Owsiannikowa dann bis zu 15 Jahre Haft! …

Trotz der drohenden Hammer-Strafe will Ovsyannikova nicht aus Russland fliehen. Sie sei aber äußerst besorgt um ihre Sicherheit, und die ihrer Kinder.“

 

https://www.diepresse.com/6112286/eine-mutige-haltung-ist-toll-sie-einzufordern-ist-vermessen?utm_source=recommender&utm_medium=Data%20Lake

„Gibt es in kollektiven Grenzsituationen wie Krieg oder Tyrannei nur noch Helden und Feiglinge? Eine Spurensuche bei Brecht und Sartre.“

Liebesgrüße nach Moskau 

https://netzpolitik.org/2022/nachrichten-nach-russland-schicken-diplomatie-der-kleinen-leute/

„Im Netz gibt es ein Tool, mit dem man Nachrichten an zufällig ausgewählte russische Mobilfunknummern verschicken kann. Doch die dort verschickten Standard-Texte könnten in Russland falsch ankommen. Unser Redakteur hat eine Idee, wie man das Tool nutzen kann, um menschliche Brücken zu bauen und ins Gespräch zu kommen. …

Ein weiteres Problem ist die Sicherheit. Dieses Problem kann man zumindest angehen, indem man sich auf 1920.in die zufällig erscheinende Rufnummer kopiert und diese als Kontakt auf seinem Smartphone anlegt. Nun sieht man nach kurzer Zeit, ob die Gegenseite bei WhatsApp, Signal oder im Notfall Telegram ist – und kann eine verschlüsselte Kommunikation mit dem Gegenüber starten. Und nur dann sollte man auch kommunizieren. Zur Sicherheit kann man die Nachrichten auch mit einem Verfallsdatum versehen, damit sie nach einiger Zeit von selbst verschwinden, weil die russische Polizei zuletzt auch Handys auf der Straße kontrollierte.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article237476345/Schutz-fuer-Putin-Gegner-Wie-Deutschland-Asyl-fuer-Russen-erleichtern-will.html?fbclid=IwAR1hfU-EyEPCjAYZpCzPg5oRjlU33yRNA463CL8b52fMF9oB7IaevyTE9nM

„In der Ampel-Koalition laufen Vorbereitungen, nicht nur Ukrainern, sondern auch verfolgten Russen in Deutschland unkompliziert Schutz zu bieten. In Frage kommen vor allem Deserteure, Aktivisten und kritische Journalisten. Es geht um ein neues Druckmittel gegen Putin. …

Die Bundesregierung überarbeite gerade die Einschätzungen zu Russland und Belarus in Hinsicht auf einen umfassenden Abschiebeschutz. „Ich gehe davon aus, dass es dazu sehr schnell zu sehr klaren Regelungen kommt und sowohl Deserteure als auch Journalisten und Menschenrechtsaktivisten bei uns umfassenden Schutz bekommen.“ …

Das Bundesinnenministerium äußerte sich auf Anfrage zunächst nicht. …

Demarais geht davon aus, dass sich auch ein Teil der „jungen, gut ausgebildeten“ Russen absetzen will, weil sie „keine politische und wirtschaftliche Zukunft“ in Russland sehen. …

Allerdings hat die Bundesregierung nur bedingt Handlungsspielraum. Sie kann nicht allen Deserteuren oder Oppositionellen Asyl zusichern. „Über die Handhabung des Asylrechts entscheiden die Gerichte und Behörden, nicht die Politik“, sagt der Konstanzer Ausländerrechtsexperte Daniel Thym.“

https://www.wienerzeitung.at/dossiers/der-russland-ukraine-konflikt/2141133-Wir-werden-niemals-demokratisch-sein.html

„Immer mehr Russen verlassen aus Angst vor Putin ihr Land. Die "Wiener Zeitung" hat mit Geflüchteten gesprochen.“

https://m.facebook.com/PeterWensierski/posts/1327637704385757?__cft__%5B0%5D=AZWMxTkU4KcTiz-qdS-Saf3L48gEex9FtCDNZ-KxWKzYTmoStUIDRxZJVky5WjkX8LAZ5IGGINlwktV8xI0yJLP_Es1lMfI7VD75kxJfKiC3yaSpZIrs0uJ8xAuCA4zNlBfW5taBCbwQFcKm64O-hSJ30YOPRJtoT_9Dg3x7hkLixA&__tn__=%2CO%2CP-R

https://m.tagesspiegel.de/politik/koennen-nicht-auf-austern-und-geschlechterfreiheiten-verzichten-putin-schmaeht-pro-westliche-russen-als-abschaum/28172226.html?fbclid=IwAR1YTL35vgNTzaaLWy0K7o6ucgII4PSV6fhdWfpVpyN9x269qnRv_d1iNcU

„„Jedes Volk, und insbesondere das russische Volk, wird immer die wahren Patrioten von dem Abschaum und den Verrätern unterscheiden können, um diese einfach auszuspucken wie eine Mücke, die versehentlich in ihren Mund geflogen ist.““

https://www.welt.de/politik/ausland/article237576099/Vor-US-Kongress-Diese-Rede-Selenskyjs-kann-die-Politik-Washingtons-veraendern.html

„Es ist die erste virtuelle Ansprache (19:23min.) in der Geschichte des US-Kongresses. Der Redner im olivgrünen T-Shirt, etwa 8000 Kilometer entfernt, erscheint auf einer riesigen Leinwand: der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Diverse Fernsehsender übertragen die Ansprache an diesem Mittwochmorgen. Selenskyj wendet sich somit nicht nur an Politiker, er spricht die Amerikaner direkt an. …

Selenskyj aber versteht es, seine amerikanischen Zuhörer und Zuschauer zu packen. „Ich habe einen Traum“ zitiert er aus der berühmten Rede Martin Luther Kings und wandelt diese Formel um: „Ich habe einen Bedarf. Ich muss unseren Himmel schützen.“

Hört euch diese Rede an! 

https://mobile.twitter.com/nytimes/status/1504199590144315396?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1504199590144315396%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=http%3A%2F%2Fwhitelabel-test-123.scribblelive.com%2FEvent%2FUkraine-Konflikt

 

https://m.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/kommentar-zum-umgang-mit-der-selenskyj-rede-ich-schaeme-mich-79480848.bildMobile.html#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Ft.co%2F&wt_t=1647530698436

 

https://m.youtube.com/watch?v=4e1BndTE6Lg&feature=youtu.be

„Arnold Schwarzenegger: A message to the Russian people“

 

https://m.youtube.com/watch?v=WX-xUvfq1r0&feature=youtu.be

Нічого святого! Куренівка. В будинок попав уламок ракети | Український свідок

Nichts ist heilig! Kurenivka. Eine Rakete flog in das Gebäude

 

https://mobile.twitter.com/Klitschko/status/1504194868507258883?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1504194868507258883%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=http%3A%2F%2Fwhitelabel-test-123.scribblelive.com%2FEvent%2FUkraine-Konflikt

Russians bomb Mariupol theater where hundreds had taken refuge

 

https://www.welt.de/politik/ausland/article237586307/Ukraine-Krieg-Vor-dem-bombardierten-Theater-in-Mariupol-stand-extra-Kinder-in-riesigen-Buchstaben.html

„Die auf Satellitenfotos spezialisierte Firma Maxar teilte mit, Aufnahmen vom Montag zeigten, dass auf Russisch das Wort „Kinder“ (“дети“) in großen weißen Buchstaben vor und hinter das Theater geschrieben worden sei. …

Gegen 15.30 Uhr habe die russische Armee mit schwerer Artillerie einen Konvoi von Zivilisten angegriffen, die aus dem belagerten Mariupol nach Saporischschja gebracht werden sollten, teilte die ukrainische Armee am Mittwoch mit. Die ukrainische Armee veröffentlichte im Messengerdienst Telegram ein Foto, auf dem ein schwer verletztes Kind zu sehen war. Die genaue Opferzahl werde noch „geklärt“. „Nach vorläufigen Erkenntnissen gibt es Tote“, erklärte die Armee.“

 

https://t.me/UkrainianWitness

 

https://uacrisis.org/de/tag-21-des-krieges-russische-bombe-auf-zivilisten-in-mariupol-ausschluss-russlands-aus-dem-europarat-rede-selenskyjs-vor-dem-us-kongress

„Tag 21 des Krieges: Russische Bombe auf Zivilisten in Mariupol, Ausschluss Russlands aus dem Europarat, Rede Selenskyjs vor dem US-Kongress

Оригінал статті - на сайті Українського кризового медіа-центру: https://uacrisis.org/de/tag-21-des-krieges-russische-bombe-auf-zivilisten-in-mariupol-ausschluss-russlands-aus-dem-europarat-rede-selenskyjs-vor-dem-us-kongress

 

 

https://mobile.twitter.com/Klitschko

 

https://t.me/UkrainianWitness/1352

(Video einer zerbombten brennenden Hochhaussiedlung)

„Ihr Feiglinge, glaubt ihr, dass dies eine "militärische Infrastruktur" ist?!

Dies ist Swjatoshino, Kiew.“

https://t.me/UkrainianWitness

 

 

https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/krieg-ukraine-russland-news-liveblog?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fzustimmung%3Furl%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.zeit.de%252Fpolitik%252Fausland%252F2022-01%252Fliveblog-krieg-ukraine-russland-news

 

 

https://www.ruhrbarone.de/fuer-dieses-parlament-muss-man-sich-schaemen/206732?fbclid=IwAR0XG_5h_AFEBQh1Mu4yTs8YcSE8r4NJ2OQBUDQZgczFqN1D0eMx39TlWGc

„Der Ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hält via Videoübertragung eine Rede im Bundestag. Er kritisiert, dass Deutschland sich immer nur an seinen Wirtschaftsinteressen gegenüber Russland orientiert hat. Für die Ukrainer hätte man sich nicht interessiert: “Täglich wiederholen die Politiker “Nie wieder” – und jetzt sehen wir, dass diese Worte nichts wert sind”. Wieder versuche man, ein ganzes Volk zu vernichten. …

Und was machte das deutsche Parlament? Es ging kalt ohne jede Debatte  zur Tagesordnung über. Der CDU-Fraktionsvorsitzende Friedrich Merz sprach aus, was Millionen Bürger denken: “Ich bin damit nicht einverstanden.” Die Ampel lehnte seine Forderung nach einer Debatte ab. Während Mariopol und Kiew unter Beschuss stehen geht in Berlin das Alltagsgeschäft weiter.

Für dieses Parlament muss man sich schämen. Man muss sich schämen für seine Kaltherzigkeit, seine Feigheit gegen über Russland und für die vielen Putinisten in seinen Reihen, die es vor allem, aber nicht nur, in auf den Bänken von AfD und Linkspartei gibt.“

 

https://www.welt.de/debatte/kommentare/plus237593507/Selenskyj-Rede-im-Bundestag-Schwarzer-Tag-fuer-die-Ampel-eine-Schande-fuer-das-Parlament.html

 

https://m.faz.net/aktuell/politik/ausland/union-empoert-ueber-ampel-kritik-an-haltung-zur-ukraine-17882347.html

„Die Union hat die Bundesregierung wegen ihrer Haltung zur Ukraine scharf kritisiert. Abgesehen von den zunächst angekündigten Panzerfäusten und Stinger-Raketen sei in Kiew bislang nichts weiter angekommen. Die Lieferung von mehr als 1000 älteren Strela-Raketen sei nicht erfolgt, weitere Anfragen aus der Ukraine wurden nicht bearbeitet.“

 

Andreas Schönfelder

„am gestrigen Tag konnten wir alle an den Bildschirmen die kriegsumständehalber zugeschaltete Rede des ukrainischen Präsidenten Wolodymir Selensky vor dem Deutschen Bundestag verfolgen. Es gab stehenden Applaus nach diesen ca. 10-15 Minuten.

Die Rede war großartig, aber für die derzeitige deutsche politische Klasse wohl insgesamt noch unannehmbar, was die Inhalte anbetrifft. Trotz des Beifalls spürte man eine unwohlige Empathielosigkeit und einen unterschwelligen Grundton, den unvermeidlichen Folgen zu entfliehen - daher wohl auch die vorsorgliche, überfraktionelle Verabredung vom Vortag, darüber nicht diskutieren zu wollen, um, und da muß man genau hinhören, "die Würde dieser Rede einfach im hohen Hause stehen zu lassen". 
Nachdem die stellvertretende Bundestagspräsidentin nach einer kurzen Verabschiedung Selenskjs, wie verabredet, zur Tagungsordnung übergehen wollte und zwei Bundestagsabgeordneten Geburtstagswünsche übermittelte, gab es dann doch noch den Versuch der CDU-Fraktion, im Rahmen der Bundestagsregularien, eine Art Reflexion, mindestens aber eine Stellungnahme des Kanzlers, zur Lage der Beziehungen Deutschlands und der Ukraine, einzufordern. In einer unwürdigen Abweisung wurde dieses Ansinnen als politischer Schachzug zur Diskreditierung von Regierungshandeln abgetan. Der Verweis auf unaufhörliches Regierungshandeln, in Bezug auf den Krieg in der Ukraine, war in diesem Zusammenhang überhaupt nicht sinnfällig. Es war insgesamt ein so unwürdiges Spiel, daß Fremdschämen weit untertrieben ist. Hier hätte ich ein entschlossenes Eingreifen des Bundeskanzlers erwartet, um die Würde und die Bedeutung des Moments wieder ins Zentrum des Geschehens zu stellen und zu zeigen, daß ein angemessener Umgang mit den Befunden zu erwarten ist. Es handelte sich um einen Tiefpunkt deutschen politischen Handelns, der seines gleichen sucht - mindestens was die letzten 20 Jahre angeht.

Was hat Selenskj uns denn attestiert?! Er hat uns aus ukrainischer Perspektive mitgeteilt, daß seit längerer Zeit jegliche Bedenken, jegliche Faktenlage, alle negativen Aussichtsszenarien deutscher Politik ausgeschlagen wurden, geopfert wurden deutschen Wirtschaftsinteressen.
In unseren Ohren dröhnt noch heute dieses: "Wirtschaft! Wirtschaft! Wirtschaft!"

Er hat uns ins Stammbuch geschrieben, daß deutsche Politik derart versagt hat, daß unser moralisches Postulat "Nie Wieder!", nach den deutschen Verbrechen des Zweiten Weltkriegs, als deutsche Selbsttäuschung und gescheitert angesehen werden muß - und dies besonders in Bezug auf eine Wirtschafts- und Außenpolitik, die "Kollateralschäden" billigend inkauf nimmt, auch wenn sie eine russische Vernichtungsabsicht gegenüber der Ukraine als eigenständiger Nationalstaat und gegen eine ukrainische Bevölkerung, die diese Staatsidee lebt, betrifft.

Spätestens ab 2014 wurden alle Warnungen ausgeschlagen vor einem immer aggressiver werdenden Rußland, vor aller welt sichtbar in Syrien. Stattdessen wurde die falsche egoistische Wirtschafspolitik immer weiter fortgeführt, die letztendlich nicht nur einen signifikanten Beitrag zur jetzigen ukrainischen Tragödie geleistet hat, sondern darüberhinaus auch zu einer völlig inakzeptablen Abhängigkeit von China geführt hat.

Deutsche Politik hat Kollateralschäden bestenfalls dahin gedacht, daß Rußland Gas, Öl oder Kohle als Waffe gegen uns selbst und Westeuropa einsetzen kann - also seinen Lieferverpflichtungen u.U. nicht mehr nachkommen würde. Dieses Risikobewusstsein war da. Das Risiko der Ukraine wurde zu keiner Zeit angemessen abgewogen - wir erleben gerade mit welchem schrecklichen Resultat.

Dazu kommt eine katastrophale Verteidigungspolitik, die sich fast ausschließlich auf die 70%ige Verteidigungsbereitschaft der Nato verlassen hatte, die durch das amerikanische Gewicht sichergestellt wird. Praktisch handelt es sich um ein fatales Zusammenspiel der eigenen selbstgewählten marginalen Rolle im Verteidigungsbündnis Nato und einer fatalen Falscheinschätzung Deutschlands beim Veto gegen die Aufnahme der Ukraine und Georgiens 2008 in die Nato. Deutschland, das sich auf Kosten Amerikas verteidigen läßt, stellt sich bedrohten Nationen in den Weg, die den eigenen Verteidigungswillen ihrer demokratischen Entwicklungen im Bündnis mit einem starken Schutzschild verstärken wollen.

Alles zusammen stellt ein großes moralisches Versagen dar. Wir konnten alle in den vergangenen Jahren miterleben, wie die Kluft zwischen Anspruch und Wirklichkeit immer größer wurde. Seit Selensky gestriger Rede und diesem unwürdigen Umgang sollten wir uns vielleicht alle einmal eine angemessene Zeit nehmen, um tief durchzuatmen. Wir müssen diese tiefe Krise anerkennen, um dieselbe möglichst schnell auch als eine große Chance zu begreifen. Wir müssen uns neu aufzustellen, um aller Welt anzuzeigen, daß wir wieder ein geachteter und respektierter Partner, wenigstens unter unseren Freunden, zu werden gedenken. Wenn ich das schreibe, so ist mir durchaus bewußt, daß diese Worte auch als gehörige Übertreibung aufgefasst werden können. Ich bleibe dabei!“

 

http://h-und-g.info/texte-zu-ukraine

„Es werden kommentierende und analysierende Texte zum aktuellen Geschehen und zu Hintergründen (nicht nur) der Invasion in die Ukraine eingestellt.“

 

https://www.youtube.com/watch?v=jQ8TBpy9zFs&feature=youtu.be

„Interview Dr. Andreas Umland zum Ukraine-Krieg 16.3.2022

Es gibt die sowjetische Konzeption der Korrellation der Kräfte. Erst wenn sich  der Gewinnaussichten für Russland verändern, dann macht es Sinn Verhandlungen mit Russland zu führen. Zur Zeit ist es noch so, dass diese Konsten-Nutzen Relation für Russland noch tragbar ist….“

 

https://www.merkur.de/politik/ukraine-krieg-russland-putin-selenskyj-armee-experte-angriff-taktik-hoehepunkt-91412310.html

„Der Experte geht davon aus, dass Russland sich nicht zurückziehen werde. Viel mehr werde der Kreml jetzt neue Ziele bestimmen. Bei dieser neuen Taktik handle es sich um eine spontanere und vor allem brutalere Kriegführung, als zuvor. Ryan prognostiziert, dass nun Beschuss von Städten aus weiten Entfernungen beginnen werde. Zudem sollen die bisher eingenommenen Gebiete gehalten werden und ukrainische Infrastruktur und Produktionsstätten zerstört werden.“

 

https://www.wienerzeitung.at/dossiers/der-russland-ukraine-konflikt/2139806-Putin-ist-nicht-mehr-Herr-der-Lage.html?fbclid=IwAR2Qlw3rn1MzI_FdcGML8qRwud_lpkZNkMt4s9X44smbxHAnITTuRpf59DY

„Der Osteuropa-Historiker Jörg Baberowski über die begrenzten Optionen Putins und die verstörende Logik der Gewalt. …

Putin ist schon längst nicht mehr Herr der Lage. Er hat die Widerstandsfähigkeit der Ukrainer unterschätzt und offenbar geglaubt, dass die Unterwerfung der Ukraine ein Spaziergang sein, die Bevölkerung ihn mit offenen Armen empfangen würde. Das ist nicht geschehen. Vielmehr ist die Blitzkriegsstrategie gescheitert, und die europäischen Länder haben sich vorerst nicht gegeneinander ausspielen lassen. Für Putin ist das eine Katastrophe. Die Souveränität über den Ausnahmezustand wird er im Grunde nur aufrechterhalten können, wenn er diesen Krieg weiterführt, wenn er die Bedingungen diktiert. Das ist auch der Grund, warum der Feldzug mit unverminderter Brutalität und Gewalt fortgesetzt wird. Putin hat keine andere Wahl, als weiterzumachen, weil er sonst am Ende wäre. Er wird so lange an der Eskalationsschraube drehen, bis ihm Angebote unterbreitet werden. Militärisch ist dieser Krieg verloren, aber er könnte sich für Putin in einen Sieg verwandeln, wenn er am Ende noch Bedingungen stellen könnte, unter denen er bereit wäre, ihn zu beenden. …

Ich halte es für ausgeschlossen, dass es einen Aufstand aus den Reihen der Bevölkerung geben wird. Es gibt in Russland keine Zivilgesellschaft, die imstande wäre, sich zu organisieren, um das Regime zu stürzen. Ein mögliches Szenario wäre allenfalls ein Putsch aus den Reihen des Geheimdienstes oder des Militärs. Das aber wird nur geschehen, wenn der Untergang unvermeidbar sein sollte, die Gefolgsleute sich in Sicherheit bringen wollen. …

In demokratischen Wahlen würden nicht die liberalen Kräfte triumphieren, eher wohl die Kommunisten und Neofaschisten. Russland ist nicht Moskau. …

Putin setzt nun tschetschenische Söldner ein, die für ihre Brutalität bekannt sind. Das ist nicht nur furchtbar, sondern diskreditiert auch sein Ziel, die Ukraine für sein imperiales Projekt zu gewinnen. Es geht offenbar nur noch darum, Furcht und Schrecken um jeden Preis zu verbreiten.“

 

https://www.butenunbinnen.de/nachrichten/interview-eichwede-russland-ukraine-krieg-bremen-100.html

„Professor Wolfgang Eichwede hat die Forschungsstelle Osteuropa an der Uni Bremen gegründet. Er glaubt, dass Putins Politik früher oder später scheitern wird. …

Zunächst existiert ein großes Unwissen. Sodann haben wir in Deutschland eine eigenartige, verhängnisvolle Mischung von zwei historischen Denkmustern. Das eine reicht zurück ins 18. Jahrhundert: Preußen hatte auf staatlicher Ebene zumeist gute Beziehungen zu Russland. Nach den Teilungen Polens gab es eine gemeinsame Grenze. 

Das andere Denkmuster gründet in unserer Verantwortung für den Nationalsozialismus und den Zweiten Weltkrieg. So haben wir einen Mix aus Großmachterinnerung und (absolut notwendigem) Schuldgefühl.

Was wir immer wieder aus dem Blick verlieren: Wenn vom Zweiten Weltkrieg gegen die Sowjetunion die Rede ist, wird nur an Russland und die russischen Opfer gedacht. Dass Belarussinnen und Belarussen, Ukrainerinnen und Ukrainer genauso stark unter dem deutschen Vernichtungskrieg gelitten haben, wird allzu oft vergessen. Doch lassen Sie mich hinzufügen: Der Überfall auf die Ukraine scheint nicht wenigen „Putin-Verstehern“ bei uns die Augen geöffnet zu haben. …

Radikalnationalistische Kräfte in der Ukraine haben in Wahlen nur wenige Prozent errungen. Sie spielen im politischen Leben der Ukraine keine maßgebliche Rolle und sind schwächer als die AfD in Deutschland. Putin spricht vom Kampf gegen Faschisten, weil er sich in die Tradition des Großen Vaterländischen Krieges stellen will. Das ist purer Unsinn und eine absurde Instrumentalisierung der Geschichte.“

 

https://taz.de/Kaukasus-Experte-ueber-Putins-Invasion/!5840920/

„Die Tschetschenien-Kriege zeigen Parallelen zu Putins Vorgehen in der Ukraine heute, sagt der Politologe Emil Aslan. Gleichwohl gebe es Unterschiede. …

In Jelzins Russland konnten sich die Menschen und die Medien noch frei äußern. Sie zeigten, was dort vor sich ging – die getöteten russischen Soldaten, die auf den Straßen der Dörfer Tschetscheniens lagen. Das hatte große Auswirkungen auf die öffentliche Meinung in Russland. Putin arbeitet seit etwa zwanzig Jahren daran, die freien Medien loszuwerden, lange bevor der Krieg in der Ukraine begann.

Dennoch begann wenig später der zweite Tschetschenien-Krieg.

Als Vorwand dienten die angeblich von tschetschenischen Terroristen begangenen Bombenanschläge auf Wohnhäuser, die dem heutigen Staatspräsidenten und damaligen Ministerpräsidenten Wladimir Putin zugeschrieben werden. Es gibt ein Buch darüber von Yuri Felshtinsky, einem ehemaligen KGB-Agenten. Damals galt das eher als Verschwörungstheorie als heute, wo wir wissen, wie Putin arbeitet.“

 

https://www.juedische-allgemeine.de/juedische-welt/steht-uns-bei/

„Unser Autor ist einer der letzten Journalisten, die in Kiew geblieben sind. Er dokumentiert die Kriegsverbrechen und appelliert an die internationale Gemeinschaft, endlich einzugreifen …

HOLOCAUST Eine der wichtigsten Figuren der damaligen Kriegszeit ist für mich Jan Karski. Als polnischer Offizier, ein Mann mit herausragenden Fähigkeiten und außergewöhnlichem Mut, arbeitete er während der Nazi-Besatzung im Untergrund. Nachdem er einzigartige Informationen über die Gräueltaten der Nazis gesammelt hatte, schaffte er es 1942, in den Westen zu gelangen. Er war einer der Ersten, die der Welt vom Holocaust erzählten. Er versuchte, alles in seiner Macht Stehende zu tun, damit demokratische Nationen etwas gegen diesen Horror tun. (…)

Karski erinnerte sich später so: »Gott hat mich auserwählt, den Westen über die Tragödie in Polen zu informieren. Dann schien es mir, dass diese Informationen helfen würden, Millionen von Menschen zu retten. Es hat nicht funktioniert, ich habe mich geirrt.«

Heute höre ich in Kiew das heranrückende Artilleriefeuer und zucke vor Raketenangriffen in der Ferne zusammen. Ich tue mein Bestes, um Informationen über Kriegsverbrechen zu sammeln, die vor meinen Augen geschehen. …

Wir Ukrainer werden diesen Krieg tatsächlich gewinnen. Wir haben keine andere Wahl. Es ist ein Krieg nicht nur um unsere Unabhängigkeit als Land, sondern auch um unsere Existenz als Volk. Aber je früher die internationale Gemeinschaft aufwacht und eingreift, desto eher wird dieser Albtraum enden und desto weniger Menschen werden sterben.

Ich möchte, dass Karskis Worte in meinem Kopf wie eine Vertrauenserklärung klingen, dass die Schuldigen für ihre Verbrechen bestraft werden, und nicht als bitterer Beweis für die Vergeblichkeit der Bemühungen, die Welt über die Tragödie zu informieren.“

https://www.merkur.de/politik/ukraine-kaliningrad-deutschland-ostsee-wladimir-putin-militaerstuetzpunk-europa-baltische-flotte-zr-91411748.html

„Russland unterhält in seiner Exklave Kaliningrad einen riesigen Marinestützpunkt. Bei einem Manöver kamen Kriegsschiffe der deutschen Ostsee-Küste nahe. Was wir über die Baltische Flotte wissen. Und was nicht. …

Die Baltische Flotte. Sie ist die Festung von Kreml-Chef Wladimir Putin* mitten in Europa, stationiert auf der russischen Exklave Kaliningrad, die einst das ostpreußisch-deutsche Königsberg war. Das transatlantische Bündnis Nato*blickt mit Sorgen dorthin. Putin demonstriert just hier, zwischen Polen und den Baltischen Staaten Litauen, Lettland und Estland gerne seine militärische Stärke. Wie die KN und die F.A.Z übereinstimmend berichten, soll die deutsche Marine damals völlig überrascht davon gewesen sein, dass ganze russische Verbände an Rügen und Fehmarn vorbei zum Großen Belt gefahren sind - und damit tief in Nato-Gebiet eingedrungen sind. Ein Sprecher der dänischen Marine habe die Anzahl russischer Kriegsschiffe auf 19 beziffert, heißt es weiter. …

2015 wurden für Militärübungen sogenannte Iskander-Raketen aus Russland nach Kaliningrad gebracht. Diese können mit konventionellen und nuklearen Sprengköpfen ausgestattet werden und haben eine Reichweite von 500 Kilometern. Sie könnten damit weite Teile polnischen Staatsgebiets erreichen. Im Frühjahr 2018 wiederholte Russland das Szenario. Der Kreml bestätigte seinerzeit die Stationierung der Mittelstrecken-Raketen ohne Umschweife.“

 

https://m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/krieg-in-der-ukraine-vierter-generalmajor-tot-schwere-verluste-fuer-putins-armee-79468672.bildMobile.html#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Fausland%2Fpolitik-ausland%2Fkrieg-in-der-ukraine-vierter-generalmajor-tot-schwere-verluste-fuer-putins-armee-79468672.bild.html&wt_t=1647442069810

„Entweder funktioniert die Kommunikation mit der Front nicht gut genug oder Putins Truppen sind so demotiviert, dass sie nur von Generälen zum Angriff gebracht werden können.“

 

https://www.merkur.de/politik/ukraine-krieg-putin-kiew-selenskyj-moral-armee-versorgung-interview-usa-general-russland-91411155.html

„In einem Interview mit dem Fernsehsender CNN sagte Frederick Ben Hodges, Russland werde seine Offensive nicht länger als zehn weitere Tage fortführen können. Hodges ist ein ehemaliger General der U.S. Army. Im Interview ging der Militärexperte auf den Zustand der russischen Armee und auf die militärischen Irrtümer des Kremls, in seinem Krieg in der Ukraine, ein.“

 

https://t.me/UkrainianWitness/1344

😰 Ракетные удары по Куреневке. Могли ли вы подумать про такое еще месяц назад?

14 марта российские войска нанесли ракетные удары по Куреневке (северная часть Киева). В результате обстрелов сгорел троллейбус, был разгромлен киоск. Снаряды попали в жилой дом, есть пострадавшие и погибшие.

«Я сидела в комнате, услышала удар. Посыпалась штукатурка», – рассказывает жительница района, которая 52 года отработала школьной учительницей. «В окно увидела, как от взрывной волны на улице падают люди».

В официальных заявлениях российские власти до сих пор отмечают, что «не бомбардируют жилые кварталы» и целятся только в «объекты военной инфраструктуры».

https://youtu.be/WX-xUvfq1r0

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Deepl-Übersetzung:

Raketenangriffe auf Kurenivka. Hätten Sie vor einem Monat an so etwas denken können?

Am 14. März schlugen russische Truppen Raketen auf Kurenivka (nördlich von Kiew) ein. Infolge des Beschusses brannte ein Oberleitungsbus ab und ein Kiosk wurde mutwillig zerstört. Granaten schlugen in ein Wohnhaus ein, wobei es Verletzte und Todesopfer gab.

"Ich saß in meinem Zimmer und hörte einen Knall. Ich hörte die Explosion und der Putz fiel herunter", sagte eine Anwohnerin, die seit 52 Jahren Lehrerin war. "Durch das Fenster sah ich, wie Menschen durch die Explosion auf die Straße fielen".

In offiziellen Erklärungen stellen die russischen Behörden nach wie vor fest, dass sie "keine Wohngebiete bombardieren" und nur "militärische Infrastruktur" angreifen.

https://youtu.be/WX-xUvfq1r0 

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https://taz.de/Fehlplanung-bei-Invasion-in-der-Ukraine/!5841058/

„Es ist offensichtlich zum Zerwürfnis gekommen zwischen dem Präsidenten und Ex-FSB-Chef Putin und ebendiesem FSB. Ausgerechnet für den Chef der 5. Abteilung des Geheimdienstes, der für die Aufklärung im Ausland und damit auch für die russischen Geheimdienstaktivitäten in der Ukraine zuständig ist, Sergej Beseda, wurde Hausarrest angeordnet. Auch Besedas Stellvertreter, Anatolij Boljuch, befindet sich derzeit im Hausarrest. Dies berichtet der ehemalige Duma-Abgeordnete Ilja Ponomarjow auf seiner Facebook-Seite. …

Am Dienstag muss sich die 80-jährige Menschenrechtlerin Swetlana Gannuschkina, Vorsitzende der Flüchtlingsorganisation „Komitee Bürgerbeteiligung“, Vorstandsmitglied des Menschenrechtszentrums Memorial und Trägerin des Alternativen Nobelpreises von 2016, vor einem Moskauer Gericht verantworten. Der Vorwurf: Sie habe sich an einer nicht genehmigten Veranstaltung gegen die „Sonderoperation in der Ukraine“ beteiligt.“

 

 

https://www.welt.de/politik/ausland/plus237557237/Moldau-Es-braut-sich-der-perfekte-Sturm-zusammen.html

„Eine russische Separatistenrepublik, die höchste Pro-Kopf-Flüchtlingsrate, kaum Ressourcen: Wladimir Putin muss die Nachbarländer der Ukraine nicht angreifen – sein Krieg reicht, um die Region zu destabilisieren.“

 

 

 

https://uebermedien.de/69336/die-macht-der-karten/?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE&fbclid=IwAR3fhK4eHxJI_0Q_Kv3K-sweDzUpzIoMf8g_kdQ1PbLV2puXxvYYPWKTm-I

 

https://m.facebook.com/roman.prykhodko/videos/1647691568903922

 

 

https://www.derstandard.at/story/2000134128287/putin-der-tschekisten-praesident?ref=rss&fbclid=IwAR2brbyas12UD_MzvjPPNAvXiFOJkaSvVQOd4V7T0_wXi7sst4VZJpQm21M

„Ein Blick auf das Milieu, in dem der russische Präsident sein Handwerk lernte, den KGB, zeigt: Es geht immer nur um die Ausschaltung von Gegnern.

Wolle man Wladimir Putin verstehen, sollte man die Aufmerksamkeit auf das Selbstverständnis der Tschekisten richten, schreibt der Soziologe Christian Fleck …

Wer einmal eingetreten ist, verlässt ihn nie mehr. Über sich selber sprechen seine Mitglieder gerne als "Tschekisten". Der Name verweist auf die Organisation, die seit Dezember 1917 mit der Eliminierung der Opposition beauftragt war: die "Allrussische Außerordentliche Kommission zur Bekämpfung von Konterrevolution, Spekulation und Sabotage", abgekürzt Tscheka. Der Organisationsname wurde mehrfach gewechselt; immer dann, wenn eine Fassadenrenovierung anstand, wechselte man zu OGPU, NKWD, MGB, KBG und letztlich FSB. …

Den Überfall auf das Nachbarland Ukraine kann man als Ausdruck gesteigerter Furcht vor der Ausweitung demokratischer Bewegungen auf das eigene Land interpretieren. Je länger der Widerstand der Ukrainer dauert, desto schwächer wird Putin. Es entspräche ganz der Tradition der Tscheka, wenn ihr schwankender Führer von den eigenen Leuten abserviert würde. In der Vergangenheit folgte darauf allerdings nie ein grundlegender Systemwechsel.“

 

https://www.bpb.de/themen/europa/russland-analysen/282611/analyse-die-macht-der-silowiki-kontrollieren-russlands-sicherheitsdienste-putin-oder-kontrolliert-er-sie/

„Die Sicherheits- und Verteidigungsapparate der russischen Regierung haben an Einfluss gewonnen. Darauf weisen eine aggressivere Außen- und eine repressivere Innenpolitik hin. Doch wie weit reicht die Macht der sogenannten Silowiki und welchen Ursprung hat sie?

Seit 2012 ist die Politik der russischen Regierung im Inneren sichtbar repressiver geworden und hat außenpolitisch zunehmend aggressive Züge angenommen. Auf den ersten Blick scheint diese Entwicklung ein Produkt erstarkter Sicherheits- und Verteidigungsapparate zu sein, der sogenannten Silowiki, die in dem Kampf zwischen den rivalisierenden Gruppen an der Spitze der russischen Politik letztlich die Oberhand gewonnen haben. Das ist allerdings weniger darauf zurückzuführen, dass die Silowiki die russische Politik unter ihre Kontrolle genommen hätten. Vielmehr hat sich Wladimir Putins Interpretation dessen, wie die Welt funktioniert, zunehmend der Weltsicht der Silowiki angeglichen, was die autoritäre Wende in der russischen Politik der letzten Jahre erklärt. …

Durch die Präsenz von "Top-Silowiki" an oder in der Nähe der Spitze von "Gazprom" und "Rosneft", den in staatlichem Besitz befindlichen Gas- und Ölkonzernen, kontrollieren die Silowiki einen wichtigen Teil der russischen Einnahmen aus Rohstoffverkäufen. Die Sicherheitsdienste sind darüber hinaus in alle möglichen Arten von Schutzgeldgeschäften, Erpressung und "feindlichen Übernahmen" von Unternehmen verwickelt.“

 

 

 

https://www.spiegel.de/politik/linke-und-putin-mit-dem-linken-auge-sieht-man-schlechter-a-e3aa3d9e-2f38-4c7c-8eb4-cf3f85e216b1

„Gastbeitrag von Peter Wensierski

Linke Intellektuelle und Politiker bis in die Spitzen der SPD behaupten, Putins Angriffskrieg habe sie überrascht. Dabei waren sie einfach blind. …

Ein Blick auf das aktuelle Programm der Volksbühne zeigt, dass es viele linke, gesellschaftskritische Abende gibt: vom regelmäßigen Auftritt eines vermeintlichen Ex-Stasi-Spitzels wie Jürgen Kuttner bis hin zur Kooperation der Rosa-Luxemburg-Stiftung und der linken Wochenzeitung »Jungle World«.

