Westdeutsche Siegerjustiz gegen ostdeutsche Medaillensieger: Zur Konstruktion eines Mythos
von Jutta Braun[1]
Mythen beruhen auf einer symbolischen Verdichtung – eines Glaubens oder einer Botschaft. Hierbei ist grundsätzlich offen, ob der Gehalt des Mythos der Realität entspricht, ob er auf einer irrigen, aber verbreiteten Annahme beruht oder sogar das Ergebnis einer bewussten Lüge oder Propaganda ist, die schließlich „mythischen“ Charakter gewinnt.
Im 50. Jahr der Olympischen Spiele von Montreal möchte ich mich Mythen, die mit dem Sport im Kalten Krieg zusammenhängen, auf drei Ebenen nähern:
Da ist zum einen der Mythos des „Sportwunderlandes DDR“ – eine von der DDR gepflegte und zeitgenössisch international rezipierte Erfolgsgeschichte, die an messbaren Leistungen ablesbar ist, die sich in die internationalen Annalen der Sportgeschichte eingeschrieben haben. Da ist zum zweiten die Realität hinter der legendären Fassade, die Brutalität des Zwangsdopings, aber auch die politische Repression, die hiermit einher ging. Sie ist ein Fakt, der im offiziellen Selbst- bild des Mythos vom „Sportwunderland DDR“ fehlte – im Jahr der Spiele von Montreal 1976 jedoch erstmals sichtbar wurde und damit das Image des sauberen DDR-Leistungssports zu beschädigen drohte. Drittens ranken sich auch jüngere, nach 1989 entstandene Mythen um den DDR-Sport und vor allem um seine Aufarbeitung – letztere haben bis heute eine politische Funktion bei der Konstruktion von Geschichtsbildern und der Diffamierung einer Aufklärung der Vergehen der SED-Diktatur.
Die Erfolge der DDR im Leistungssport – vor allem bei Olympia sowie Welt- und Europameisterschaften – sind unbestreitbar bemerkenswert. Das gilt vor allem für die Bilanz im Vergleich zum „Polarisierungszwilling“[2] Bundesrepublik: hier gelang es den sozialistischen Sportkadern, seit Mexiko 1968 die bundesdeutschen Athleten bei jedem olympischen Kräftemessen – ob Sommer- oder Winterspiele – in der Platzierung abzuhängen. So vermochte es die DDR auch, den „Klassenfeind“ auf dem eigenen Territorium zu schlagen, als man bei den Sommerspielen 1972 in München Platz 3 im Medaillenranking erzielte – und die Bundesrepublik nur Platz 4 erreichte.[3] Vor 50 Jahren – bei Montreal 1976 – geschah dann das schier Unglaubliche: die kleine DDR mit gerade einmal knapp 17 Millionen Einwohnern übertraf die Sportsupermacht USA in der Goldmedaillenanzahl im Verhältnis von 40 zu 34 und setzte sich vor ihr auf Platz 2 des Gesamtmedaillenspiegels der Wettkämpfe in Kanada. Noch dazu hatte man die USA in ihrer Paradedisziplin, dem Schwimmsport, gedemütigt. Dies war insbesondere ein Erfolg der Damen in der DDR-Auswahlmannschaft – der ein großes mediales Echo hervorbrachte, in das sich erstmals allerdings auch kritische Stimmen mischten.
Denn die Vermännlichungserscheinungen bei den DDR-Schwimmerinnen waren nicht mehr zu übersehen. So fielen, wie Der Spiegel zeitgenössisch festhielt, „die Möbelpacker-Kreuze und tiefen Stimmen der DDR-Olympiasiegerinnen besonders auf.“[4]
DDR-Auswahltrainer Rolf Gläser wurde mit entsprechenden Nachfragen westlicher Medien konfrontiert, die er mit dem launigen Satz konterte: „Die sind zum Schwimmen hier und nicht zum Singen.“ Es gab Schenkelklopfen in den männlichen Sportredaktionen, über die Not der betroffenen Frauen machte sich niemand Gedanken.