Nun behaupten Leute wie Gregor Gysi und seine Linkspartei, viele linke Intellektuelle und Politiker bis in die Spitzen der SPD, sie seien überrascht von Putin. …

Wo die Friedenstaube wehte, wo Frieden draufstand, waren Militarisierung, Gewalt und Krieg drin. …

Die DDR verging zwar, die Antiwestler blieben jedoch und gewannen bis heute an Einfluss. Ihre Erzählungen kursieren unter den Wählern der AfD, ob unter Pegida- oder Impfgegner-Demonstranten, wenn sie mit »Deutschland raus aus der Nato« oder »Putin hilf«– Plakaten durch die Straßen laufen. …

Als ich die wehenden roten Fahnen in der Berliner Innenstadt sah, hatte ich im Bundesarchiv gerade etwas in einer Akte des DDR-Geheimdienstes gelesen. Über eine Wohngemeinschaft in Jena, die im Januar 1975 bei einer Party durch Sicherheitskräfte brutal überfallen wurde. Durch den Krieg geht es mir wie wahrscheinlich vielen Menschen derzeit, dass die eigene Arbeit einem eher unwichtig erscheint. Aber ein Satz, den ich da über diese Gruppe junger Leute las, offenbart doch den Zusammenhang der Dinge, vom Kleinen zum Großen, von der Vergangenheit zur Gegenwart, vielleicht den Kern, um den es seit Langem Machthabern in Ost-Berlin und Moskau geht: »Dieser Personenkreis tritt vorwiegend als Diskussionsklub in Erscheinung, entwickelt eigene Vorstellungen zum Begriff ›Freiheit‹ und versucht, dieselben zu verwirklichen.« Deshalb musste diese Gruppe überfallen und zerschlagen werden.“

 

https://www.weissgerber-freiheit.de/2022/03/17/wo-ist-scholz/

„Die Regierungschefs von Polen, Tschechien und Slowenien sind für Gespräche mit dem ukrainischen Präsidenten Selenskyj ins Kriegsgebiet, konkret in die umkämpfte Hauptstadt Kiew gereist. Damit zeigten sie der Ukraine ihre und die Solidarität der EU und sicherten dem angegriffenen Staat Unterstützung zu. …

Es ist historisch beschämend für unser Land, dass der ukrainische Präsident @ZelenskyyUa diese wahren Worte spricht: "Euer ´nie wieder´ ist nichts wert. Ein Volk wird vernichtet." Und Deutschland bezahlt die Bomben dieser Vernichtung. …

Wenn Bundeskanzler Olaf Scholz Deutschlands Ruf auch nur ansatzweise aufpolieren will, was eigentlich seine Pflicht als Kanzler wäre, dann würde er dem verbreiteten Vorschlag folgen und auch nach Kiew reisen. Begrüßt würde das durchaus, wie Wladimir Klitschko sagte. https://www.youtube.com/watch?v=gRUAMmYyMaY

 

https://www.nzz.ch/feuilleton/francis-fukuyama-russland-wird-diesen-krieg-verlieren-und-weitere-12-prognosen-ld.1674933?mktcid=smsh&fbclid=IwAR3C_Fjeem4pnFjvDxEcpL5inONx04rFxIXrMLwMf5NL4px-E23mt6R6X0I&mktcval=Facebook&reduced=true

„Das Einzige, was das Gemetzel stoppen kann, ist eine Niederlage der russischen Bodentruppen. Einiges spricht dafür, dass sie unvermeidlich ist. Am Ende könnte eine Wiedergeburt der Freiheit stehen, die sich bis Taiwan erstreckt.“

 

 

https://www.merkur.de/welt/u-haft-ukraine-fluechtlinge-schiff-duesseldorf-vergewaltigung-deutschland-frau-maenner-krieg-91411173.amp.html

„Bereits Anfang März soll es auf dem Düsseldorfer Hotelschiff „Oscar Wilde“, das derzeit auch als Unterkunft für Flüchtlinge des Ukraine-Konflikts genutzt wird, zu einem Sexualdelikt gekommen sein. Darüber berichtet die Bild. Zwei Geflüchtete sollen auf dem Schiff eine 18-jährige Ukrainerin vergewaltigt haben. …

Bei den mutmaßlichen Tätern soll es sich den Angaben zufolge um zwei Männer aus dem Irak und Nigeria (37 und 26 Jahre alt) handeln. Beide sollen angeblich auch die ukrainische Staatsbürgerschaft besitzen. Die Polizei möchte laut Bild unter anderem auch klären, wie die Männer an ukrainische Pässe gekommen sind.“

 

https://m.bild.de/politik/kolumnen/kolumne/nach-entgleisung-von-spd-staatssekretaer-respekt-fuer-diesen-botschafter-ein-kom-79475850.bildMobile.html?fbclid=IwAR3EnPfUXYg0rB7mhgmTl2UF4F592TvezCyijITju3D3Lca8J7milRiuX1I#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Fkolumnen%2Fkolumne%2Fnach-entgleisung-von-spd-staatssekretaer-respekt-fuer-diesen-botschafter-ein-kom-79475850.bild.html%3Ffbclid%3DIwAR3EnPfUXYg0rB7mhgmTl2UF4F592TvezCyijITju3D3Lca8J7milRiuX1I&wt_t=1647525365889

„Ukraines Botschafter Andrij Melnyk kämpft seit Wochen buchstäblich für das Leben seiner Landsleute. Dabei spart er auch nicht mit Kritik an Deutschland, das bei Waffenlieferungen und Sanktionen lange nicht gerade zu den entschlossenen Kräften zählte.

Statt Respekt oder Verständnis erntet Melnyk dafür immer häufiger überhebliche Kritik – erst gestern von SPD-Staatssekretär Sören Bartol, der ihn als „unerträglich“ bezeichnete und das Wort Botschafter in Anführungszeichen setzte. …

Wenn man einen Begriff derzeit peinlich berührt in Anführungszeichen schreiben möchte, dann nicht Botschafter, sondern „Altkanzler“.“

 

https://www.welt.de/politik/ausland/article237388839/Internationale-Presse-Merkel-machte-Deutschland-zur-Geisel-russischer-Energie.html

 

https://www.berliner-zeitung.de/open-source/ex-moskau-korrespondent-wie-ich-putin-traf-und-er-mich-das-fuerchten-lehrte-li.216966

„Für das ZDF-Magazin „Kennzeichen D“ reiste ich nach Sachsen, um nachzuforschen: Wer kannte Putin? Was ist das für ein Mensch? Womit beschäftigte er sich? Ich traf in Dresden ehemalige SED-Parteifunktionäre und Offiziere der Bezirksverwaltung des MfS. Keiner sagte mir auch nur ein einziges Wort über Putin. Aber ich erfuhr: Abgesandte des FSB (KGB-Nachfolger) waren in Dresden aufgetaucht und hatten allen, die Putin kannten, bei Strafe verboten, sich über ihn öffentlich zu äußern. …

Vor 20 Jahren haben deutsche Journalisten in Moskau angereiste Politiker vor diesen Putin’schen Charakterzügen gewarnt: Menschenleben sind ihm wenig wert, er ist misstrauisch gegen jedermann, brutal und schlau. Und er ist ein Spieler, einer, der immer gewinnen will. Hinter der freundlichen Fassade verbirgt sich der „Giftzwerg“. Wir haben, wenn sich die Gelegenheit bot, deutsche Politiker immer wieder darauf hingewiesen. Doch Gerhard Schröder und Joschka Fischer stellten sich taub, als wir ihnen von Putins Kriegsverbrechen berichteten. Angela Merkel hörte immerhin aufmerksam zu, im Frühjahr 2003, bei einem abendlichen Treffen im Moskauer ARD-Studio. Sie mochte Putin nicht. Aber nachdem sie Kanzlerin geworden war, waren auch für sie die Profitinteressen der deutschen Großkonzerne in Russland der Maßstab aller Dinge. Nicht etwa die Unterdrückung der russischen Opposition oder Putins Appetit auf fremde Territorien, in Moldau, Georgien und der Ukraine. …

Diese Warnungen des russischen Oppositionspolitikers Wladimir Ryschkow wurden im ZDF 2015 nicht gesendet. Die Dokumentation „Putins Kampf um Europa“, eine eindringliche Warnung vor seinen gefährlichen Ambitionen, war im Herbst 2015 in großen Teilen fertiggestellt worden. Doch sie kam nicht auf den Bildschirm. Nach dem Einmarsch der russischen Armee in Syrien waren die Verantwortlichen im ZDF der Meinung, eine Sendung über Putins Pläne für Europa sei nicht aktuell. Wie sehr sie sich irrten. Sie hätte aktueller nicht sein können.“

 

https://taz.de/Der-russische-Faschist-Alexander-Dugin/!5836919/

„Der Vordenker des Feldherrn. Alexander Dugin ist der ideologische Großmeister der russischen Neuen Rechten. Er findet seine Anhänger auch im Westen.“

 

https://www.capital.de/wirtschaft-politik/zahlungsausfall--russland-steuert-auf-albtraum-pleite-zu-31703136.html?fbclid=IwAR2-tWwLljwKDLyWqH9O12X-cz1_BawZmQJI3oVzBJG4aP2501gUdGs9J_I

 

 

https://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/krieg-in-der-ukraine-und-der-umgang-mit-russland-bigotterie-ist-ein-meister-aus-deutschland-a-0dd8a4f7-7968-48ac-b608-00091f02b678?fbclid=IwAR2AxYiDdLUCBxxVB0xauVU1_e3-_mYrUiRVHBSdCHzci61_tGG8rwWFByo

„Eine Reihe bekannter und weniger bekannter Organisationen hatte für den 13. März 2022 zur großen Demonstration »Stoppt den Krieg!« in Berlin gerufen: von Greenpeace bis zur evangelischen Kirche, von Urgewalt bis Kurve Wustrow, von ver.di bis Attac. Ebenfalls mitdemonstrieren wollte vitsche.org, ein Zusammenschluss junger ukrainischer Menschen, die sich gegen den Krieg wenden und für Geflüchtete engagieren. Das lehnten die Organisatoren aber ab.

Der Grund war offenbar, dass die ukrainischen Aktivisten auf ihrer Website neben vielen anderen Punkten auch Waffenlieferungen an die Ukraine vorschlagen. Leute also, die lautstark auf ihrer Website »Solidarität mit den Menschen in der Ukraine« behaupten und die vom russischen »Angriffskrieg« sprechen, sind dann lieber doch nicht solidarisch, wenn besagte Ukrainer*innen sich verteidigen wollen. Man fühlt sich an diejenigen erinnert, die »aus historischen Gründen« stets mit toten, weil von Deutschland ermordeten Juden solidarisch sind – aber nie mit lebenden Juden etwa in Israel. …

Wenn Pazifismus eindeutigen Angriffsopfern übel nimmt, dass sie sich verteidigen, wird er zur Farce und bekommt den bigotten Beigeschmack, neben einem Raubüberfall zu stehen und beide Seiten zur Gewaltlosigkeit zu ermahnen. …

Die gleichen Leute, die über Jahrzehnte die Verharmlosung und Schönrederei betrieben haben, verbreiten nach ein paar Tagen Schamesfrist einfach ungerührt weiter Putin-Propaganda. Natürlich immer mit dem Zusatz, dass so ein Angriffskrieg zwar eher nicht klarginge, dann aber gefolgt von unglaublich viel Verständnis der schwierigen Lage, in der Putin sich durch die tiefböse Nato und die beinahe ebenso böse EU befunden habe. …

Auch abseits von Putinisten wie Klaus von Dohnanyi, Matthias Platzeck oder Gerhard Schröder gibt es Leute, die ansonsten höchste moralische Maßstäbe an alle anlegen, in diesem Fall genau das aber bisher leider leider versäumt haben, zum Beispiel die Grüne Legende Hans-Christian Ströbele: »Nach Kriegswoche: Auch ich wurde schlimm getäuscht.« Das schrieb Christian Ströbele ernsthaft auf Twitter, und erklärte sich damit vor allem selbst zum Opfer von Putin. Nicht ohne anzufügen: »Jetzt warne ich vor Eskalation zu Weltkrieg. Das hilft auch Ukraine nicht.« Woraus man eigentlich nur die unter Putinfans beliebte Schlussfolgerung ziehen kann, die Ukraine solle sich am besten ergeben, dann käme alles in Ordnung. Und unser Öl wäre endlich wieder billiger.“

 

 

https://www.zeit.de/news/2022-03/15/linke-kulturpolitikerin-barrientos-aus-partei-ausgetreten

Die Linke werde seit Jahren "von innen angegriffen", schrieb Barrientos. "Wie desaströs das Bild der Partei in der Öffentlichkeit ist, zeigte sich überdeutlich nach dem Angriffskrieg Russlands gegen die Ukraine." Es fehle weiter "die nötige und konsequente Abgrenzung zu den Positionen Einzelner aus der Fraktion". Glaubwürdigkeit sei so nicht möglich. "Es ist ein Punkt erreicht, an dem ich meine eigene Glaubwürdigkeit verliere, wenn ich mich weiter schützend vor die Partei stelle", schrieb sie.“

 

https://t.me/informnapalm/4643

Auf die Frage, ob russische Bürger unseren Kanal @informnapalm lesen? Sie tun es. Und manche empfehlen es sogar.

Heute hat zum Beispiel Dmitry Chernyshev (ein beliebter russischer Blogger, der unter dem Spitznamen mi3ch bekannt ist und zu den 10 beliebtesten Bloggern auf Runet gehört) einen großen Beitrag auf Facebook geschrieben, in dem er auch unseren Kanal erwähnt:

"Meine Großmutter hat immer gesagt - solange es keine besondere Operation gibt.

Es kommen viele Briefe von Frauen, die fragen: Wie können wir helfen? Wir sind schwach, wir haben Kinder, wir wissen nicht, wie man eine Waffe in der Hand hält. Ich antworte: Sie können den Krieg gewinnen. Sie brauchen dazu keine Waffen. Alles, was Sie brauchen, ist die Fähigkeit zu sprechen. Oder verwenden Sie einen Filzstift. Oder eine Schablone. Einen Informationskrieg zu gewinnen ist die halbe Miete...

1. Sie können mit Menschen sprechen. An die Machthaber, an ihre Ehefrauen und ihre Eltern. Erklären Sie ihnen, was vor sich geht. Zeigen Sie Videos und Bilder. Es gibt mehrere zuverlässige Telegrammkanäle. NEXTA Live, InformNapalm, Real War News Ukraine, Nevzorov. Hören Sie sich die Geschichten der russischen Kriegsgefangenen an...

2. Als ehemaliger Kreativdirektor kann ich Ihnen sagen, dass der durchschnittliche Moskauer rund 2.000 Anzeigen pro Tag sieht. Das ist ein unglaubliches Informationsrauschen, durch das es sehr schwer ist, hindurchzukommen. Eine Person muss eine Nachricht dutzende Male sehen, bevor sie sie wahrnimmt. Die Waffen der Widerstandsbewegung sind jetzt Flugblätter, Schablonen und Filzstifte. Die Mauern der russischen Städte müssen an allen Ecken und Enden schreien: Putin = Krieg, Putin = Mord, Putin = Armut. Ein Krieg mit der Ukraine ist eine Schande für Russland. Nieder mit der Diktatur! Ruhm für die Ukraine!

3. und dieser geht an die Männer. Die Widerstandsbewegung setzt die Symbole dieses Krieges - die Buchstaben V und Z - mit dem Hakenkreuz gleich. Jedes Fahrzeug mit diesem Symbol muss aus dem Verkehr gezogen werden. Ein Stein in der Windschutzscheibe, eine Ahle im Reifen, ein Nagel unter dem Rad. Sie fahren an einem solchen Auto vorbei, gehen in die Hocke, um Ihre Schnürsenkel zu binden, durchstoßen das Rad und fahren weiter. Das Gleiche gilt für die Fahrzeuge von Rosgvardiya und für die Polizeifahrzeuge. Ein ausgebrannter Reisewagen bringt niemanden weiter. Ein mit Benzin getränkter Lappen, der an einem Rad angezündet wird, wirkt Wunder.

4. Die Widerstandsbewegung ruft zur Verbrennung und Vernichtung von Militärunterlagen auf. Sysadmins können Datenbanken löschen. Damit retten Sie das Leben von Hunderten von jungen Menschen. Ja, es ist gefährlich. Aber das ist nichts im Vergleich zu der Tragödie von Mariupol. Es liegt an Ihnen, den Grad des Risikos zu bestimmen. Wenn Sie Angst haben, die Busse abzufackeln, sprechen Sie mit den Menschen und werfen Sie Flugblätter in die Briefkästen. Es ist bereits eine große Sache.“

 

***

Bemerkung von InformNapalm

Wir glauben nicht an "gute Russen", aber wir glauben an Menschen mit Tatkraft und gutem Willen, unabhängig von ihrer Nationalität, auch an diejenigen, die das Pech hatten, in Russland geboren und zu Zeitgenossen Putins zu werden. Wir unterstützen Menschen, die sich konsequent und seit vielen Jahren gegen die russische Aggression wenden. Viele Jahre, nicht nur jetzt. Konsequent und klar, ohne Halbtöne, nicht wie die Channel One-Propagandistin Marina Ovsyannikova, die seit Jahren Millionen von Bürgern einer Gehirnwäsche unterzieht, ein Rädchen im Propagandasystem ist, die bis vor kurzem auf Instagram Lobeshymnen auf Putins Operation mit dem "V"-Symbol gepostet hat, aber jetzt beschlossen hat, alles zurückzusetzen, indem sie für ein paar Sekunden mit einem Plakat hinausrennt. Und aus irgendeinem Grund wird sie jetzt im Westen als Heldin und Protestikone dargestellt. Irgendwie ist Putins Regime bei ihren Aktionen weich geworden, während es gleichzeitig gewöhnliche Menschen unterdrückt, die nur mit einem leeren Plakat ohne Aufschrift auf die Straße gingen, um zu protestieren. Seltsam, nicht wahr?  Wir halten es nicht für Heldentum, wenn eine Ratte aus einem sinkenden Schiff entkommt oder die Opposition nachahmt. Heldentum bedeutet, dass man sich in einer dem Kriegsgeschehen angemessenen Weise zeigt. Wie Dmitrij Tschernyschew in seinem Beitrag schrieb - Graffiti zur Unterstützung der Ukraine, Inbrandsetzen von Militärbüros der RF oder Autos mit V- und Z-Symbolen. Jede Aktion, die die Mobilisierung und die Ressourcen, die der Kreml für den Krieg bereitstellt, stört. In Weißrussland gibt es bereits Partisanenzellen, die die Logistik des Krieges behindern. Solche Zellen werden auch in Russland benötigt. 

Nur durch aktives Handeln können wir den Krieg beenden. Und ja, wir glauben, dass gute Nachbarschaft mit einem Land, das eine imperiale Philosophie hat, unmöglich ist. Die Bürger des ehemaligen Russlands werden nur dann besser leben können, wenn es keine "Landnehmer"-Diktatoren gibt, die über sie herrschen. Das Gefängnis der Nationen muss durchbrochen werden, und jede Nation in Russland muss eine Chance auf echte Autonomie oder Selbstständigkeit erhalten. Denn Gigantismus erzeugt früher oder später ein Monster, das dazu neigt, seine Nachbarn zu verschlingen. Damit die Nachbarschaft sicher ist und auf gegenseitigem Respekt beruht, muss das Imperium zerfallen. Seien Sie darauf vorbereitet.

Völker Russlands! Personen guten Willens, die den Kampf gegen Rassismus unterstützen! Das Imperium wird zusammenbrechen - ob Sie in der Lage sein werden, auf seinem Leichnam Ihre eigenen freien Staaten zu schaffen oder unter den Trümmern gefangen zu sein, hängt ganz von Ihnen ab. Lesen Sie mehr in dem Artikel "Der Appell der kriegführenden Ukraine an die Völker Russlands".“

 

https://informnapalm.org/en/address-from-the-warring-ukraine-to-the-peoples-of-russia/

„Völker Russlands! Das Imperium wird fallen. Werden Sie in der Lage sein, unabhängige Zustände auf seiner Leiche zu schaffen, oder werden Sie sich unter der Asche befinden? Es liegt nur in deinen Händen.

Putins Plan, die Ukraine innerhalb von zwei Tagen zu erobern, scheiterte völlig. Die Russen konnten keine der großen Städte erobern. Charkiw, Mariupol. Kiew, Odessa - jede große Stadt steht unter der Kontrolle der Ukraine. Der Feind wird an jeder Frontlinie zugefügt.

Tatarstan und Baschkortostan, Tschetschenien und Dagestan, Inguschetien und Tscherkessen. Sacha-Jakutien und Chakassien, Kalmückien und Burjatien, Erzian Mastor und Mariy El, Udmurtien und Karelien! Heute hatten Sie eine Chance auf Freiheit, die Ihre Eltern und Großeltern nicht hatten. Die Chance, die Ihre Kinder und Enkelkinder nicht hätten. Setzen Sie eine Revolution auf, um die Macht in Ihren Republiken zu ergreifen. Entwaffnen Sie FSB, MIF und Polizei. Haben Sie keine Angst, Moskau hat nicht so viele Ressourcen, um mit Ihnen zu kämpfen. Die Ukrainer werden die Last Ihres revolutionären Kampfes auf ihren Fersen überwinden. Wir werden so viel von der Macht des Feindes wegziehen, wie wir für die völlige Freiheit Ihrer Republiken benötigen!

Bald werden Sie die realen Zahlen der Verluste der Eindringlinge in der Ukraine erfahren. Sie können alle Informationen in den Medien hören, aber die reale Situation ist wie folgt: Vororte von Kiew, Charkiw, Wassilkiw, Cherson, Mariupol und anderen Städten sind mit russischen Insassen bedeckt. Streitkräfte von Soldaten der Russischen Föderation können ihre Familien nicht kontaktieren. Daher erfahren die Familien mit großer Verzögerung von ihrem Tod.

Es ist nicht Putins Regime, das fallen wird, wird Russland fallen! Alle, die von Freiheit geträumt haben - in die Verletzung für Ihre und unsere Freiheit!“

(Automatische und deswegen vermutlich etwas fehlerhafte Deeple-Übersetzung aus dem Russischen)

 

https://m.youtube.com/watch?v=_WGMBP9g3Sc&feature=youtu.be

"Белла чао" у виконанні Віталія Войтенко – військовослужбовця Територіальної оборони ЗС України

"Bella Ciao" von Vitaliy Voytenko, Soldat der Territorialen Verteidigung der Ukrainischen Verteidigungsstreitkräfte

 

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Stand 16.3.

https://m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/kreml-laesst-nach-nawalny-sprecherin-kira-jarmysch-fahnden-79420628.bildMobile.html#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.google.com%2F&wt_t=1647337360391

 

Video aus dem Dorf Bilozerivja, östlich von Winnitsa. Hier das Video, in dem das ganze kleine Dorf sich den angekommenen Besatzern entgegenstellt: https://www.youtube.com/watch?v=XojdqQzqjRc

 

Video der 5 Rekruten. https://www.youtube.com/watch?v=k1Ld_Cu-eYI

 

Marina Ovsyannikova

 

https://mobile.twitter.com/hashtag/MarinaOvsyannikova?src=hashtag_click

 

https://mobile.twitter.com/hashtag/ehrenFrau?src=hashtag_click

 

https://www.rnd.de/panorama/marina-ovsyannikova-warum-ihr-nach-der-geldstrafe-trotzdem-bis-zu-15-jahre-haft-drohen-7XAYY2XLWJBBVIDPZXJG6PE3SI.html?outputType=amp

„Dass es bei der Geldstrafe für Ovsyannikova bleibt, gilt als unwahrscheinlich. Diese bezieht sich nämlich nicht auf ihren Protest im TV, sondern nur auf ein Twitter-Video, welches sie vor ihrer Aktion veröffentlichte.“

 

https://www.stern.de/amp/politik/ausland/russland--journalistin-marina-ovsyannikova-aeussert-sich-nach-urteil--video--31704856.html

 

https://www.waz.de/politik/marina-owsjannikova-ukraine-krieg-russland-putin-id234819213.html?service=amp

 

https://meduza.io/en/short/2022/03/14/russian-state-tv-editor-interrupts-live-news-broadcast-with-anti-war-message

 

Kevin Rothrock

@KevinRothrock

Marina Ovsyannikova, the woman who ran onto a live state TV news broadcast, even recorded a message beforehand. In it, she says her father is Ukrainian. She calls for anti-war protests, says she’s ashamed about working for Kremlin propaganda, and she denounces the war absolutely. https://pic.twitter.com/nOpUY9bH74

 

 

https://mobile.twitter.com/KevinRothrock/status/1503453014643949576?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1503453014643949576%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Fausland%2Fpolitik-ausland%2Fanti-kriegs-protest-im-russischen-staats-tv-heldin-stuermt-hauptnachrichten-79454226.bild.html

 

https://m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/anti-kriegs-protest-im-russischen-staats-tv-heldin-stuermt-hauptnachrichten-79454226.bildMobile.html#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Fausland%2Fpolitik-ausland%2Fanti-kriegs-protest-im-russischen-staats-tv-heldin-stuermt-hauptnachrichten-79454226.bild.html&wt_t=1647336439635

„Die Protest-Heldin: Maria Owsiannikowa, eine Mitarbeiterin des Senders. Sie soll nach ihrer Aktion festgenommen worden sein. …

Owsiannikowa weiter: „Leider habe ich in den letzten Jahren für den Ersten Kanal gearbeitet. Ich habe Kreml-Propaganda gemacht und schäme mich sehr dafür – dass ich Leute von Fernsehbildschirmen aus lügen ließ und zuließ, dass das russische Volk zombifiziert wurde.“

„Wir haben 2014, als es gerade erst begonnen hat, nichts gesagt. Wir haben nicht protestiert, als der Kreml Nawalny vergiftet hat. Wir haben nur schweigend diesem unmenschlichen Regime zugesehen. Jetzt hat sich die ganze Welt von uns abgewandt, und zehn Generationen unserer Nachkommen werden diesen Bruderkrieg nicht abwaschen können.“

Und weiter: „Nur wir, nachdenkliche und intelligente Russen, haben die Macht, diesen Wahnsinn zu stoppen.“ Ihre Aufforderung: „Geht zu den Protesten, haben Sie keine Angst!“ Denn: „Sie können uns nicht alle ins Gefängnis stecken.“

 

https://www.welt.de/politik/ausland/article237542097/Russland-Hier-werdet-ihr-belogen-Mitarbeiterin-unterbricht-Staatsfernsehen.html

„Medienberichten und Menschenrechtsorganisationen zufolge handelt es sich bei Ovsyannikova um eine Redakteurin des Ersten Kanals. Sie kündigte ihren Protest zuvor in einem Video in sozialen Netzwerken an. Als Begründung sagte sie, dass ihr Vater Ukrainer und der Krieg gegen das Nachbarland ein „Verbrechen“ sei, für das Kremlchef Wladimir Putin verantwortlich sei. Sie schäme sich, für den Ersten Kanal zu arbeiten und rief das russische Volk auf, auf die Straße zu gehen und zu demonstrieren.“

 

https://www.rtl.de/cms/marina-ovsyannikova-wird-fuer-protest-in-putins-staats-tv-gefeiert-anwaelte-koennen-sie-nicht-finden-4935741.html?outputType=amp

 

https://www.bunte.de/panorama/news-aus-aller-welt/marina-ovsyannikova-unterbricht-russische-tv-sendung-mit-anti-kriegs-poster-spaeter-wird-sie-verhaftet.amp.html

 

https://amp.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/mutiger-protest-redakteurin-unterbricht-eine-russische-nachrichtensendung-mit-anti-kriegs-poster_id_68106488.html

„ Die Redakteurin, die mit ihrem Anti-Kriegs-Protest eine russische Nachrichtensendung unterbrach, wurde festgenommen. Mehrere Anwälte haben sie mehr als zehn Stunden nach der Aktion nicht erreichen können. Das Nawalny-Lager will die Redakteurin nun unterstützen. … Mit ihrer Protest-Aktion hat Marina Ovsyannikova gegen Putins neues Mediengesetz verstoßen. 

Nach der Festnahme war sie für mehr als zehn Stunden nicht erreichbar. Die Anwälte der Bürgerrechtsorganisation IWD-Info hatten versucht, die Frau nach der Protestaktion zu kontaktieren, schrieb der Ex-Chefredakteur des geschlossenen Radiosenders Echo Moskwy, Alexej Wenediktow, bei Twitter.“

 

https://amp.landbote.ch/kriegsgegnerin-unterbricht-russischen-hauptnachrichtensendung-843258546468

„Auch die unabhängige Zeitung Nowaja Gaseta greift die Aktion auf und zeigt einen Screenshot, dabei ist jedoch die Protest-Botschaft auf dem Plakat unkenntlich gemacht. Ein Gesetz verbietet es russischen Medien bei strengsten Strafen über den Krieg in der Ukraine direkt zu berichten. Stattdessen darf offiziell nur von einer «militärischen Spezialoperation» die Rede sein. Nowaja Gaseta, schon in den vergangenen Tagen äusserst kreativ im Umgang mit der Zensur, beschreibt den Sachverhalt wie folgt: «Während der Sendung Wremja erschien hinter dem Rücken der Moderatorin eine Frau mit einem Poster, dessen Inhalt wir auf Anordnung der Medienaufsichtsbehörde nicht verbreiten dürfen.»

 

https://www.rnd.de/medien/marina-ovsyannikova-wer-ist-die-frau-die-im-russischen-staatsfernsehen-protestiert-IRR4C6U24PZU3ALS65XVQQHBVE.html?outputType=amp

„Marina Ovsyannikova arbeitet laut ihrer Instagram-Seite seit mehreren Jahren für das russische Staatsfernsehen. Zuvor war sie beim regionalen Sender Kuban TV angestellt. Die heute 44-Jährige studierte laut ihrer Facebook-Seitean der Kuban State University und der Presidential Academy of National Economy and Public Administration in Moskau. 2005 habe sie ihren Abschluss an der Presidential Academy gemacht. Weitere Informationen über ihre Karriere, sowie ihrer Aufgabe beim Staatsfernsehen sind nicht bekannt.

Ovsyannikova hat laut ihres Facebook-Profils zwei Kinder, einen Sohn und eine Tochter, und lebt mit ihnen in Moskau. Ihr Vater sei Ukrainer, ihre Mutter Russin, sagt sie in einem Twitter-Video, das sie vor ihrer Protestaktion veröffentlichte. Sie wurde als Marina Tkachuk geboren und nahm nach einer Hochzeit den Ehenamen Ovsyannikova an. …

Während ihres Studiums war Ovsyannikova Wettkampfschwimmerin. …

Jedoch kündigte sich ihre Aktion in einer Videobotschaft, in der Ovsyannikova den Krieg in der Ukraine als „Verbrechen“ bezeichnet, an dem alleine Wladimir Putin die Schuld trage, an. „In den vergangenen Jahren habe ich leider beim Ersten Kanal gearbeitet und mich mit Kreml-Propaganda beschäftigt. Ich schäme mich jetzt sehr dafür“, sagt sie in dem Video.

Zu sehen ist sie darin mit einer Kette mit den Farben der Flaggen Russlands und der Ukraine. Ovsyannikova nimmt unter anderem Bezug auf die Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Russland 2014 sowie die Vergiftung des russischen Oppositionsführers Alexej Nawalny.“

 

https://www.deutschlandfunk.de/newsblog-russland-ukraine-konflikt-100.html

„Eine Kriegsgegnerin hat die Hauptnachrichtensendung im russischen Staatsfernsehen gestört.

Die Frau sprang während der Live-Übertragung um 21.00 Uhr Moskauer Zeit plötzlich hinter der Nachrichtensprecherin ins Bild. Sie hielt ein Schild mit der Aufschrift „Stoppt den Krieg. Glaubt der Propaganda nicht. Hier werdet ihr belogen“ hoch. Dazu rief sie mehrmals laut: „Nein zum Krieg, Nein zum Krieg, Nein zum Krieg!“ Die Übertragung wurde abgebrochen. Die Frau festgenommen. Der Videoausschnitt verbreitete sich umgehend in sozialen Netzwerken. Vor allem russische Oppositionelle lobten die Frau für ihren Mut.“

 

https://mobile.twitter.com/Kira_Yarmysh/status/1503444260938526720?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1503444260938526720%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.deutschlandfunk.de%2Fnewsblog-russland-ukraine-konflikt-100.html

Вау. Девушка крутая

 

https://www.spiegel.de/ausland/marina-ovsyannikova-im-russischen-tv-auch-ich-habe-kreml-propaganda-verbreitet-a-adeb941a-3202-400e-83f1-075c86627d4b-amp

„Bereits vergangene Woche gab es einen Vorfall im Programm des Staatsfernsehens: Der populäre Fernsehmoderator Wladimir Solovyov, der als stramm kremltreu gilt, ließ seine Gäste unkommentiert die Kriegsmaßnahmen Putins kritisieren – das galt bislang als unvorstellbar.“

 

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Eine Russland- und Osteuropa-Kennerin, die dieser so vielfältigen Ecke der Welt seit >30 Jahren in großer Zuneigung verbunden ist -- oder soll man sagen: war? – beschreibt ihre persönlichen Eindrücke vom Austausch mit Menschen in Russland nach dem Kriegsausbruch wie folgt. Wobei sich in ihrem Freundeskreis auch viele befinden, die das Land nun verlassen haben. Auch die Dagebliebenen darf man sicher nicht über einen Kamm scheren. Doch die Ernüchterung darüber, dass ein sehr großer Teil der russischen Bevölkerung die Kreml-Propaganda glaubt, ist groß:

„[Viele] glauben der russischen Propaganda, also Nazis und "Banderovzy" in der Ukraine. 

Sie wissen nichts und wollen nichts wissen - nicht von zivilen Opfern oder sonst irgendwas. Auch nicht von Bomben.

Von irgendwelchen Gesetzen wissen die gleich gar nichts - und wollen auch nichts wissen. 

Diese Russen interessieren sich nur für ihr Privatleben - sie lesen NICHTS und zu Hause läuft russisches Fernsehen zur Untermalung. 

Kein Interesse.“

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http://h-und-g.info/texte-zu-ukraine

 

http://horch-guck.de/hug/default-title/texte-gegen-die-ukraine-invasion

 

http://h-und-g.info/texte-zu-ukraine/vera-ammer

 

http://h-und-g.info/texte-zu-ukraine/vera-ammer/default-title

„Für den Einmarsch in die Ukraine passt das Prager Drehbuch nicht. In Kiew gibt es keine sofortige Kapitulation, sondern der Verteidigungsfall wurde ausgerufen, die Männer in die ukrainische Armee einberufen. Und Selenskij beteuert, dass er und seine Familie in Kiew bleiben. Nach wenigen Tagen wurden an die Bevölkerung Waffen zur Selbstverteidigung verteilt. Der Einmarsch der russischen Truppen wurde erheblich verlangsamt. Zwei russische Generäle fielen in der Ukraine. Acht weitere wurden in Moskau abgesetzt. Der Chef des russischen Geheimdienstes und mehrere hohe Geheimdienstfunktionäre kamen offenbar in Hausarrest. …

Die Friedensbewegung im Westen ist erschrocken. Sie hatte stets für ein „Frieden schaffen ohne Waffen“ geworben. Noch nie hat sie so unter Druck gestanden, sich plötzlich für Defensivwaffen einsetzen zu müssen. Doch auch die Friedensbewegung muss die Lage neu bewerten, wenn die alten Koordinaten nicht mehr stimmen. Mit gutem Gewissen kann niemand ansehen, wie die Ukrainer blank in die aufgepflanzten Bajonette laufen. Niemand kann ihnen das Recht auf einen eigenen Staat absprechen.

Das „Frieden schaffen ohne Waffen“ ist offenbar keine generelle Lösung. Sie kann nur sektoral eingesetzt werden. Prag 68, Südafrika – beides kann nicht für die Ukraine gelten. Frieden schaffen ohne Waffen gilt für Täterstaaten. Dort, wo es keine andere Möglichkeit gibt, sich anders zu wehren. Ein Generalstreik in Russland wäre sinnvoll. In der Ukraine klänge das nur absurd. „Frieden schaffen ohne Waffen“ darf nicht benutzt werden,  um Opfer und Unterdrückte zum Schweigen und Stillhalten zu bringen.“

 

 

Unterstützung 

Medikamente für eine Geburtsklinik in Odessa

In dieser Klinik in Odessa sind alle Schwangeren, die irgendwie fliehen konnten, raus aus dem Land. Aber manche sind kurz vor einer Risiko-Geburt (die Klinik ist auf Frühgeburten und Risikoschwangerschaften spezialisiert) und würden mit der Flucht den mehr oder minder sicheren Verlust ihres Kindes riskieren. Sollten die eingehen Spenden die Kosten für diese konkrete Hilfe übersteigen, werden sie für verwandte Zwecke verwendet.

Spendenkonto: 

 IBAN: DE79 2019 0109 0010 1995 30

 Empfänger: Verein Ratzeburg-hilft

 BIC: GENODEF1HH4

 Bank: Raiffeisenbank Ratzeburg

 Stichwort: Odessa

 

 

https://www.dominikus-krankenhaus-berlin.org/unterstuetzung-ukraine/

 

 

Liebesgrüße nach Moskau 

 

Sowjetrussen aufklären?

Geht ganz einfach. Erklär ich Euch:

Man kann von jedem beliebigen Handy aus eine vorgefertigte SMS an eine zufällig bestimmte russische Handynummer schicken. Dabei wird ein vorgefertigter Text versandt, der die Russen aufklärt über die Lage in der Ukraine. Der Versand der SMS erfolgt über diese Webseite:

https://1920.in/

Die Website sucht einfach nach einer beliebigen Telefonnummer in Russland. Mal schauen, vielleicht habe ich ja Putin „gewonnen“.

Text:

Уважаемые россияне, ваши СМИ подвергаются цензуре. Кремль лжет. Узнайте правду об Украине в свободном Интернете и в приложении Telegram. Время свергнуть диктатора Путина!

 

Liebe Russen, eure Medien werden zensiert. Der Kreml lügt. Erfahren Sie die Wahrheit über die Ukraine im kostenlosen Internet und in der Telegram-App. Es ist Zeit, den Diktator Putin zu stürzen!

 

Man kann auch noch einen Link einfügen, vielleicht diesen:

https://t.me/informnapalm/4362

Oder: https://meduza.io/en/short/2022/03/14/russian-state-tv-editor-interrupts-live-news-broadcast-with-anti-war-message

 

https://m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/ukraine-krieg-brauchen-dringend-frieden-oligarch-geht-auf-kreml-distanz-79447262.bildMobile.html#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Fausland%2Fpolitik-ausland%2Fukraine-krieg-brauchen-dringend-frieden-oligarch-geht-auf-kreml-distanz-79447262.bild.html&wt_t=1647336532982

„Russen-Oligarch Andrej Melnitschenko (50) zählt zu Putins engsten Vertrauten – und wendet sich jetzt offenbar gegen den Angriffskrieg des Kreml-Despoten!

In einer E-Mail an die Nachrichtenagentur „Reuters“ schrieb der Kohle- und Düngemittel-Unternehmer: „Die Ereignisse in der Ukraine sind wirklich tragisch. Wir brauchen dringend Frieden.“ Sonst drohe eine weltweite Nahrungsmittelkrise, da die Düngemittelpreise für viele Landwirte schon jetzt zu hoch seien. …

Auch andere Oligarchen wie Michail Fridman, Pjotr Awen und Oleg Deripaska hatten zuvor auf Frieden gedrungen.“

 

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article237538495/Verhandlungen-im-Ukraine-Krieg-Der-Kreml-sucht-nicht-nach-Kompromissen.html

 

 

https://m.faz.net/aktuell/feuilleton/debatten/katja-petrowskaja-jurko-prochasko-und-tanja-maljartschuk-ueber-die-ukraine-17869916.amp.html

„Es ist auch Euer Krieg!

Ein Gespräch mit den ukrainischen Schriftstellerinnen Tanja Maljartschuk, Katja Petrowskaja und dem Schriftsteller und Psychoanalytiker Jurko Prochasko über zivilen Mut im Kriegsalltag, russische Propaganda und die deutsche Affinität zum Großrussentum
Von Julia Encke und Karen Krüger

Jurko Prochas­ko, Sie leben in Lemberg. Wie ist die Situa­ti­on?

Jurko Prochas­ko: Ich bin gerade zurück von einem – Spazier­gang kann man es nicht mal nennen, aber ich war drau­ßen. Heute ist ein sehr sonni­ger, obwohl ziem­lich kalter Tag bei Minus­gra­den. Es gibt sehr viele Flücht­lin­ge in der Stadt. Sie wollen sich aber offen­bar nicht nur als Flücht­lin­ge, also als depri­mier­te, deklas­sier­te, delo­ka­li­sier­te Menschen begrei­fen, sondern in Lemberg das Leben spüren. Sie gehen mit ihren Fami­li­en in Cafés, essen in Loka­len, sofern noch welche aufha­ben. Sie genie­ßen sicht­lich diese Groß­stadt mit ihrer kultu­rel­len Aura. Als ich das sah, dachte ich, dass es so nicht nur den ukrai­ni­schen Flücht­lin­gen hier in der West­ukrai­ne geht, sondern sicher­lich auch denje­ni­gen, die ins Ausland gegan­gen sind. Bestimmt wollen sie sich auch dort nicht nur als Vertrie­be­ne fühlen, sondern auch als Menschen, die dazu­ge­hö­ren, die das Leben leben und genie­ßen wollen. Wir sind sehr auf den Will­kom­mens­wil­len, die Zuvor­kom­men­heit und Offen­heit der Gast­ge­ber­ge­sell­schaf­ten ange­wie­sen. Das ist ein sehr kost­ba­rer Schatz. Also bitte, seht uns nicht nur als Entrech­te­te, sondern auch als Teil unse­rer gemein­sa­men euro­päi­schen Kultur – als Menschen, die diese auch leben wollen und können.

Sind die Flie­hen­den auf dem Sprung ins Ausland, oder wollen sie in Lemberg blei­ben?

Jurko Prochas­ko: Zahl­rei­che Menschen sind in Vorah­nung des Krie­ges schon vor Wochen oder Mona­ten hier­her­ge­kom­men, um ein neues Leben zu begin­nen. Einige haben sogar vorsorg­lich Wohnun­gen gekauft. Viele haben ihre Firmen hier regis­triert und Bars oder Cafés eröff­net. Wir hatten seit fast drei Tagen keinen Luft­alarm und genie­ßen diese Ruhe sehr. Aber sie ist nur vorüber­ge­hend, und das zu wissen ist ange­sichts des herr­li­chen Vorfrüh­lings kaum auszu­hal­ten. Er ist meine Lieb­lings­jah­res­zeit. Nichts im Leben liebe ich mehr als diesen Über­gang. Gerade verleiht er den Ereig­nis­sen jedoch einen beson­de­ren Unter­ton: Man möchte so gern leben. Und man ist sich bewusst, wie bedroht und gefähr­det dieses Leben ist.

Sie haben auch eine geflüch­te­te Fami­lie bei sich aufge­nom­men, rich­tig?

Jurko Prochas­ko: Bis vor Kurzem lebten neben meiner vier­köp­fi­gen Fami­lie noch zehn weite­re Perso­nen in unse­rer Wohnung. Mitt­ler­wei­le ist es nur noch eine junge Fami­lie mit zwei klei­nen Söhnen aus Kiew. Als Lite­ra­tur­his­to­ri­ker und Stadt­his­to­ri­ker erin­nert mich diese neue Lember­ger Reali­tät stark an die Jahre 1939/40. Nach Hitlers Über­fall auf Polen rette­ten sich sehr viele Polen, vor allem jüdi­sche und linke Intel­lek­tu­el­le, in die gerade neu durch den Hitler-Stalin-Pakt erwei­ter­te Sowjet­uni­on nach Lemberg, das damals weit­ge­hend polnisch­spra­chig war. Aber schon bald erreich­te der bolsche­wis­ti­sche, der sowje­ti­sche Terror Lemberg und zermalm­te viele der Flücht­lin­ge. Zwei Jahre später kamen die Nazis und ermor­de­ten dieje­ni­gen, die sich dort eine Zeit lang sicher wähnen konn­ten. Ich bete für die Götter der Geschich­te, dass es den Flücht­lin­gen von heute besser ergeht als denje­ni­gen von damals.

Katja Petrowska­ja, Sie haben hier im Feuil­le­ton über Ihre Mutter geschrie­ben, die in Kiew in einem Schutz­kel­ler ausharrt und gesagt hat: „Ich habe mein Leben unter Bomben ange­fan­gen und beende mein Leben unter Bomben.“ Ist sie immer noch in Kiew?

Katja Petrowska­ja: Sie wollte nicht gehen. Gestern wurde sie von jungen jüdi­schen Freun­den, die da die Synago­ge belie­fern, sozu­sa­gen geklaut und ist jetzt auf der rech­ten Seite des Ufers in Kiew. Es gibt Leute, die aus Kiew wegge­hen. Ich kann nicht mal sagen, flüch­ten. Und es gibt andere, die blei­ben. Und beides ist selbst­ver­ständ­lich. Ich habe sehr, sehr viele Freun­de in Kiew, die sich nicht von dort wegbe­we­gen. Und man kann nicht mit ihnen darüber disku­tie­ren.

Tanja Maljart­schuk: Sie lassen das nicht zu.

Katja Petrowska­ja: Man kommt sich idio­tisch und unan­stän­dig vor, ihnen zu sagen, dass es viel­leicht besser wäre, zu gehen. Man selbst sitzt ja in Sicher­heit. Die Wohnung meiner Fami­lie liegt gegen­über des Stadt­teils Rusa­niv­ka, der auf einer künst­li­chen Insel liegt. Rusa­niv­ka ist zu einer Festung gewor­den und mitt­ler­wei­le gibt es auch Tele­gram­ka­nä­le, die so heißen. Eigent­lich sind ganz Kiew und die ganze Ukrai­ne zu einer Festung gewor­den. Man hat das Gefühl, die Geschich­te und alle heroi­schen Diskur­se, jene des Zwei­ten Welt­kriegs oder des Spani­schen Bürger­kriegs, sind gerade auf unse­rer Seite. Nicht nur Wände schüt­zen diese Stadt, sondern auch die Menschen, die blei­ben. Und das ist keine mysti­sche Kate­go­rie, sondern etwas sehr Ratio­na­les. Dieser gemein­sa­me Wille und die Bemü­hun­gen, auf alle mögli­che Arten Wider­stand zu leis­ten, schaf­fen eine neue Reali­tät und Kraft. Es wird gerade ein neuer Ethos gebo­ren, weil alle versu­chen, diesen Krieg zu stop­pen und das Land zu retten. Das hat etwas mit Gebet und Glau­ben zu tun. Aber es ist auch ganz ratio­nal und mate­ria­lis­tisch.

Tanja Maljart­schuk, Sie haben viele Freun­de in der Stadt Sumy, die sehr stark bombar­diert wird und aus der erst­mals Menschen über einen Flucht­kor­ri­dor entkom­men konn­ten. Ist das da eine ähnli­che Situa­ti­on wie bei Katjas Freun­den, dass manche nicht wegwol­len?

Tanja Maljart­schuk: In der Ukrai­ne steht gerade jeder vor sehr schwie­ri­gen Entschei­dun­gen: Soll ich flüch­ten oder blei­ben? Soll ich das Land vertei­di­gen oder eher meine Fami­lie? Meine Freun­de in der Ukrai­ne sind alle­samt sehr stur und wollen nicht weg. Einer meiner besten Freun­de, der Philo­soph und Jour­na­list Volo­dy­myr Yermo­len­ko, sitzt in Kiew wie in einer Festung und sagt allen: Bitte hört auf, mich über­re­den zu wollen, ich bleibe. Ein ande­rer Freund, der Schrift­stel­ler Wjat­sches­law Iwtschen­ko, lebt in Sumy. Ich habe irgend­wann aufge­hört, ihm zu schrei­ben, dass er die Stadt verlas­sen solle. Ich hatte das Gefühl, dass es da vor allem um meine Angst geht. Danach habe ich nur noch bei Whats­app oder im Messen­ger kontrol­liert, wann er zuletzt online war, um mich zu verge­wis­sern, dass er lebt. Wjat­sches­law hat eine Frau und eine junge Toch­ter. Vor etwa zwei Tagen habe ich von ihm gehört. Sie haben irgend­wie einen Weg gefun­den, aus der Stadt zu flüch­ten, und sind jetzt in Lemberg. Er sagt, er möchte die Fami­lie dort lassen und wieder zurück nach Sumy gehen. Das hat etwas sehr Helden­haf­tes.

Wie schwie­rig ist es, nicht selbst vor Ort zu sein?

Tanja Maljart­schuk: Wir haben alle Schuld­ge­füh­le. In Wien zu sitzen, in Europa zu leben, in dieser fragi­len Sicher­heit, über­steigt alles: Für die Menschen in der Ukrai­ne geht es jetzt wirk­lich ums Über­le­ben. Und ich schaue in den Abgrund meiner ganzen Welt, die mit allen meinen Freun­den vor der physi­schen Vernich­tung steht. Es ist unmög­lich, sich damit abzu­fin­den

Viele Einträ­ge in den sozia­len Medien wirken, als sei der Druck enorm groß. Viele posten lange Begrün­dun­gen, als müss­ten sie sich recht­fer­ti­gen. Natür­lich erfor­dert das Vertei­di­gen der Ukrai­ne physi­sche Anwe­sen­heit. Aber man muss doch auch Leben retten, um eine Gesell­schaft zu retten. Wird das disku­tiert, oder geht es nur darum, das Land helden­haft zu vertei­di­gen?

Tanja Maljart­schuk: Alle machen das, was sie machen können. Wer denkt, er müsste sich selbst oder seine Fami­lie retten, tut das. Das ist ja tatsäch­lich auch eine Frage des Über­le­bens der Ukrai­ne. Aber wer gerade keinen Mut hat, hat ihn viel­leicht in zwei, drei Tagen, wenn die Kräfte jener, die jetzt die Helden sind, mögli­cher­wei­se schwin­den. Es funk­tio­niert nach dem Rota­ti­ons­prin­zip, und ich finde das eigent­lich sehr klug. So funk­tio­niert die Armee, und jetzt ist die ganze Ukrai­ne eine einzi­ge Armee.

Jurko Prochas­ko: Mir ist es wich­tig zu sagen, dass das, was wir ganz allge­mein und viel­leicht auch plump als „Helden­tum“ bezeich­nen, hier nieman­dem aufge­zwun­gen wird, weder vom eige­nen Umfeld noch von der Regie­rung noch von den Medien. Das sind, wie Tanja sagte, zutiefst persön­li­che Entschei­dun­gen und kein Konsens. Aber wenn sich das summiert, kann das natür­lich nach einem Konsens klin­gen.

Katja Petrowska­ja: In dieser Hinsicht unter­schei­det sich die ukrai­ni­sche Gesell­schaft deut­lich von der russi­schen. Dieses Selbst­ent­schei­den und die Selbst­or­ga­ni­sa­ti­on ist sehr stark in der Ukrai­ne. Selbst in meinem russi­schen Freun­des­kreis, wo eigent­lich niemand Putin unter­stützt, sind sie in Schock­star­re. Natür­lich sind einige von ihnen in Russ­land auf die Straße gegan­gen. Das Wunder eines Aufstands oder von größe­ren Demons­tra­tio­nen, auf das einige in der Ukrai­ne hoff­ten, ist nicht passiert.

Jurko Prochas­ko: Auf unse­rer Seite begrei­fen wir diesen Krieg mitt­ler­wei­le als eine Fort­set­zung eines langen historischen Prozes­ses. Und wir sehen jetzt, wie wich­tig es für uns war, die Zivil­ge­sell­schaft zu üben durch unsere zwei Maidans, also durch die Oran­ge­ne Revo­lu­ti­on und die Revo­lu­ti­on der Würde. Das waren alles Etap­pen der Selbst­fin­dung, der Selbst­er­tüch­ti­gung, der Etablie­rung dieser zivi­len Gesell­schaft, die wir nun haben und die den größ­ten Wider­stand leis­tet, ohne den die Streit­kräf­te völlig verlo­ren und ausge­lie­fert wären. Sie können deshalb so gut kämp­fen, weil sie uns im Hinter­grund wissen. Die russi­sche Gesell­schaft hat Vergleich­ba­res einfach versäumt.

Katja Petrowska­ja: Ich war 1990 im estni­schen Tartu und habe die balti­sche Entwick­lung aus der Nähe beob­ach­tet. Als sowje­ti­sche Panzer in Vilni­us waren, um die Aufstän­de der Unab­hän­gig­keits­be­we­gung zu been­den, sind in Moskau eine Milli­on Menschen auf die Straße gegan­gen. Wo sind diese Menschen jetzt? Meine Mutter hatte sich aus Kiew in einer Video­bot­schaft an die russi­sche Bevöl­ke­rung gewandt, die wir in den sozia­len Medien gepos­tet haben. Mich hat deshalb eine Frau aus dem Komi­tee der Solda­ten­müt­ter aus Mittel­russ­land kontak­tiert. Nun ist sie auf einmal aus allen sozia­len Medien verschwun­den. Ich frage mich: Was ist mit ihr passiert?

Jurko Prochas­ko: Es wird immer klarer, weshalb Putin unsere Maidans so gehasst hat. Er hat sie auch im Hinblick darauf gehasst, dass sie sich mögli­cher­wei­se irgend­wo wieder­ho­len könn­ten. In Russ­land ist das nicht passiert, und der ­rus­si­sche Revo­lu­ti­ons­ver­such ist brutal nieder­ge­schla­gen worden.

Die beiden Revo­lu­tio­nen waren also der Schei­de­punkt. Wie hat sich die ukrai­ni­sche Gesell­schaft seit­dem verän­dert?

Katja Petrowska­ja: Es ist das Gefühl entstan­den, dass man für sein eige­nes Leben verant­wort­lich ist und nicht der Staat oder sonst wer. Einige meiner Freun­de aus Kiew putzen jetzt ihre Haus­ein­gän­ge. Sie sagen damit: Das hier ist mein Platz und mein Leben, das ich genau hier weiter­hin gestal­ten will. Was uns die Maidans außer­dem gelehrt haben, ist, wie man eine Logis­tik aufbaut, die den Menschen wirk­lich hilft. Ich nenne es die Vermensch­li­chung des Appa­rats. In ganz Kiew sind in kürzes­ter Zeit spezi­el­le Struk­tu­ren für den Erhalt des Lebens geschaf­fen worden. Die Anlie­gen werden zentral gesam­melt, meis­tens in Tele­gram­ka­nä­len oder auf Face­book, und dann wird geschaut, wer das Problem lösen könnte. Das alles passiert einfach, frei von Pathos. Freun­de von mir in den USA und in Frank­reich erstel­len unglaub­li­che mensch­li­che Ketten, um etwa Medi­ka­men­te und Muni­ti­on zu kaufen. Es werden alle Verbin­dun­gen genutzt, um die Ukrai­ne zu retten. Wenn mich hinge­gen jemand in Berlin fragt, was jetzt aus den Benzin­prei­sen wird, kann ich nur sagen: Manche Menschen in Deutsch­land verste­hen offen­bar noch nicht, was vor sich geht.

Es gibt die Bitte, den Luft­raum über der Ukrai­ne zu schlie­ßen, aber die NATO greift nicht ein, da man einen drit­ten Welt­krieg verhin­dern will. Was könnte diesen Krieg stop­pen?

Katja Petrowska­ja: Ich glaube wir sind schon im drit­ten Welt­krieg. Die Poli­ti­ker haben aber keinen Mut zu sagen, dass die ganze Appease­ment-Poli­tik komplett falsch war, dass „Wandeln durch Handeln“ rein gar nichts gebracht hat. Es wurden jetzt zwar starke Sank­tio­nen verhängt, aber wir kaufen täglich noch immer Öl, Erdöl und Gas bei Putin ein. Die Preise sind so hoch, dass wir das Abschlach­ten in der Ukrai­ne trotz­dem mitfi­nan­zie­ren. Gleich­zei­tig sind zahl­rei­che Exper­ten der Meinung, dass wir, wenn wir komplett auf den Kauf von russi­schem Gas und Erdöl verzich­ten, auf jeden Fall ohne große Pro­bleme bis zum nächs­ten Winter durch­hal­ten können. Wenn wir jetzt einfach zuschau­en, wie Putin einen Erobe­rungs­krieg anfängt, dann braucht er keinen Vorwand für die Eska­la­ti­on. Aus meiner Sicht gibt es jetzt mehre­re Optio­nen: Wir sind alle für die Ukrai­ne und schau­en weiter zu, wie sie für ganz Europa kämpft – aber das wäre ihr Unter­gang, und uns stünde bei einem Sieg Russ­lands ein jahr­zehn­te­lan­ger Parti­sa­nen­krieg bevor. Die andere Option wäre, mehr Waffen zu liefern – wir waren zwar alle mal Pazi­fis­ten, aber jetzt sind wir es eben nicht mehr! Wenn wir weiter­hin zuse­hen, wie die Menschen abge­schlach­tet werden, werden wir uns bald fühlen wie die Nieder­län­der nach Srebre­ni­ca. Also ich möchte das nicht! Oder wir sagen: Wir gehen als Europa ein gemein­sa­mes Risiko ein. Wenn die NATO nicht eingreift, dann werden wir das tausend­mal mehr bezah­len. Es wird noch mehr Flücht­lin­ge geben, und man wird deut­sche Solda­ten nach Litau­en und Polen schi­cken. Das ist die Perspek­ti­ve.

Jurko Prochas­ko, Sie waren am vergan­ge­nen Sonn­tag auf einer Kund­ge­bung in Berlin zuge­schal­tet. Sie sagten dort: „Wir haben verlernt, das Offen­sicht­li­che zu sehen, wochen­lang wurde die pseu­do­di­plo­ma­ti­sche Kulis­se aufrecht­erhal­ten, die auf der russi­schen Seite genau den glei­chen Zweck verfolg­te, irre­zu­füh­ren und Zeit für die Umset­zung der längst beschlos­se­nen Entschei­dung zu gewin­nen.“ Wie konnte das passie­ren?

Jurko Prochas­ko: Für den russi­schen Revan­chis­mus und Neoim­pe­ria­lis­mus Putin’scher Prägung ist die schie­re Exis­tenz einer ukrai­ni­schen Iden­ti­tät völlig inak­zep­ta­bel. Putins Poli­tik hat sehr viele anti­west­li­che Ausrich­tun­gen. Wenn er nun die Ukrai­ne bekämpft und sie vernich­ten will, dann will er als Großrus­se sowohl die ukrai­ni­sche abtrün­ni­ge Iden­ti­tät als auch eine west­li­che Tendenz in dem Raum zerstö­ren, den er als sein Reich ansieht. Betrach­tet man die Logik der Revo­lu­tio­nen in der Ukrai­ne, dann stellt man fest, dass es erst dann zu einer kommt, wenn wir exis­ten­zi­ell von Großruss­land bedroht sind. So war es 1991, als wir uns von der Sowjet­uni­on zu lösen versuch­ten. So war es 2004 und 2005, als der Kreml erst­mals aktiv versuch­te, uns einen russischtreu­en Präsi­den­ten aufzu­zwin­gen. Und so war es auch 2013/14, als der Versuch unter­nom­men wurde, uns von dem Asso­zi­ie­rungs­ab­kom­men mit der EU abzu­brin­gen. Damals brach der Krieg im Donbass aus. Er sollte die Ukrai­ne in ihrer Entwick­lung, ihrer Demo­kra­ti­sie­rung und in ihrer Bewe­gung nach Westen behin­dern. Auch die Selbst­er­zie­hung der Zivil­ge­sell­schaft sollte gestört werden, und so kam es zur Anne­xi­on der Krim. Das, was wir jetzt beob­ach­ten, ist nur die Spitze dieses Prozes­ses und, um noch Hegel zu bemü­hen, ihre endgül­ti­ge dialek­ti­sche Voll­endung. Denn für Putin war klar, dass alle Mittel erschöpft sind. Was bleibt, ist dieses letzte Mittel, das zerstö­re­ri­sche, der Krieg.

Tanja Maljart­schuk: Ich glaube, der Westen hat noch nicht verstan­den, dass dieser Krieg nicht mit Putin ange­fan­gen hat. Die Ausein­an­der­set­zung zwischen Ukrai­ner­tum und Großrus­sen­tum begann tatsäch­lich schon Mitte des 17. Jahr­hun­derts. Ich habe mich in den vergan­ge­nen Jahren sehr viel mit der ukrai­ni­schen Geschich­te beschäf­tigt. Ich wollte wissen, was wir falsch gemacht haben. Was lief beispiels­wei­se 1920 schief, beim ersten Versuch der Ukrai­ne, unab­hän­gig zu werden? Er schei­ter­te, weil es damals keine posi­ti­ve natio­na­le Idee für die Ukrai­ne gab. Es gab nur diese: Wir sind keine Russen. Was wir aber sind, wurde nicht geklärt, und diese Frage hat mich immer wieder beschäf­tigt. Seit Beginn des Krie­ges muss­ten wir alles neu über­den­ken. Für mich stellt sich die Frage jetzt anders. Offen­bar besteht die Natio­nal­idee Russ­lands darin, dass die Ukrai­ne nicht exis­tiert. Wissen Sie, ich habe in letz­ter Zeit mehre­re Anfra­gen abge­lehnt, zusam­men mit russi­schen Dissi­den­ten auf der Bühne zu stehen. Dabei wäre ich sogar bereit, mit dem Teufel zu spre­chen, wenn das die Apoka­lyp­se in der Ukrai­ne stop­pen könnte. Aber was sollte mir ein russi­scher Dissi­dent sagen können? Die große Frage ist doch, warum ist die Zivil­ge­sell­schaft in Russ­land in den vergan­ge­nen drei­ßig Jahren geschei­tert? Ich glaube nicht, dass ein russi­scher Dissi­dent eine Antwort darauf hat. Die Wurzeln dieses Schei­terns reichen zu tief. Das deut­sche PEN-Zentrum sagt: „Putin ist unser Feind und nicht Pusch­kin.“ Da würde ich gern wissen: Haben sie Pusch­kin gele­sen?

Würde es über­haupt etwas bewir­ken, wenn die russi­schen Dissi­den­ten ihre Stimme erhe­ben und zu Russen über den Krieg in der Ukrai­ne spre­chen?

Tanja Maljart­schuk: Ich glaube, sie spie­len keine bedeu­ten­de Rolle in der russi­schen Öffent­lich­keit. Ich frage mich sowie­so, warum die Deut­schen diesen Drang haben, jetzt unbe­dingt russi­sche Oppo­si­tio­nel­le zu Wort kommen zu lassen. Was erhofft man sich davon? Sie müss­ten sich erst mal selbst über ihre Haltung zu Russ­land klar werden.

Katja Petrowska­ja: In Russ­land ist etwas mit der öffent­li­chen Wahr­neh­mung passiert. Wer etwas macht, bekommt kaum Reso­nanz. Ich habe mich schon gefragt, wie man die russi­sche Propa­gan­da brechen könnte. Das ist natür­lich lächer­lich, Russ­land hat jahr­hun­der­te­lan­ge Erfah­rung damit. Viel­leicht müsste man Madon­na bitten, uns ihren Account zur Verfü­gung zu stel­len, denn sie hat in Russ­land Millio­nen Follower. Für mich ist es viel­leicht noch qual­vol­ler als für euch. Ich bin russisch­spra­chi­ge Ukrai­ne­rin jüdi­scher Herkunft. Und solche wie ich müssen dann von Putin befreit werden?

Jurko Prochas­ko: Wir sehen ja, wie diese Befrei­ung aussieht. In Char­kiw, wo höchs­tens 30 Menschen Ukrai­nisch spre­chen und 3 Millio­nen Russisch, werden Russisch­spra­chi­ge ermor­det. Die Grenze liegt ganz klar nicht in der Spra­che, nicht einmal in der Iden­ti­tät, nicht darin, ob man sich zu dieser ukrai­ni­schen Iden­ti­tät bekennt. Sondern die Frage ist heute schlicht und ergrei­fend: Möchte man es zulas­sen, wieder in der Despo­tie zu leben, oder will man weiter­hin ein Leben in Frei­heit und Demo­kra­tie. Das ist das Einzi­ge, was jetzt zählt.

Tanja Maljart­schuk: Das sind schöne Worte, Jurko. Wir müssen davon ausge­hen, dass dieser Krieg nicht morgen aufhört. Und die Gesprä­che werden weiter­ge­führt, auch im deutsch­spra­chi­gen Raum. Die Deut­schen, die Öster­rei­cher, die Schwei­zer setzen sich jetzt mit unse­rer Geschich­te ausein­an­der und mit ihrer Russ­land-Roman­tik, die Russ­land zu Propa­gan­da­zwe­cken ausge­nutzt hat. Man muss sehr vorsich­tig sein, wem man jetzt das Wort gibt, und genau schau­en, wo wirk­lich der Angrei­fer ist und wo das Opfer. Die Propa­gan­da wird jeden Tag neue Paro­len finden, neue Antwor­ten, neue Angrif­fe auf die Ukrai­ne, weil jetzt Krieg ist.

Jurko Prochas­ko: Ich sage schon seit acht Jahren, dass es an der Zeit ist, auch in die eigene Seele zu blicken. Warum haben beträcht­li­che Teile der deut­schen Gesell­schaft eine so große Affi­ni­tät zur Propa­gan­da des Puti­nis­mus? Das ausein­anderzunehmen ist nicht die Aufga­be der russi­schen oppo­si­tio­nel­len Intel­lek­tu­el­len, sondern der Intel­lek­tu­el­len in den west­eu­ro­päi­schen Gesell­schaf­ten selbst. Ich weiß, die meis­ten Menschen im Westen kennen weder die ukrai­ni­sche Geschich­te noch die ukrai­ni­sche Kultur und wollen sie auch nicht verste­hen. Aber sie könn­ten sich wenigs­tens darüber wundern, dass diese wider­spens­ti­ge Minder­heit sich so beharr­lich an dieser Scheiß-Iden­ti­tät fest­krallt und sie nicht aufge­ben will. Die ukrai­ni­sche Iden­ti­tät hat die großrus­si­sche nie bedroht und nie infra­ge gestellt und ist nie messia­nis­tisch vorge­gan­gen. Gegen­über sich selbst nicht, gegen­über dem Großrus­sen­tum nicht und gegen­über der Welt nicht. Und das ist nun einmal der gravie­rends­te Unter­schied.

Tanja Maljart­schuk: Ich weiß nicht, wie es den ande­ren geht, aber ich glühe, als hätte ich Fieber. Ich glaube, der Krieg ist auch in meinen Körper einge­tre­ten. Und russi­sche Panzer haben auch mein Herz, meine Glie­der, meine Füße besetzt.

Können Sie schla­fen?

Tanja Maljart­schuk: Wenn ich schla­fe, dann stehe ich danach auf wie aus dem Grab. Die ersten Tage nach dem Angriff habe ich natür­lich gar nicht geschla­fen. Jetzt braucht der Körper schon ein paar Stun­den. Aber das ist keine Erho­lung.

Jurko Prochas­ko: Und ich war immer so ein herr­li­cher Schlä­fer! Kurz vor sechs früh­mor­gens, genau zu dem Zeit­punkt, als die erste Luft­si­re­ne geheult hat, werde ich immer wach und kann nicht mehr weiter­schla­fen. Das ist schon einmal eine Kerbe in mir.

Gibt es über­haupt noch ein Ich? Oder ist es nur noch ein Wir?

Katja Petrowska­ja: Es gibt ein Ich, natür­lich.

Jurko Prochas­ko: Natür­lich gibt es ein Ich, klar.

Tanja Maljart­schuk: Dies ist der Krieg von vielen Ichs.

Katja Petrowska­ja: Ja. Und es geht darum, dass das kleine Leben geschätzt und geschützt wird.

Jurko Prochas­ko: Ich habe nicht aufge­hört, in meiner psycho­ana­ly­ti­schen Praxis zu arbei­ten. Sehr viele Pati­en­tin­nen und Pati­en­ten sind gegan­gen. Aber einige sind geblie­ben. Natür­lich ist eine rich­ti­ge Analy­se derzeit komplett unmög­lich. Sie setzt freie Asso­zia­tio­nen voraus, und unsere Asso­zia­tio­nen sind nicht mehr frei. Wir wollen aber frei asso­zi­ie­ren dürfen. Dafür kämp­fen wir auch. Ich über­set­ze zum Beispiel weiter­hin täglich; gerade „Hype­ri­on“ von Hölder­lin. Ich mache das nicht nur zum Selbst­schutz, auch zum Ich-Schutz.

Jetzt bekommt die Ukrai­ne sehr viel Aufmerk­sam­keit, warum nicht schon 2014?

Tanja Maljart­schuk: Die Welt war völlig mit der Propa­gan­da Russ­lands beschäf­tigt. Alle haben gesagt, es gibt immer zwei Seiten in einem Konflikt.

Jurko Prochas­ko: Ich denke, das ist das ganze Amal­gam in dieser Kriegs­fra­ge. Die dama­li­gen Reak­tio­nen der west­li­chen Gesell­schaft waren sehr mild. Die Sank­tio­nen waren rich­ti­ge Sank­ti­ön­chen. Der Angriff hat die Bundes­re­gie­rung nicht im Gerings­ten davon abge­hal­ten, weiter­hin am Nord­stream zu bauen. Aber für mich ist klar, in diesem Amal­gam steckt der ganze deut­sche Komplex. Man kann das ausein­an­der­neh­men. Da ist die Selbst­ge­fäl­lig­keit der West­deut­schen, ermu­tigt durch die lange Zeit erfolg­rei­cher Ostpo­li­tik. Man dachte: Aha, die Ostpo­li­tik funk­tio­niert gut, ergo, mit dem schul­meis­ter­lich hoch­ge­ho­be­nen Zeige­fin­ger wird sie auch weiter­hin gut funk­tio­nie­ren. Dann ist da der Stock­holm-Komplex der Ostdeut­schen: Wir wollen nicht schon wieder über­fal­len werden durch die Russen. Das ist für mich aber nicht das Wich­tigs­te. Es gibt ein gewis­ses Bequem­lich­keits­den­ken, die Vorstel­lung, die Ukrai­ne ist weit weg, geht uns also nichts an und ist ohne­hin nur irgend­ein mick­ri­ger Zwerg zwischen uns und Russ­land, den zwei rich­tig rele­van­ten Größen in Europa. Das hat zu der Bereit­schaft geführt, den russi­schen Ansprü­chen ratio­nal recht zu geben. Und da sind wir schon am Kern der Sache. Der Kern der deut­schen Reak­ti­on bestand damals nicht darin, dass die poli­ti­sche Ordnung in Recht und Gesetz gebro­chen wurde, sondern in der Frage, wer das Anrecht auf große histo­ri­sche Ansprü­che hat und wer nicht. Natür­lich kann man Russ­land verste­hen, weil Russ­land so groß und wich­tig ist, laute­te eigent­lich zwischen den Zeilen der Tenor.

Sie glau­ben, die milden Reak­tio­nen gegen­über Russ­land wurzeln im zu wenig aufge­ar­bei­te­ten deut­schen Größen­wahn?

Jurko Prochas­ko: Die Geschichts­po­li­tik und die Erin­ne­rungs­kul­tur in Deutsch­land hatten im vergan­ge­nen Jahr­hun­dert zum Zweck, dass sich die Deut­schen nicht wieder als groß und größen­wahn­sin­nig erle­ben. Es wurde sehr rich­tig erkannt, diese Verfüh­rung, die deut­sche Größe wieder spüren zu wollen und daraus wieder das Recht zu bezie­hen, ist einfach da. Ich denke deshalb, bei der Haltung Deutsch­lands gegen­über Russ­land ging es in Wirk­lich­keit immer um zwei Reiche. Deutsch­land hatte einmal diese Idee eines Tausend­jäh­ri­gen Reiches. Und Russ­land hat das auch. Und auf dieser Ebene verste­hen und bewun­dern sich die Deut­schen und die Russen. Das kann zwar in Konkur­renz und in Konflikt zuein­an­der stehen, aber es gibt eine tiefe Affi­ni­tät und Wahl­ver­wandt­schaf­ten. Das uner­laubt Impe­ria­le, das im deut­schen Phan­tas­ma weiter­lebt und mit aller Kraft verdrängt und gezähmt wird, offen­bart sich immer wieder auf unter­schied­li­che Weise: im Putin-Verste­her­tum, im Verständ­nis für die Miss­ach­tung des inter­na­tio­na­len Rech­tes. Putin mit seinem Puti­nis­mus wirkt auf viele Deut­sche so erfolg­reich, weil er in ihnen diese Instink­te wieder wach­rüt­telt und ihnen vor Augen führt, was möglich wäre für eine groß­deut­sche Seele. Man kann das durch­aus mit der Verfüh­rung vieler Ameri­ka­ner durch Trump verglei­chen. Auch er appel­liert an diese ameri­ka­ni­sche impe­ria­le Seite: Wenn wir groß sind, dann dürfen wir alles.

Tanja Maljart­schuk: So wie der große russi­sche Schrift­stel­ler Fjodor Dosto­jew­ski, der gleich­zei­tig ein elen­der Anti­se­mit war, gesagt hat: Wenn es Gott nicht gibt, dann dürfen wir alles.