In der SED-Sportführung wurde man jedoch hellhörig. Er möchte doch bitte davon absehen, die Frauen mit den besonders markanten „Stimmveränderungen“ bei Interviews nach vorne zu stellen, bat Sportmediziner Manfred Höppner den Chef des DDR-Sports Manfred Ewald in einer Leitungssitzung wenige Wochen nach den Spielen, offenbar unter dem Eindruck des medialen Geplänkels in Montreal. Ewald gab sich laut Höppner daraufhin borniert und „antwortete, was soll diese unlogische Forderung, Du hat selbst Anabolika gegeben und ich soll jetzt die Leute bei den Interviews zurückhalten. Diese Antwort wurde von den Teilnehmenden mit allgemeiner Heiterkeit aufgenommen, aber eine konkrete Antwort erhielt ich nicht. In dieser Diskussion wurden die Widersprüche sichtbar.“[5]
Auch hier also verlegenes Amüsement, das allerdings nicht wegzulächeln vermochte, was Höppner hier zu Recht als „Widersprüche“ markierte: Die Behauptung, dass die DDR nicht dope – und die konträre Realität einer immer stärker eskalierenden Vergabe „unterstützender Mittel“.
Zu den „Widersprüchen“ gehörte auch, dass die Verantwortlichen sehr wohl um den gesundheitlichen Schaden wussten, den sie anrichteten – und dennoch nicht bereit waren, ihre Dopingpraxis zu unterlassen bzw. wenigstens abzumildern. Noch währen der Spiele hatte sich die verzweifelte Lage einzelner Athletinnen herausgestellt. So musste sich im Verlauf der Wettkämpfe in Montreal Manfred Höppner mit einer erkrankten 19jährigen Sprinterin „eingehender beschäftigen und stellte fest, daß diese zum Rasieren gezwungen ist, die Oberschenkel auf der Innenseite stark behaart sind und die Schamhaare bereits bis in die Nabelgegend reichen.“ Daraufhin führte Höppner „mit ihr mehrere Gespräche, da nach der bestätigten Festlegung diese erst seit einem Jahr mit Anabolika versorgt werden durfte“, sich jedoch herausstellte, dass sie „durch ihren Trainer seit dem 15. Lebensjahr mit derartigen unterstützenden Mitteln versorgt wurde. Anfangs wurde erklärt, daß es sich lediglich um Vitamintabletten handelt“, bis sie „jedoch selbst körperliche Veränderungen feststellte und dahinterkam, daß es sich dabei bereits um Anabolika handelte.“ Aufgrund der Nebenwirkungen hatte sie sich „entschlossen, mit dem Leistungssport nach den Olympischen Sommerspielen aufzuhören, um, wie sie sagte, nicht eines Tages so aussehen zu müssen wie die Dynamosportlerin XY.[6] Daraufhin habe man ihr von der Klubleitung des TSC die Alternative gestellt, entweder sie bleibt weiterhin im Leistungssport oder es wird ihr jegliche Unterstützung, auch in Bezug der Ablegung ihres Abiturs in zwei Jahren versagt.“[7]Hier zeigt sich die besondere Ausweglosigkeit eines Dopings in der Diktatur, da der SED-Staat dem Individuum in vielerlei Gestalt begegnete – als Sport, als staatliche Sportmedizin, als staatliches Bildungssystem – und dies alles waren parteilich gelenkte kommunizierende Röhren, denen der Einzelne ausgeliefert blieb.
Aber zurück zu den Eindrücken, die die SED-Sportführungsriege von den Spielen in Montreal mitgenommen hatte. Nicht der Glanz, der in den offiziellen Tageszeitungen ausgebreitet wurde, dominierte hier. Vielmehr war Manfred Höppner das eigene Vorgehen mittlerweile selbst unheimlich geworden: Aufgrund von „Feststellungen“, die er „speziell bei den Schwimmerinnen“ gemacht hatte, war es seines Erachtens „unbedingt notwendig, Ordnung in das System der Anwendung unterstützender Mittel zu bringen“, da „die gegenwärtige Methode im Interesse der Sportler nicht weiter zu verantworten ist. Es ist notwendig, im kommenden Olympiazyklus nach neuen Mitteln und neuen Wegen zu suchen, die nicht derartige verheerende Auswirkungen nach sich ziehen. Weiterhin wäre es notwendig, daß ein bestimmter Teil, speziell der weiblichen Athleten für die Dauer von mindestens zwei Jahren von der Einnahme von Anabolika ausgeschlossen wird, damit sich die inneren Organe erst einmal wieder normalisieren und stabilisieren. Dies würde jedoch bedeuten, daß bei einigen folgenden internationalen Wettkämpfen, einschließlich EM und WM auf einige Medaillen verzichtet werden müßte.“[8]
Aber verzichten wollte man nicht. Der Mythos des Sportwunders sollte hochgehalten, die Realität des Dopings ebenso fortgeführt und zugleich weiterhin konsequent vertuscht werden. Diese Leugnung ist jedoch kein Phänomen, das 1989/1990 endete. Vielmehr griffen, je mehr Details in den 1990er Jahren ans Licht kamen, nun neue Mythen, die von ehemaligen Systemträgern und Identifikationsfiguren der DDR in die Welt gesetzt wurden.