Jurko Prochas­ko: Genau. Es ist wirk­lich erschüt­ternd, wie ähnlich der Putin anno 22 dem Hitler anno 33 gleicht. Auch Putin schürt belei­di­gen­de Ressen­ti­ments, auch er hat revan­chis­ti­sche, größen­wahn­sin­ni­ge Phan­ta­si­en – unter­mau­ert durch diese Über­zeu­gung von der unbe­ding­ten eige­nen Größe, die das histo­ri­sche Recht gibt für eine Welt­mis­si­on, für das Tausend­jäh­ri­ge Reich.“

 

https://m.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/ukraine-krieg-militaerexperte-wir-haben-die-russische-armee-massiv-ueberschaetzt_id_67804518.html

 

https://www.merkur.de/politik/ukraine-russland-verhandlungen-krieg-news-aktuell-nato-putin-selenskyj-konflikt-zr-91411072.html

Polen fordert eine Nato-„Friedensmission“ in der Ukraine

 

https://www.tichyseinblick.de/meinungen/polnische-experten-sind-verhalten-optimistisch-fuer-die-ukraine/

 

https://m.facebook.com/robert.hagen.731/posts/5524538427559588?__cft__%5B0%5D=AZXc_cg9VPFiiNSzmsRceoeCtW452bhCo4c3qsCGqgIE_pYkFD67DDjv3aAveLRNzpGGYdXVxKw6CTOUrWLWqTAInL02z0m-UPLxj9SJEHaVxenXrAgLDGUama0g5-RnbNDPXHGl0MLDbct6eqk61d3mMoH06Pm465Q9JInpl1mTpQ&__tn__=%2CO%2CP-y-R

 

https://apnews.com/article/russia-ukraine-health-europe-c0f2f859296f9f02be24fc9edfca1085?utm_source=Twitter&utm_campaign=SocialFlow&utm_medium=AP

„MARIUPOL, Ukraine (AP) — A wounded pregnant woman who was taken on a stretcher from a maternity hospital that was bombed by Russia last week has died, along with her baby“

 

https://www.tz.de/politik/ukraine-krieg-russland-news-schroeder-putin-treffen-moskau-selenskyj-konflikt-aktuell-91411745.html

„16. März, 11.11 Uhr: Die Ukraine hat Russland im Ukraine-Krieg eine Geiselnahme in einem Krankenhaus der südostukrainischen Hafenstadt Mariupol vorgeworfen. Vizeregierungschefin Iryna Wereschtschuk sagte in einer Videobotschaft vom Mittwoch, insgesamt handele es sich um etwa 400 Zivilisten. „Und jetzt wird aus dem Krankenhaus heraus geschossen“, sagte Wereschtschuk. Zuvor hatte bereits die Hilfsorganisation Media Initiative for Human Rights entsprechende Vorwürfe erhoben.“

 

In diesem Artikel zum russischen Eingreifen in Syrien wird die unfassbare Strategie beschrieben, warum gerade Krankenhäuser und andere zivile Einrichtungen beschossen werden: 

https://adoptrevolution.org/3-gruende-warum-assad-und-putin-gezielt-krankehaeuser-angreifen/

 

https://m.facebook.com/groups/1631155113811647/posts/3027632764163868/

„Russische  Besatzer erschossen in Vorzel, Region Kiew, Experimentalphysiker,  stellvertretender Direktor des Instituts für Halbleiterphysik, benannt  nach V.E. Lashkarev von der Nationalen Akademie der Wissenschaften der  Ukraine Vasyl Kladko.“

 

https://m.tagesspiegel.de/politik/ueberraschende-schlappen-der-russischen-armee-nun-wird-sogar-ein-sieg-der-ukraine-denkbar/28155212.html?utm_referrer=https%3A%2F%2Flm.facebook.com%2F&fbclid=IwAR22gs0wskwQM91QvZAU4jQm3MBSlN2-49EdCPqWwrdFTTpQLCJW1-fNxz8

 

https://m.focus.de/politik/experten/gastbeitrag-von-gabor-steingart-hitlers-maechtigster-komplize-fehlt-im-ukraine-krieg-das-wird-fuer-putin-zur-gefahr_id_68333787.html

 

 

http://h-und-g.info/texte-zu-ukraine/default-title-2

„Gert Weisskirchen 

Nach einer offenen Debatte hatten sich die Bürgerinnen und Bürger der Ukraine in einem Referendum 1991 mit überwältigender Mehrheit für ihre Unabhängigkeit entschieden. Als Beobachter habe ich den Wahlgang begleitet und ihn als fair und getreu der gesetzlichen Bedingungen bewertet. In freier Selbstbestimmung hat die ukrainische Bürgerschaft demokratische Reife bewiesen. Sie hat sich in den einunddreißig Jahren seither für die eigene Demokratie entschieden. Aus ihrer Mitte haben sich lebendige Formen einer selbstbewussten Zivilgesellschaft herausgebildet.“

 

 

http://h-und-g.info/default-title

„Reinhard Weisshuhn

Als 2004 in Kiew der erste Majdan stattfand, kritisierte Putin die von der CIA
inszenierten „Farbrevolutionen“. Es war klar: er hatte Angst vor einem Import von
Demokratie ins Sowjet-Reich – das Baltikum war schon verloren, aber nun wurde der
harte Kern des Russischen Reichs angegriffen.
Als nächstes wurde in Georgien die korrupte Schewardnadse-Regierung gestürzt.
Sofort wurden von Putin die seit 1992 abtrünnigen Provinzen Abchasien und Süd-
Ossetien instrumentalisiert.“

 

https://www.cicero.de/innenpolitik/streit-um-manuela-schwesigs-klimaschutzstiftung-gazprom-nordstream2-ukraine-krieg?fbclid=IwAR2bp2aKVPoVK7ZNC7pjfB30p9ej3lUMU46h_jzAs04-QOlXhP2A9F467mM

„Mecklenburg-Vorpommern wird keine 20 Millionen Euro aus dem Landeshaushalt als Wiedergutmachung an die Ukraine schicken. So das Ergebnis eines völlig enthemmten Streits am Freitag im Schweriner Landtag, der von Beleidigungen und Tränen geprägt war. Für Manuela Schwesig und ihre rot-rote Landesregierung war die Landtagssitzung ein moralischer Tiefpunkt in der Affäre um ihre von Gazprom finanzierte „Klimaschutzstiftung“.“

 

https://www.ruhrbarone.de/precht-und-die-chamberlainsche-realitaetsverweigerung/206649?fbclid=IwAR0jO1diAhjnNL7E9MthS59P6Qv6n9HdRMhM0akifHfH-6JPuBZxo7ad7IY

„Am Ende kamen Hitler, Chamberlain, der französische Premier Édouard Daladier und der italienische Diktator Benito Mussolini in München zu Verhandlungen zusammen. Chamberlain sprach Deutschland das Sudentenland zu. Dafür verzichtete Hitler auf Krieg und erklärte, man habe nun keine weiteren Gebietsansprüche in Europa. Wenige Monate später, im März 1939, marschierte die Wehrmacht in Prag ein. …

Ein Sieg mag sehr unwahrscheinlich sein, aber nicht unmöglich. Unmöglich ist dagegen die Idee, in der Tradition Neville Chamberlains dem Aggressor nachzugeben, um einen vermeintlichen Frieden zu erkaufen.“

 

https://www.berliner-zeitung.de/politik-gesellschaft/verstaendnis-fuer-putin-wie-die-verteidigung-russischer-politik-in-die-irre-fuehrt-li.216584

 

https://jungefreiheit.de/politik/deutschland/2022/afd-position-ukraine/

„Einen Beitritt des Landes in die Nato lehne die AfD hingegen ab.

Auch Wirtschaftssanktionen gegen Rußland hält die Partei für den falschen Weg.“

 

https://t.me/vitsche_berlin/126

„Am Montag, den 14. März, zwischen 13:00 und 14:00 Uhr, wurde eine ukrainische Frau aufgrund des Tragens eines Stickers mit dem ukrainischen Wappens vor dem Brandenburger Tor körperlich angegriffen. Vor drei Tagen flüchtete die Ukrainerin Zoya Konovalenko (60) aus Kyjiw nach Berlin und besuchte unsere ukrainische Solidaritätsdemonstration am Sonntag, den 13. März. Am heutigen Montag, sah sie, dass eine erneute Demonstration vor dem Brandenburger Tor stattfand und wollte herausfinden, ob es sich erneut, um eine Demonstration für die Ukraine handelte. 

“Ich stand nur dort und hörte der Demo zu, als ein Mann auf mich zukam. Er griff mir an die Brust, wo das Wappen der Ukraine war, kratzte und schubste mich. Er zerknüllte den Sticker, schmiss ihn auf den Boden, trampelte auf ihm herum und spuckte darauf. Er schrie mich an und nannte mich eine Faschistin”, erzählte uns Zoya, als sie direkt nach dem Angriff in unser Büro im Pelicki Institut kam. Zoya identifizierte den Täter als weißen deutschsprachigen Mann.

Unsere ehrenamtlichen Helfer kümmerten sich um sie und gaben ihr Wasser, Essen und mentale Unterstützung. Da die Demonstration immer noch stattfand, meldeten unsere Freiwilligen den Vorfall der Polizei. Auf der Webseite der Polizei war der Protest unter dem Namen “Gesundheitswesen steht auf! Petitionsanhörung und Manifestübergabe” gelistet. Unsere Ehrenamtlichen beschrieben es als Anti-Impfung Demonstration. Dies ist auch den Bildern der Veranstaltung zu entnehmen.

Die Allianz der Ukrainischen Organisationen bleibt in Kontakt mit Zoya und garantiert, dass sie sicher und geschützt ist. Wir sehen diesen Angriff als ein explizites Beispiel eines anti-ukrainisch motivierten Hassverbrechens und Diskrimierung von Ukrainern. Diese anti-ukrainischen Angriffe und Diskrimierung darf es in Berlin, Deutschland oder in anderen Ländern nicht geben. Wir fordern eine transparente und schnelle Aufklärung durch die Berliner Polizei und den Berliner Senat. Ukrainern fliehen vor dem russischen Angriffskrieg und Genozid auf der Suche nach Sicherheit und Unterstützung, daher gilt es derartige Hassverbrechen zu verhindern oder schnellstmöglich aufzuklären.“

 

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/ukraine-russland-konflikt-kann-sich-die-ukraine-auf-deutschland-verlassen-a-592cd97c-cbc0-43f7-a0ea-6ccf47541930

 

https://www.tichyseinblick.de/daili-es-sentials/was-duerfen-mitgliedsstaaten-laut-nato-vertrag/?fbclid=IwAR2auIN09z5t1iP9zIKpHng7DxYhbafCuxACCne5JO1-6trXocZSa7YcjQM

 

http://h-und-g.info/texte-zu-ukraine/booss

„Wir kennen zwar Putin Lehrpläne nicht im Detail, aber wie kennen das Denkschema, dass in allen mit Moskau eng verbundenen Geheimpolizeien vorherrschte. An dieser Stelle sei ein Blick auf den KGB-Bruder, Erich Mielke, geworfen. Der Stasi-Chef hat zahlreiche Reden vor seinen Leuten gehalten, die heute, in Text und Ton erhalten, einen guten Einblick in die Denkweise eines kommunistischen Geheimpolizisten geben. …

Putin ist auch mentalitätsmäßig durch seine Herkunft geprägt. Ursprünglich sollte er für den KGB in den Auslandseinsatz gehen. Solche Agenten sind gewöhnlich darauf trainiert, ihr Ziel hartnäckig und notfalls rücksichtslos zu verfolgen, sich durch nicht und niemanden davon abbringen zu lassen. Solche Persönlichkeiten sind nicht für die Demokratie prädestiniert, sie sind im Gegenteil lupenreine Einzelkämpfer. Putin war schließlich in der DDR als operativer KGB-Mitarbeiter eingesetzt, was, soweit man weiß, die Anwerbung und das Führen von Agenten einschloss.“

 

https://reitschuster.de/post/einblick-in-putins-bunker/?fbclid=IwAR0t-bKwKgJKsogD_42iC1TVzSeIr3ig4gwp7PgNhUUt8EOVyx4WfgrqVdM

„Die „Weltwoche“ in Zürich hat mich gebeten, ganz kurz Putins engstes Umfeld zu beschreiben. Hier mein Text dazu, der heute in dem Schweizer Blatt erschienen ist.“

 

https://m.youtube.com/watch?v=LbV2XIHcOJs&pp=QAFIAQ%3D%3D

„Jak Władimir Putin dostał się do KGB? Dlaczego działał w Niemieckiej Republice Demokratycznej?

Hallo! Die Tage vergehen und der Krieg geht weiter. Die Ukraine verteidigt sich heldenhaft gegen den russischen Angriff. Ich setze also meine letzte Woche begonnene Reihe von Themen fort, die indirekt mit den Geschehnissen im Osten Europas zu tun haben. Heute habe ich beschlossen, die Geschichte von Wladimir Putin und seiner Karriere beim KGB aufzugreifen. Schon in jungen Jahren träumte der heutige russische Präsident davon, im Dienstleistungssektor zu arbeiten. Im Alter von 18 Jahren erschien er zum ersten Mal in der Zentrale des KGB in Leningrad. Damals prallte er jedoch gegen eine Wand, weil der Offizier, der ihn vor Ort empfing, sagte, dass er, um zum KGB zu kommen, entweder die Universität abschließen oder zur Armee gehen müsse. Putin hat sich für die erste Option entschieden. 

Interessanterweise bemerkten seine Vorgesetzten schon während seiner Ausbildung an der Spionageschule, dass er weniger Angst vor riskanten Entscheidungen hatte. Putin hat oft irrationale Entscheidungen getroffen.

In dieser Folge der Nachkriegsreihe greife ich auch das Thema seines Aufenthalts in Ostdeutschland auf. Er lebte sehr gut in Ostdeutschland. Er hat sogar 9 Kilo zugenommen. Damals rekrutierte er Mitarbeiter für die Dienste der Sowjetunion nicht nur aus der Deutschen Demokratischen Republik, sondern auch aus der ganzen Welt.

Wenn Sie neugierig auf diese Geschichte sind, lade ich Sie ein, sich diese Folge der Serie Postwar anzusehen.

Vielen Dank an alle Kanalpaten auf Patronite !!! Dank Ihrer Unterstützung werde ich bald mein erstes Buch veröffentlichen. 

https://patronite.pl/powojnie.

Und jetzt lade ich Sie ein, den Film zu sehen!“

 

https://www.facebook.com/hashtag/putintohell

 

 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/georg-witte-ueber-russland-intellektuelle-opposition-krieg-100.html

„Der Slawist und Literaturwissenschaftler Georg Witte sieht Intellektuelle in Russland in einer schwierigen Situation. Mit einer „Mischung aus Hilflosigkeit und Mut“ würden sie auf Putins Krieg reagieren – im Bewusstsein, dass „Staatsterror“ herrsche.

Gospodin president, nein, kein Zar sind Sie, sondern ein Dieb,
Usurpator und Schuft auf den Trümmern des alten Imperiums,
Und die Schande nur werden Sie ernten, bestimmt keinen Sieg.
Ja selbst jene verfluchen Sie schon, die auf Sie schworen.

Das sind Verse aus der ersten Strophe des Gedichts „Präsident und Deserteur“von Alexander Delfinov.“

 

https://www.deutschlandfunkkultur.de/russische-prominente-distanzieren-sich-von-putins-krieg-gegen-ukraine-102.html

 

https://www.spiegel.de/ausland/oppositionelle-verlassen-russland-sie-fliehen-und-wissen-dass-sie-verflucht-werden-a-ad00284e-ab2f-474a-861e-cf143415c230

„Michail Wiktorowitsch Sygar 

In den vergangenen 20 Jahren, während Putins Präsidentschaft, als sich die Lage um die Menschenrechte und die Meinungsfreiheit immer weiter verschlechterte, definierten viele Russen für sich eine rote Linie, ab der sie zur Auswanderung bereit wären: wenn die Grenzen geschlossen werden sollten. Dahinter liegt ein historisches Trauma, das die russische Gesellschaft bis heute noch nicht überwunden hat. Es ist schon mehr als hundert Jahre her. Im Oktober 1917 führten die Bolschewiki einen Putsch durch und stürzten die liberale Übergangsregierung. Und wenige Monate später schlossen sie die Grenzen, verboten Reisen ins Ausland und erst recht die Ausfuhr von Geld und Wertgegenständen.“

 

https://www.sueddeutsche.de/kultur/wladimir-sorokin-gastbeitrag-putin-1.5536912?reduced=true 

Wladimir Sorokin

Putin ist geliefert

 Wladimir Sorokin, geb. 1955 in Moskau, gilt als der bedeutendste zeitgenössische Schriftsteller Russlands. Zuletzt erschien von ihm der Erzählungsband "Die rote Pyramide" bei Kiepenheuer & Witsch.
 Am 24. Februar 2022 ist der Panzer des aufgeklärten Autokraten, den Putin all die Jahre trug, abgefallen. Die Welt hat das Monster erblickt, wahnhaft, gnadenlos. Ganz allmählich war das Ungeheuer gewachsen, berauscht von absoluter Macht, imperialer Aggressivität und Gehässigkeit, angetrieben vom Ressentiment gegenüber dem Ende der UdSSR und vom Hass auf die westlichen Demokratien. Fürderhin wird Europa es nicht mehr mit dem vorigen Putin zu tun haben. Sondern mit einem neuen. Mit dem es keinen Frieden mehr geben wird.

Wie konnte das geschehen? In Peter Jacksons Film-Trilogie "Der Herr der Ringe" gibt es am Ende eine Szene, in der Frodo den verfluchten Ring der Macht, der den Bewohnern von Mittelerde so viel Leid gebracht hat, in die glühende Lava zu werfen hätte und es sich plötzlich anders überlegt: Er will ihn sich selbst anstecken. Unter dem Einfluss des Rings verändert sich sein Gesicht, man kann das Monster schon ahnen. Der Ring der Macht wird ihn nun beherrschen.

Als Putin 1999 vom kranken Boris Jelzin auf den Thron gehievt wird, wirkt er sympathisch, sogar anziehend, seine Rhetorik vernünftig. Vielen kam es vor, als träte hier ein kluger Beamter ohne Arroganz und Hybris an die Spitze der Machtpyramide, ein moderner Mensch, der begriffen hat,
dass das postsowjetische Russland nur eine Perspektive hat, den Weg der Demokratie. Von ihr spricht er damals viel in Interviews, verheißt den Bürgern Reformen, freie Wahlen, die Freiheit des Wortes, die Wahrung der Menschenrechte, Zusammenarbeit mit dem Westen, vor allem: Er habe nicht vor, an diesem Stuhl zu kleben, beteuert er.

Seit Iwan dem Schrecklichen geht es so mit unseren Machthabern.
Das ist die Tragödie. Bekanntlich glaubt man in Russland immer noch gern dem, was ein Regent hermacht oder er sagt. Dieser Mann war, wie es Gogol in "Die toten Seelen" formulierte, eine "in jeder Hinsicht angenehme" Erscheinung: offen, bemüht, den anderen zu verstehen, ernsthaft, doch mit Humor, sogar Selbstironie. Zu jener Zeit haben Politiker, Intellektuelle, Polittechnologen, die heute zu den erbitterten Gegnern Putins zählen, ihn unterstützt, manche von ihnen gehörten zu seinem Stab, als es galt, die anstehenden Wahlen zu gewinnen.

Und es gelang. Doch da steckte der Schicksalsring schon an seinem Finger: Peu à peu pervertierte der Mann zum imperialen Monster.
In Russland war und ist die Macht pyramidal strukturiert. Errichtet wurde Jahrhundert durch Iwan den Schrecklichen, einen grausamen Zaren, von Paranoia besessen, Lastern verfallen. Mit Hilfe seiner Leibgarde, der Opritschnina, trieb er einen blutigen Keil zwischen Macht und Volk, die Eigenen und die Fremden. Iwan war überzeugt, dass Russland nur auf eine Weise zu lenken war: Man musste Besitz ergreifen, Okkupant im eigenen Land sein. Es bedurfte einer Macht, die grausam und für das Volk nicht zu durchschauen war. Dem Volk blieb, sie anzubeten. Wer an der Spitze der dunklen Pyramide saß, hatte alle Rechte, die absolute Macht.

So paradox es erscheint: In den fünf Jahrhunderten seither ist dieses Machtprinzip in Russland unverändert geblieben. Ich sehe darin die maßgebliche Tragödie unseres Landes. Die mittelalterliche Pyramide hat sich bis in unsere Zeit erhalten; nur die Oberfläche hat sich gewandelt, die Konstruktion blieb die alte. Oben saß stets ein Alleinherrscher: Peter I., Nikolai II., Stalin, Breschnew, Andropow.

Nun thront dort Putin seit mehr als zwanzig Jahren. Gegen sein Versprechen von einst hält er fest an diesem Stuhl, er krallt sich an ihn. Unweigerlich musste die Pyramide den Potentaten vergiften. Sie schenkt ihm und den Seinen die archaischsten vibes: Ihr seid die Herren im Lande, dessen Unversehrtheit nur mit aller Härte zu bewahren ist; so ominös wie ich, so hart und unberechenbar sollt ihr sein; euch ist alles erlaubt, ihr sollt bei der Bevölkerung Angst und Fassungslosigkeit erwecken, das Volk soll euch nicht verstehen, es soll euch fürchten.

Nach den jüngsten Ereignissen zu urteilen, ist Putin der Idee, das Russländische Reich wiederauferstehen zu lassen, vollkommen verfallen.
Einmal an die Macht gekommen, begann Putin sich zu wandeln. Der Hass nahm Besitz von ihm Leider hat auch Jelzin, als er damals auf dem Höhepunkt der Perestroika an die Macht kam, die mittelalterliche Pyramide nicht angetastet, nur die Oberfläche überholt: An die Stelle der alten, betongrau sowjetischen kam eine bunte, mit Reklametafeln für westliche Waren gepflasterte.

In Jelzin selbst hatte die Pyramide die unvorteilhafteren Züge seiner Persönlichkeit – Starrsinn, Grobheit, Alkoholismus – zu schärfen vermocht. Sein Gesicht wandelte sich zur starren Maske grober Arroganz. Als Krönung seiner Herrschaft entfachte Jelzin einen sinnlosen Krieg gegen Tschetschenien, dem von der Russischen Föderation abtrünnig zu werden gelüstete. Die von Iwan dem Schrecklichen errichtete Pyramide hat aus dem zeitweiligen Demokraten Jelzin den Imperialen hervorgekitzelt, der Panzer nach Tschetschenien schickte, der dem tschetschenischen Volk unendlich viel Leid zufügte.

Jelzin und die ihn umgebenden Akteure der Perestroika haben nicht nur die fatale Pyramide zu schleifen versäumt, sie haben – anders als die Nachkriegsdeutschen, die die Leiche des Nazismus in den 1950ern verscharrten – ihre sowjetische Vergangenheit noch nicht einmal begraben. Der Leichnam dieses Ungeheuers, das Millionen von Menschen vernichtet und das Land um siebzig Jahre zurückgeworfen hatte, es blieb in der Ecke liegen. Sollte er dort verwesen. Doch er erwies sich als zäh und unverweslich.

Einmal an die Macht gekommen, begann Putin sich zu wandeln.
Die Fernsehgesellschaft NTV wurde zerschlagen, die TV-Kanäle gingen in die Hände seiner Kumpane über, woraufhin im Fernsehen ein System strenger Zensur etabliert wurde und Putin von nun an über jeder Kritik stand.

Michail Chodorkowskij, Chef des erfolgreichsten Unternehmens in
Russland, wurde verhaftet und kam zehn Jahre ins Gefängnis. Sein Yukos-Konzern wurde von Putins Spießgesellen geplündert. Diese Spezialoperationwar dazu angetan, andere Oligarchen zu schrecken. Das klappte. Einige verließen das Land, die Übrigen krochen bei Putin zu Kreuze, manch einer wurde zu seiner Brieftasche.

Die Pyramide vibrierte vor sich hin, die Zeit blieb stehen. Wie eine große Eisscholle trieb das Land zurück in die Vergangenheit – zunächst in die sowjetische, dann noch weiter. Bis ins Mittelalter.

Der Zusammenbruch der UdSSR sei die größte Katastrophe des 20. Jahrhunderts, erklärte Putin. Nicht etwa ein Glück wie für alle vernunftbegabten Menschen im Land, in dem sich keine Familie fand, über die nicht das Rote Rad Stalins mit seinen Millionen Toten hinweggerollt wäre. Doch Putin hat den KGB-Offizier, der er gewesen ist, nie mehr aus sich rausbekommen. Dem eingebläut worden war, dass die UdSSR die Hoffnung der progressiven Menschheit sei und der Westen der
Feind, angetreten, uns Russen zu schänden.

Indem er die Zeitmaschine zurücklaufen ließ, wähnte Putin sich wieder in seiner sowjetischen Jugend, in der es ihm doch so wohl ergangen war – und bald schon wollte er alle Untertanen zwingen, mit ihm gemeinsam dorthin zurückzukehren. Russland habe sich von den Knien erhoben, sagen seine Fans. Soll man lachen?

Eine Crux der Machtpyramide besteht darin, dass der zuoberst Sitzende seine Psychosomatik auf das ganze Land überträgt. Ideologisch ist der Putinismus eher eklektisch verfasst: Die Ehrerbietung allem Sowjetischen gegenüber geht einher mit einer feudalen Ethik, Lenin paart sich bei Putin mit dem zaristischen Russland und der Orthodoxie.

Als Putins Leib-und-Magen-Philosoph gilt Iwan Iljin: Monarchist, Nationalist, Antisemit, Ideologe der Weißen Bewegung, 1922 von Lenin ausgewiesen, sein Leben beschloss er in der Emigration.

Als Hitler in Deutschland an die Macht kam, hatte Iljin das innig gutgeheißen, da er "der Bolschewisierung Deutschlands den Riegel vorgeschoben" habe: "Ich weigere mich entschieden, die Ereignisse der letzten drei Monate vom Standpunkt der deutschen Juden aus zu bewerten", schrieb er. "Die liberal-demokratische Hypnose der ewigen Konzilianz ist abgeschüttelt."

Erst als Hitler die Slawen zur Rasse zweiter Wahl erklärte, nahm Iljin ihm das übel, übte Kritik und fiel der Gestapo in die Hände, aus denen ihn Sergej Rachmaninow freikaufte. In seinen Aufsätzen gab Iljin der Hoffnung
Ausdruck, nach dem Fall des Bolschewismus in Russland möge eine Führergestalt auftauchen, die bereit und in der Lage sei, Russland von den Knien zu erheben.

Russland, das sich von den Knien erhebt, ist ein Lieblingsmotto Putins und der Putinisten. Nach Iljin klangen nun auch seine jüngsten Bemerkungen über die "von Lenin geschaffene" Ukraine. In Wahrheit hat nicht Lenin die unabhängige Ukraine erschaffen, sondern die Zentrale Rada in Kiew im Januar 1918, gleich nach der von Lenin initiierten Auflösung der Konstituierenden Versammlung. Dieser Staat war nicht Lenins Verdienst, höchstens Ergebnis seiner Aggression.

Iljin war überzeugt: "Sollte die Macht in Russland nach den Bolschewiken neuerlich antinational und staatsfeindlich ausfallen, anbiedernd gegenüber Ausländern, das Land partikularisierend und patriotisch ideenlos, sollte sie nicht ausschließlich den Interessen der großen russischen Nation dienen, ohne alle herumhurenden Kleinrussen, denen Lenin die Staatlichkeit geschenkt hat, so wird die Revolution nicht aufhören, sondern in eine neue Phase des Sterbens an westlicher Verderbtheit eintreten".

"Unter Putin hat sich Russland von den Knien erhoben!", hört man seine Anhänger gern sagen. Sollte sich Russland tatsächlich von den Knien erhoben haben, so beliebte jemand zu scherzen, dann war es jedenfalls schnell wieder auf allen vieren, geknechtet von Korruption, Autoritarismus,
Behördenwillkür, Elend. Und Krieg, darf man jetzt hinzufügen.

Eine weitverbreitete Spezies, auch in Deutschland: der Putin-
Versteher. Viel hat sich ereignet in diesen zwanzig Jahren. Das Gesicht auch dieses Präsidenten ist zur Maske erstarrt, die Härte, Groll und Unzufriedenheit ausstrahlt. Hauptmittel der Kommunikation ist die
Lüge – die kleine und die große Lüge, die kleine Ausrede ebenso wie die Grundsatzlüge, mit den verschiedensten Nuancen von Autosuggestion.

Längst haben die Russen sich an die Lügenrhetorik des Präsidenten gewöhnt. Leider wird sie auch von den Europäern hingenommen. Nicht nur ein Oberhaupt eines europäischen Landes kam in den Kreml geflogen, um sich eine Portion Lügengespinst verabreichen zu lassen (zuletzt an diesem absolut paranoiden Tisch), sie stets abzunicken, auf der Pressekonferenz etwas von "konstruktivem Dialog" zu sagen und wieder seiner Wege zu fliegen.

Was hat es für einen Sinn, mit so einem Leader zu reden? Er ist kein Schriftsteller oder Künstler, er sollte in der realen Welt leben und für jedes seiner Worte einstehen. Sechzehn Jahre lang hat Frau Merkel, die in der DDR aufgewachsen ist und Putins wahre Natur durchschaute, "einen Dialog in Gang zu setzen" versucht. Früchte des Dialogs waren die Besetzung georgischen Territoriums, die Annexion der Krim, die  Besetzung der sogenannten Volksrepubliken Donezk und Luhansk – nun
dieser Krieg gegen die Ukraine.

"Friedensstifter" Obama hat Putin nach dessen Krieg gegen Georgien und der Aneignung von georgischem Territorium vorgeschlagen, man solle einen Neustart der Beziehungen angehen. Es folgte die Annexion der Krim, es folgte der Krieg in der Ostukraine. Putins inneres Monster wurde nicht nur von der Machtpyramide genährt, der käuflichen russischen Elite, der Putin – wie ein Kaiser den Satrapen – hin und wieder fette Happen Korruption von seinem Tisch aus zuwarf. Gemästet wurde es ebenso von verantwortungslosen westlichen Politikern, zynischen Geschäftemachern, von korrupten Journalisten und Politologen.

Ein starker, konsequenter Herrscher – das hat sie alle fasziniert! "Der neue russische Zar" – belebend wie Wodka, wie Kaviar. In diesen Jahren bin ich in Deutschland immer wieder Putin-Verstehern begegnet, angefangen bei Taxichauffeuren, bis hin zu Geschäftsleuten und Professoren.

Ein Altachtundsechziger bekannte: "Mir gefällt euer Putin!" - "Wieso denn das?" – "Er ist stark. Er sagt, was er denkt. Und er ist gegen
Amerika. Nicht wie unsere Weicheier." – "Aber irritiert es Sie nicht, dass in Russland so eine Korruption herrscht, es praktisch keine Wahlen gibt und kein unabhängiges Gericht, dass die Opposition liquidiert wird, die Provinz verelendet, Nemzow getötet wird, dass Fernsehen zum Propagandainstrument verkommt?" – "Nein. Das sind eure inneren Angelegenheiten. Wenn die  Russen da nicht protestieren, heißt das, dass Putin ihnen gefällt."

Eine eiserne Logik. Die deutsche Erfahrung der Dreißiger scheint diese Europäer nicht klüger gemacht zu haben. Sein Regime wird zusammenbrechen. Dieser Krieg ist der Anfang vom Ende Aber ich denke, die meisten Europäer sind nicht so. Sie kennen den Unterschied zwischen Diktatur und Demokratie, Krieg und Frieden.

Putin mit seiner Lügenmasche hat den Überfall auf die Ukraine eine Sonderoperation gegen die "ukrainischen Aggressoren" genannt. Das meint: Nachdem das friedliebende Russland der "ukrainischen Junta" die Krim abgenommen und einen Krieg in der Ostukraine entfesselt hat, greift es nun das Land im Ganzen an. Beinahe wie Stalin Finnland im Jahr 1939.

Für Putin ist sein ganzes Leben eine Spezialoperation. Aus dem Schwarzorden des KGB hat er nicht  nur die Verachtung gemeiner Leute übernommen, die allzeit Verschiebemasse für den sowjetischen Staatsmoloch gewesen sind, sondern auch das Grundprinzip eines jeden Tschekisten: niemals offen zu reden. Alles hat Geheimsache zu bleiben. Privatleben, Familie, Gewohnheiten. Aber: Mit diesem Krieg hat Putin eine rote Linie überschritten. Die Maske ist ab. In Europa ist ein Krieg vom Zaun gebrochen worden. Putin ist der Aggressor. Europa wird Opfer und Zerstörung zu beklagen haben. Brandstifter des Krieges ist ein Mann, den die absolute Macht verdorben und der beschlossen hat, die Weltkarte umzumodeln.

Hört man sich seine Rede von Donnerstagnacht genauer an, in der er die Spezoperazija verkündet, so ist darin von Amerika und der Nato öfter als von der Ukraine die Rede. Erinnern wir uns an sein "Ultimatum" an die Nato neulich. Nicht die Ukraine hat er im Visier, sondern die westliche Zivilisation. Den Hass auf sie hat er mit der schwarzen Milch des KGB aufgesogen.

Wer ist schuld? Wir, die Russen, sind schuld. An dieser Schuld werden wir zu tragen haben, bis das Putin-Regime zusammenbricht. Dieser Zusammenbruch wird kommen. Der Überfall auf die freie Ukraine ist der Anfang vom Ende. Der Putinismus ist dem Untergang geweiht, denn er ist der Feind der Freiheit, er ist der Feind der Demokratie. Das haben die Menschen nun endgültig begriffen.

Putin hat ein freies, demokratisches Land überfallen, weil es frei und demokratisch ist. Er ist geliefert, weil die Welt der Freiheit und der Demokratie größer ist als seine finstere, verdrossene Butze. Geliefert, weil er auf ein neues Mittelalter aus ist, auf Korruption, Lüge, Missachtung menschlicher Freiheit. Weil er Vergangenheit ist. Und wir sollten nun alles tun, damit dieses Monster ein für alle Mal Vergangenheit bleibt.

Aus dem Russischen von Andreas Tretner. C: Süddeutsche Zeitung“

 

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_91759336/alina-lipp-auf-telegramm-das-ist-putins-deutsche-infokriegerin-.html?fbclid=IwAR1ozB7zsDI5zFoB9VMMov2_DZMl9OtxDOsphahXzqDeUMQDb5CZDgOwoSw

„Im Netz erfährt man, dass Alina Lipp ein Kind deutsch-russischer Freundschaft ist: Ihre deutsche Mutter und ihr russischer Vater lernten sich bei einer mehrwöchigen Ostsee-Regatta kennen, kurz vor dem Mauerfall. Gorbatschows Perestroika machte die Liebe möglich. …

Der amerikanische Kommunist will "höchstens im Panzer" zurück in die USA, nachdem er zum Kämpfen 2014 in den Donbass gereist ist. Er diente sich als Sniper an, und Videos zeigen, dass ihm das Spaß machte. Inzwischen sagt er, dass er mit Worten besser kämpft, er hat umgesattelt zum Medienkrieger. Während Lipp von der Front eher sachlich-nüchtern berichtet, überschlägt sich "Texas" beim gleichen Einsatz fast. …

Der nächste, der mit dem Thema Krim-Anerkennung ähnliche Schlagzeilen machte, heißt Hendrik Weber, stammt aus NRW und ist ein guter Bekannter von Maurer und Alina Lipp. Weber ist Vorsitzender der "Volksdiplomatie Norwegen" und wurde für eine marxistische Partei Gemeinderat.

Er war Leiter einer vermeintlichen "diplomatischen Delegation" Norwegens, die verkündete, dass die Besetzung der ukrainischen Halbinsel durch Russland legitim ist. So ging es 2018 groß durch russische Medien. Jetzt hat er den "Volksrepubliken" zur Anerkennung gratuliert.“

 

https://www.bz-berlin.de/welt/bietet-selenskyj-den-russen-eine-kapitulation-light

 

https://m.youtube.com/watch?v=8YuahhfZ-EM

„Wir sind wieder in einem Kalten Krieg mit Russland“ | Sicherheitspolitik-Experte Joachim Krause

 

https://taz.de/Russische-Soldaten-in-Belarus/!5841864/

„In belarussischen Städten kommen immer mehr russische Soldaten aus der Ukraine an – verwundet oder tot. …

„Die Menschen auf dem Bahnhof von Mosyr waren schockiert angesichts der hohen Anzahl von Toten. Einige machten Videos, doch Soldaten verlangten von ihnen, die Aufnahmen zu löschen“, zitiert Radio Freies Europa einen Bewohner von Mosyr.

In dem Dorf Kamenka in der Nähe von Mosyr wurde der Friedhof geschlossen und steht jetzt unter Bewachung. Offensichtlich werden auch dort russische Soldaten beerdigt. …

Unterdessen hat das belarussische Informationsministerium den Zugang zu der Webseite des russischsprachigen Onlineportals des in Prag ansässigen Fernsehsenders Nastojaschee vremja gesperrt.“

 

 

https://www.weltwoche.de/beitrag/weder-deutsches-moralin-noch-deutsche-buerokratie-polen-und-ungarn-zeigen-wie-man-fluechtlinge-betreut/?__FB_PRIVATE_TRACKING__=%7B%22loggedout_browser_id%22%3A%224757c1b809f59241245c71bf8cf03b9bed668ab3%22%7D&fbclid=IwAR3U0II1Bi5vLdpRaQOM9zdDZkD1TBaTSetuxOOL_bzbwOeZyrUI7i7zIQw

„Dass beide Länder ohne grosses Aufsehen Hunderttausende Flüchtlinge aus der Ukraine aufnehmen und versorgen, nimmt man im Rest des Kontinents nur zögernd und ein wenig ungläubig zur Kenntnis.“

 

https://www.mena-watch.com/erdogans-grosse-umkehr-gegenueber-israel/?fbclid=IwAR0uaKVKMqTnNsBvseYy-1o3PuGCsyhSNL_ngyzL80GAqLrq9cUPTYvpsJE

„Jetzt aber scheint Erdogan eine Kehrtwende vollzogen zu haben. Es begann damit, dass er Yitzchak Herzog zu seinem Amtsantritt gratulierte und ihm zum Ableben seiner Mutter kondolierte. Die beiden Staatsmänner haben offenbar einen guten Draht zueinander gefunden. Jedenfalls versicherte der israelische Präsident seinem Gegenüber, viele ihrer Konflikte könnten bei einer Tasse Kaffee bereinigt werden. Das schien wohl auch Erdogan einzuleuchten, und so lud er Herzog zu einem Staatsbesuch ein. …

Erdogan nannte den Antisemitismus »ein Verbrechen gegen die Menschheit« und versicherte, die Türkei werde weiterhin gegen Antisemitismus, Islamophobie, Fremdenfeindlichkeit und Rassismus kämpfen.

In Israel herrscht neben der Überraschung über die schier unglaubliche Kehrtwende des türkischen Präsidenten auch einige Skepsis. Was, so fragt man, will Erdogan von Israel?“

 

 

https://www.derstandard.at/story/2000134080328/niederlande-leiten-verfahren-gegen-russland-wegen-abschuss-von-mh17-ein?ref=rss&fbclid=IwAR3cBrYv9vVBFww-3P2w4xmGZ_eHTTQSw7Q8qQ9bq4IpkjRvGiakiqsEPNQ

„Die Niederlande haben gemeinsam mit Australien bei der Internationalen Zivilluftfahrtorganisation (ICAO) ein Verfahren gegen Russland wegen des Abschusses des Passagierflugs MH17 eingeleitet. Die Organisation solle feststellen, dass Russland verantwortlich und damit haftbar sei, erklärte die Regierung am Montag. Eine solche Feststellung eröffne den Weg zu Schadenersatzforderungen.“

 

https://ungarnheute.hu/news/serbische-zivilflugzeuge-von-ungarischen-gripens-abgefangen-63627/?fbclid=IwAR1NP2BGsqRiU2Zc_xt8r1baFcybYrnDDR4jqtmcwIvqHxGpBW9-1T0Q0IQ

„Der serbische Airbus A-319, der von Belgrad nach Moskau unterwegs war, wurde an der ungarisch-slowakischen Grenze zurückgewiesen, nachdem der Belgrader Kontrollturm der ungarischen Flugsicherung mitgeteilt hat, dass das Flugzeug eine Bombe an Bord habe.“

 

 

https://epaper.berliner-zeitung.de/article/fa8ffcd653f17f5a2321d7f0fac5d94cfeb9bb126e2fc07c516a5ab572a6fb09

„Könnten wir nicht einfach weiterleben „wie bisher“? Nun, alle Expertinnen und Experten zu den Themen stimmen darin überein, dass die Antwort Nein lautet. Auch wenn wir es empörend finden, dass ein hirnloses Virus oder ein gewaltorientierter Russe so starken Einfluss auf unser Leben nehmen, müssen wir es doch akzeptieren. Zuerst leugnen wir die Bedrohung, dann versuchen wir, die Kontrolle darüber zu erlangen, und schließlich schaffen wir es hoffentlich, die neue Lage in unser Leben zu integrieren. Denn so bedauerlich es ist: Es gibt unser altes Leben nicht mehr.“

 

 

https://mobile.twitter.com/hubertus_knabe/status/1504039913372717058?ref_src=twsrc%5Egoogle%7Ctwcamp%5Eserp%7Ctwgr%5Etweet

 

https://hubertus-knabe.de/der-unschuldige-marx/

 

 

Die Drohne wird auch musikalisch gefeiert 

#BayraktarTB2

 

https://m.youtube.com/watch?v=PRm-2ss8rxM

Ukraine new war song - bayraktar 

 

https://m.youtube.com/watch?v=EpIpdax1wb0

BAYRAKTAR - OFFICIAL SONG / Ukraine war / СЛАВА УКРАЇНІ!

 

СЛАВА УКРАЇНІ! 

Бумбокс Ой у лузі червона калина

Ukrainian Folk Song 🇺🇦 ARMY REMIX   Andriy Khlyvnyuk x The Kiffness

Україна понад усе! Нас не перемогти! Перемога буде за нами!!

 

Текст українською мовою:

Ойу лузі червона калина похилилася,

Чогось наша славна Україна зажурилася.

А ми тую червону калину підіймемо,

А ми нашу славну Україну, гей-гей, розвеселимо!

 

Lyrics in English:

In the meadow, there a red kalyna (Viburnum), has bent down low,

For some reason, our glorious Ukraine, has been worried so.

And we'll take that red kalyna and we will raise it up,

And we, our glorious Ukraine, shall, hey - hey, rise up - and rejoice!“

 

In der Wiese, dort hat sich eine rote Kalyna (Viburnum, Schneeball), tief heruntergebeugt,

Aus irgendeinem Grund hat sich unsere glorreiche Ukraine solche Sorgen gemacht.

Und wir werden diese rote Kalyna nehmen und sie aufrichten,

Und wir, unsere glorreiche Ukraine, werden, hey - hey, aufstehen - und jubeln!

 

 

https://m.youtube.com/watch?v=PRm-2ss8rxM

Bayraktar #Ukraina #War #Song

 

https://m.youtube.com/watch?v=pWqy2iKX6YM

BAYRAKTAR - Official Song ( English subtitles ) - Ukraine Russian War

 

https://m.youtube.com/watch?v=QuboXW6oLcs

Ukraine War | Ukrainians singing the song Bayraktar TB2 | Bayraktar TB2

https://m.youtube.com/watch?v=LOh1DI4U_rE

 

 

https://m.youtube.com/watch?v=DCcNRgEHX3U

 

https://m.youtube.com/watch?v=w6F3qn4-O44

BAYRAKTAR Ukraine war song

(Dann in der YouTube App öffnen!)

 

https://m.youtube.com/watch?v=Fd5Prt0Pd1g

New song for #BayraktarTB2 from Ukraine

 

https://english.alaraby.co.uk/news/bayraktar-ukraine-army-shares-song-hailing-turkish-drone

 

https://en.m.wikipedia.org/wiki/Bayraktar_(song)

 

https://mobile.twitter.com/Noahpinion/status/1498922884713963526

 

https://mobile.twitter.com/Noahpinion/status/1498929487257370625

 

https://m.soundcloud.com/zshark-349064724/bayraktar-official-song-ukraine-russia-war

 

https://www.theatlantic.com/culture/archive/2022/03/ukraine-war-music-history/627024/

„They wanted to invade us with force

And we took offense at these orcs

Russian bandits are made into ghosts by

Bayraktar!“

https://m.youtube.com/watch?v=kVDxcxgITb4

СЛАВА УКРАЇНІ! BAYRAKTAR OFFICIAL SONG Ukraine war

 

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Stand 14.3.

https://www.zeit.de/2022/11/wolodymyr-selenskyj-ukraine-russland-krieg-interview/komplettansicht

„Wolodymyr Selenskyj: Ich bin bei meinem Volk. Das ist für mich der beste Schutz. Als Russland die Invasion vorbereitet hat, da erwartete Putin nicht, dass die Ukrainer ihr Land so entschlossen verteidigen würden. Nicht nur wenige, sondern die ganze Nation. Der Kreml rechnete nicht damit, dass dieser Krieg ein vaterländischer Krieg für uns sein würde, wie ihn die Sowjetunion gegen Hitler geführt hat. Putins Leute kennen die Ukraine einfach nicht. Aber wir sind so. Wenn die Ukraine bei dir ist, fühlst du dich sicher. Dies ist ein Grundsatz, von dem sich viele im Westen etwas abschauen sollten. …

Selenskyj: Nein, wir haben keine Angst. Wir haben der Welt bereits gezeigt, dass wir uns zu verteidigen wissen. Und wenn Sie mich auf die Angst ansprechen, dann muss ich Ihnen sagen: Nicht wir sollten Angst haben, sondern die Politiker der Welt. Ich meine all diejenigen, die jetzt auf die Ukraine blicken und darüber nachdenken: Könnte es die gleiche Invasion in meinem Land geben? Was Russland nun mit der Ukraine macht, das werden andere Staaten mit ihren Nachbarn wiederholen wollen. Daher ist die Verteidigung der Ukraine und die Hilfe des Westens in Wirklichkeit eine globale Antikriegsaktion. Alle potenziellen Angreifer der Welt sollten wissen, was sie erwartet, wenn sie einen Krieg beginnen. …

Die Invasion war keine Überraschung für mich. Die Brutalität schon. Das, was russische Soldaten der Zivilbevölkerung antun, ist nicht nachvollziehbar für mich. Weder die Bomben, die sie auf Wohnhäuser werfen, noch die Raketen, mit denen sie Wohngebiete beschießen. Das sind Kriegsverbrechen. …

Ich denke, die Drohung mit einem Atomkrieg ist ein Bluff. Es ist eine Sache, ein Mörder zu sein. Ein Selbstmörder ist eine andere Sache. Jeder Einsatz von Atomwaffen bedeutet das Ende für alle Beteiligten – nicht nur für die Person, die sie benutzt. Putins Drohung zeigt vielmehr eine Schwäche. Man droht mit Atomwaffen nur dann, wenn alles andere nicht funktioniert. Ich bin sicher, dass Russland sich der katastrophalen Folgen des Versuchs, Atomwaffen einzusetzen, bewusst ist.“

 

 

https://www.podcast.de/episode/591773303/folge-16-putin-will-dass-wir-angst-vor-ihm-haben

Oleksandra Bienert

„Aktuell gelte es, auf Errungenschaften der ukrainischen Zivilgesellschaft zu blicken, auf Menschen, die in eingekesselten Städten standhaft und mutig europäische Wert verteidigten.

Bienert äußert sich auch zur Lage der Flüchtlinge in Berlin und welche Erwartungen sie nun an Deutschland hat.“

 

https://mobile.twitter.com/AliceBota

„Ich habe den Eindruck, Teile der deutschen Öffentlichkeit werden es der Ukraine nie verzeihen, dass sie sich gegen einen Aggressor zur Wehr setzt.“

 

https://m.youtube.com/watch?v=vI9wT4AxwQs

Für Eure und für unsere Freiheit! Stimmen zum Krieg in der Ukraine : Sonntag, 6. März 2022, 14.00 bis 17.00 Uhr

Kundgebung, Bebelplatz, Berlin

 

https://uacrisis.org/de/

 

https://www.deutschlandfunk.de/newsblog-russland-ukraine-konflikt-100.html

 

Geschichtlicher Hintergrund 

https://www.zdf.de/dokumentation/zdf-history/die-geschichte-der-ukraine-100.html

Video verfügbar bis 19.03.2027

„Zunächst wurde die Unabhängigkeitserklärung 1918 von den Bolschewiki blutig bekämpft, Kiew von der Roten Armee besetzt. Jeder, der noch öffentlich Ukrainisch sprach, riskierte, getötet zu werden. Alle ukrainischen Symbole wurden zerstört, sogar Straßenschilder auf Ukrainisch.
Dann durfte sich die Ukraine als Republik in die Sowjetunion einreihen - als Getreidelieferant und später als Waffenschmiede. Die ukrainische Landbevölkerung widersetzte sich den Vorgaben aus Moskau, daraufhin verschärfte die sowjetische Regierung die Repressionen.“

 

Unterstützung 

https://www.ndr.de/ratgeber/Spenden-fuer-die-Ukraine-So-kommt-die-Hilfe-am-besten-an,ukrainehilfe112.html

 

https://euromaidan-sachsen.blogspot.com/?m=1

 

EuroMaidan-Sachsen

Konto-Nr. 221065865

BLZ 850 503 00

 

IBAN: DE46 8505 0300 0221 0658 65 

BIC: OSDDDE81XXX

Ostsächsische Sparkasse Dresden

 

https://helpukrainewin.org/

 

http://stopfake.de/spenden/

 

 

Hinweise für Flüchtlinge 

https://zugportal.de/collection-type/collection/4wTb0baXrhZTCLqrKVfZca

 

https://docs.google.com/document/u/0/d/164sXLiM0XfHSZ5T4__nXyOtga8Pg-nihB8Yb_82P1s4/mobilebasic

 

https://ukr-dim.de/

 

https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/ohne-private-hilfe-waeren-die-fluechtlinge-nicht-untergekommen

„Das Landesamt für Flüchtlinge zeigt sich mit der Versorgung der Menschen aus der Ukraine vollkommen überfordert. Das ist erstaunlich, denn diese Behörde ist finanziell und personell sehr gut ausgestattet, meint Gunnar Schupelius.“

 

 

KGB-Vererbung

https://m.facebook.com/groups/191463767603826/posts/4903188843097938/

„Die meisten russischen Agenten würden diesen Beruf nur ausüben, weil ihre Eltern oder Grosseltern bereits Agenten waren.“

 

 

Gehirngewaschen in Moskau 

 

https://papapover.com/en/

Anleitung zum Wahrheitsdialog für Russisch-Sprachler. Die russische Bevölkerung aufklären!

 

https://m.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/ukrainerin-berichtet-meine-stadt-wird-zerbombt-und-meine-mutter-in-russland-glaubt-mir-nicht_id_62818592.html

„„Ich wollte meine Eltern nicht erschrecken, aber ich habe angefangen, ihnen direkt zu sagen, dass Zivilisten und Kinder sterben“, sagt sie. „Aber obwohl sie sich Sorgen um mich machen, sagen sie immer noch, dass das wahrscheinlich nur aus Versehen geschieht und dass die russische Armee niemals Zivilisten angreifen würde. Dass es die Ukrainer sind, die ihr eigenes Volk töten.“

Damit rezitieren ihre Eltern die Sichtweise, die Putin und die staatlich kontrollierten Medien verbreiten: Russland befreie die Ukraine vor korrupten, drogenabhängigen Nazis, so die Parole. Die Gefahr für die ukrainische Zivilbevölkerung gehe von ukrainischen Nationalisten aus, die die Bevölkerung als menschliche Schutzschilde missbrauchten. Es sei eine „Befreiungsaktion“ Russlands. Medien, die von „Krieg“, „Invasion“ oder „Angriff“ berichten, müssen damit rechnen, von der Medienaufsicht des Landes gesperrt zu werden. Einige Sender sind bereits nicht mehr aufrufbar.“

 

https://plus.tagesspiegel.de/gesellschaft/russlands-volk-und-die-propaganda-des-kreml-alle-meine-freunde-unterstutzen-putin-420949.html

„Laut Meinungsumfragen ist die Zustimmung zum Präsidenten und zur „Spezialoperation“ in der Ukraine eher die Norm als die Ausnahme. Das Fernsehen hat daran einen großen Anteil.“

 

https://reitschuster.de/post/putins-blicke-fuehlten-sich-an-wie-blitze-innenansichten/

„„Jeder Russe, der da zuhörte, wusste – er bindet Dir einen Bären auf. Und da Du seine Lüge schlucken musstest, hat er Dich erniedrigt. Öffentlich.““

 

https://m.youtube.com/watch?v=Dd4yG4w71A4&feature=share&fbclid=IwAR28d1C4207tyCDMcV4gB2b7IXp8vBVZJnuo6hK3VMZPSYtEIEsz7_ICeUQ

„Es ist ungerecht und ignorant, den Belarussen zu unterstellen, sie würden Putin unterstützen. Es stimmt nicht!“

 

https://mobile.twitter.com/GolinehAtai/status/1296374005230972928

„Gestern nach 

@maischberger

 kam Richard David Precht auf mich zu: „Sie tun so als ob das ganze Volk Lukaschenko nicht mehr will““

 

https://www.achgut.com/artikel/putins_pferd

„Das Pferd, dieser treue Begleiter, der nicht bockt oder aufmuckt, ist das russische Volk. Das „grenzenlose Feld“ ist Putins Russland, zu dem neben den Weißrussen auch die Ukrainer als „Kleinrussen“ gehören sollen. Die Balten könnten hinzukommen, aus strategischen Gründen, aber auch weil dort große russische Minderheiten leben, die möglicherweise ebenfalls von „Völkermord“ bedroht sind. …

Hier zeigt sich, dass die radikale Reduktion auf das Eigene – für die sowohl das Lied als auch Putins Politik stehen – kein Gegenentwurf sind zu Selbstverleugnung, Kultur- und Werterelativismus, „Dekadenz“ des Westens, sondern Ausdruck eines „grenzenlosen“ Narzissmus, der für seine Ziele über Leichen geht. Über hunderttausende von Leichen. So schlägt Idylle um in Horror. …

Wie verblendet muss man sein, um immer noch zu glauben, dass ein Mann, der dem „christlichen Abendland“ mit Vernichtung durch Atomraketen droht, zugleich dessen Hüter sein soll? Dass ein Autokrat, der seine Herrschaft durch gleichgeschaltete Lügen-Medien und politische Morde absichert, ein Verbündeter gegen Brüssel-Eurokraten, One-World-Ideologen und Cancel Culture sein könnte?“

 

https://taz.de/Querdenker-unterstuetzen-Putin/!5838247/

 

 

Putins und hiesiger totalitärer Antifaschismus

https://www.nzz.ch/amp/feuilleton/wer-ein-faschist-ist-bestimme-ich-wladimir-putin-belebt-den-sowjetischen-antifaschismus-und-klittert-die-geschichte-damit-ist-er-jedoch-nicht-allein-ld.1673719

„ Lucien Scherrer in der NZZ:

«Wer ein Faschist ist, bestimme ich!» Wladimir Putin belebt den sowjetischen Antifaschismus und fälscht die Geschichte. Damit ist er jedoch nicht allein

Wladimir Putin behauptet, er müsse die Ukraine von den Nazis befreien. Westliche Medien und Politiker sind empört. Dabei beruft sich Putin auf einen totalitären Antifaschismus, der auch hier längst salonfähig ist.

Die Ukraine ist ein von Faschisten unterwanderter Staat, der einen Völkermord plant. Von den Unterdrückten hat die russische Regierung einen Hilferuf erhalten, und sie muss dieses Land mit einer Militäroperation befreien und entnazifizieren. So verkündet es die Propaganda von Wladimir Putin, seit die russische Armee mit Panzern, Bomben und Soldaten die ukrainische Bevölkerung terrorisiert. In demokratischen Staaten hat diese Lüge fast einhellig für Abscheu gesorgt.

Putins antifaschistisch verbrämte Kriegspropaganda verfing weder in den westlichen Medien noch in der Politik. «In der Ukraine spielt keine faschistische Partei irgendeine grosse Rolle», so zitierte der Bayerische Rundfunk den deutschen CDU-Politiker Jens Spahn. Der Deutschlandfunk berichtete, auf der Krim habe es entgegen russischen Behauptungen «keine Faschisten» gegeben. Und «Die Zeit» betonte, dass bei den Maidan-Protesten der «gesamte Querschnitt der ukrainischen Gesellschaft» vertreten gewesen sei: «Die deutliche Mehrheit der Demonstranten war nicht rechtsextrem.»

Bundespräsident Steinmeier würdigt Gudrun Ensslin

Die Aufregung über Putins Nazivorwürfe hat allerdings etwas Verlogenes. Denn nur wenigen fällt auf, dass der russische Präsident genau jenen sowjetischen (Staats-)Antifaschismus wiederbelebt, der bereits in den 1989/91 kollabierten sozialistischen Staaten zur Legitimierung von aussenpolitischen «Interventionen» und innenpolitischen Repressalien missbraucht wurde. Dieser rote Antifaschismus ist in westlichen Demokratien seit Jahren präsent – und er ist salonfähig. Missbraucht wird er ebenfalls; zwar nicht für Kriege, aber für Diffamierungen und Geschichtsklitterungen.

Sichtbar wird das etwa, wenn linke Politiker und Philosophinnen behaupten, die DDR sei doch antifaschistisch und kein Unrechtsstaat gewesen. Oder wenn schwarz gewandete Linksextremisten mit roten Hammer-und-Sichel-Fahnen gegen Corona-Massnahmengegner aufmarschieren und diese unter dem Applaus von linken Politikern und Journalisten pauschal als «Nazis und Schwurbler» verleumden, wie jüngst in Zürich geschehen.

In Deutschland ist der unreflektierte Umgang mit dem kommunistischen Antifaschismus fast zu einer Art Staatsdoktrin geworden, wie Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kürzlich unfreiwillig demonstriert hat: Er würdigte die RAF-Terroristin und Kommunistin Gudrun Ensslin als «grosse Frau der Weltgeschichte», obwohl sie in ihrem Kampf gegen das, wie es hiess, faschistische Schweinesystem BRD vier Menschen tötete und Dutzende verletzte.

Schon Putins Vorgänger empfingen «Hilferufe»

Dass Steinmeier Ensslin in einem Atemzug mit Hannah Arendt nannte, entbehrt nicht der Ironie. Denn Arendt hat schon früh darauf hingewiesen, dass Nazideutschland und Sowjetrussland «wesentlich identische Systeme» seien, nämlich totalitär. Totalitär ist letztlich auch jener Antifaschismus, den Wladimir Putin, Gudrun Ensslin, die DDR und linksextreme Antifa-Gruppen für ihre Zwecke missbrauch(t)en. Seine Ursprünge gehen auf die 1920er Jahre zurück, als die Sowjetführer und die mit ihnen verbundenen Kommunistischen Parteien im Westen behaupteten, Faschismus sei bloss eine Spielart bürgerlich-kapitalistischer Herrschaft.

Daraus leiteten sie Glaubenssätze ab, die bis heute als Versatzstücke in prorussischer und linksextremer Propaganda auftauchen. Der Faschismus, so lautet der wichtigste, kann nur ausgerottet werden, wenn die kapitalistische Wirtschaftsordnung zerstört und die bürgerliche Demokratie durch eine sozialistische Volksherrschaft (in der Realität: Parteidiktatur) ersetzt wird. Wer Faschist ist, hängt deshalb nicht davon ab, ob jemand tatsächlich faschistische Ideen vertritt, sondern ob er den Führungsanspruch der Kommunisten akzeptiert (dann ist er kein Faschist) oder ob er ihre Interessen durchkreuzt (dann kann im Prinzip jeder ein Faschist sein).

Für die Aussenpolitik heisst das: Die Sowjetunion und ihre Verbündeten kämpfen aufgrund ihres antifaschistischen Charakters stets für Freiheit, Demokratie und Frieden. Falls sie irgendwo militärisch eingreifen, tun sie das nur, um von Nazis angezettelte Konterrevolutionen zu verhindern und die faschistische Allianz aus USA, Grosskapital und Nato zu stoppen.

Als Josef Stalin 1950 seinem nordkoreanischen Verbündeten Kim Il Sung zu Hilfe eilte, galt es gemäss Propaganda ein «zweites Auschwitz» zu verhindern. Und als Stalins Nachfolger 1953 in der DDR, 1956 in Ungarn und 1968 in der Tschechoslowakei Volksaufstände und Reformbewegungen mit Panzern, Gewehren und Todesurteilen niederschlugen, mussten sie offiziell faschistische Putsche niederringen. Hilferufe aus den zu «befreienden» Ländern wollten sie ebenfalls empfangen haben – wie heute Wladimir Putin. Die orthodox-kommunistischen und neulinken Parteien im Westen – etwa die Progressiven Organisationen der Schweiz – verbreiteten diese Legenden zum Teil eins zu eins weiter, oder sie ergaben sich in halbherzigen Distanzierungen, die nichts an ihrer ideologischen Ausrichtung änderten.

Geschichte wird umgeschrieben und gesäubert

Der Antifaschismus sowjetischer Prägung ist zwar längst durch millionenfache Verbrechen diskreditiert worden, durch Schauprozesse gegen angeblich faschistische jüdische Ärzte, durch Massenerschiessungen, den «antifaschistischen» Mauerbau von Berlin oder den Hitler-Stalin-Pakt von 1939, dank dem die Sowjetunion Ostpolen und das Baltikum unterwerfen konnte. Dennoch hat er seine moralische Autorität bis heute bewahren können. Dies, weil Kommunisten im «Dritten Reich» und in Spanien heroischen Widerstand leisteten und weil die Sowjetunion Hitler unter unvorstellbaren zivilen und militärischen Opfern besiegte. Die Verbrechen der Kommunisten macht das zwar nicht ungeschehen, aber gerade im Westen sind sie nicht Teil der Erinnerungskultur geworden.

Das erleichtert es radikalen Linken bis heute, den Antifaschismus sowjetischer Prägung als Propagandainstrument zu nutzen: Unbeirrt verkünden sie, die Gesellschaft rücke immer weiter nach rechts. Linken Extremismus, so behaupten sie, könne es gar nicht geben, weil Linke nur Autos anzündeten und eigentlich für wahre Demokratie kämpften. Um dieses Märchen glaubhaft erscheinen zu lassen, wird die Geschichte fleissig umgeschrieben und gesäubert.

Dies mit Erfolg und grosszügiger Hilfe des Bildungsbürgertums, wie sich in Deutschland wenige Tage vor dem russischen Einmarsch in die Ukraine zeigte. Damals entbrannte eine Diskussion um die Vereinigung der Verfolgten des Naziregimes – Bund der Antifaschisten (VVN-BdA). Auslöser war ein Beitrag über Rechtsextremismus, den Innenministerin Nancy Faeser (SPD) vor ihrem Amtsantritt im VVN-BdA-Organ «Antifa» veröffentlicht hatte. Bürgerliche, die «Bild»-Zeitung und die AfD skandalisierten das, weil die 1947 gegründete VVN-BdA in Verfassungsschutzberichten immer wieder als grösste linksextremistisch beeinflusste Organisation im Land genannt worden war.

Sind Stalinisten Demokraten? Ja, sagen Journalisten

Exponenten der grünlinken Parteien, aber auch die meisten Medien verteidigten die Innenministerin dagegen und sprachen von einer «rechten Hetzkampagne». Tenor: Gewiss gebe es in der VVN-BdA einige Kommunisten, aber mit der autonomen Antifa und schwarzen Kapuzenpullis habe sie «kaum etwas gemein» («Der Spiegel»). Vielmehr gehe es um «couragierte und verdiente An­ti­fa­schis­t:in­nen» («TAZ») und um einen Verein, der sich seit der Gründung für «Demokratisierung» einsetze (Bayerischer Rundfunk).

Damit offenbarten Faesers Verteidiger allerdings nicht ihre edle Gesinnung, sondern ihre Naivität oder ihren Zynismus im Umgang mit dem totalitären Antifaschismus. Glaubt man einem Video der VVN-BdA, kämpft sie tatsächlich seit 75 Jahren «für Frieden und Menschlichkeit, für Völkerfreundschaft, gegen alte und neue Nazis». Ebenso lange bringe man «Generationen und demokratische Kräfte zusammen».

Das klingt gut, bloss ist vieles nicht wahr. Zumindest wenn man unter Freiheit, Menschlichkeit und Demokratie etwas anderes versteht als Treue zu sozialistischen Polizeistaaten. Gegründet wurde die VVN-BdA zwar von Überlebenden des Naziterrors, die nicht alle Kommunisten waren. Ebenso sind ihre Verdienste im Kampf gegen SS-Pensionäre, braune Seilschaften und Neonazis in der BRD unbestritten. Personell, ideologisch und finanziell war sie jedoch von Anfang an von der DDR-Parteidiktatur und deren westlichen «Bruderparteien» abhängig. Zeitweise spielte sie gar für viele Genossen die Rolle einer Ersatzpartei für die 1956 verbotene KPD.

«Gab es wirklich einen Stalin-Hitler-Pakt?»

Entsprechend propagierten die Vereinskader genau jenen sowjetischen Antifaschismus, der nun auch Wladimir Putin inspiriert: Die DDR-Diktatur betrachteten sie als wahre Demokratie, den Bürgeraufstand von 1953 als faschistisches Komplott, und Stalin wurde im Vereinsorgan «Die Tat» als «politisches und militärisches Genie» gefeiert, das sein Land aus der Finsternis geführt habe. Auch nach der Wende fielen VVN-BdA-Exponenten mit Stalin-Verklärungen, Anbiederungen bei RAF-Terroristen und gewaltbereiten Autonomen sowie Verharmlosungen der DDR auf. Noch heute finden sich auf der Vereins-Website Artikel mit Titeln wie «Gab es wirklich einen Stalin-Hitler-Pakt?» oder Versuche, den Antisemitismus des DDR-Regimes herunterzuspielen.

Wenn Journalisten, Sozialdemokraten und Grüne suggerieren, eine derartige Organisation habe sich zeitlebens für Demokratie und Frieden eingesetzt, legitimieren sie eine Geschichtsschreibung, die ähnlich revisionistisch ist wie jene in Putins Russland. Diese behauptet unter anderem, Polen sei selber schuld, dass es 1939 von Nazis und Sowjets überfallen worden sei. NGO wie Memorial, die stalinistische Verbrechen aufarbeiten wollen, lässt der Staat drangsalieren und verbieten.

Mit Hammer und Sichel gegen den Krieg

Die alten Widersprüche der roten Antifaschisten – gegen Nazis, aber trotzdem nicht auf der richtigen Seite – treten mit Putins Krieg wieder offen zutage. Denn bezeichnenderweise schaffen sie es aufgrund ihrer historischen Abneigung gegenüber dem «Yankee-Imperialismus» auch heute oft nicht wirklich, Putins Schuld zu anerkennen. So schreibt die VVN-BdA in einer gewundenen Erklärung zwar, sie verurteile die russische Aggression. Als Ursachen, so erfährt man dann aber, sind vor allem die «Geringschätzung» Russlands durch die USA und die Auflösung der Sowjetunion zu nennen. Letzteres habe in allen Staaten Osteuropas zur Herausbildung «nationalistischer und rechtsgerichteter Ideologien» geführt, «vielfach mit Rückgriff auf die ideologischen Verwüstungen, die die Jahre des nazistischen Krieges, der Okkupation und der Kollaboration angerichtet haben».

Sprich, eigentlich sind die Nazis und die USA schuld, und gäbe es die Sowjetunion noch, wäre das alles nicht passiert. Über das Leid, das sozialistische Parteibonzen während über siebzig Jahren in Osteuropa angerichtet haben – darunter eine Hungersnot in der Ukraine mit vier Millionen Toten –, verliert man dagegen kein Wort. Für Irritation sorgen Antifa-Gruppen auch an Anti-Kriegs-Demonstrationen. Denn hier nehmen auch Leute teil, die den real existierenden Sozialismus aus eigener Erfahrung kennen – und diese finden es gar nicht sympathisch, wenn Bürgersöhne und -töchter menschliches Leid missbrauchen, um die Nato der Kriegstreiberei zu bezichtigen und kommunistische Parolen zu skandieren.

So geschehen in Winterthur, wo einige Teilnehmer derart irritiert waren über das Gebaren von lokalen «Revolutionären», dass sie dem Umzug fernblieben. Ein Rumäne sagte dem «Landboten»: «Ich empfehle diesen Leuten, nachzulesen, was Kommunismus in der Praxis bedeutet hat.» Gut möglich, dass Putin mit seinem Krieg nicht nur sich selber, sondern auch weitverbreitete Bildungslücken im Westen entlarvt hat.“

 

https://1000-zitate.de/10640/Wenn-der-Faschismus-wiederkehrt-wird-er.html

Silone said abruptly: «If at a future moment fascism will return, it will not be so stupid as to say: 'I am fascism. ' It will say: 'I am antifascism». 

https://www.nzz.ch/meinung/wladimir-putin-ist-ein-faschist-wie-er-im-lehrbuch-steht-ld.1673256

„Als Präsident Putin am 24. Februar grünes Licht für den Überfall auf die Ukraine gab, bestand er darauf, dass die russischen Streitkräfte im Nachbarland nur eine «Spezialoperation» durchführen würden, um es zu «entnazifizieren». Es beliebte ihm, das Vorgehen der Ukraine gegen die russischsprachige Bevölkerung im Donbass als «Völkermord» zu bezeichnen. Dabei handelt es sich um eine einzige grosse Lüge. Denn nicht die Ukraine, welche einen jüdischen Präsidenten hat und in welcher der Gebrauch der russischen Sprache weit verbreitet ist, ist unter die Kontrolle von «Nazis» geraten, sondern Russland selbst hat sich unter Putin zu einem klassischen faschistischen Staat entwickelt. …

In Bezug auf Putins Faschismus sei hier festgehalten, dass das Regime, das er in Russland seit den nuller Jahren aufgebaut hat, sehr wenig mit dem Nationalsozialismus gemein hat, wie er von Historikern seinerseits mit dem Faschismus in der Sowjetunion in Verbindung gebracht wurde. Putin ist kein Nazi. Selbst er fand heraus, dass die russische Nation nicht durch «Rasse», sondern durch einen «gemeinsamen kulturellen Code» zusammengehalten wird, der umso «wertvoller» ist, als er aus einer «jahrhunderte-», ja sogar «jahrtausendealten» Vermischung der Kulturen hervorgegangen ist. Aus diesem Gedanken, der von der russisch-orthodoxen Kirche gestützt wird, speist sich die Doktrin der «russischen Welt». Was Putin in seiner Regentschaft reproduzierte, ist das prototypische faschistische Modell, wie es Benito Mussolini entwickelt hat – versetzt mit sozialdemokratischen Elementen, einem starken Gefühl der Grösse des verlorenen Reiches, einer korporativen Organisation der nationalen Wirtschaft und einer eher massvollen Unterdrückung des politischen Gegners. …

Im Jahr 2022 sind die durchschnittlichen Russen genauso indoktriniert und unbeleckt von Moral wie die Italiener und Deutschen in den späten dreissiger Jahren.“

 

 

„Putin töten“

https://www.mmnews.de/politik/179087-facebook-erlaubt-mordaufruf-gegen-putin

„Facebook und Instagram lockern ihre Regeln zu Gewaltaufrufen. In einigen osteuropäischen Ländern dürfen Nutzer nun russischen Soldaten und Präsident Putin den Tod wünschen. …

"Als Folge der russischen Invasion in der Ukraine haben wir vorübergehend Formen der politischen Meinungsäußerung zugelassen, die normalerweise gegen unsere Regeln verstoßen würden, wie z. B. gewalttätige Äußerungen wie 'Tod den russischen Invasoren'. Glaubwürdige Aufrufe zur Gewalt gegen russische Zivilisten werden wir nach wie vor nicht zulassen", so ein Meta-Sprecher in einer Erklärung.

Die Aufrufe zum Tod der Staatsoberhäupter werden zugelassen, sofern sie keine anderen Ziele enthalten oder zwei Indikatoren für die Glaubwürdigkeit aufweisen, wie z. B. den Ort oder die Methode, hieß es in einer E-Mail, in der eine kürzliche Änderung der Unternehmensregeln zu Gewalt und Aufwiegelung beschrieben wurde.“

 



Der Kriegsterror gegen die Ukrainer 

 

https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/krieg-ukraine-russland-news-liveblog?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fzustimmung%3Furl%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.zeit.de%252Fpolitik%252Fausland%252F2022-01%252Fliveblog-krieg-ukraine-russland-news

„Das UN-Hochkommissariat für Menschenrechte hat seit dem Einmarsch russischer Truppen am 24. Februar den Tod von 579 Zivilpersonen in der Ukraine dokumentiert. Unter ihnen waren 42 Kinder und Jugendliche, wie das Büro in Genf mitteilte. Am Vortag waren es insgesamt 564. Dem Büro lagen zudem verifizierte Informationen über 1.002 Verletzte vor. Am Vortag waren es 982.“

 

https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-03/krieg-ukraine-russland-news-liveblog?utm_referrer=https%3A%2F%2Fwww.zeit.de%2Fzustimmung%3Furl%3Dhttps%253A%252F%252Fwww.zeit.de%252Fpolitik%252Fausland%252F2022-01%252Fliveblog-krieg-ukraine-russland-news

„Seit Beginn des russischen Angriffskriegs sind in der Ukraine nach Angaben aus Kiew bereits sieben Krankenhäuser irreparabel zerstört worden. Die Kliniken in den betroffenen Städten müssten nach dem russischen Beschuss ganz neu aufgebaut werden, sagte Gesundheitsminister Wiktor Ljaschko der Agentur Ukrinform zufolge am Sonntagabend. Mehr als 100 weitere Gesundheitseinrichtungen seien beschädigt worden. Unter dem medizinischen Personal habe es seit dem Einmarsch der russischen Truppen am 24. Februar sechs Tote und und zwölf Verletzte gegeben, so Ljaschko. 

 

Für besonderes Entsetzen hatte vor einigen Tagen ein russischer Angriff auf das Gebäude einer Geburtsklinik in der Hafenstadt Mariupol gesorgt. Moskau behauptete, dass das Haus zuletzt von ukrainischen Kämpfern genutzt worden sei. Von ukrainischer wie auch von UN-Seite jedoch hieß es, dass es sich um eine zu dem Zeitpunkt noch funktionierende Geburtsklinik gehandelt habe.“

 

https://m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/putin-horror-in-wolnowacha-eine-ganze-stadt-in-schutt-und-asche-79436738.bildMobile.html?fbclid=IwAR0Zrg1XNshsm3rNbRa-mwZlUhmVc8a8s23n7PX4Y3v0TU44C42c0vTn00o#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Fausland%2Fpolitik-ausland%2Fputin-horror-in-wolnowacha-eine-ganze-stadt-in-schutt-und-asche-79436738.bild.html%3Ffbclid%3DIwAR0Zrg1XNshsm3rNbRa-mwZlUhmVc8a8s23n7PX4Y3v0TU44C42c0vTn00o&wt_t=1647184165242

„Es sind Bilder, die fernab jeder Vorstellungskraft liegen.