Die Geheimnisse des Sportwunderlandes kamen nach 1990 zunächst vor allem durch die Explorationen des Heidelberger Molekularbiologen Werner Franke und seiner Frau Brigitte Berendonk ans Licht. Er stellte in der Militärmedizinischen Akademie in Bad Saarow Aktenfunde fest, die den Sportbetrug und „Menschenversuche“ belegten. Gemeinsam mit seiner Frau veröffentlichte er noch 1991 das Grundlagenwerk „Doping. Von der Forschung zum Betrug“,[9] das eine lodernde Anklage gegen Doping in Ost und West darstellte und seiner Zeit weit voraus war.
Der Professor beließ es allerdings nicht bei akademischen Betrachtungen: er stellte auch Strafanzeige, so dass erstmals die Vergehen eines kommunistischen Staatssports vor Gericht gestellt und abgeurteilt wurden. Die Prozessmaterialien bieten eine große Detailfülle hinsichtlich der Mechanismen des Staatsdopings. Neben den zahlreichen Aussagen von Sportlerinnen und Sportlern, verantwortlichen Ärzten, Trainern und Funktionären, die alle die Mechanismen des Zwangsdopings einräumten und eingehend schilderten, bilden eine wichtige Quelle hierbei die bereits zitierten zeitgenössischen Berichte von Manfred Höppner, die u.a. im Stasiunterlagen-Archiv überliefert sind. Höppner hatte kurzsichtig einen Teil der Unterlagen Anfang der 1990er Jahre an den Stern verkauft – wohl nicht ahnend, dass diese ihn bald strafrechtlich belasten könnten. Angesichts einer solchen Informationsdichte, die eben nicht allein retrospektiv – durch Aussagen während der Ermittlungen und Prozesse – entstand, sondern direkt von den Verantwortlichen aus dem Maschinenraum der Diktatur stammte, ist es bemerkenswert, dass es dennoch gelang, einen Gegenmythos zu konstruieren.
So wurde unmittelbar mit Prozessbeginn eine neue Legende installiert: diejenige der „Siegerjustiz“, die der Prozess darstelle: „Es geht hier nicht um Doping, es geht darum, daß hier Revanche genommen wird, weil die DDR im Sport gewonnen hat, weil sie besser war als die alte Bundesrepublik“, erklärte der ehemalige Staatsratsvorsitzende Egon Krenz.[10] Im Politbüro hatte seit 1983 bei ihm die Verantwortung für den Sport gelegen. An den Verhandlungen der Doping-Prozesse im Landgericht Moabit nahm er zuweilen als Zuhörer teil. Es war eine Behauptung, die auch der Inbegriff des DDR-Sports, der Held der Friedensfahrten Täve Schur, mittlerweile Abgeordneter der PDS, in ein Bundestagsmikrofon sprach.[11] Solche Argumentationen fügten sich ein in den generellen Vorwurf einer Siegerjustiz gegenüber ehemaligen DDR-Verantwortungsträgern. Es ist zum einen bemerkenswert, in welche Kontinuität sich Krenz, Schur und andere mit diesem Vorwurf stellten. So waren es nach dem Ende der NS-Diktatur die Strafverteidiger der nationalsozialistischen Führungsriege gewesen, die mit der Behauptung der „Siegerjustiz“ versuchten, die Legitimität der Nürnberger Kriegsverbrecherprozesse zu untergraben.