Die Stadt Wolnowacha im Osten der Ukraine ist dem Erdboden gleich.

Putins Bomben haben aus der Heimat von 22 000 Ukrainern ein Trümmerfeld voller Ruinen, Verwüstung und Tod gemacht. Die Infrastruktur ist völlig zerstört, das örtliche Krankenhaus eine Ruine.“

 

https://m.focus.de/politik/ausland/am-neunten-tag-des-krieges-in-videobotschaft-beschreibt-klitschko-das-leben-im-hart-umkaempften-kiew_id_62798600.html

„In einer Videobotschaft, die Vitali Klitschko kürzlich veröffentlichte, schildert er die Lage in der hart umkämpften und belagerten Hauptstadt Kiew.“

 

https://t.me/vitaliy_klitschko/1272

„Freunde! Liebe Kiewer!

Die Hauptstadt, in deren Nähe sich die Kämpfe abspielen, bereitet sich auf die Verteidigung vor.

Wir werden die Straßensperren weiter verstärken. 

Wir legen Vorräte an Lebensmitteln, Medikamenten und lebenswichtigen Gütern an. 

Außerdem unterstützt die Hauptstadt seit drei Tagen die Region Kiew bei der Evakuierung der Einwohner von Gostomel, Buchi, Vorzel und Irpin.

Die Stadt bietet Personenbeförderung mit Bussen an. Die Soldaten treffen die Menschen am Bahnhof. Und diejenigen, die aus Kiew weg wollen, werden in die Westukraine geschickt.

 Wir sorgen auch weiterhin dafür, dass die kritische Infrastruktur der Stadt funktioniert und die Hauptstadt funktionsfähig bleibt.

Als Vorsitzender des Ukrainischen Städtebundes möchte ich die internationalen Organisationen und die Vereinigungen von Bürgermeistern demokratischer Länder auf das Banditentum der russischen Besatzer aufmerksam machen. Dieser hatte in der vergangenen Nacht den Bürgermeister von Melitopol, Iwan Fjodorow, gefangen genommen.

Nach der Besetzung der Stadt stand die Gemeinschaft ohne ihren Anführer da! Sie legten das Wohlergehen von Melitopol lahm und demoralisierten und untergruben so die Einwohner der Stadt.

‼️ Das ist ein terroristischer Akt! Russland versucht, die rechtmäßigen Behörden in der Ukraine zu stürzen, die die Interessen der friedlichen Bürger schützen!

Heute sichern die Maßnahmen der Städte und Gemeinden ihren Lebensunterhalt. Lieferung von humanitärer Hilfe, Evakuierung der Bevölkerung aus Gebieten, in denen der Feind schießt, bombt und tötet.

Das Oberhaupt der Gemeinde Gostomel, Jurij Prilipko, wurde vor einigen Tagen bei der Verteilung von Lebensmitteln und Getränken getötet.

Die Orks sahen den Mut und die Unermüdlichkeit der Ukrainer, die in organisierter Weise für ihr Land kämpften. Nun versuchen sie, durch die Aushöhlung der Vertikalen des Regierens Unheil anzurichten.

🇺🇦Sie werden das Volk der Ukraine auf keinen Fall in die Knie zwingen! Die Ukrainer haben keine Angst, und selbst in den besetzten Städten gehen sie mutig auf die Straße, um gegen die Besatzer zu demonstrieren.

Wir werden Sie in jedem Winkel unseres Landes sehen! Wir werden nicht aufgeben!

 Gemeinsam werden wir uns erheben! Ruhm für die Ukraine!“

 

https://m.tagesspiegel.de/politik/erprobtes-kalkuel-putins-lehren-aus-dem-syrien-krieg-und-wie-er-sie-jetzt-anwendet/28150576.html

„Als Syriens Machthaber Assad im Frühjahr 2011 mit großer Gewalt auf Forderungen nach Demokratie reagierte, war die Empörung im Westen groß. Mehr aber auch nicht. Denn im Kriegsfall lautet das Mantra des Westens: Es gibt keine militärische Lösung für derartige Konflikte. Sogar Flächenbombardements, gezielte Attacken auf Schulen und Krankenhäuser oder das Abriegeln und Aushungern großer Städte ändern in der Regel nichts an dieser Haltung.

Das versteht Putin als Schwäche, die es zu nutzen gilt. Er führte erst auf der Krim und im Donbass, dann in Syrien der Staatengemeinschaft vor Augen, dass mithilfe von Kampfjets und Soldaten sehr wohl politische und militärische Ziele erreicht werden können. Dass auf dem Schlachtfeld entschieden wird, wer das Sagen hat. …

Der Westen unternahm auch nichts, als der Kampf gegen die Opposition mit immer größerer Brutalität geführt wurde. So gab es zwar wie jetzt in der Ukraine viele Rufe nach einer Flugverbotszone, um die Zivilbevölkerung vor Angriffen zu schützen. Doch davor schreckte Obama ebenfalls zurück: Die USA wollten eine direkte Konfrontation mit Russland nicht riskieren. …

Der mutmaßliche Angriff auf eine Entbindungsklinik in der eingeschlossenen ukrainischen Stadt Mariupol wirkte ebenfalls wie eine Szene aus dem Syrien-Krieg. Luftangriffe und Artilleriebeschuss auf zivile Einrichtungen sollen Terror verbreiten und den Widerstand der Gegner brechen. …

Der Beschuss der Entbindungsklinik in Mariupol wird von Moskau als Fake News bezeichnet. Das Krankenhaus sei militärisch genutzt worden. Das Leugnen ist auf russischer Seite Teil der Kriegsführung. Als westliche Staaten der Assad-Regierung den Einsatz von Giftgas nachwiesen, reagierten Damaskus und der Kreml mit der Behauptung, nicht die Regierungstruppen, sondern die Rebellen hätten diese C-Waffen eingesetzt.“

 

 

https://m.dw.com/ru/glava-diplomatii-es-nazval-napadenie-rf-na-harkov-narusheniem-zakonov-vojny/a-60964672

„Der Hohe Vertreter der Europäischen Union für Außen- und Sicherheitspolitik Josep Borrell verurteilte die russische Bombardierung ziviler Objekte in Charkiw, der zweitgrößten Stadt der Ukraine, scharf. "Der gestgesterne Beschuss ziviler Infrastruktureinrichtungen in Charkiw verstößt gegen die Kriegsgesetze. Die EU steht in diesen dramatischen Momenten unerschütterlich auf der Seite der Ukraine", schrieb der Leiter der EU-Diplomatie am Dienstag, den 1. März, auf Twitter.“

 

 

https://m.bild.de/bild-plus/politik/ausland/politik-ausland/behoerde-entzieht-russen-jets-den-tuev-zwingt-bermuda-russland-zu-boden-79435824,view=conversionToLogin.bildMobile.html?wtrid=kooperation.reco.taboola.paid.bild.mobile#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Ftrc.taboola.com%2F&wt_t=1647203529273

„Die meisten Flugzeuge russischer Airlines wie Aeroflot, Pobeda, S/ oder Utair sind auf Bermuda registriert. Die dortige Behörde hat ihnen nun sozusagen den TÜV entzogen – sie dürfen nicht mehr starten! Ab sofort! Zudem verlieren die russischen Fluggesellschaften Wartungs- und Leasingverträge.“

 

https://www.aero.de/news-42127/China-liefert-keine-Ersatzteile-an-russische-Airlines.html?fbclid=IwAR28FhEDTlbNIGyKKMhhH_L2YWDdvsDlOAMSA-SbLIeqL5_i-LraOSBZq_4

„China will westliche Sanktionen nicht unterlaufen und wird vorerst keine Teile für Airbus- und Boeing-Flugzeuge nach Russland liefern, meldet die russische Nachrichtenagentur "Interfax". Peking gilt bislang als einer der wenigen Verbündeten des international zunehmend isolierten Putin-Regimes. …

In der Leasingbranche geht zudem die Sorge um, dass eigene Flugzeuge in Russland wegen der Exportsperren bald als Ersatzteilspender herhalten müssen.“

 

 

https://m.facebook.com/varvara.pakhomenko/posts/10166394938295161?__cft__%5B0%5D=AZUSTBMmuTP8U7GNOS4uQ8OyFjviTGSL1Iaxouk2i_5Ia2gF6w9m7KcHl7jQMmycyS-2fLVtFg10qKxjVpspTJTE9I1z8LxXJiEPtFcck_B4rwfgtgm-YJAOwTSxs1iTzBLltVBZvjhWdB1Kn8SFPEeiSst8C8gEYHNMMUmmaVh0giu2NQdIoBTr84nu7M8YbVw&__tn__=%2CO%2CP-y-R

 

https://m.faz.net/aktuell/feuilleton/medien/fotografin-lynsey-addario-und-ihr-bild-einer-durch-russischen-beschuss-getoeteten-ukrainischen-familie-in-irpin-17870978.html

„Lynsey Addario von der „New York Times“ hält fest, wie eine ukrainische Familie durch russischen Beschuss getötet wurde. Sollte das Foto gezeigt werden? Der überlebende Vater hat eine klare Meinung.“

 

https://t.me/UkrainianWitness/1119

 

https://t.me/SIL0VIKI/43980

 

Jakob Hauter: https://www.laender-analysen.de/ukraine-analysen/263/putins-angriff-auf-die-ukraine-und-die-erzwungene-rueckkehr-zur-logik-des-kalten-krieges/?utm_source=newsletter&utm_medium=email&utm_campaign=Ukraine-Analysen+263&newsletter=Ukraine-Analysen+263 (14.3., dt.) Zitat: „Eine russische Staatsführung, die überzeugt ist, dass der Westen zu viel Angst vor ihren Atomwaffen hat, um ihr etwas entgegenzusetzen, ist noch gefährlicher, als eine russische Staatsführung, die sich in die Ecke gedrängt fühlt.“

 

 

 

https://m.dw.com/ru/jekspert-rf-narushaet-glavnoe-pravilo-vojny-ne-ubivat-grazhdanskih/a-61084290?fbclid=IwAR0r2GL4C_AIvUY9w75h3RkGvq5YXerp3Xf6I0G2T30x0dWbxGVRRcGIcjI

„Die DW sprach mit Varvara Pakhomenko, einer Expertin für humanitäres Völkerrecht, über die Regeln der Kriegsführung und wie man diejenigen, die sie verletzen, vor Gericht bringen kann. …

Artillerie- und Luftfahrtgranaten trafen Wohngebiete, Schulen, Krankenhäuser, Kirchen. Gleichzeitig sind Schulen, Krankenhäuser und religiöse Einrichtungen getrennt durch das humanitäre Völkerrecht geschützt. …

Fotos von Granaten von den Beschussplätzen, die von Anwohnern aufgenommen wurden, beweisen, dass Streumunition tatsächlich verwendet wurde. …

Das Problem mit internationalen Gerichten ist, wie das Land und die Täter gezwungen werden können, mit diesem Gericht zusammenzuarbeiten. Es ist kaum zu hoffen, dass das Land seine Kriminellen von alleine ausliefern wird. Aber Kriegsverbrechen haben keine Verjährungsfrist. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden Menschen 70 Jahre später wegen Verbrechen vor Gericht gestellt. Daher ist es notwendig, diese Verbrechen und Verstöße bereits jetzt aufzuzeichnen und zu dokumentieren.“

 

 

https://mobile.scribblelive.com/Event/Ukraine-Konflikt/?Theme=13112

„Bereits Anfang März hatte Russland eine Drohung gegen Finnland ausgesprochen, sollte das Land der NATO beitreten wollen. Vor etwa einer Woche waren russische Kampfjets über der schwedischen Insel Gotland in den Luftraum Schwedens eingedrungen.“

 

https://m.facebook.com/rolf.heine.311/posts/1666604117010773?__cft__%5B0%5D=AZX69sWDinMnuIhiMxZJQAZZngLCwe6MlA3pz6iC_FB6c1D6PdLByJqJN8_k45A-wKeme4DqLHjnZJ_S87R2TxsszZ68gwbCR1jIr0l4CdBoj7FzKM834z6vQJ6L_QOSlpqYSJJgwhOhT36IEOPHkqHAXJnshRqefUbMWQAEyaMm4g&__tn__=%2CO%2CP-y-R

„Großbritannien macht ernst.

Das Land liefert das Starstreak-Luftabwehrsystem an die ukrainischen Streitkräfte. Gegen dieses fortschrittliche, hochmobile Luftabwehrsystem sind russische Kampfjets und Kampfhubschrauber chancenlos, sobald diese tiefer als ca. 5000 Meter fliegen. Für die Bekämpfung von Flugzielen in größeren Höhen verwendet die ukrainische Luftabwehr andere Systeme.

Die Sicherung russischer Fahrzeugkolonnen, die üblicherweise durch Kampfhubschrauber erfolgt, ist nun nicht mehr ohne große Gefahren für die Hubschrauberbesatzungen möglich.“

 

 

Hintergrund 

 

https://app.handelsblatt.com/politik/international/handelsblatt-interview-mit-aussenminister-lawrow-russland-oeffnet-ukraine-den-weg-in-die-nato-seite-2/2460820-2.html?fbclid=IwAR0fOj2kcWuQ1PJsAvpVmcanSABQVL0xRCPtrgqBiFWJtwynB_QoeUNlOhE

 

https://www.dekoder.org/de/gnose/nato-osterweiterung-debatte-versprechen

 

https://www.weissgerber-freiheit.de/2022/03/09/ukraine-invasion-häufig-gestellte-fragen/

 

https://www.tabularasamagazin.de/haeufig-gestellte-fragen-zum-ukrainekrieg-was-darf-die-nato/

 

Fake Nuss

 https://m.facebook.com/shlomo.wilhelm/posts/7477603528931585?__cft__%5B0%5D=AZWV1khaNnYHcfp9-aM18ebZad_ovGd9_4igqnzBqaWcmAPh1_pEk2J3nhyzPzb7IKWhMi5OlAP7HI_vK9p03mNhTHZFbMo28M0HIwucpXccSTaG0uDHa83X78VQ20h16uUSVD-j0xoR9FZL-rNyaamjgPcdxqa-KWNkkqGA-oaObu1unKolso8k8gemw2-5S6GBtiwN4htKGuMnhTBd3Vjs&__tn__=%2CO%2CP-R

Shlomo Wilhelm

2 Tage  ·

 Oberrabbiner von Zhytomyr Shlomo Wilhelm: GLAUBT DEN FAKE NICHT!

Gestern wurde auf einer Mediendeponie, die sich fälschlicherweise selbst als seriöse Informationsquelle betrachtet, ein Artikel veröffentlicht, der besagt, dass die Juden von Zhytomyr, einer Stadt in der Ukraine, aufgrund von Pogromen und Verfolgung gezwungen wurden, aus der Stadt zu evakuieren von lokalen Nationalisten, aber nicht aus dem Krieg.

Diese Fälschung wurde von anderen Websites aufgegriffen, was zu einer Flut von Anrufen an mich führte. Die Anrufer fragten mit Entsetzen, was in Zhytomyr los sei?

Ich werde allen antworten: Der gesamte ukrainische Nazismus, Antisemitismus und Judenverfolgung gibt es nur in der kranken Vorstellung der Autoren dieser Müll Falschinformationen.

Warum werden diese "Artikel" geschrieben? Das ist mehr als offensichtlich: In der Ukraine herrscht Krieg, Russland attackiert unter einem absolut fiktiven Vorwand, imaginäre Nazis loszuwerden. Und im Krieg sind bekanntlich alle Mittel gut - jede Falschmeldung, die Konfliktstimmung innerhalb der Ukraine verursachen oder verstärken kann, spielt Russland in die Hände.

Und es sind russische Ohren, die hinter dieser Lüge herausstechen, es sind russische Erzählungen, die gespielt werden, um Ukrainer im Land zu streiten. Und natürlich ist es ihnen wichtig, diesen Fake auf der ganzen Welt zu verteilen.

Immerhin glauben die Menschen schnell an Fakes, und Widerweisung kommt immer zu spät.

Die Ukraine ist ein freies demokratisches Land, in dem ich seit fast 30 Jahren arbeite. Menschen aller Nationalitäten leben hier friedlich und freundlich, meine Kinder sind hier aufgewachsen, sie haben an einer Schule studiert, in der ukrainisch unterrichtet wird. Über was für einen Nazismus können wir überhaupt sprechen???

Ich fordere alle dringend auf, alle Informationen, die Sie lesen, verantwortungsvoll zu übernehmen, sie mit zuverlässigen und vertrauenswürdigen Ressourcen zu überprüfen und keine Hype-Schlagschriften auf dub

Jetzt herrscht Krieg in der Ukraine, eine Zeit der Lügen und Fakes. Lasst uns schlauer sein und nicht zulassen, dass die Regisseure und Technologen dieses Krieges ihre tödlichen Szenarien realisieren.

Ich bete für ein baldiges Ende des Krieges.

Ich bin gerade in Israel, aber ich möchte wirklich zu meinem gebürtigen Zhytomyr zurückkehren.

 

 

https://m.facebook.com/ilkosascha.kowalczuk/posts/247423870842450?__cft__%5B0%5D=AZVdEM4413c1GywB1EdndgpWEQ2hj78meCO3nldd18qlu7gDrD3_kCeCggsnlc9rFT2SqESYtbFhtIvZFCQa0OIQJoJayzBu-tl3aUvJxfXi4WUO8t6bHsx7fpM1syJmEj2uPJ7ZmEBJlVSx5-MtfWY3qt2lDomw_Cgb4wFzf2UPGg&__tn__=%2CO%2CP-y-R

 

 

 

Zum Holodomor in Ukraine und Kasachstan 

https://m.facebook.com/Eckhard.Mackh/posts/3222156931440519?__cft__%5B0%5D=AZWxOMauAsk_b6WFxGs25YTfKkFKb4l-ecb18WcwDT_IR1WPrzUZyjXBS6Z3msNbfZz9E4FfXSPns6tZlpIv27eGJLaUE7QCopE45BjRVQAehPkotg9_bc7G9cTT5Ai7zwmm7dBlE6RpijfAWzKu8oyp-bqqgErPT-Zd5sWiqwHxjQ&__tn__=%2CO%2CP-y-R

 

 

 

Hiesiges

https://www.welt.de/debatte/kommentare/article237489075/Krieg-in-der-Ukraine-Die-deutsche-Selbstgefaelligkeit-sollte-uns-beschaemen.html

„Die Ukrainer setzen ihr Leben aufs Spiel, während Deutschland an russischem Öl und Gas festhält – und darüber streitet, ob ein ehemaliger Bundespräsident „Frieren für die Freiheit“ fordern kann. Diese Debatte ist nicht nur peinlich, sie ist beschämend. …

Tatsächlich hat der Satz bundespräsidiale Ruck-Qualität: Ein Frösteln muss durch Deutschland gehen. …

Wie peinlich, ja beschämend, dass bei der Frage eines Importstopps allen Ernstes die finanzielle Situation eines ehemaligen Bundespräsidenten diskutiert wird. Auch das ist Teil der Selbstgefälligkeit, die Andrij Melnyk benennt. Von Solidarität mit der Ukraine ist in diesen Tagen die Rede, davon, dass dort auch der freie Westen und seine Werte verteidigt werden.“

 

https://mobile.scribblelive.com/Event/Ukraine-Konflikt/?Theme=13112

„Mar 14, 2022 12:27 AM

Der ukrainische Außenminister Dmytro Kuleba hat schwere Vorwürfe gegen Deutschland erhoben wegen seiner langjährigen Russland-Politik.

„Es tut mir leid, das sagen zu müssen: Sie haben tatsächlich dazu beigetragen, die aktuelle Macht von Russland mit aufzubauen.“

Das sagte Kuleba am Sonntagabend in der ARD-Talksendung „Anne Will“.

„Und wir hoffen, dass auch Sie entsprechend viel leisten werden, um die russische Kriegsmaschinerie anzuhalten.“

Deutschland und die Ukraine seien Partnerländer, sagte Kuleba. Er erhoffe sich aber drei Dinge von Deutschland. Erstens brauche sein Land alle nötigen Waffen zu seiner Verteidigung.

„Ich finde es nicht fair, dass Deutschland eine großangelegte Verteidigungszusammenarbeit mit Russland hatte über die vergangenen Jahre. Vielleicht ist es jetzt also an der Zeit, dass wir all das geliefert bekommen, was wir brauchen, um uns zu verteidigen.“

Zweitens forderte Kuleba härtere Strafmaßnahmen gegen Russland. Er wolle Deutschland für einige schwere Entscheidungen in den ersten Kriegstagen loben. Wenn er von seinen Kolleginnen und Kollegen in der Europäischen Union höre, weshalb zum Beispiel eine russische Bank noch nicht vom Banken-Kommunikationssystem Swift abgeklemmt worden sei oder bestimmte Sanktionen noch nicht eingeführt worden seien, dann höre er immer die gleiche Antwort.

„Da heißt es immer: Das ist wegen Deutschland.“ Er erklärte:

„Ich möchte hier Deutschland bei den Sanktionen in einer Führungsposition sehen.“

In einigen Fällen seien auch die USA bereit gewesen, weiter zu gehen, und Deutschland habe gesagt: „Kleinen Augenblick mal, wir müssen ein wenig vorsichtiger sein, wir müssen das noch abwarten.“

Drittens solle die Ukraine Mitglied der Europäischen Union werden, sagte Kuleba. Dies werde nicht im Handumdrehen möglich sein.

„Aber wir erwarten, dass auch die Bundesregierung diese Entscheidung mit unterstützt. Denn die Ukraine gehört zu Europa und mit der Ukraine wird Europa sicherer sein.“

Er verstehe, dass ein Politikwechsel in Deutschland nicht einfach sei. Jahrelang habe man auf Dialog gesetzt. „Aber jetzt sehen wir das wahre Antlitz Russlands.“ Kuleba sagte:

„Wir zahlen jetzt den Preis dafür. Unsere Kinder werden getötet, unsere Städte wurden dem Erdboden gleichgemacht. Das heißt, Sie sollten zugeben, dass Sie einen Fehler gemacht haben und diesen Fehler korrigieren.“

 Kuleba appellierte: „Stoppen Sie (Russlands Präsidenten Wladimir) Putin, denn die Ukraine ist nicht das letzte Ziel für ihn. Glauben Sie mir.““

 

https://scontent-ber1-1.xx.fbcdn.net/v/t39.30808-6/275579230_5396764493689306_4081681597788012371_n.jpg?_nc_cat=108&ccb=1-5&_nc_sid=8bfeb9&_nc_eui2=AeFpro_CJYydc-wiv0mk3PP94WCzunhNSorhYLO6eE1Kiu3WGRYQne4MNmQoPRKkEAuKWyFaC4lu_gzG6kqK2bJn&_nc_ohc=PRPnvQX8sKsAX_9CdVD&_nc_ht=scontent-ber1-1.xx&oh=00_AT_X0BhH9N0XmBN0SC_b-QAHGg2FgtrQop6rzVe5hduXpA&oe=62310E0D

 

https://taz.de/Linke-und-der-Ukrainekrieg/!5834130/

„Der tiefe Einschnitt, den der 24. Februar 2022 darstellt, ist bei einem gar nicht so kleinen Teil der Linken noch nicht richtig angekommen. Gemeint ist jener Teil der Linken, der sich all die Jahre so sicher war, dass Russlands aggressives Verhalten nur als Reaktion auf die Ausdehnung der Nato erklärt werden kann. Und da geht es nicht nur um Sahra Wagenknecht. …

Wer den Krieg in der Ukraine immer noch mit der Nato-Osterweiterung erklärt, weigert sich entweder dazuzulernen – oder er hat Putin nicht wirklich zugehört. Ginge es dem Diktator im Kreml tatsächlich um die Nato, bräuchte er nicht die kruden historischen Phantasmagorien, mit denen er in seinen Begründungen für die Invasion immer wieder hantiert: Die Ukraine sei eigentlich keine echte Nation, die Bolschewiki hätten Russland ausgeraubt, als sie große Gebiete der Ukraine zuschlugen, Lenin hätte vor 100 Jahren einen fatalen Fehler gemacht und so weiter.

Für seine neo-imperialen Visionen ruft Putin die Nato noch als Gegner auf – als Begründung, warum er das Nachbarland seinem Reich einverleiben will, braucht er sie aber nicht. Wer kann da wirklich noch glauben, er hätte sich mit einer neutralen Ukraine zufriedengegeben?

Hinter der Erzählung von der Nato-Osterweiterung als geopolitischer Ursünde verbirgt sich sehr oft ein linker Antiamerikanismus, dem es wichtiger ist, sich an die eigenen Glaubenssätze zu klammern, als die Wirklichkeit angemessen zu beschreiben. Die Kurzfassung der Erzählung lautet ja: Der Ami ist schuld. …

Verdammt viele Menschen in diesem Land sind gerade sehr froh, dass es die Nato gibt. Weitere Länder werden jetzt in das Verteidigungsbündnis drängen. Und die deutsche Aufrüstung wird kommen. Das sind Fakten, mit denen man in den nächsten Jahren umgehen muss.

Linke Politik wird da nur einen konstruktiven Einfluss haben können – auch im Sinne, dass das Militärische nicht überhandnimmt –, wenn sie sich von überkommenen Denkmustern verabschiedet und sich nüchtern dieser neuen Welt stellt.“

 

https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/die-demonstranten-fuer-den-frieden-muessen-sich-vom-pazifismus-trennen

„Wer für Frieden demonstriert, der muss ehrlich bleiben und fordern, dass sich die NATO bis an die Zähne bewaffnet. Nicht der Pazifismus wird Putin von einem Angriff auf das Baltikum, Rumänien oder Polen abhalten, sondern nur unsere unbedingte Bereitschaft und überzeugende Fähigkeit zur militärischen Verteidigung.“

 

https://www.tichyseinblick.de/feuilleton/medien/bei-illner-ukraine-aktenschreddern/

„Bei Maybrit Illner wechseln alle Linken vom Lager der pazifistischen Diplomatielaberer in das der Schon-immer-vor-Putin-gewarnt-Habenden. Man behauptet einfach das Gegenteil – und kommt damit durch. Wäre da nicht ein 93-Jähriger, der beim Wenden nicht mehr so schnell ist.“

 

https://zeitschrift-luxemburg.de/artikel/deutschland-droht-zur-sanktionsfreien-zone-fuer-oligarchen-zu-werden/?fbclid=IwAR1UJfFO6ptqxZwssfucDqRHbYIueOPsiC98FF4m-E9xQuHv7xQth-yx8uU

„Aktuell werden Sanktionen gegen russische Oligarchen beschlossen, die der deutsche Staat gar nicht durchsetzen kann. Denn in puncto Transparenzregister und Geldwäsche macht er seit Jahren seine Hausaufgaben nicht, sagt Katalin Gennburg.“

 

https://www.dorstenerzeitung.de/regionales/russische-rocker-nachtwoelfe-vor-bonner-konsulat-zuvor-ging-eine-drohbotschaft-ein-w1734670-4000473141/

„Die russische Rockergruppe „Nachtwölfe“ sind eng mit Russlands Präsidenten Wladimir Putin verbandelt. Am Freitag standen sie für eine Stunde vor dem russischen Generalkonsulat in Bonn. …

Nach dpa-Informationen sind die zehn Männer gebürtig vor allem aus Russland und Kasachstan. Ihre Motorräder sind in der Region zugelassen. Wie die dpa weiter erfuhr, lehnte das Generalkonsulat den nachmittäglichen Besuch nicht ab. Loswerden wollte man die Rocker nicht.“

 

https://m.focus.de/politik/deutschland/putins-motorradgang-schlaegt-in-bonn-auf-ukraine-krieg-hinterlaesst-in-deutschland-spuren_id_65978076.html

 

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Eine Einschätzung 

 

Es ist so absurd und schmerzhaft zu lesen, was die deutsche Linke sich immer noch so zusammenfabuliert. Wenn es noch mal um die NATO-Osterweiterung geht, einfach auf dekoder verweisen, da ist wirklich alles gesagt und es wird mit all dem Unfug aufgeräumt, der da so im Umlauf ist:

 

https://www.dekoder.org/de/gnose/nato-osterweiterung-debatte-versprechen

 

Das allerwichtigste: bei den vielzitierten Zusagen („keinen Zentimeter nach Osten“) ging es nur um die Wiedervereinigung und ob NATO-Truppen auf dem Gebiet der DDR stationiert würden. Alles andere stand noch gar nicht zur Debatte zu diesem Zeitpunkt.

 

Und zur absurden Forderung nach einer Kapitulation heute: das geht ganz praktisch gesehen gar nicht. Denn die Ukrainer haben eine sehr pragmatische Beziehung zu ihrer Regierung: wenn sie nicht mehr in ihrem Sinne funktioniert, verliert sie umgehend jegliche Unterstützung. Würde also Selenskyj den Stift in die Hand nehmen und die Kapitulation unterschreiben, wäre die Tinte noch nicht getrocknet und er wäre schon abgesetzt (im besten Fall). Und dann übernähme jemand anderes das Kommando, der den Kampf fortführen wird, egal wie lange er dauern sollte. Denn wer schon so viel verloren hat (und nichts mehr zu verlieren hat als ideelle Werte wie die Unabhängigkeit von einem Tyrannenstaat) wird niemals aufgeben. Das gilt inzwischen für alle 40 Millionen Ukrainer. Oder wie neulich jemand schrieb: eine Bevölkerung die Putin auf Knopfdruck in ein Heer von Dschihadisten verwandelt hat. 

 

Dritter Punkt, der viel befürchtete Atomschlag: hier spielt Putin seinen größten Trumpf aus - die bizarre Angst im Westen vor ihm. Und so viele spielen mit. Und übersehen, dass es intern gerade mächtig rumort: mehrere Generäle wurden abgesetzt sowie einige Führungskräfte des Auslandsgeheimdienstes, weil es Putin nach 2 (!) Wochen dämmert, dass er ein komplett falsches Bild von der Ukraine geliefert bekommen hat. Rücktrittsgesuche wie das der Zentralbakchefin wurden mehrfach abgelehnt, es herrscht zunehmend Angst. Keiner weiß mehr, was der „Chef“ hören will. Gleichzeitig ist der Algorithmus für die Auslösung des roten Knopfs hochkomplex. Putin kann ihn gar nicht im Alleingang auslösen. Und schließlich: die Atomsprengköpfe müssen alle 10 Jahre ausgetauscht werden, damit sie weiterhin funktionieren. Es gibt große Zweifel, ob das bei all der Schlamperei im Staate Putin (und vor allem im Selbstbedienungsladen Russische Armee) erfolgt ist.

 

Vierter Punkt: die Ukraine würde zu genau so einem Mafia-Staat wie DNR und LNR.

 

Fünftens: Nur wenn die ukrainische Armee jetzt unterstützt wird auf jegliche erdenkliche Art und Weise, kann der zivile Widerstand weiter funktionieren. Und der wird immer vielfältiger. So kann man von jedem beliebigen Handy aus vorgefertigte SMS an zufällig bestimmte russische Handynummer schicken. Dabei wird ein vorgefertigter Text versandt, der die Russen aufklärt über die Lage in der Ukraine. Oder die Seite papapover.com (Papa, glaub mir) mit Tipps, wie man mit russischen Verwandten reden kann, die nicht glauben wollen, dass die eigenen Angehörigen von russischen Jagdbombern angegriffen werden.

 

Die Ukraine hat sich durch die massive horizontale Mobilisierung (übrigens undenkbar in Russland!) eine reelle Chance erkämpft, die uns zur moralischen Verpflichtung werden sollte, sie noch massiver zu unterstützen. Auch mit der (Teil-) Schließung des ukrainischen Himmels. Bevor von dort Chemiebomben geworfen werden. Das ist nämlich meine nächste große Angst.

 

Letzter Punkt: Putin kann im Land nur sehr begrenzt mobilisieren, da es ja offiziell keinen Krieg gibt. Da ist es schwer, Kriegsbegeisterung zu entfachen.

 

Liebe Grüße und viel Kraft

 

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Putin-Abtritt 

 

Leonid Gozman

5 Std.  ·

ICH FORDERE ENTSCHLIESSUNG VON DER PFLICHT DES PRÄSIDENT DES RF PUTIN

Ich, Gozman Leonid Yakovlevich, fordere von den Abgeordneten der Bundesversammlung der Russischen Föderation, sofort den Prozess der Entlassung aus dem Posten des Präsidenten der Russischen Federation gemäß der Russischen Verfassung einzuleiten eine Föderation. In. Putin.

Ich verstehe, dass sie es nicht tun, obwohl genau das ihre Pflicht ist. Und es ist meine Pflicht, es zu fordern.

P.S. Achtung Behörden: in diesem Text gibt es keine Anzeichen für eine Diskreditierung der Streitkräfte der Russischen Föderation, sowie in unanständiger Form Respektlosigkeit gegenüber den Behörden - beide sind gesetzlich verboten. Ich möchte Sie darüber informieren, dass ich für die Veröffentlichung dieses Textes weder eine Belohnung noch eine Belohnung in irgendeiner Form von ausländischen oder russischen Bürgern und Organisationen erhalten habe.

https://de.wikipedia.org/wiki/Leonid_Jakowlewitsch_Gosman

 

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https://www.sueddeutsche.de/politik/interview-michail-chodorkowski-russland-ukraine-putin-1.5546621?reduced=true&fbclid=IwAR1Hfy2s0PSmECVXnAQqzMVDXOnXkBBxB38UjE6TvV4x4L70bTR569aX8-Y

 

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Andreas Zumach

https://monde-diplomatique.de/artikel/!5830499

 

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Francis Fukuyama in der Kyiv Post:

 

https://www.kyivpost.com/article/opinion/op-ed/preparing-for-defeat.html

 

Vorbereitung auf die Niederlage

Von Francis Fukuyama.Veröffentlicht am 13. März um 11:14 Uhr

 

Ich schreibe dies aus Skopje, Nordmazedonien, wo ich letzte Woche einen unserer Kurse der Leadership Academy for Development unterrichtet habe. Nach dem Ukrainekrieg unterscheidet sich hier in Bezug auf die verfügbaren Informationen nicht, außer dass ich mich in einer angrenzenden Zeitzone befinde, und die Tatsache, dass Putin auf dem Balkan mehr Unterstützung gibt als in anderen Teilen Europas. Vieles davon ist Serbien und Serbiens Gastgeber von Sputnik zu verdanken.

Ich werde meinen Hals herausstrecken und mehrere Prognosen treffen:

  • Russland steuert auf eine völlige Niederlage in der Ukraine zu. Die russische Planung war inkompetent, basierend auf einer fehlerhaften Annahme, dass die Ukrainer für Russland günstig seien und dass ihr Militär unmittelbar nach einer Invasion zusammenbrechen würde. Russische Soldaten trugen offensichtlich Uniformen für ihre Siegesparade in Kiew und nicht zusätzliche Munition und Rationen. Putin hat zu diesem Zeitpunkt den Großteil seines gesamten Militärs für diese Operation eingesetzt - es gibt keine riesigen Reserven an Kräften, die er aufrufen kann, um die Schlacht zu verstärken. Russische Truppen stecken vor verschiedenen ukrainischen Städten fest, wo sie mit riesigen Versorgungsproblemen und ständigen ukrainischen Angriffen konfrontiert sind.
  • Der Zusammenbruch ihrer Position könnte plötzlich und katastrophal sein, anstatt langsam durch einen Zermürbungskrieg zu geschehen. Die Armee auf dem Feld wird einen Punkt erreichen, an dem sie weder versorgt noch zurückgezogen werden kann, und die Moral wird verdampfen. Dies gilt zumindest im Norden; den Russen geht es im Süden besser, aber diese Positionen wären schwer aufrechtzuerhalten, wenn der Norden zusammenbricht.
  • Es gibt keine diplomatische Lösung für den Krieg, bevor dies geschieht. Es gibt keinen denkbaren Kompromiss, der angesichts der Verluste, die sie zu diesem Zeitpunkt erlitten haben, sowohl für Russland als auch für die Ukraine akzeptabel wäre.
  • Der Sicherheitsrat der Vereinten Nationen hat sich erneut als nutzlos erwiesen. Das einzig Hilfreiche war die Abstimmung der Generalversammlung, die dazu beiträgt, die schlechten oder ausflüchteten Akteure der Welt zu identifizieren.
  • Die Entscheidungen der Biden-Administration, keine Flugverbotszone zu erklären oder bei der Übertragung polnischer MiGs zu helfen, beide gut; sie haben ihren Kopf während einer sehr emotionalen Zeit behalten. Es ist viel besser, wenn die Ukrainer die Russen alleine besiegen, Moskau die Entschuldigung berauben, dass die NATO sie angegriffen hat, und alle offensichtlichen eskalatorischen Möglichkeiten vermeiden. Insbesondere die polnischen MiGs würden den ukrainischen Fähigkeiten nicht viel hinzufügen. Viel wichtiger ist eine kontinuierliche Versorgung mit Javelins, Stingers, TB2s, medizinischem Bedarf, Kommunikationsausrüstung und Informationen. Ich gehe davon aus, dass die ukrainischen Streitkräfte bereits von NATO-Geheimdiensten von außerhalb der Ukraine vektorisiert werden.
  • Die Kosten, die die Ukraine zahlt, sind natürlich enorm. Aber der größte Schaden wird von Raketen und Artillerie verursacht, gegen die weder MiGs noch eine Flugverbotszone viel tun können. Das einzige, was das Schlachten stoppen wird, ist die Niederlage der russischen Armee vor Ort.
  • Putin wird die Niederlage seiner Armee nicht überleben. Er bekommt Unterstützung, weil er als starker Mann wahrgenommen wird; was hat er zu bieten, wenn er Inkompetenz zeigt und seiner Zwangskraft beraubt wird?
  • Die Invasion hat Populisten auf der ganzen Welt bereits großen Schaden zugefügt, die vor dem Angriff einheitlich ihr Mitgefühl für Putin zum Ausdruck gebracht haben. Dazu gehören Matteo Salvini, Jair Bolsonaro, Éric Zemmour, Marine Le Pen, Viktor Orbán und natürlich Donald Trump. Die Kriegspolitik hat ihre offen autoritären Neigungen aufgedeckt.
  • Der Krieg bis zu diesem Punkt war eine gute Lektion für China. Wie Russland hat China in den letzten zehn Jahren scheinbar High-Tech-Militärkräfte aufgebaut, aber sie haben keine Kampferfahrung. Die miserable Leistung der russischen Luftwaffe würde wahrscheinlich von der People's Liberation Army Air Force repliziert, die ebenfalls keine Erfahrung mit der Verwaltung komplexer Flugoperationen hat. Wir können hoffen, dass sich die chinesische Führung nicht so über ihre eigenen Fähigkeiten täuschen wird, wie es die Russen getan haben, als sie einen zukünftigen Schritt gegen Taiwan in Betracht gezogen haben.
  • Hoffentlich wird Taiwan selbst aufwachen, um sich auf den Kampf vorzubereiten, wie es die Ukrainer getan haben, und die Wehrpflicht wiederherzustellen. Lassen Sie uns nicht vorzeitig defätistisch sein.
  • Türkische Drohnen werden zu Bestsellern.
  • Eine russische Niederlage wird eine "neue Geburt der Freiheit" ermöglichen und uns aus unserem Funk über den rückläufigen Zustand der globalen Demokratie befreien. Der Geist von 1989 wird dank einer Reihe mutiger Ukrainer weiterleben.
  • Francis Fukuyama ist bekannt für sein Buch The End of History and the Last Man (1992).
    Abgedruckt von American Purpose, 10. März 2022. https://www.americanpurpose.com/articles/preparing-for-defeat/

 

 

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Martin van Creveld

https://www.merkur.de/politik/ukraine-krieg-russland-putin-ende-ausgang-prognose-atomwaffen-nato-kiew-kaempfe-91406573.html

 

 

Was ist kommunistoid? 

 

Detlev Preusse

2. Februar 2017  ·

Z u r E r i n n e r u n g

an den 2. Februar 1990.

Am 2. Februar 1990 war der neu gewählte Vorsitzende der SED-PDS Gregor Gysi bei Gorbatschow in Moskau. „Bei diesem Besuch versuchte Gysi auf Gorbatschow Einfluss zu nehmen, um dessen neue Zustimmung zur deutschen Einheit zu bremsen.“

[Ehrhart Neubert, Unsere Revolution - Die Geschichte der Jahre 1989/90, München 2008, S. 347.]

Hinsichtlich der Situation der UdSSR fragte Gysi Gorbatschow, „ob in der Sowjetunion die Entstehung weiterer Parteien mit politischem Einfluss aufgehalten werden kann und ob es gelingen wird, den Prozeß der Loslösung einzelner Republiken zu stoppen. Für die DDR wäre es z. B. eine Katastrophe, wenn sich die baltischen Republiken von der Sowjetunion trennen würden.“

[Nakath, Detlef/Neugebauer, Gero/Stephan, Gerd-Rüdiger (Hrsg.), „Im Kreml brennt noch Licht“ – Die Spitzenkontakte zwischen SED/PDS und KPdSU 1989-1991, Berlin 1998, S. 153.]

Es war schon von einer bemerkenswerten Abgründigkeit, dass ein deutscher Politiker den baltischen Staaten die staatliche Unabhängigkeit bestritt, sich damit objektiv auf die Position des Hitler-Stalin-Paktes begab. Bemerkenswert ist auch Gysis Leugnung historischer Tatsachen. Seine Missachtung oder Unkenntnis des Völkerrechts wurde noch am gleichen Tag unter Beweis gestellt:

Am gleichen Tag, dem 70. Jahrestag des Estnisch-Russischen Vertrages von Tartu (Vertrag von Dorpat) von 1920, in der das bolschewistische Russland die Unabhängigkeit Estlands „auf alle Zeiten“ anerkannte, verabschiedete die „Estnische Generalversammlung“ bei ihrer Zusammenkunft in der Tallinna Linnahall eine Deklaration zur Frage der nationalen Unabhängigkeit. Bei der Generalversammlung handelte es sich um eine Zusammenkunft aller gewählten Volksvertreter der Ebene der Republik, der Bezirksebene und der Kommunalebene der Estnischen SSR.

(Wenn man sich mit den politischen Positionen von Gregor Gysi, Die Linke, beschäftigt, sollte einem schnell klar werden, dass die in Deutschland viel diskutierte Frage politisch letztlich belanglos ist, ob er nun Mitarbeiter des Ministeriums für Staatssicherheit war oder nicht. Seine politischen Positionen waren und sind in einem derart hohen Maße abgründig, dass diese Debatte lediglich vom wahren Charakter seiner Politik ablenkt.)

 

 

 

https://reitschuster.de/post/bundespressekonferenz-beseitigt-gefahr-fuer-ihre-gute-beziehung-zur-regierung-nicht-deutsch-genug-zum-fragen-stellen/

„Weiß man in der Bundespressekonferenz nicht, was für ein heikles, vermintes Terrain man da betritt? Der Schriftsteller Edzard Schaper wurde unter den Nazis aus der Reichsschrifttumskammer ausgeschlossen, weil er seinen Wohnsitz im Ausland hatte. Andererseits gibt es aber offenbar auch andere Kriterien als den Wohnort: Selbst Henryk M. Broder, einem der bekanntesten deutschen Journalisten, der ohne Zweifel in Berlin lebt, wurde die Aufnahme verweigert. Ausgerechnet ihm, der er so scharf und klug wie kaum ein anderer die Regierung kritisiert.

Die einzige konkrete Verknüpfung an einen Ort, die sich in der Satzung finden lässt, besagt: Man muss „aus Berlin und/oder Bonn ständig und weit überwiegend über die Bundespolitik berichten“ (nachzulesen hier). Das tue ich häufiger und intensiver als die meisten anderen Mitglieder.“

 

 

und nun: Musik

 

https://m.youtube.com/watch?v=Gqd_huxG6qA&feature=youtu.be

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Stand 5. 3.2022

(wenn Links beim Anklicken nicht funktionieren, bitte die Linkadresse kopieren und als url in die Webadressenleiste eingeben, das müßte klappen)

 


Putins Krieg (4)

https://mobile.twitter.com/ISPK_org/status/1500020645798854656?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1500020645798854656%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=http%3A%2F%2Fwhitelabel-test-123.scribblelive.com%2FEvent%2FUkraine-Konflikt

https://m.facebook.com/events/253004000342941/?acontext=%7B%22ref%22%3A%2252%22%2C%22action_history%22%3A%22%5B%7B%5C%22surface%5C%22%3A%5C%22share_link%5C%22%2C%5C%22mechanism%5C%22%3A%5C%22share_link%5C%22%2C%5C%22extra_data%5C%22%3A%7B%5C%22invite_link_id%5C%22%3A304466965006483%7D%7D%5D%22%7D&refsrc=deprecated&_rdr
Ukraine Will Resist

https://zeitschrift-osteuropa.de/blog/aufruf-zur-solidaritaet-mit-der-ukraine/

https://m.facebook.com/frank.ebert.77/posts/4782604428474528?src=email_notif

https://m.youtube.com/watch?v=vI9wT4AxwQs

https://www.rbb24.de/politik/thema/Ukraine/beitraege/berlin-demonstrationen-unter-den-linden-samstag-sonntag.htm/alt=amp.html


https://m.facebook.com/hagenfdp/videos/500940788210876
Solidarität mit der Ukraine!
40.000 Menschen haben heute auf dem Münchner Königsplatz gegen Putins Krieg in der Ukraine demonstriert. 🇺🇦

https://t.me/vitaliy_klitschko/1249

https://m.facebook.com/events/253004000342941/
„1. Waffen und Ausrüstung für die Ukraine! Putin verachtet Diplomatie! Bereits seit acht Jahren warnt die Ukraine vor den Aggressionen des Kremls. Spätestens jetzt muss den Ukrainern zugehört werden. Der Westen hat zu lange gewartet und gezögert. Der Krieg kann nur noch mit Waffen gestoppt werden. Wir brauchen sie nicht um andere anzugreifen, sondern um uns schlicht und einfach zu verteidigen.
2. Weitere scharfe Sanktionen gegen Russland JETZT! Dies schließt auch die Ausgrenzung Russlands von SWIFT mit ein. Putin fürchtet keine stufenweise Einführung der Sanktionen! Alle Maßnahmen, die ergriffen werden können, sind umgehend notwendig, um die russische Wirtschaft und damit auch die Streitfähigkeit des russischen Militärs zu schwächen! Sämtliche Russischen Eliten dürfen keine Möglichkeit mehr haben, (Reisefreiheit und) die Vorteile der freien und friedlichen Ordnung außerhalb Russlands zu genießen.
3. Die komplette Isolation Russlands! Internationale Plattformen wie die UN und der Europarat sollen Russland ausschließen. Kriegstreiber dürfen keine Stimme zur Rechtfertigung ihrer Verbrechen besitzen. Sie gehören stattdessen vor den Internationalen Gerichtshof in Den Hague. Propagandistische Medien wie Russia Today, Sputnik, RTR, Rossia24, TVCI und andere dürfen kein Teil der Medienlandschaft einer Welt sein, in der seriöses journalistisches Arbeiten ein hohes Gut ist..
4. Humanitäre Hilfe. Die Russischen Truppen bombardieren Wohngebiete, Kitas und Schutzunterkünfte. Die Behauptung, ausschließlich auf militärische Objekte zu zielen, war von Anfang an eine Lüge.. Die Zivilbevölkerung ist gezwungen, in Bunker zu fliehen. Doch die Plätze in den Bunkern sind knapp, nicht alle wurden für solch eine enorme Invasion ausgelegt.
Die Evakuierung der Zivilistinnen ist riskant, denn Russland greift auch die öffentlichen Verkehrsmittel an.
Russland begeht ein Kriegsverbrechen, indem sie Ukrainische Krankenhäuser bombardieren, was der Gegenstand des Artikels 19 der Genfer Konvention von 1949 ist.“

https://m.facebook.com/sofioksanen/posts/505441527616058?__cft__%5B0%5D=AZWc9BXp6-3nrbqMzMYx76VTSNyQGixAgsQpnWw8JT2B6_vW-TiaYsmsnrqK4lQYByPTKXjt5p3_E-2x3cUXEy8IbObGCRpDf4cLE1ciRzLFsaMJBIHHPhRFeL7lCjPQ_IEMWNpAnN2j7sXQHeB0JQmnKK_F9KcUy0cgJejBwqTUYA&__tn__=%2CO%2CP-y-R
Ich liebe diese Dame in der Moskauer U-Bahn.
Bild über das Freies Theater von Weißrussland

https://m.facebook.com/sebastien.gobert.9/posts/5235966939771577?__cft__%5B0%5D=AZXWAw00DBOoi5mW7VpbUitrnHn_HquDiDRLny3VGXlqKhIuefiw-ap_fYhYX3oKGD4ax_XY3mkX-BE1SNCIPH0fbdcomYajAtWnIjPhzk8ao9y-XUVnatRHyy1UjCS3DsHhKvI9KSzBiQw4tZP3iAdgDcbZ2RLIz7sPRVMW7ObgqQ&__tn__=%2CO%2CP-y-R
Dekommunisiert

https://m.facebook.com/login.php?next=https%3A%2F%2Fm.facebook.com%2Fgerd.ackermann.754%3F__cft__%255B0%255D%3DAZWmKSrC7Pn8ihSJt9SNyX6e-bKRmCP4ykfFQyXeDgMamMsKz2apPLUzqBG-2pNMbQv_fj95OygZo3BNeHClo0vyaFPUUFGYTYP3vQWuxofAOn4IgTGIfjWQxuq8-oeLmd2bS9T_569zQLhXOS1Jg38WvNuSKD4733YidnbsnXR8sg%26__tn__%3D-UC%252AF&refsrc=deprecated&_rdr

https://m.facebook.com/permalink.php?story_fbid=4865297183577089&id=100002905667296&__cft__%5B0%5D=AZXnlV9nHnmxUnRKrjzEywRjPncAY0tKivGME3ZrlJGdQ00q8phehKs527lwE5UrvX9u9AztHKasAdCweRjWF3jiWr1yCGVfeVrioO_EhL00l3ocT1u2AEd4dGc_y1ITu9DXhn6IRTgXMPhdrtjXo_660JJXGyh3rYSUMahBSJD0zg&__tn__=%2CO%2CP-y-R


https://www.juedische-allgemeine.de/juedische-welt/ukraines-oberrabbiner-fordert-bombardierung-von-putins-panzerkonvoi/
„Putins Behauptung, man wolle mit der Militäraktion die Ukraine »entnazifizieren«, kommentierte Bleich mit den Worten: »Der Nazi, der entnazifiziert werden müsste, heißt Wladimir Putin.«“

https://www.juedische-allgemeine.de/juedische-welt/faktencheck-ist-das-viel-geteilte-video-mit-praesident-selenskyj-authentisch/
„Ein Video in den sozialen Netzwerken soll angeblich den jetzigen ukrainischen Präsidenten Wolodymyr Selenskyj bei einer vor Jahren gehaltenen Hetzrede zeigen. »Bekämpft die Russensäue, die Deutschen, die Judenschweine und anderes Ungeziefer«, heißt es darin. Im Beitragstext (archiviert) dazu steht: »Wolodymyr Selenskyj - Präsident der Ukraine - 2014«. Aber ist der dort wirklich zu sehen?
Bewertung
Nein. Der Redner ist offenkundig nicht Selenskyj. Es handelt sich um Oleh Tjahnybok von der rechtsextremen ukrainischen Partei Swoboda.“



Sozialsenatorin Katja Kipping und die
Beauftragte für Integration und Migration
Katarina Niewiedzial haben bisher versagt, beide gehören der Linkspartei an.

https://www.morgenpost.de/berlin/article234677221/Freie-Traeger-suchen-Unterkuenfte-Personal-und-Ehrenamtliche.html?service=amp

https://www.rbb24.de/politik/thema/Ukraine/beitraege/berlin-fluechtende-ukraine-krieg-sozialsenatorin-erwartet-anstieg.html
„Bei der Ankunft von 1.300 Geflüchteten am Dienstagabend am Berliner Hauptbahnhof hatten vor allem freiwillige Helfer, die Berliner Feuerwehr sowie das Deutsche Rote Kreuz und Bahn-Mitarbeiter geholfen, den Menschen Verpflegung und medizinische Versorgung zu geben und ihnen den Weg zu den Bussen zu zeigen, die für die Weiterfahrt zum Landesamt für Flüchtlinge bereitstanden.
Eine rbb-Reporterin vor Ort hatte am Abend berichtet, Helfer der Ämter seien nicht vor Ort erkennbar gewesen.“

https://t.me/vitsche_berlin/86
Heute, am Mittwoch, dem 02. März, fand eine Besprechung zwischen den Vertretern der Initiative „Ukrainischer Widerstand“, (zu der auch Vitsche Berlin zählt, mehr darüber in unserem morgigen Post) und der Bürgermeisterin Berlins Franziska Giffey (SPD), sowie den Vertretern des Senats von Berlin statt. Bei der Besprechung wurden die aktuellen Fragen zum Thema Flüchtlingsempfang aus der Ukraine kommuniziert und einen engen Kontakt zwischen den Parteien aufgenommen.
Das Wichtigste in Kürze:
- Frau Bürgermeisterin unterstützt im Vollen und Ganzen die Bemühungen des Vereins und ist bereit, alle mögliche Hilfe für die Ankommenden zu gewährleisten;
- ein Krisenstab beim Senat von Berlin wurde gegründet;
- die Stadt Berlin ist bereit, alle relevanten Angelegenheiten zu übernehmen. Bis die Stadt ihre Leistungen entfaltet, bleibt die Initiative im Kontakt mit dem Krisenstab. Die wichtigsten Fragen dabei sind die Unterkünfte für die Flüchtlinge, ihren Transport nach Berlin, medizinische, psychologische Hilfe und Integration.
- der Senat von Berlin bereitet sich, hochqualifizierte Angekommene aktiv in Deutschland zu integrieren, dabei sind Kulturinitiativen und Programme vorgesehen;
- die Europäische Kommission wird in den kommenden Tagen ein vereinfachtes Verfahren zum Flüchtlingsempfang beschließen. Dabei handelt sich u.a. um die Vergabe von einem „Sonderstatus“;
Wir bedanken uns herzlich für die umfangreiche Unterstützung des Senats in kritischen Fragen in diesen schwierigen Zeiten für die Ukraine. 💛💙
Kommentare:
„Also wird die Stadt Berlin alles am Hauptbahnhof übernehmen, was momentan von Freiwillige gemacht wurde? Und wann?“
„Dafür braucht es kein Studium um sowas mit 2 Tagen Vorlauf vorher zu sehen... Shame on you! ...“

https://ungarnheute.hu/news/orban-in-ein-paar-jahren-werden-wir-in-einem-anderen-europa-leben-22953/?fbclid=IwAR3I2Mgt9fXgSHGbut7NU4F3ZaL2DnqZKLNo0dRxZeuMSLs7JDRrtFLC8xM

https://mobile.twitter.com/patriot_singles/status/1499067744800718856?t=UAHa96WWcGEpXSb-Vt1ywg&s=09

https://mobile.twitter.com/EuromaidanPress/status/1499058187072331782?t=azcY1hWm35zQhmU7iHMyMg&s=09

https://mobile.twitter.com/sarfeld/status/1499093757735714817?t=kxTgn1Us_2Fb1Rsje2lScA&s=09

https://www.msn.com/de-de/unterhaltung/musik/ivan-velikanov-in-russland-tobt-ein-kalter-b%C3%BCrgerkrieg/ar-AAUw4R0?ocid=msedgdhp&pc=U531&fbclid=IwAR1Q-9ZkSRexHDUisRDrExsSc4YHrdBjetbRq0YlnAH7vUnGCb426_qCYRM
„Der Dirigent des Abends, Ivan Velikanov, kam vor der der Aufführung auf die Bühne, rief in einer kurzen Rede zum Frieden auf und stimmte mit dem Orchester Beethovens "Ode an die Freude"an. Danach gab es "Figaro", und nach der Oper - die Suspendierung des Dirigenten von allen weiteren Aufführungen seiner eigenen Inszenierung, die für den höchsten russischen Theaterpreis "Goldene Maske" nominiert worden ist.“

https://m.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/buergermeister-von-kiew-vitali-klitschko-im-moma-wenn-ich-sterben-muss-dann-sterbe-ich_id_62702570.html

https://www.nzz.ch/meinung/der-andere-blick/warum-russland-verliert-auch-wenn-putin-den-krieg-gegen-die-ukraine-gewinnt-ld.1672752?mktcid=smsh&fbclid=IwAR1EbtIIFuYtEHmvzHnXtfLhx0EXYiluX3WlaeVFFN2AWcU21sbjYEgw-Go&mktcval=Facebook&reduced=true
„Demokratien haben etwas, wofür es sich zu kämpfen lohnt: ihre Freiheit. Despoten wie Putin machen immer denselben Fehler und unterschätzen die Widerstandskraft offener Gesellschaften. Russland zahlt dafür einen hohen Preis.“


Russische „Soldatenmütter“

https://www.merkur.de/politik/ukraine-krieg-russland-news-soldatenmuetter-tote-gefallene-russland-wladimir-putin-zr-91383948.amp.html

https://www.spiegel.de/ausland/ukraine-russische-muetter-sollen-gefangene-soldaten-in-kiew-abholen-a-676c0c44-da9c-42ec-ae0a-1c056b53157e-amp

https://mobile.twitter.com/i_iangg/status/1499045238077366278?t=A4vmxsWgFzBATlSUDkA4sA&s=09

🔴Der Sicherheitsdienst der Ukraine hat Appelle gefangener russischer Besatzer an ihre Eltern veröffentlicht, sie aus der Ukraine zu bringen.
"Mutter, bring mich weg von hier! Wir bringen hier Zivilisten um!" - sagte einer von ihnen.
Warum diese "Erkenntnis" erst kam, als die Besatzer fast die Hälfte der Ukraine durchquerten und in der Region Mykolaiv landeten, ist eine offene Frage. Tatsache ist jedoch, dass sich der Feind massenhaft den ukrainischen Kräften ergibt. Sie arbeiten aktiv mit allen Gefangenen und dokumentieren ihre Aussagen, damit alle Beteiligten bestraft werden", teilte der Sicherheitsdienst der Ukraine @SBUkr mit.
Quelle: Liga

Laut CNN teilten Beamte des Pentagons mit, dass der Geist des russischen Militärs aufgrund der enormen Verluste und des unerwarteten Widerstands der Ukrainer am Boden liegt. Die Quelle sagt auch, dass die Mehrheit der Invasoren junge Wehrpflichtige sind, die nicht wissen, wie man kämpft oder keine Ahnung haben, dass sie sich im Krieg befinden.
Quelle: Babel.ua

https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/sie-sterben-fuer-einen-sinnlosen-krieg-seine-soldaten-sind-putin-voellig-egal-79309370.bild.html?fbclid=IwAR1pjowwM-kGeWRuooz9cORPSgPjyMAM-eTv1WPtyUWiwaNJlshTxzURZzc
„Valentina Melnikova (72), Mitbegründerin des „Komitees der Soldatenmütter Russlands“, kennt den desaströsen Zustand von Putins Armee. Zu BILD sagt sie: „Ich bekomme viele Anrufe von hilflosen Müttern, sage ihnen: Holen Sie Ihre Söhne ab! Aber viele Mütter wissen gar nicht, wo ihre Kinder sind.“
Die ukrainische Armee hat mittlerweile eine Hotline eingerichtet, bei der verzweifelte Eltern anfragen können, ob ihre Söhne gefallen oder gefangen sind.
Einige werden ihre Kinder wohl nicht einmal bestatten können: Laut des britischen Verteidigungsministers Ben Wallace setzt die russische Armee mobile Krematorien in der Ukraine ein. Dort werden gefallene Soldaten direkt eingeäschert.“

https://www.weissgerber-freiheit.de/2022/03/03/das-menschenbild-in-putins-armee/


https://www.achgut.com/artikel/putin_verrechnete_sich_mit_dem_kampflosen_sieg_und_steht_nun_mitten_im_krie

https://www.t-online.de/nachrichten/ausland/id_91757930/darum-fuellen-die-ukrainer-ihre-molotowcocktails-mit-styropor.html

https://m.bild.de/bild-plus/politik/ausland/politik-ausland/russlands-krieg-gegen-die-ukraine-blamage-bei-deutscher-waffenlieferung-79343958,view=conversionToLogin.bildMobile.html?wtrid=kooperation.reco.taboola.paid.bild.mobile#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Ftrc.taboola.com%2F&wt_t=1646423744260
„Deutschland unterstützt die Ukraine mit 2700 Flugabwehrraketen vom Typ „Strela“. Sie stammen noch aus den Beständen der Nationalen Volksarmee (NVA) der DDR. Allerdings lagerten Hunderte in verschimmelten Kisten. Die große Frage: Taugen die überhaupt noch?“

https://www.oe24.at/welt/ukraine-krieg/putin-will-janukowitsch-zum-neuen-praesidenten-machen/512331728/amp

https://www.deutschlandfunkkultur.de/putin-ist-von-neid-und-wut-getrieben-eine-analyse-aus-lemberg-dlf-kultur-281bebcb-100.html

https://www.nzz.ch/international/krieg-in-der-ukraine-die-neusten-entwicklungen-ld.1613540
„2.3.22, 14:05 Uhr: Ukraine meldet den Tod von mehr als 2000 Zivilisten
In der Ukraine sind seit Beginn des Krieges nach Angaben aus Kiew mindestens 2000 Zivilisten getötet worden. In dieser Zahl seien gestorbene Soldaten des Landes nicht inbegriffen, teilte der Rettungsdienst am Mittwoch über Facebook mit. Unter den Toten seien zehn Rettungshelfer.“

https://www.tichyseinblick.de/meinungen/polnische-experten-die-ukraine-kann-den-krieg-gewinnen/?fbclid=IwAR1xar-oGeI8WFTx3lpo_pBWoq3ZQRL5UyfovpyyQ6YZ0bnDN2BZVro3How
„Hin und wieder zeigen sich Kriege bei aller Entsetzlichkeit auch von einer schwejkhaft-komischen Seite. So hat der Journalist Daniel Liszkiewicz ein kleines Video ins Netz gestellt, das folgende echte Szene filmte: Ein ukrainischer Pkw hält neben einem irgendwo am Straßenrand liegengebliebenen russischen Schützenpanzer. Es kommt zu einem Dialog. Der ukrainische Fahrer fragt die herumstehenden Soldaten:
„Habt Ihr aufgegeben?“
Ein Russe antwortet: „Kein Kraftstoff mehr!“
Der Ukrainer antwortet: „Sollen wir Euch nach Russland abschleppen?“
Die Soldaten lachen.“
(Ich habe das auch gesehen, bei Welt-TV. Das geht dann noch weiter, der Ukrainer fragt: „Wo wollt Ihr denn hin? Nach Kiew?“ „Wissen wir auch nicht.“ Der Ukrainer: „Na, dann kehrt mal um, hier seid Ihr falsch!“ und fährt weiter.)

https://www.tagesschau.de/ausland/europa/ukraine-charkiw-akw-russland-101.html
„02.03.2022 13:12 Uhr
Russische Einheiten haben nach eigenen Angaben das Gebiet um das größte Atomkraftwerk in der Ukraine unter ihre Kontrolle gebracht. Zudem erklärte Moskau, man habe die Stadt Cherson im Süden des Landes eingenommen.“

https://mobile.twitter.com/MaksimNevchas/status/1498955802320818176?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1498955802320818176%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.nzz.ch%2Finternational%2Fkrieg-in-der-ukraine-die-neusten-entwicklungen-ld.1613540

https://lithuaniatribune.com/ukraine-nato-can-wait-not-the-eu/

https://t.me/ukraufdeu/340
„Anton Geraschtschenko: Der NSU hat vor kurzem Informationen erhalten, dass eine Gruppe von mehr als 20 gelenkten Hubschraubern mit Fallschirmjägern aus der Region Mykolajiw in der Nähe von Voznesensk, wo sich das südukrainische KKW befindet, eingeflogen ist.
Es könnte ein Angriff auf das KKW erfolgen.
Quelle: liga.net“



https://m.bild.de/bild-plus/politik/ausland/politik-ausland/putins-killer-kommando-tschetschenen-jagd-auf-selenskyj-und-die-klitschkos-79286710,view=conversionToLogin.bildMobile.html?wtrid=kooperation.reco.taboola.paid.bild.mobile#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Ftrc.taboola.com%2F&wt_t=1646179561175
„Sie verfolgen Oppositionelle, foltern Homosexuelle und liquidieren ihre Feinde – jetzt ist Putins Mörder-Bande aus dem Kaukasus in der Ukraine angekommen“
(Schon alleine die Kadyrow-Feuermelder-Fressen auf dem Foto - zum Reinschlagen)

https://amp.tagesspiegel.de/politik/propaganda-ueber-brutale-killer-kommandos-putins-tschetschenen-bluthund-meldet-erstmals-eigene-tote/28110910.html

https://www.blick.ch/ausland/erneuter-alarm-in-kiew-der-krieg-in-der-ukraine-live-id17193095.html
„Gemäss Danilow sei ein Teil der Tschetschenen von Russlands Geheimdienst FSB verraten worden.“

https://cache.pressmailing.net/content/2ddde1a5-acfe-4a94-884a-09b3adaa39ca/Kommentar%20von%20Herrn%20~hilling%201.03.22.pdf

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/russischer-auftragsmord-in-deutschland-geplant-bundesanwaltschaft-klagt-tschetschenen-wegen-vorbereitung-eines-attentats-an/ar-AAUydXV?cvid=11c3bfdfc5cb473ba537698ce084967e&ocid=winp1taskbar&fbclid=IwAR2qTRy41qpAY73B1tDUHkQau5uq7ahgk8AuynZyC-nEsrxsGj_MAsrMBYo
„Der Herrscher der russischen Provinz Tschetschenien, Ramsan Kadyrow, wollte einen in Bayern lebenden Tschetschenen töten lassen. Die Mordwaffe lag schon bereit.“

https://www.n-tv.de/politik/Kiew-wirft-Moskau-Einsatz-der-Vakuumbombe-vor-article23165196.html
„Die Bilder einer enormen Explosion in der ukrainischen Stadt Ochtyrka werfen eine Frage auf: Handelt es sich bei der abgefeuerten Waffe um eine sogenannte Vakuumbombe russischer Truppen? Der Einsatz dieses Waffentyps hätte verheerende Folgen - und könnte eine neue Eskalationsstufe darstellen. …
Die ukrainische Botschafterin Markarowa betonte vor den Reportern, die Vakuumbomben seien nach der Genfer Konvention verboten - Russland sollte dafür "einen hohen Preis zahlen". Vom US-Kongress forderte sie konkret mehr Waffen und härtere Sanktionen für Russland. Das Genfer Protokoll III über Brandwaffen von 1980 verbietet den Einsatz konventioneller Waffen, die "übermäßige Leiden verursachen oder unterschiedslos wirken können". Im "Guardian" beschreibt Hellyer das qualvolle Ersticken, das die Vakuumbomben erzeugen können. Demnach können sie den Menschen "die Luft aus den Lungen saugen".“

https://www.blick.ch/ausland/putin-muss-die-naechste-eskalationsstufe-zuenden-deshalb-ist-der-blitzkrieg-gescheitert-id17281705.html?fbclid=IwAR21rXFFEtk05RIXs-EnxgWZblKGpPXs8jwze8A5KZcDgJvSM_kQJiqDIqU

https://www.stern.de/politik/-putins-afghanistan---das-droht-den-invasoren-in-der-ukraine-31663408.html?utm_medium=posting&utm_source=facebook&utm_campaign=stern_fanpage
„Mit jedem Tag wird es für Kiew riskanter, normale militärische Manöver auszuführen, also Truppen und Panzer in größeren Formationen zu massieren oder gar als Konvoi über die Straßen zu schicken. Anders sieht es aber aus, wenn Kiew kleine, trainierte und entschlossene Gruppen für den Kampf nutzt. Acht Kämpfer mit Panzerabwehrwaffen und einer kleinen Überwachungsdrohne passen in einen Handwerker-Transporter. In dem unübersichtlichen bebauten Gelände der Ukraine können diese Trupps überall zuschlagen. Die ersten Kampftage haben gezeigt, die Soldaten sind motiviert und die Bevölkerung steht auf ihrer Seite. Die allgegenwärtigen Kartons von Molotowcocktails werden militärisch bedeutungslos sein, aber sie zeigen die kämpferische Moral der Zivilisten.“

https://m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/ukraine-krieg-kreml-tobt-wegen-unserer-waffen-lieferungen-79308768.bildMobile.html#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Fwww.bild.de%2Fpolitik%2Fausland%2Fpolitik-ausland%2Fukraine-krieg-kreml-tobt-wegen-unserer-waffen-lieferungen-79308768.bild.html&wt_t=1646148899011
„Maria Schacherowa (46), Sprecherin des russischen Außenministeriums, bezeichnete die Lieferungen am Montagabend als „empörende Geste“.
In ihrer Erklärung schob sie hinterher: Scholz’ Entscheidung lasse „uns die Frage stellen, wie umfassend und vollständig der Entnazifizierungsprozess in Deutschland nach seiner Niederlage im Zweiten Weltkrieg war“.
Heißt: Die Regierung von Feldherr Wladimir Putin (69) erhebt den absurden Vorwurf, Deutschlands Regierung sei noch immer von Nazis durchsetzt. Offenbar kam die Scholz-Wende auch für den Kreml überraschend.“

https://www.tichyseinblick.de/meinungen/eine-kurze-geschichte-der-putinistischen-besatzungsoblaste-deutschland/?fbclid=IwAR1RSWUD3cZtID9mPl58dbCNvTcz2TwQ1zjc-ZYBjE0Gai87fHTwYCYFeX4


Putin-Kollaborateure
https://m.bild.de/regional/dresden/dresden-aktuell/ukraine-krieg-kretschmer-will-weiter-enge-partnerschaft-zu-russland-79308024.bildMobile.html
„Während die westliche Welt Russland für die Aggression in der Ukraine mit nie dagewesenen Sanktionen wie u.a. dem Swift-Ausschluss bestraft, will Sachsens Ministerpräsident Michael Kretschmer (46, CDU) an einer engen Partnerschaft zu Russland festhalten.“

https://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.us-sanktionen-gegen-einen-deutschen-wer-ist-matthias-warnig.760fe058-0711-4376-adca-e250dce05116.html
„Der in Staufen in der Nähe von Freiburg lebende Manager Matthias Warnig steht auf der Liste der US-Sanktionen. Wer steckt hinter dem Geschäftsführer der Nordstream AG? …
Der in der Niederlausitz geborene Warnig war einst als Geheimagent für die Stasi in der DDR tätig und Auszeichnungen wie die „Medaille für treue Dienste in der Nationalen Volksarmee in Gold“ von 1989 durch Erich Mielke, einst Minister für Staatssicherheit in der DDR, zeugen vom Erfolg in seiner früheren Tätigkeit. Unter dem Decknamen „Arthur“ spionierte Offizier Matthias Warnig in der DDR-Handelsmission in Düsseldorf, seiner späteren West-Laufbahn schadete diese allerdings nicht. Bei den Verhandlungen über die Währungs-, Wirtschafts- und Sozialunion zwischen DDR und Bundesrepublik war er für die Regierung von Hans Modrow dabei, und in der Folge gab es ein Stellenangebot der Dresdner Bank, für die Warnig ab 1990 in Sankt Petersburg tätig war. …
Warnig und Russlands Präsident Wladimir Putin sollen sich laut Wikipedia erstmals im Januar 1989 beim 71. Jahrestag der Gründung der sowjetischen und berüchtigten Geheimpolizei Tscheka begegnet sein.“

https://simongerberblog.files.wordpress.com/2018/03/stasi-documents-putin-warnig1.pdf
Stasi-Akte Matthias Warnig

https://www.welt.de/wirtschaft/plus237226533/Gerhard-Schroeder-Ex-Kanzler-gibt-Aufsichtsratsposten-bei-Herrenknecht-auf.html

https://www.welt.de/sport/fussball/article237258941/Borussia-Dortmund-entzieht-Alt-Kanzler-Schroeder-Ehrenmitgliedschaft.html

https://m.tagesspiegel.de/politik/umstrittener-einsatz-fuer-nord-stream-2-schwesig-war-eine-russische-werbeikone/28119474.html
„Die umstrittene „Stiftung Klima- und Umweltschutz MV“ soll nach Möglichkeit aufgelöst werden. Denn diese war nur gegründet worden, um die Pipeline Nord Stream 2 vor US-Sanktionen zu schützen. Hauptfinanzier der Stiftung ist mit 20 Millionen Euro das Unternehmen Nord Stream 2, das dem russischen Energiekonzern Gazprom gehört. …
Mecklenburg-Vorpommern schafft zudem den „Russlandtag“ ab, ein bilaterales Wirtschaftsforum, das zum ersten Mal 2014 stattfand, also nach der Annexion der ukrainischen Halbinsel Krim durch Moskau und der russischen militärischen Intervention in der Ostukraine. Trotz zahlreicher Forderungen nach einer Absage des Treffens hielt der damalige Schweriner Ministerpräsident Erwin Sellering (SPD) am Russlandtag fest, Hauptredner war damals Altkanzler Gerhard Schröder (SPD), der als einer der wichtigsten Türöffner Russlands in Deutschland gilt.
Gesponsert wurden die Russlandtage von Nord Stream 2 und weiteren Firmen, denen der Bau der Pipeline nützt. „Es wird auf absehbare Zeit keine Russlandtage in Mecklenburg-Vorpommern mehr geben“, kündigte Schwesig nun an. …
Die „Deutsch-Russischen Partnerschaft“, deren Gründer Schwesigs Amtsvorgänger Sellering ist, wurde mit 600.000 Euro aus Landesmitteln ausgestattet, im Vergleich zu anderen Vereinen eine ziemlich hohe Summe. …
Auch der Errichtung der Stiftung hatte die CDU zugestimmt, obwohl sie zu dem Zeitpunkt in der Opposition war. Dies sei „kurzsichtig und zu gutgläubig“ gewesen, sagte Liskow im Landtag. So war es nur noch die AfD, die am Dienstag die Stiftung und den Russlandtag, zwei von der Landesregierung angestoßene Projekte, verteidigte. …
Gegen eine vollständige Auflösung der Stiftung stemmt sich deren Vorsitzender Sellering. Schwesig will prüfen, ob die Stiftungsmittel für „humanitäre Zwecke“ eingesetzt werden können. 20 Millionen Euro von Nord Stream 2 für Kriegsopfer in der Ukraine? Das Stiftungsvermögen einem anderen Zweck zuzuführen, sei „rechtlich ausgeschlossen“, teilte Sellering mit.“

https://www.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/willkommen-in-der-putin-wirklichkeit-gastbeitrag-von-michael-wolffsohn-79305406.bild.html?fbclid=IwAR0xb5OZ81nvLVDXuFFDVT9i5nddIRQ3XqKsgl0moLrADXQCLsCYKuYCueU

https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/die-neue-reue-der-putin-versteher-ueberzeugt-mich-nicht
„Matthias Platzeck und Sahra Wagenknecht geben sich schockiert über den Einmarsch in die Ukraine. Dabei konnten sie sehr gut wissen, welche Pläne in Moskau geschmiedet wurden, meint Gunnar Schupelius.“


https://www.achgut.com/artikel/general_denikin_eine_schluesselfigur_in_putins_kosmos
„Unter marxistischen Zeitgenossen sehe ich eine – oft uneingestandene – Übertragung ihrer Liebe für die Sowjetunion auf die sich anschließende Russische Föderation. Entsprechend übertragen sich auf Putin viele der Neigungen zu Lenin.“
-.-