Doch waren die Doping-Prozesse gerade keine Siegerjustiz, denn es wurde nichts abgeurteilt, was nicht auch unter DDR-Recht strafbar gewesen wäre. Auch bei der Strafzumessung war die Richterschaft verpflichtet, die Tatbestände gemäß des Strafgesetzbuches der DDR und desjenigen der Bundesrepublik zu prüfen und jeweils das mildere Recht zur Geltung kommen zu lassen. Das kam auch Manfred Ewald und Manfred Höppner zu Gute, die nach dem milderen bundesdeutschen Recht nur wegen „Beihilfe“ zur Körperverletzung bestraft wurden. „Wegen des Grundsatzes des Vorrangs des milderen Rechts musste es bei einer Bestrafung wegen Beihilfe bleiben.“[12]
Es ergingen 39 gerichtliche Entscheidungen, nur in sechs Verfahren kam es zur Hauptverhandlung. Diese überschaubare Zahl wird ebenfalls gerne benutzt, die Schadensbilanz kleinzurechnen. Doch ist diese Zahl ein exzellentes Beispiel, wie man mit einer korrekten Angabe einen irreführenden Eindruck erwecken kann. Denn die Anzahl der Urteile sagt nichts darüber aus, aufgrund wie vieler Fälle eine Verurteilung oder ein Strafbefehl zu Stande kamen. Deshalb sollte man einige Beispiele in Erinnerung rufen: Beim Verbandsarzt für Schwimmen Lothar Kipke lagen der Verurteilung 58 Fälle von Körperverletzung zu Grunde, bei Sportmediziner Dietrich Hannemann 109 Fälle, die Liste ließe sich fortsetzen.
Ein zweiter Grund, weshalb es bei einer begrenzten Zahl von Verfahren blieb, war die drohende Verjährungsfrist am 3. Oktober 2000, nach der die Strafverfolgung ruhen musste. Aus ebendiesem Grund hatte man den Radius der Ermittlungen auf wenige Sportarten beschränken müssen, so dass diese selbst nur eine begrenzte Tiefenbohrung bilden konnten. Denn Anzeigen hatte es viel mehr gegeben: 4119 Anzeigen und begonnene Ermittlungsverfahren hat die ZERV registriert. Dahinter verbarg sich nach Einschätzung des letzten Leiters der ZERV, Heinz Jankowiak, eine hohe Dunkelziffer. Jankowiak schätzt zudem rückblickend ein, es habe keinen Bereich gegeben, wo den ZERV-Ermittlungen so viel Widerstand entgegengesetzt worden sei wie im Sport.[13] Denn vom organisierten Sport, aber auch aus der Politik kamen wiederholt Forderungen, die Verjährungsfrist vorzuverlegen – und damit baldmöglichst einen Schluss-Strich zu ziehen: um kein schlechtes Licht auf den vereinten Sport zu werfen, aber auch, um die dopingbelasteten Erfolgstrainer und Sportmediziner der DDR weiterbeschäftigen zu können – im Dienst des vereinten organisierten Sports.
Das Narrativ der Siegerjustiz ist trotz dieser Fakten bis heute in verschiedenen Variationen in der politischen und publizistischen Landschaft präsent. Der letzte, der sich ihm anschloss, war der Literaturwissenschaftler Dirk Oschmann, der in seiner Streitschrift „Der Osten: eine westdeutsche Erfindung“ behauptete, es werde nur deshalb so viel über Doping Ost geredet, um nicht über Doping West sprechen zu müssen: Doch ist es gerade nicht so, dass die Dopingvergehen des Westens deshalb nicht publik gemacht würden, „weil sonst das bequeme Narrativ vom ausschließlichen Betrug durch die DDR obsolet erscheint“.[14] Das Gegenteil ist richtig: Erst die Einsicht in die Abgründe des Dopingsystems der DDR schärfte in der Bundesrepublik den Blick für die Verwerfungen der eigenen Heuchelei. Die moralische Empörung über die DDR-Vergehen erzeugte den notwendigen politischen Impetus, um sich auch der Erforschung des bundesdeutschen Sportbetrugs anzunehmen.[15] Oschmann ignoriert hier somit den aktuellen Forschungsstand und zudem das erwähnte Pionierwerk Werner Frankes, das sich besonders der Querverbindungen zwischen Ost und West in diesem Schattenbereich angenommen hatte.