Die fatale Rolle einiger Deutscher
Zum russischen Krieg ist mittlerweile alles gesagt. Fast alles, denn man hat vergessen, sich intensiv mit all denen zu beschäftigen, die - ob sie es wollten oder nicht .- Moskau in die Hände spielten. Denn sie beeinflussten sicherlich Moskaus Bild eines gespaltenen und daher handlungsunfähigen Westens.
Das ist leider kein Problem der Vergangenheit, sondern Wahrscheinlichkeit der nächsten Jahre.
Ich meine nicht die naiven Gemüter in Teilen der Bevölkerung, sondern vor allem die Realitäts-Verweigerer, Putin-Versteher, Konzessions-Bereiten und jenen Flagellanten, die eifrig die These von der Mitschuld des Westens verbreiteten. Schließlich auch die Dialog-Fetischisten, die allein im Dialog eine Lösung sehen - ähnlich den Homöopathen, die allein ihren Globuli Heilkraft sehen.
Sicherlich: Dialog ist ein notwendiger Faktor, aber nur, wenn dahinter auch hinreichend Macht und Verteidigungs-Bereitschaft stehen. Und wenn vermieden wird, in Moskau den Eindruck zu erwecken, dass es dem Westen an Geschlossenheit und Handlungs-Bereitschaft fehlt.
Der Dialog mit Moskau wird auch in Zukunft wichtig sein. Doch am besten, wenn Herr Blutin dabei an einen Lügen-Detektor abgeschlossen wird.
Leider waren auch erhebliche Teile der SPD vom Zeitgeist befallen. Ermutigend ist jetzt ihre Entschiedenheit und Geschlossenheit in der Russland-Politik. Hoffen wir, dass es so bleibt.!Natürlich werden die Jusos ihre extreme Rolle weiter spielen - zumal sie wohl auch das Zusammenstehen mit ihrem Wunschpartner Linksaußen nicht gefährden wollen.
Vor allem manche Medien spielten bisher eine dubiose Rolle. Ich kann mir vorstellen, wie sie reagieret hätten, wenn Scholz nicht bis zum letzten Augenblick zum Dialog bereit gewesen wäre.
Den Protagonisten dieser Tendenzen ist zudem wohl nicht bewusst, wie nahe ihrer Positionen denen der AfD waren, die ja immer noch deutscheentschieden für eine Neutralität im Konflikt propagiert.
Letztlich war die so geschürte Verunsicherung in der Bevölkerung und die Rolle der o.g. Tendenzen aber auch eine Konsequenz des herrschenden Zeitgeists.
Es wäre nämlich dann zum gewaltigen Aufschrei gekommen, wenn wir uns schon 2008 oder 2014 für die Rüstungs-Anstrengungen entschlossen hätten, die erst heute beschlossen wurden. Oder wenn wir der Ukraine frühere Waffenhilfe geleistet hätten. Ich habe die Vermutung, dass genau eine solche Reaktion die Regierung zum damals populären Nichtstun bewogen hat. Ein Erfolg unserer Stimmungs-Demokratie!
Manche dieser fatalen Protagonisten sind durch den Schock des 24. Februar von ihren Fehleinschätzungen und Illusionen geheilt - aber sicherlich nicht alle. Es wird nicht lange dauern, bis sie sich wieder wie gewohnt zu Wort melden.
Darauf müssen wir uns gefasst sein.
Ernst Eichengrün

https://www.welt.de/kultur/literarischewelt/plus237213327/Putins-nuetzliche-Pazifisten-Heute-Kiew-morgen-Warschau-oder-Berlin.html

https://www.spiegel.de/politik/deutschland/bundeswehr-spd-linke-lehnen-militaerplaene-von-olaf-scholz-ab-a-8b764324-a5a6-443e-ae1f-faaaf10c0ced
„»Wir lehnen das von Bundeskanzler Scholz am Sonntag vorgeschlagene Sondervermögen für Aufrüstung in Höhe von 100 Milliarden Euro und dauerhafte Rüstungsausgaben von über zwei Prozent des Bruttoinlandsprodukts ab«, heißt es in einer für Mittwoch geplanten Erklärung der linken SPD-Gruppe »Forum Demokratische Linke« (DL21) und weiterer Organisationen innerhalb und außerhalb der Partei.“

https://jungle.world/artikel/2022/09/nato-kritiker-im-niemandsland?fbclid=IwAR1CZ5ZT-nYU1lXD_8FdsfMH9uolmvAFbOi5-DcpiBpBhMT6z_dOlpNxGkk

https://www.faz.net/aktuell/politik/inland/kretschmers-stolpern-und-baerbocks-blick-17852887.html?GEPC=s9&fbclid=IwAR3-s8b2EnE17a_cuEM6hhwkcoG2h4f0lyGaoTfvSNv2SX_SKl9ck4LlR5Y

https://chrismon.evangelisch.de/blogs/kulturbeutel/wie-man-von-moskau-aus-auf-die-ukraine-schaut-berichtet-johann-hinrich-claussen
„Ich erzähle Euch von einem Gespräch mit Victor S., einem ca. 60-jährigen ehemaligen Oberst der Roten Armee und jetzt Verbindungsmann zwischen dem Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge und einer ähnlichen Einrichtung im russischen Innenministerium. Auf meine Frage, ob es Krieg geben wird, antwortete er: ‚Wir haben im Großen Vaterländischen Krieg unser Land von den Faschisten befreit, wir haben Europa mit dem Sieg über die Nazis die Freiheit geschenkt und wir hätten nach der Einnahme Berlins weitermarschieren und zwei Wochen später am Atlantik stehen können, ohne dass wir eine Gegenwehr hätten fürchten müssen. Und das können wir auch heute! Dabei ist es unwichtig, wie viel das kostet. Wir sind 143 Millionen Russen!‘ Für ihn ist die Ukraine das Kernland Russlands. Kiew heißt ‚die Mutter aller russischen Städte‘. Dort liegt die Wiege der Nation. Sich zu holen, was einem gehört, ist das Recht jedes Menschen und jeder Nation. Auf meinen Einwand, dann seien Straßburg und Metz, Stettin, Danzig und Königsberg deutsche Städte, zuckte er mit den Schultern und schüttelte mit dem Kopf: ‚Ihr habt den Krieg verloren, wir haben ihn gewonnen!‘ Die Armee ist integraler und hochangesehener Bestandteil der russischen Gesellschaft inklusive der Gewalt, die in ihr und durch sie ausgeübt wird.“

https://amp.focus.de/politik/ausland/ukraine-krise/abstimmung-ueber-kriegsresolution-4-russen-freunde-34-enthalter-das-sind-die-abweichler-in-der-un_id_61864292.html
Das sind die 5 Putinländer:
Dagegen:
1. Belarus
2. Eritrea
3. Nordkorea
4. Syrien
Und Russland

https://www.achgut.com/artikel/erst_die_ungeimpften_jetzt_die_russen
Sicherlich: Sippenhaftung für Russen dient dem Frieden nicht
Rayk Anders
@RaykAnders
Ok bevor wir uns empören dass Anna #Netrebko aus der Bayerische Staatsoper rausfliegt "NUR WEIL SIE RUSSIN IST!!!", kurze Erinnerung dass sie 2014 nach der Annexion der Krim öffentlich für ein „Neurussland“ warb & 1 Mio Rubel an prorussische Separatistenführer übergab. Untragbar.
https://mobile.twitter.com/RaykAnders/status/1499076761367326725
Da hätte sie eigentlich schon viel eher, also 2014 „fliegen“ müssen.

https://m.focus.de/politik/deutschland/analyse-von-ulrich-reitz-putin-schock-bringt-deutschland-ins-rollen-fuenf-alte-prinzipien-haben-nun-ausgedient_id_60823560.html
„Putin hat seine Wende, die eine Hinwendung zu Stalins Geschichtsverständnis ist, schon vor 15 Jahren verkündet und dann vor acht Jahren, mit der Besetzung der Krim und der Ostukraine, zum ersten Mal exekutiert.
Zum zweiten Mal dann mit der Stationierung von Atomraketen in der russischen Exklave Königsberg, die unmittelbar an der polnischen Grenze liegt. Atomwaffen stehen abschussbereit unmittelbar an der Nato-Grenze.
Der dritte strategische Schachzug Putins war der Bruch des INF-Vertrags, mit dem Mittelstreckenraketen abgerüstet werden sollten und auch wurden. Russland entwickelte aber die nächste Generation davon, und Donald Trump kündigte 2019 den INF-Abrüstungsvertrag, was nur folgerichtig war.
Es gab also drei strategische Entscheidungen, mit denen Putin die Bedrohung des Westens drastisch vergrößerte. Und keine dieser drei Entscheidungen brachte auch nur eines der deutschen Dogmen ins Wanken.“

https://www.welt.de/politik/deutschland/article237228055/Ukraine-Krieg-Putins-Wake-up-Call-Drei-Lehren-fuer-ein-Erwachen-von-Politik-Wirtschaft-und-Gesellschaft.html

https://m.pnn.de/potsdam/massiver-schock-so-erlebte-eine-ukrainerin-in-potsdam-die-nachricht-der-russischen-invasion/28103582.html
„Mariia Salko fand den Angriff Russlands erwartbar. Putins Krieg gegen ihre Heimat habe nicht jetzt erst begonnen, sagt sie. Ein Protokoll.“

https://www.welt.de/politik/ausland/video237250279/Ukraine-Krieg-Ukrainerin-auf-der-Flucht-spricht-ueber-ihren-Schmerz-und-Verzweiflung.html?sc_src=email_1835086&sc_lid=178758002&sc_uid=oHoELDBmOd&sc_llid=6117&sc_cid=1835086&cid=email.crm.redaktion.newsletter.politik&sc_eh=e66d2cf97ce98fa41

https://www.blick.ch/ausland/putin-muss-die-naechste-eskalationsstufe-zuenden-deshalb-ist-der-blitzkrieg-gescheitert-id17281705.html?fbclid=IwAR21rXFFEtk05RIXs-EnxgWZblKGpPXs8jwze8A5KZcDgJvSM_kQJiqDIqU

https://www.zeit.de/politik/ausland/2022-01/ukraine-krieg-news
„Der britische Premier Johnson warnt, Putin sehe keinen Weg aus der Sackgasse als die Zerstörung. Russland blockiert Facebook und Twitter.“

https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/gro%C3%9Fer-russischer-konvoi-auf-dem-weg-nach-kiew-kommt-nicht-voran/ar-AAUxXb7?ocid=winp1taskbar&fbclid=IwAR2deEF-n6VuRF7fj7MAlkSSjiW1V_lcnvoLQEoQjIiodZS6OepXRZ_RlkM


https://www.msn.com/de-de/nachrichten/politik/ukraine-wladimir-putin-laut-us-geheimdienste-frustriert-und-isoliert/ar-AAUt6AE?ocid=winp1taskbar&fbclid=IwAR2RealHOByvj1RhkCEFxFSjcYgszRudNcxCxX48SGQU19eEFK_82cQ76gk

https://www.merkur.de/politik/ukraine-konflikt-krieg-putin-russland-kiew-verletzte-soldaten-krematorium-video-91375456.html?fbclid=IwAR2JV5HUupcMx8a8GpjYPM9_OM-W-JYeNX8AeKd_EewJ5U8sk-G3JvW6TOY


https://www.nzz.ch/international/weissrussland-bringt-litauen-in-die-russische-zange-ld.1671171?mktcid=smch&mktcval=fbpost_2022-02-28&fbclid=IwAR3yaF9kkhPW7P-zxEBue5FUmf4OMKgViyVU6sCOG4Me2Z2IVhdkYRJuDZ8
„Damit sieht sich Litauen plötzlich auf zwei Seiten einer russischen Bedrohung gegenüber: sowohl aus Weissrussland als auch aus der hochgerüsteten russischen Ostsee-Exklave Kaliningrad. Verletzlich wird dadurch namentlich die sogenannte Suwalki-Lücke, der rund 90 Kilometer lange gemeinsame Grenzabschnitt mit Polen, der Weissrussland vom russischen Kaliningrad trennt.“

https://www.tichyseinblick.de/kolumnen/spahns-spitzwege/ist-moldawien-als-naechstes-dran/

https://m.focus.de/politik/ausland/bosnien-buerger-gegen-diskriminierung_id_61865633.html?obref=outbrain-fol-web&cm_ven=focus_outbrain


https://www.welt.de/politik/ausland/article237249357/Ukraine-Krieg-Aktuelle-Lage-an-der-Front-Angriff-nahe-Holocaust-Gedenkstaette.html?cid=email.crm.redaktion.newsletter.politik

https://m.tagesspiegel.de/politik/internationale-legion-als-kriegshelfer-aus-diesen-laendern-ziehen-freiwillige-kaempfer-in-die-ukraine/28121202.html

Wo man beruhigt einkaufen kann:
https://m.bild.de/politik/ausland/politik-ausland/ukraine-krieg-boykott-gegen-putin-verbaende-und-firmen-wenden-sich-von-russland-79315070.bildMobile.html?wtrid=kooperation.reco.taboola.free.bild.mobile#%23%23wt_ref=https%3A%2F%2Ftrc.taboola.com%2F&wt_t=1646178768612
„► Der niederländisch-britische Ölkonzern Shell will seine Zusammenarbeit mit dem russischen Gasmonopolisten Gazprom und damit verbundenen Unternehmen beenden. Betroffen davon ist unter anderem die Beteiligung an der Sachalin-II-Flüssiggasanlage.
► Der britische Energiekonzern BP hat sich von seinen Anteilen am russischen Ölunternehmen Rosneft getrennt. BP hatte seit 2013 einen Anteil von 19,75 Prozent der Rosneft-Aktien gehalten.
► Der französische Energiekonzern Totalwill keine Gelder in neue Projekte in Russland investieren. Dies teilte das Unternehmen am Dienstag mit. Man sei zudem engagiert, die ukrainischen Behörden mit Sprit zu versorgen. …
► Der Handelsriese Rewe kündigte am Dienstag an, er werde für „Rewe und Penny in Deutschland Lebensmittel, die in Russland produziert werden, auf zentraler Ebene auslisten“.
► Der Discounter Aldi Süd berichtete, er habe bislang nur einen Artikel aus Russland im Angebot gehabt: Wodka in der 0,7-Liter-Flasche. „Wir haben entschieden, den Artikel auf unbestimmte Zeit auszulisten.“
► Volkswagen und der britische Luxusautohersteller Jaguar Land Roverhaben den Verkauf ihrer Autos in Russland vorerst gestoppt. Die Auslieferungen sollten aber wieder aufgenommen werden, „sobald die Auswirkungen der von der Europäischen Union und den Vereinigten Staaten verhängten Sanktionen geklärt sind“, so ein Volkswagen-Sprecher.
► Auch BMW kündigt einen Export-Stopp nach Russland an und will dort auch die Fertigung einstellen.
► US-Technikgigant Apple setzt nach eigenen Angaben den Verkauf aller Produkte in Russland aus. Zudem seien Apple Pay und andere Dienste eingeschränkt worden, heißt es in einer Erklärung des US-Technologiekonzerns.
► Der amerikanische Sportartikelhersteller Nike verkauft seine Waren nicht mehr in Russland. Der Konzern hat die Bestellfunktion in seinem russischen Online-Shop abgeschafft.
► Die vor allem in Norden und Osten Deutschlands vertretene Discounterkette Netto hat einen Boykott russischer Waren angekündigt. Die in Stavenhagen ansässige Tochtergesellschaft der dänischen Salling Group (Brabrand) folgte damit dem Mutterkonzern.
► Deutschlands größter Lebensmittelhändler Edeka ist dabei, sein Warenangebot zu überprüfen. „Wir unterstützen alle Sanktionen, die von der EU und der Bundesregierung auf den Weg gebracht wurden und werden. Deshalb ermitteln wir bereits, ob und in welchem Umfang wir Produkte aus Russland bzw. von Unternehmen, die in Händen russischer Oligarchen sind, in unserem Sortiment führen“, teilte der Handelsriese mit…
► Der größte Einzelhändler Polens, Biedronka, verkauft keine in Russland und Belarus hergestellte Produkte mehr. Eine ähnliche Entscheidung hat die polnische Tochter der französischen Supermarktkette Carrefour getroffen.
► Die Drogeriekette Rossmann entfernt nach eigenen Angaben mehr als 150 Produkte aus ihren Regalen.“

https://www.blick.ch/people-tv/international/sean-penn-verlaesst-ukraine-nach-doku-dreh-zur-russischen-invasion-zu-fuss-wir-liefen-meilenweit-zur-polnischen-grenze-id17282512.html
„«Herr Putin hat bereits einen brutalen Fehler gemacht, indem er Leben ausgelöscht und Herzen gebrochen hat. Er muss gestoppt werden oder es wäre ein schwerer Fehler für die ganze Menschheit. Wenn wir es zulassen, dass die Ukraine alleine als Spitze des Speers der Demokratie kämpfen muss, dann hätte Amerika seine Seele verloren.»“


https://www.spiegel.de/ausland/ukrainekrieg-russen-haben-angeblich-probleme-ihre-soldaten-mit-essen-zu-versorgen-a-8bcadd07-a183-44a0-8552-e86ccdbfe314#ref=rss
„Das Pentagon vermutet logistische Probleme des russischen Militärs beim Angriff auf die Ukraine. Nach Angaben aus Kreisen des US-Verteidigungsministeriums gibt es inzwischen Probleme, die Soldaten mit Nahrungsmitteln zu versorgen.“

https://mobile.twitter.com/markito0171/status/1499637135019753473?ref_src=twsrc%5Etfw%7Ctwcamp%5Etweetembed%7Ctwterm%5E1499637135019753473%7Ctwgr%5E%7Ctwcon%5Es1_&ref_url=https%3A%2F%2Fwww.n-tv.de%2Fpolitik%2F13-02-Ukrainer-erbeuten-zurueckgelassenes-mobiles-Luftabwehrsystem--article23143824.html&fbclid=IwAR0oYaCA9f0L6tuxmKxKiIbw4S-u90TnrdfdHNZkuRRCZ0nuNXngmazSOxg

https://www.nzz.ch/international/russland-die-ukraine-und-die-raetselhafte-operation-mungo-ld.1670866?intpro=content_nzzde_fbpost_paid&mktfbcampn=%7B%7Bcampaign.name%7D&mktfbadsetn=%7B%7Badset.name%7D&mktfbadn=Ad%20%7C%20International%20%7C%20Operation%20Mungo&mktfbp=Facebook_Desktop_Feed&mktfbplat=fb&trco=21025940-05-20-0018-0007-012750-00000009
„In Kürze stellte sich heraus, dass die Ansprachen der beiden Republikführer bereits zwei Tage vorher aufgezeichnet worden waren. Von einer unter dem Druck der Ereignisse erfolgten Notfallmassnahme konnte also keine Rede sein. Man hatte offensichtlich vergessen, dass der Aufnahme-Zeitpunkt in den Metadaten der Videodateien gespeichert bleibt. Diese verrieten jedoch noch ein weiteres Geheimnis. Sie zeigten, dass die Rede des Separatistenführers von Luhansk, Leonid Pasetschnik, in einem Dateienordner namens «Brosok Mangusta» abgespeichert war. …
Eine russische Internetseite beschreibt dies so: «Die Taktik des Mungos im Umgang mit Schlangen ist einfach, aber effektiv. Das Tier greift die Schlange nie zuerst an, aber da es von seiner Reaktionsgeschwindigkeit und seiner eigenen Beweglichkeit überzeugt ist, zieht es es vor, sie zu Angriffen zu provozieren, denen es erfolgreich ausweicht. Und wenn eine müde Schlange ihre Wachsamkeit verliert, macht der Mungo einen einzigen, aber tödlichen Sprung auf sie, packt die Schlange am Hals und zerreisst sie mit scharfen Zähnen.»“

https://www.salonkolumnisten.com/this-machine-kills-fascists/
„Unser Land muss sich nun radikal von russischen fossilen Energieträgern trennen und den Atomausstieg revidieren. Doch über die technischen Voraussetzungen für eine Laufzeitverlängerung der deutschen Kernkraftwerke kursieren viele Falschbehauptungen. …
Vor allem aber ist jedes laufende europäische Kernkraftwerk eine Unabhängigkeitserklärung gegenüber dem russischen Despoten und seiner Fossilokratie. „This machine kills fascists“ – was der Sänger Woody Guthrie einst auf seine Gitarre schrieb, können wir getrost auf die Reaktorkuppeln unserer Kernkraftwerke projizieren.“

https://m.tagesspiegel.de/wirtschaft/alle-beschaeftigten-entlassen-nord-stream-2-betreibergesellschaft-ist-zahlungsunfaehig/28120012.html

https://www.spiegel.de/wirtschaft/ukraine-krieg-warum-wir-jetzt-den-kauf-von-oel-und-gas-aus-russland-stoppen-sollten-a-ddd3778a-e1f2-4064-94b5-e0194a8bcfb3


https://www.hanser-literaturverlage.de/buch/entscheidung-in-kiew/978-3-446-24942-4/
https://www.hanser-literaturverlage.de/files/detailseite_schloegel.jpg

https://www.fr.de/kultur/gesellschaft/karl-schloegel-entscheidung-in-kiew-die-chronik-eines-angekuendigten-todes-91381527.html

https://www.fr.de/kultur/ukraine-kein-russischer-hinterhof-11050269.html
„Dieses Minsk funktioniert nicht. Man kann nicht den ukrainischen Präsidenten Poroschenko einbestellen und ihn bearbeiten, die Reformen zu beschleunigen, während man mittlerweile kein Wort mehr darüber verliert, dass die russische Seite und die Separatisten systematisch die territoriale Integrität der Ukraine verletzten – Tag für Tag, schon monatelang. Man kann die unkontrolliert über die Grenze gehenden Konvois schon nicht mehr zählen. Kein Mensch, auch nicht die OECD, kontrolliert die ukrainisch-russische Grenze, also die zwischen dem Luhansker und Donezker Gebiet und der Russischen Föderation. Es ist ein Skandal, zu verschweigen, dass es faktisch eine Aufhebung der Staatsgrenzen gibt, dass russisches Militär und Material ungehindert über die Grenze gehen kann. Wer nur Druck ausübt auf die ukrainische Regierung, dass sie Sonderrechte für die östlichen besetzten Gebiete in die Verfassung aufnimmt, und nicht zugleich darauf besteht, dass die territoriale Integrität geachtet und die Grenze kontrolliert wird, der liefert die Ukraine aus. Das ist meiner Meinung nach das, worauf Putin eigentlich hofft.“
Karl Schlögel am 04.11.2015

https://www.berliner-zeitung.de/kultur-vergnuegen/ukraine-nato-tschetschenien-ekkehard-maass-warum-wundert-sich-die-welt-ueber-den-verbrecher-putin-li.215123
„Niemand hat das Recht, ein anderes Volk, wie jetzt das ukrainische, zu überfallen, zu beschießen, Frauen und Kinder leiden zu lassen und zu töten. Das ist durch nichts zu rechtfertigen. Schon gar nicht damit, dass die Nato Länder aufgenommen hat, die das selbst aus berechtigter Angst vor Russland beantragt haben. Und wenn Putin die Bedrohung durch die Nato beschwört, ist das nichts als Propaganda. Das Einzige, was Putin fürchtet, ist die Demokratie, die rechtsstaatliche Entwicklung, die auch in Russland durch die jüngeren Generationen immer mehr eingefordert wird. Wenn jetzt die Bilder von den Zinksärgen durch die sozialen Medien und das Internet in Russland einsickern, wird es vermutlich Proteste geben. …
Wir von der Deutsch-Kaukasischen Gesellschaft warnen seit über 20 Jahren vor Putin. Er ist verantwortlich für die schlimmsten Kriegsverbrechen, die man sich vorstellen kann. Am 20. Oktober 1999 flogen drei Boden-Boden-Raketen auf Grosny, die eine traf einen belebten Markt und tötete 137 Menschen, 250 wurden verletzt, das war wie ein Fleischwolf. Das war die Hölle. Die tschetschenischen Kämpfer waren in den Bergen versteckt und schwerer zu treffen. Deswegen hat der Krieg auch so lange gedauert. Und ich fürchte, so wird es auch in der Ukraine passieren. Die russische Armee wird versuchen, das Land militärisch zu besetzen, dann werden alle Patrioten und vermeintlichen Gegner gefangen genommen, gefoltert und getötet, um dann eine Marionettenregierung zu installieren, die wie Kadyrow in Tschetschenien für Putin die Drecksarbeit übernimmt. Zu Beginn der 2000er-Jahre saßen bei mir jeden Tag 15 bis 20 Tschetschenen am Tisch, unter ihnen schwerste Folteropfer, die mich um Hilfe in ihren Asylverfahren baten. Sie berichteten mir von grausamen Geschichten, wie Gefangene mit Strom gefoltert, skalpiert oder mit Kettensäge zersägt wurden. Einer Frau hat man das Kind in die Waschmaschine gesteckt und angeschaltet, um sie zu erpressen. Ich habe große Angst, dass Ähnliches in der Ukraine geschieht, um den Widerstand zu brechen. Putin ist schon seit dem Zweiten Tschetschenienkrieg ein Kriegsverbrecher und müsste vom Internationalen Strafgerichtshof in Den Haag verurteilt werden. Das ist nicht möglich, solange er als russischer Präsident Immunität besitzt. Deswegen klammert er sich an die Macht. Ich werfe dem Westen vor, dass er auf die russischen Verbrechen im Tschetschenienkrieg nicht adäquat reagiert hat.“

https://www.die-tagespost.de/politik/wir-koennen-nicht-die-option-ausschliessen-dass-putin-auch-noch-die-nato-angreift-art-226274

Diskussion um die sogenannte „NATO-Osterweiterung“
https://www.weissgerber-freiheit.de/2022/03/05/belastbare-fakten-vs-nachtr%C3%A4gliche-w%C3%BCnsche-zur-aufnahme-unabh%C3%A4ngiger-staaten-in-die-nato/

https://www.swr.de/swr2/wissen/archivradio/russland-stimmt-1997-nato-osterweiterung-zu-100.html?fbclid=IwAR1_rMh2r7d-nc83yl54w_q1i3BfnpeXJv2faK5B5ih0N7b43hfOllxD1jU

https://m.facebook.com/ekna.bengel?__cft__%5B0%5D=AZXQrV93-0PLVlyqL-f8uIHu_E0laHQSrVM1swHjSubyr7d-_vfVAwGFZeZhdPWFkL5ezKi8dzwmtR0pEmQq7-tmJWZ2gjy3s_NlGpxLonqGwKAryT17DvNq5gTz6BsV72_Sf1xSP7qVRassgeAprwOg51xGvW4t1jDnJUfoMk-F_g&__tn__=-UC%2CP-R

Anke Bengel
Das muss ich jetzt mal loswerden!
Was ist los mit euch meine lieben Freunde aus der ehemaligen DDR, den neuen Bundesländern, Sachsen, Thüringen, Meckpomm etc.?
Ich kann eure Putinfreundlichkeit nur mit einem tiefsitzenden Stockholmsyndrom entschuldigen, wenn ihr den "russischen Bruder" mit seiner ewig gestrigen menschenverachtenden Diktatur selbst jetzt, bei diesem unentschuldbaren Überfall auf die Ukraine relativiert und gar in Schutz nehmt.
Ich kann noch nicht mal die verstehen, die sich Russland-Deutsche nennen und jetzt Putin die Stange halten. Warum habt ihr dieses Land eigentlich verlassen?
Was ist los mit euch? Habt ihr tatsächlich vergessen, warum ihr das Ganze vor mehr als 30 Jahren hinter euch gelassen habt?
Ich habe 30 Jahre in der DDR gelebt und den Rest meines bisherigen Lebens hier in Franken. Ich denke, da kann ich mir ein gutes Urteil bilden.
Ich habe die deutsch-sowjetische Freundschaft in der DDR stets als etwas Aufgezwungenes empfunden. Ihr doch auch oder nicht?
Zu den russischen Besatzungstruppen hatten wir doch kaum Kontakt, obwohl sie in unmittelbarer Nähe (ca. 8 km entfernt) stationiert und ihre großen Sendemasten überall präsent waren.
Wenn überhaupt, dann waren die einfachen Soldaten nur in der Gruppe zu sehen. Und manchmal sickerte durch, dass wieder einer dieser armen Teufel "abgehauen" war, weil er den Hunger nicht aushielt oder die Prügelstrafen?
Die Russischen Offiziere waren oft sturzbetrunken, schlugen auf ihre Soldaten ein und verhökerten bei den Deutschen alles Mögliche incl. Schmuck, Uhren etc. für Schnaps.
Alle Entwicklungen in der DDR ob gut oder schlecht hingen immer vom "großen Bruder in Moskau" ab, der mit eiserner Faust die "Bruderschaft" des Warschauer Paktes zusammenhielt!
Gorbatschows Öffnung war das, was mir als Positives von Russland in Erinnerung geblieben ist. Aber leider ist genau die Gorbatschow Politik heute in Russland so unbeliebt und verhasst. Warum wohl?
Jelzin muss man lediglich als Übergang zu Putin erwähnen. Vom Fortschritt zum Rückschritt!
Ich erwartete von Putin als ehemaligen KGB-Offizier nichts Gutes.
Heute wird er in Russland (und offensichtlich auch bei einem großen Teil der Deutschen) fast wie ein Heilsbringer verehrt. Warum...?
Spätens seit dem Untergang der Kursk in der Barentsee, als Putin aus Eitelkeit jede angebotene Hilfe von außen verweigerte und die U-Boot-Besatzung verrecken liess, spätestens da hätte doch einem klar Denkenden bewusst werden müssen, dass dahinter die gleiche Menschenverachtung steckt wie dunnemals in der Sowjetunion!
Dass er jetzt genau in dem Moment der vermeintlichen Schwäche des Westens zuschlägt und einen rücksichtlosen Angriffskrieg gegen das eigene Brudervolk in der Ukraine führt, passt doch genau in seine Vorstellung vom Wiedererstarken der alten Sowjetunion!
Das er sein Volk darüber in Unkenntnis lässt...war doch zu erwarten.
Aber ihr habt alle Möglichkeiten euch zu informieren, gibt es da noch irgendwas zu Relativieren?
Ich denke NEIN!
P.S. Und mit Impfen oder Nichtimpfen, meine lieben Impfgegnerfreunde, hat das Ganze so viel zu tun wie mit Eiskunstlauf! Ist auch irgendwie peinlich, wenn man da irgendwelche Zusammenhänge "herkonstruiert"!
Mir jedenfalls!“


Andreas Hutzler :
"Du mich auch, Putin
Der russische Präsident läßt Europas größtes Kernkraftwerk beschießen. Andere Feldherren hinterlassen vielleicht beim Rückzug verbrannte Erde. Das ist Putin zu soft: er will offenbar in verbrannte und verseuchte Erde einmarschieren.
Und man fragt sich: ist der jetzt komplett irre geworden? Ich glaube: ja und nein. Ja, weil ein geistig und seelisch gesunder Mensch keine Bomben auf Frauen und Kinder schmeißt. Und nein, weil sich langsam erkennen läßt, in was für einer peinlichen Patsche unser Putin steckt. Und warum er auf ein AKW schießen lässt.
Rußland rüstet seine Armee seit Jahren massiv auf. Mit immer neuen Sensations-Waffen, wie dem T14, der manchen als bester Panzer der Welt gilt, oder den thermobarischen Raketenwerfern, die Putin jetzt in der Ukraine auffährt. Ein bißchen gewundert hatte ich mich schon, wie die das machen, mit ihrer Aufrüstung. Rußland hat ein niedrigeres Bruttosozialprodukt als Italien. Sogar Texas hat ein höheres BSP als Russland. Diese russische Supermobilmachung war finanziell eigentlich gar nicht machbar - aber geglaubt hat man es trotzdem. Putin ist einfach ein sehr guter Zocker.
Und dann kamen Putins militärische Erfolge: die schnelle Eroberung der Krim, der Einsatz in Syrien. Viele Fachleute (sowie Amateure wie ich) dachten: die russische Armee ist der neue heiße Scheiß. Und jetzt stellt sich raus: sie ist eher einfach nur ein Scheiß. Die Performance von Putins Kampftruppen ist das, was man üblicherweise die Schande der Innung nennt. Viele Fahrzeuge schon vor dem ersten Schuß schrottreif, Nachschub und Versorgung ein einziges Elend, und die einfachen Soldaten geschundene, mißbrauchte Ahnungslose.
Vor allem letzteres hat eine große Tradition in der russischen Armee. Die Verachtung des Sowjetstaats für seine uniformierten Bürger kannte niemals Grenzen. Wer alt genug ist und noch einen Opa hatte, der in Rußland war, kennt sicher die Geschichten von den Russen, die von ihren Offizieren teilweise ohne Schuhe und ohne Waffen ins Maschinengewehrfeuer getrieben wurden. Marschall Schukow sagte zu seinem amerikanischen Kollegen Eisenhower voller Stolz: „Wenn wir auf ein Minenfeld kommen, greifen unsere Soldaten so an, als wäre es nicht dort.“ Da wurde es dann wohl sogar dem Haudegen Eisenhower übel.
Ich hatte eigentlich gedacht, daß Putin bei seiner großen Aufrüstung vor allem auch die Art und Weise ändert, wie in seiner Armee die Menschen geführt und behandelt werden. Nicht weil ich dachte, er ist doch so ein netter Typ. Sondern weil man mit dieser steinzeit-kommunistischen Brutalität heute keinen Krieg mehr gewinnen kann.
Und genau das passiert ja auch gerade. Putin gewinnt nicht, und die ganze Welt kann sehen, daß die russische Story von der supertollen Armee nur Bullshit war, eine ganz große Propagandalüge. Das heißt nicht, daß Putins Armee harmlos wäre. Sie hat mehr Atombomben als jede andere Armee. Und sie ist durchaus in der Lage, mit Granatwerfern und Bombern eine Stadt in Schutt und Asche zu legen und Tausende von Unschuldigen zu töten. Mit dem Kämpfen läuft es nicht so rund, aber das Morden klappt ganz sicher noch.
Aber für Putin wird es immer enger. Mit militärischer Glanzleistung kann er nicht mehr gewinnen, es bleiben ihm nur noch nackte Zerstörung und vor allem: Panik verbreiten, um jeden Preis. Und darum läßt er das Kernkraftwerk Saporischschja bombardieren, das gar nicht mal so weit entfernt von Putins lieben Brüdern in Luhansk und Donezk steht. Wenn das Ding in die Luft fliegt, sind die voll mit dran. Das ist Putin aber egal – und klar, warum soll er sich um die Luhansker Brüder mehr Sorgen machen als um seine Wehrpflichtigen? Putin wurde im KGB geformt, von den harten Bolschewisten. Und der Mensch ist für den Boleschwismus nicht mehr als eine Art Hackfleisch, aus dem man die Frikadelle der Zukunft knetet. Das ist Putins Botschaft, wenn er ein Kernkraftwerk beschießen läßt: Wenn ich nicht kriege, was ich will, mach ich die ganze Welt kaputt.
Die Ukrainer haben es mit ihrem unfaßbaren Mut geschafft, einen der größten Fakes unserer Zeit aufzudecken: den Fake vom starken Putin. Das ist die gute Nachricht. Die schlechte: jetzt kommt der wahre Putin raus, und der ist zwar nicht stark, aber eine hochgefährliche Drecksau. Ich meine, die EU sollte alles tun, um die Ukraine zu stützen und Putin zu schwächen – alles, was nicht als Grund für Weltkrieg Drei taugt. Mehr Sanktionen. Oligarchen hart enteignen. Netflix abdrehen. Alles, was geht. Let’s fuck him. Wir müssen."

 https://www.achgut.com/artikel/die_garantiemacht_setzt_ihre_zeichen


Was ist kommunistoid?

https://www.hannah-arendt.de/2022/02/ich-frage-mich-wie-kann-jemand-heute-noch-links-sein-wollen/