Was der Literaturwissenschaftler aber vor allem ausblendet: Es ging bei den Prozessen nicht um Sportbetrug. Die DDR-Verantwortlichen wurden nicht wegen Dopings, sondern wegen Körperverletzung verurteilt. Denn Doping in der DDR spielte sich als repressives System ab, aus dem der Einzelne nur schwerlich ausbrechen konnte. Der DDR-Sport agierte mit Täuschung, Zwang und Drohung gegenüber den minderjährigen Athletinnen und Athleten.
Schon unmittelbar nach den Olympischen Spielen von Montreal 1976 hatten sich allerdings die Fälle gehäuft, wie Manfred Höppner festhielt, in denen misstrauisch gewordene „Eltern wegen der Verabreichung von Medikamenten bei den Sportärzten vorsprechen“ und „Auskunft haben wollten über die Schädlichkeit anaboler Steroide“.[16] Der Mythos des sauberen Sportwunderlands begann mithin noch zu DDR-Zeiten zu bröckeln – gleichwohl wird er bis heute, ein halbes Jahrhundert nach Montreal, in immer neuen Variationen erzählt.
[1]Historikerin und Bereichsleiterin am Zentrum für Zeithistorische Forschung
[2]Begriff bei Hans Günter Hockerts: Einführung, in: Ders. (Hg.): Drei Wege deutscher Sozialstaatlichkeit. NS-Diktatur, Bundesrepublik und DDR im Vergleich, München 1998, S. 7-25, hier S. 23.
[3]Vgl. hierzu Jutta Braun: Wettkampf der Systeme. Sport im geteilten Deutschland. Berlin 2024.
[4]Nicht zum Singen. Der Spiegel, 34/77, 14.8.1977.
[5]Kurzinformation über eine Beratung mit dem Vorsitzenden der LSK am 2.3.1977. LAB, D Rep. 120-02, Nr. 342.
[6]anonymisiert
[7]Treffbericht “IM Technik”, 5.8.1976. LAB, D Rep. 120-02, Nr. 342.
[8]Treffbericht “IM Technik”, 5.8.1976. LAB, D Rep. 120-02, Nr. 342.
[9]Brigitte Berendonk: Doping: Von der Forschung zum Betrug. Berlin 1992.
[10]Neid auf die Erfolge der DDR? Taz, 27.4.1998.
[11]Die Äußerung fiel in einer Bundestagsdebatte über die Errichtung eines Fonds zur Unterstützung der Doping-Opfer der DDR– Drucksachen 14/5674, 14/9440. Deutscher Bundestag. Stenographischer Bericht. 243. Sitzung, Berlin, Freitag, den 14. Juni 2002. Plenarprotokoll 14/243, S. 24501. 14243.pdf
[12]Klaus Marxen/Gerhard Werle (Hg.): Strafjustiz und DDR-Unrecht. Dokumentation. Bd. 7: Gefangenenmisshandlung, Doping und sonstiges DDR-Unrecht. Berlin 2009, S. XLVIII.
[13]Angaben von Heinz Jankowiak im Rahmen des Podiums zur Vorstellung der Studie „Sportgeschichte vor Gericht“ am 16. Mai 2024 in Erfurt in der Gedenkstätte Andreasstraße. Zudem: Zeitzeugengespräch JB mit Heinz Jankowiak, 15. Juli 2024 in Berlin.
[14]Dirk Oschmann: Der Osten: eine westdeutsche Erfindung. Berlin 2023, S. 112.
[15]Es erschienen verschiedene Studien, u.a. Giselher Spitzer et. al.: Siegen um jeden Preis. Doping in Deutschland. Geschichte, Recht, Ethik 1972-1990. Göttingen 2013; Andreas Singler/Gerhard Treutlein: Doping im Spitzensport. Sportwissenschaftliche Analysen zur nationalen und internationalen Leistungsentwicklung. Aachen 2000.
[16]Treffbericht “IM Technik”, 17.11.1976. LAB_D_Rep_120-02_342.